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Von der Republik zum Siedlungsgebiet

Von CANTALOOP

Innerhalb weniger Jahre ist diese Transformation von einer kleinen Politclique um die oben abgebildete Person faktisch im Alleingang bewerkstelligt worden. Vom geordneten Staatswesen in ein chaotisches und unkontrolliertes Einwanderungsland, bar jeder Grenz- oder auch sonstigen Kontrolle für „Einreisende“. Clans und Warlords muslimischer Provenienz stehen längst in den Startlöchern und bestimmen zunehmend das großstädtische Geschehen.

Aufgrund der wahrhaft enormen Steuereinnahmen funktioniert das Staatswesen noch einigermaßen. Bis jedoch „Berliner Zustände“ auch auf Bundesebene zu erwarten sind, ist es nur noch eine Frage der Zeit. Mit dem Gießkannenprinzip werden die vom Steuerzahler „abgepressten“ Milliarden sogleich umverteilt. Ein System ist hierbei nicht erkennbar. Wer am lautesten schreit, bekommt am Meisten.

Selbstreferentielle Medien
Eine in sich selbst hermetisch abgeschlossene Informationslandschaft, die sog. „Qualitätspresse“, verbreitet mit bekannt überzeichnender Gewissheit und wie im Akkord systemhofierende Meldungen, von denen manche der Wahrheit entsprechen – andere wiederum nicht. Niemand kann dies mehr genau auseinanderhalten. Selbstgefällige Schreiberlinge mit „Haltung“ üben einen offenbar von oben angewiesenen Erziehungsauftrag aus, entwickeln hierbei nicht selten eine Eigendynamik – und als Konsequenz sublimiert zusehends die journalistische Trennschärfe zwischen Information und Indoktrination.

Alldieweil gilt: wer in diesen Kreisen nicht ausdrücklich „für Flüchtlinge“ und „pro Merkel“ votiert, der wird vom erlauchten Zirkel radikal ausgeschlossen und kann eigentlich sogleich Grundsicherung beantragen.

Die Dynamik der Veränderung
Derweil verändert sich das Land stündlich. Junge Männer aus nahezu allen Problembezirken dieser Welt reisen ungeprüft ein. Demzufolge haben diese Kontingente zwischenzeitlich Größendimensionen erreicht, die eher einer Besatzungsarmee gleichen, als dem, was sie vorgeben zu sein.

Glücklicherweise hat diese „Armee“ noch keine einsatzbereite Führung. Die von dieser Klientel ausgeübten grausamen Verbrechen werden seitens der Regierung so gut es geht zurückgehalten, beschönigt, oder gar ins Gegenteil verkehrt, so wie es in Chemnitz geschehen ist. Alles ist möglich – und aus der ganz offenbar befangenen Obrigkeit und deren Sprachrohren ist keinem mehr zu vertrauen.

Sie wissen genau, was sie tun
Dieses Vertuschen und Verbiegen der Wahrheit zeigt jedoch eines sehr unverblümt: die Verantwortlichen wissen ganz genau ob der Verderbtheit ihres Handelns und ihrer betrügerischen Absicht dem Volk gegenüber. Denn sonst könnte man ja alles so berichten, wie es sich tatsächlich zugetragen hätte – und bräuchte selbst ein dezidiertes Hinterfragen nicht zu fürchten.

Ein sogenannter adverser Selektionsprozess trägt jetzt schon maßgeblich dazu bei, dass nicht etwa die Leistungsfähigsten und Klügsten an den Schalthebeln der Macht sind, sondern vielmehr jene, die über die korrekte Gesinnung und das richtige Parteibuch verfügen. Niemand noch halbwegs der Realität Zugängliche wird dies in Abrede stellen können. Parallelen zu ehemaligen Diktaturen sind sicherlich kein Zufall. Wir befinden uns ganz offensichtlich in einer Art Vorstufe eines neuen, EU- geprägten Totalitarismus, der sich jedoch nicht so nennen wird.

Die Jugend und die Frauen wählen mehrheitlich links
Und was ist mit unserer Jugend, den jungen Erwachsenen und insbesondere auch den Frauen, die von diesen Auswirkungen fehlgeleiteter Politik am allermeisten betroffen sein werden? Eine hoffnungslose Generation von Linksverblendeten, die ihre verquere Ansicht auch weiterhin unreflektiert tradieren wird. Wer glaubt, dass diese Menschen eine Wende hin zu Vernunft und Zweckgebundenheit herbeiführen könnten, der glaubt auch, dass Stalin ein Menschenfreund war.

Deutschlands indigener Nachwuchs wird sich bereitwillig „fügen“. Darauf wurden sie schließlich in jahrzehntelanger schulischer oder universitärer Ausbildung vorbereitet. Erwartbare „Unruhen“ wie beim Nachbarn Frankreich werden dementsprechend so lange hinausgezögert, bis die angestrebten Entwicklungen unumkehrbar sind.

Wer also mit apodiktischer Bestimmtheit behauptet, die Zukunft unserer Heimat wäre frei gestaltbar, gehört wohl eher in die Kategorie der Optimisten. Wir sehen offenen Auges, wohin der Weg führt – und gleichwohl haben wir es als Bevölkerung immer noch in der Hand, diesen zu bestimmen. Ob uns dieser Ermessensspielraum auch so erhalten bleibt, wird sich weisen.
(pi-news.net)

 

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DAS WORT DES TAGES
Man muss es so eindeutig sagen, dass die Männer aus Ländern wie Afghanistan eine andere Sozialisation bekommen haben als westliche Menschen. Das muss man ernst nehmen, alles andere wäre auch den Betroffenen gegenüber unfair. Und auch hier ist dafür eine realistische Einschätzung der Betreuer nötig.
(Claudia Guenther, "Integrationsexpertin")
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Otto von Bismarck, Rechtspopulist

Klappe zu.

(tutut) - "Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen greuliche Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unenthaltsam, wild, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen, die das Vergnügen mehr lieben als Gott; sie haben den Schein eines gottseligen Wesens, aber seine Kraft verleugnen sie; und solche meide", zitiert der bekannte streitbare und wortgewaltige Pastor und Pfarrer Jakob Tscharntke von der Evangelischen Freikirche in Riedlingen Paulus in 2.Timotheus 3,1. Es ist das Schlusswort seines Versuchs, über "Auftritt oder Austritt? In welcher Gemeinde kann ein bibeltreuer Christ sein und bleiben" Antwort zu geben. Er denkt immer etwas weiter, nämlich zurück zu den Wurzeln der Kirche, welche gerade jetzt für ein paar Stunden oder zwei Tage durch Bischöfe versucht, Medieninteresse zu wecken, wenn sie mit dem politischen Zeitgeist geht oder ihn gar überholen will mit den höchsten Repräsentanten der Katholischen Kirche und der Evanglischen Kirche. Sie machen sich seltsamerweise keine Gedanken über ihre schrumpfenden Kirchen, deren Häuser gerade noch an Weihnachten gefüllt sind. Pfarrer Jakob Tscharntke aber sagt erst einmal, was Kirche ist in ihrer ureigenen Bedeutung: "Die Heilige Schrift und die Reformatoren bezeugen uns: Ein wahrer Christ kann nur dort sein, wo wahre Kirche ist!" Sein kritischer Blick auf die Landeskirchen, er selbst war zehn Jahre dabei, sagt ihm: "Wenn viele wahrhafte Gotteskinder einer abgefallenen Institution, die sich völlig zu Unrecht noch 'Kirche' nennt, den Rücken kehren
und sich in bibeltreuen Gemeinden neu sammeln würden, dann würde auch für manche in den Landeskirchen gewissensgeknechtete Pfarrer ein neues Wirkungsfeld entstehen. Ich war schon vor Jahren entschieden der Meinung: wir brauchen nicht vorrangig neue bibeltreue Ausbildungsstätten, denn bibeltreue Pfarrer haben wir erfreulicherweise genug. Wir bräuchten vor allem bibeltreue Gemeinden, in denen die vorhandenen bibeltreuen Pfarrer mit Freude ihrer Überzeugung und ihrem Gewissen gemäß Dienst tun könnten. Eine solche Entwicklung aber läßt sich nicht machen. Sie kann nur vom Herrn erbeten und geschenkt werden". Die Frage "Was ist Kirche?“ hält er für alles andere als theologische Theorie. "Sie hat existentielle geistliche Bedeutung im Blick auf die Kirche, Freikirche oder Gemeinde, zu der wir gehören. In vielen Bereichen erleben wir heute einen erschreckenden geistlichen Zerfall von Kirchen und Gemeinden. Wir haben viele sogenannte christliche Kirchen, sogenannte christliche Gemeinden auch im frommen Bereich, wo mit großem Ernst und noch größerer Sorge gefragt werden muß: Ist da wirklich Kirche? Ist hier tatsächlich Gemeinde Jesu?" Trotzdem dürfe der Begriff  "Kirche“ nicht aufgeben werden. Er sei  geschichtlich über 2 Jahrtausende gewachsen. Die Welt bringe automatisch und zwangsläufig mit "Kirche“ die rechtmäßige Vertreterin des christlichen Glaubens in Verbindung. "Die Menschen, die wir für Christus gewinnen wollen, nehmen Christsein an den Großkirchen wahr, ob wir von 'Kirche' reden oder nicht. Wir schädigen die Glaubwürdigkeit unseres Zeugnisses, wenn wir Institutionen unwidersprochen den Begriff 'Kirche' überlassen, die vielleicht noch den Schein eines gottseligen Wesens haben, aber seine Kraft verleugnen (2.Timotheus 3,5)", sagt der Pfarrer. Demgegenüber müsste der Begriff Kirche geschützt und darauf hingewiesen werden: "Kirche ist nur dort, wo Christus der Herr ist. Kirche ist dort, wo man seinem Wort vertraut und gehorcht. Wo Gottes Wort ignoriert, verfälscht (siehe 'Bibel in gerechter Sprache') und ihm offen widersprochen wird (siehe Segnung gleichgeschlechtlicher Beziehungen und der Zulassung von Frauen im öffentlichen Lehr- und Leitungsamt der Gemeinde), dort ist nicht Kirche. Dort ist eine Institution, die in unverschämter Weise Etikettenschwindel betreibt. Eine Institution, der von den staatlichen Einrichtungen dringend die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts
genommen werden müsste – denn sie ist eine Institution fortgesetzter Täuschung und ständigen Betrugs an der Allgemeinheit". Die Antwort af die Frage "Was ist wahre Kirche?" sei einfach. So habe die Berliner Zeitung 2011 völlig richtig festgestellt: "Denn die Kirche ist kein Schrebergarten oder Hundezüchterverein, sondern eben die Gemeinschaft der Gläubigen. Ist sie das nicht, dann ist sie keine Kirche. Zur Kirche gehören folglich nur jene, die diese Gemeinschaft auch leben, durch Gottesdienstbesuch vor allem. Alle anderen sind allenfalls kirchensteuerzahlende Sympathisanten". Martin Luther habe es so gesagt: "Es weiß gottlob ein Kind von sieben Jahren, was die Kirche sei, nämlich die heiligen Gläubigen und die Schäflein, die ihres Hirten Stimme hören". Wenn gerade zu Weihnachten unter dem Begriff "Kirche" Stimmen veröffentlicht werden, sollte wohl erst einmal zwischen Fakes und Fakten unterschieden werden. Geht es da überhaupt um Kirche oder um nicht Kirche? So fragt Pfarrer Jakob Tscharntke mit Recht: "Aber was ist die Alternative in einer Kirche, die nicht Kirche ist und sein will? In einer Kirche, die sich damit abgefunden hat, daß der Großteil ihrer Pfarrer Christus und seinem Wort nicht vertraut? Die seit Jahrzehnten eine bibelkritische Ausbildung, die die menschliche Vernunft zum Richter über Gottes Wort erhebt und das Vertrauen in dieses Wort systematisch zerstört, zur einzigen Zugangsberechtigung ins Pfarramt gemacht hat? Haben unsere 'Brüder Kirche' schon einmal darüber nachgedacht? In der konsequenten Fortführung ihrer Logik müsste eine solche Kirche, die nicht Kirche Jesu sein will, ihren Pfarrern dringend vom Gebrauch der Bibel abraten, wenn ihnen denselben nicht sogar verbieten. Worüber aber predigen sie dann am Sonntag? Über Goethes Faust oder 'das Gute', welch Letzteres mir einst ein Kollege vor den Augen und Ohren des Dekans und des versammelten Pfarrkollegiums erklärte? Bibelstunden müssten flächendeckend eingestellt werden. Die Bibel müsste aus dem Religions- und Konfirmandenunterricht verbannt werden. Allenfalls dürfte sie gelesen werden, niemals aber ausgelegt! In der Tat: eine Kirche, die nicht Kirche Jesu Christi ist, wäre besser eine Kirche ohne Wort, als eine solche, die Gottes Wort fälscht durch eine bibelkritische Verkündigung oder durch die sogenannte 'Bibel in gerechter Sprache'". Tscharntke west darauf hin, woran "Kirche" krankt: "Wenn Kirche nicht Gemeinde Jesu ist, wie soll und kann ein Pfarrer, der Christus und seinem Wort treu bleiben will, in einer solchen Kirche seinen Pfarrdienst tun? Dieser Dienst führt für jeden wahrhaftigen Christusnachfolger in unsägliche Gewissensnöte". Ergebnis: Pfarrer werden zu "verquerem Denken und Handeln" getrieben werden, die Dienst tun sollen in einer Kirche, die nicht Kirche ist! "So lügen sich viele, vermutlich mehr oder weniger alle gläubigen Pfarrer, in ihrem Dienst tagtäglich in die eigene Tasche. Sie ersinnen allerlei Tricks und Kniffe, wie sie meinen, Christus und seinem Wort treu bleiben zu können in einer Kirche, die Christus als ihren Herrn schon längst vor die Tür gesetzt hat". Er warnt aber vor einem eventuellen Trugschluss: "Wer die Volkskirche verlässt und in eine freie Gemeinde gleich welcher freikirchlichen Prägung und Zugehörigkeit wechselt, der wechselt nicht von einer geistlich verkommenen Anstalt in das geistliche Paradies auf Erden. Er wechselt von einem rohen ungeistlichen Haufen in einen vielleicht etwas weniger rohen ungeistlichen Haufen. In vielen freien Gemeinden geht es heute nicht geistlicher zu als in vielen landeskirchlichen Gemeinden". Was die Landeskirchen heute betrifft, sieht der Pfarrer und Pastor düstere Prognosen erfüllt: "Aufgrund der hierarchischen Struktur der Landeskirchen sind die Ortsgemeinden ganz unmittelbar Teil der längst weit von Christus und seinem Wort abgefallenen Institutionen. Als solcher sind sie der kirchenleitenden Aufsicht und Weisung unterworfen. Und diese Kirchenleitungen haben schon in der Vergangenheit nachdrücklich demonstriert, daß sie keiner Gemeinde die Freiheit zugestehen im Bemühen um mehr Schrift- und Bekenntnistreue aus der volkskirchlichen Reihe zu tanzen". Der Umbau der evangelischen 'Kirchen' nach dem Vorbild der Katholischen Kirche zu einem strikt von oben regierten Gebilde laufe auf vollen Touren. Wer's genau wissen will, kann ja jetzt die Weihnachtspredigten der Kirchenfürsten lesen, welche im Gleichschritt wie sie in Jerusalem ihre Kreuze abnahmen, nun nicht das Evangelium verkünden, sondern linksgrünsozialistische Politik wie falsche Propheten, vor denen die Bibel in Matthäus 7 warnt: "Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?"

Seine Weihnachtsgeschichte

Frontalzusammenstoß: ein Toter, ein Schwerverletzter, eine Leichtverletzte
Bärenthal/Nusplingen (ots) - Einen Toten und einen Schwerverletzten forderte am Dienstag ein Frontalzusammenstoß zwischen Bärenthal und Nusplingen. Gegen 16.30 Uhr geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein 64-jähriger BMW-Fahrer auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem in Richtung Tuttlingen fahrenden BMW aus dem Kreis Sigmaringen. Bei der Kollision wurden beide Fahrzeugführer eingeklemmt. Der 64-Jährige konnte von der Feuerwehr recht schnell schwer verletzt aus seinem Fahrzeug geborgen werden und kam ins Krankenhaus. Der 56-jährige Fahrer des entgegenkommenden Pkw konnte erst nach ca. 45 Minuten lebensgefährlich verletzt aus seinem Auto geborgen werden. Er starb wenige Minuten danach noch an der Unfallstelle. Seine 84-jährige Beifahrerin wurde nur leicht verletzt und kam zur weiteren Untersuchung ebenfalls ins Krankenhaus. Bei der Unfallaufnahme wurde bei dem 64-jährigen Verursacher Alkoholkonsum festgestellt, weshalb eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt wurde. An beiden Autos entstand Totalschaden in Höhe von ca. 15.000 EUR.
(Polizeipräsidium Tuttlingen)

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NACHLESE
Mindestlohn verhindert Armut nicht
NRW-Tafel-Chef sauer auf Politik:
"Skandal, dass es solche Einrichtungen geben muss"
Weihnachten ist nicht nur Geschenkezeit, sondern auch Essenszeit. Zahlreiche Menschen in Deutschland können sich aber auch dann kein Essen leisten und sind auf die Tafel angewiesen. Wolfgang Weilerswist, Vorsitzende der Tafeln in NRW kritisiert jetzt die Politik für die Missstände.
(focus.de. Perversität der Merkel-Zeit. Anstatt die Tafeln abzuschaffen, werden sie immer größer zu einem Teil wachsender Wohlfahrtsindustrie. Mindeslohn schafft nur mehr Arbeitslosigkeit und Hartz IV. Konnte jeder wissen.)
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Garantiert keine Satire
Politisch korrekte Weihnachten 2018
Von Rainer Zitelmann
Ein grüner Politiker schreibt eine Anleitung mit Argumentationshilfen für Weihnachtsgespräche mit politisch Unkorrekten und eine andere grüne Politikerin verdammt Knecht Ruprecht als psychische Gewalt.Andrea Nahles verschickt eine Rundmail, damit alle Genossen für „ein persönliches Debattencamp unterm Tannenbaum“ gewappnet sind. Eine sozialdemokratische Anwältin (ehemals Referentin für Rechtspolitik in der SPD-Bundestagsfraktion) und Kommunalpolitiker*innen von SPD und Grünen wettern gegen Knabenchöre, weil diese frauenfeindlich seien und zudem ein „unsoziales Eliteprojekt“. Eine CDU-Staatsministerin lässt „Weihnachten“ bewusst auf der Weihnachtskarte weg, um Nicht-Christen nicht zu provozieren. Achtung: Nichts davon ist Satire...
(Tichys Einblick. Satire darf als, aber nicht Politiker. Oder ist er nur noch Hofnarr des Volkes?)

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DAS WORT DES TAGES
Am verhängnisvollsten werden Gesetze meist vom Gesetzgeber gebrochen.
(Karlheinz Deschner)
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16 Milliarden Dollar Wertverlust
2018 kein gutes Jahr für die Schaefflers
Zwar ist das laufende Kalenderjahr noch nicht ganz zu Ende, aber für Maria Elisabeth Schaeffler und ihren Sohn Georg könnte es als annus horribilis in die Annalen eingehen. Am Ende droht eine bittere Bilanz. Denn nicht nur dem traditionsreichen Mutterbetrieb in Herzogenaurach weht angesichts eines schwierigen globalen Marktumfeldes der Wind ins Gesicht, auch die Beteiligung am Dax-Konzern Continental (aktuell bei 46 Prozent über die IHO-Holding) hat den beiden Firmenlenkern wenig Freude gemacht.Rund 53 Prozent ihres Vermögens haben Mutter und Sohn Schaeffler, stets fester Bestandteil jeder Vermögensliste der Reichen und Schönen, in diesem Jahr bisher an Wertverlust einstecken müssen, rechnet die Nachrichtenagentur "Bloomberg" vor - das sind immerhin rund 16 Milliarden Dollar.
(ard.de. Das holt die Belegschaft doch  locker rein - irgendwie?)

Herrnhuter
Griff nach dem Unesco-Stern
Weihnachtssterne hängen in der Adventszeit, aber auch danach in vielen europäischen Städten und insbesondere evangelischen Kirchen. Haben sie 25 Zacken, dann handelt es sich um Herrnhuter Sterne, entstanden in der Manufaktur der gleichnamigen Brüdergemeine in der Oberlausitz. Die Nachfahren der Evangelischen Brüderunität Mähren, deren Missionare weltweit aktiv sind, achten streng darauf, daß nur Originale gezeigt werden, Fälschungen werden mit aller Härte des Gesetzes geahndet, was vor Jahren einige Discounter zu spüren bekommen haben. Derzeit greifen aber die Herrnhuter noch nach ganz anderen Sternen: Nachdem sie vor zwei Jahren durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa den Ehrentitel „Reformationsstadt Europas“ erhalten haben, wollen sie jetzt Stätte des Unesco-Weltkulturerbes werden....Der Herrnhuter Stern wurde übrigens in der Unitäts-Knabenanstalt in der ostsächsischen Kolonie Niesky anläßlich des fünfzigsten Jahrestag der Einrichtung erfunden. Vom 4. bis 6. Januar 1821 schwebte dort ein beleuchteter Stern mit 110 Zacken im Hof. Die geschäftstüchtigen Brüder erkannten schnell den hohen Symbolcharakter des Sterns von Bethlehem. Der manufakturmäßigen Fertigung folgte die industrielle, und für diese erwies sich eine Version mit 25 Zacken als besonders geeignet. Jährlich liefert die Herrnhuter Sterne GmbH rund 600.000 Sterne in unterschiedlichen Größen in alle Welt...
(Junge Freiheit. Manchmal sehen sie in der UN auch zu viele Sternchen.)

Missbrauch in der Kirche
Die Bischöfe müssen entmachtet werden
Von Wunibald Müller
In der Kirche steht eine Revolution an. Die Machtpyramide muss durch ein Netzwerk gegenseitiger Unterstützung ersetzt werden. Denn die Bischöfe sind zu sehr Teil des Systems und verhindern Reformen. Laien müssen mehr Verantwortung tragen....Der Missbrauchsskandal zeigt, dass sich viele Verantwortliche in der Kirche, vornehmlich die Bischöfe, in der Vergangenheit als nicht fähig erwiesen haben, die Kirche gemäß dem Evangelium zu leiten und vor Schaden zu bewahren. ...Machtmissbrauch, Anspruchsdenken, Aufteilungen wie hier die Kleriker, dort die Laien haben hier keinen Platz....Ein erster Schritt in diese Richtung würden die deutschen Bischöfe tun, wenn sie, wie es 40 Bischöfe am 16. November 1965 im sogenannten Katakombenpakt taten, feierlich folgendes Gelübde ablegten. Sie versprechen, im Hinblick auf Wohnung, Essen, Verkehrsmittel und allem, was sich daraus ergibt, so zu leben, wie die Menschen um sie her üblicherweise leben. ..Das zeigt sich in ihrer Amtskleidung und in ihren Amtsinsignien,...Sie lehnen es ab, mündlich oder schriftlich mit Titeln oder Bezeichnungen angesprochen zu werden,...Sie vermeiden in ihrem Verhalten und in ihren gesellschaftlichen Beziehungen jeden Eindruck, der den Anschein erwecken könnte, sie würden Reiche und Mächtige bevorzugt behandeln. Sie teilen ihr Leben mit den anderen Christen, stellen sich und sind bereit, ihr Leben und ihre Entscheidungen kritisch überprüfen zu lassen. Das wäre zumindest ein Anfang in Richtung Abbau des Klerikalismus und würde, davon bin ich überzeugt, etwas von der verloren gegangenen Glaubwürdigkeit der Kirche und ihrer Vertreter zurückgewinnen...
---Wunibald Müller ist Autor, Theologe, Psychologe und hat das Recollectio-Haus der Abtei Münsterschwarzach geleitet---
(welt.de. Sie müssten einfach mal in ihrer Bibel nachlesen, was Christentum sein soll.)

Konrad Adenauer, Bundeskanzler, Rechtspopulist

Kabul: 43 Menschen sterben bei Heiligabend-Anschlag
Der Anschlag und die Geiselnahme in Kabul am Montag forderten mehr Opfer als bisher bekannt. Noch immer ist nicht klar, wer hinter der Attacke steckte
(spiegel.de. Einmat raten! Heiligabend in Kabul. Fasnachtsspiegel?)

In seiner Weihnachtsbotschaft
"Millionen auf der Flucht": Papst ruft zu Frieden in Nahost und dem Jemen auf
Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft zu Frieden in Nahost und dem Jemen aufgerufen. Die internationale Gemeinschaft müsse an einer politischen Lösung für den Syrien-Konflikt arbeiten, so dass die vielen Flüchtlinge "nach den langen Jahren des Krieges" wieder "in Frieden in der eigenen Heimat leben" könnten, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche.
(focus.de. Was gehen ihn Christenfeinde an? Die Christen interessieren ihn nicht? Gehört er auch dem Islam?)

Wolfgang Kubicki
„Das alles beherrschende AfD-Thema Islamismus verliert an Gewicht“
FDP-Vize Wolfgang Kubicki stellt fest: Die AfD büßt mangels Themen an „Bindungskraft“ bei den Bürgern ein. Der Bundestagsvizepräsident fordert die Abgeordneten zu einem anderen Umgang mit der Partei auf. Sie zu isolieren, sei unklug.
(welt.de. Wer? Welche Partei holt weniger als die FDP? Von Islamismus reden zeigt, dass er offenbar nicht weiß, wovon er schwätzt. Lebt er in einer Parallelwelt? Warum kümmert er sich nicht um den eigene Laden, der nur aus Lindner und ihm besteht?)

Sozialstaat : Städtebund will weg von deutscher „Vollkaskomentalität“
Der Staat könne nicht für jeden alles leisten, sagt Gerd Landsberg. Der Mann an der Spitze des Städte- und Gemeindebundes hat Ideen, wo man zuerst ansetzen sollte.
(faz.net. Das sind die Richtigen, wovon leben er und Genossen? Zuerst müsste bei ihm angesetzt werden, wenn er nicht darauf kommt, dass mit 70 Milliarden im Jahr für Kalkutta der Steuerzahler beraubt wird.)

Gewalt im Hambacher Forst:
Unbekannte werfen Molotowcocktails und Steine
Wieder ist es im Hambacher Forst zu Ausschreitungen gekommen: Vermummte griffen das RWE-Sicherheitscamp an – und nach Polizeiangaben auch die Feuerwehrleute, die zum Löschen im Einsatz waren.
(faz.net. Woher ist bekannt, dass es "Unbekannte" sind? Warum sorgt die Polizei nicht ihrer Aufgabe gemäß für Ordnung? Auswechseln?)

 

Enthüllungen zur Umwelt- und Klimalüge

Von Klaus Rißler

Seit Jahren werden wir in den sogenannten „Qualitätsmedien“ sowohl mit Halb- und Unwahrheiten als auch Horrorvisionen zur Zukunft unserer Umwelt bzw. unseres Klimas geradezu überschwemmt, und längst nicht alle Menschen in diesem Land sind in der Lage, diesbezüglich die Wahrheit von der Halb- und Unwahrheit zu unterscheiden. Dabei erweist sich die Halbwahrheit als die größte Gefahr, denn sie vermengt „Wahres“ und „Unwahres“ zu einem wahrlich teuflischen Gebräu, denn die Kontouren zwischen „wahr“ und „unwahr“ sind oft genug nicht mehr zu erkennen. Hingegen sind weit mehr Bürger sehr wohl in der Lage, die Unwahrheit von der Wahrheit abzugrenzen, zumal die Unterschiede zwischen beiden Extremen zu groß sind, als dass sie so einfach zu verschweigen wären.

Deshalb verschreibt sich auch die Polit- und Umwelt-Mafia, wenn ich einmal diese Extrembegriffe verwenden darf, in erster Linie der Verbreitung von Halbwahrheiten, die sie mit aller Macht als schlechten Samen auf den Acker streut, damit die darauf befindlichen guten Gewächse vom sich um sie herum ausbreitenden Unkraut regelrecht erstickt werden.

Mich ärgert weniger die Tatsache, dass viele Menschen auf diesen Trick hereinfallen, sondern weit mehr, dass auch anerkannte Fachleute aus Naturwissenschaft und Technik wider besseres Wissen auf diesen Zug aufspringen, nur um an die ihnen von völlig inkompetenten Politikern ohne jedes diesbezügliche Hintergrundwissen angebotenen und durch Steuern finanzierten Fördertöpfe zu gelangen. Mit anderen Worten ausgedrückt, weder Wissenschaft noch Technik bestimmen die naturwissenschaftlich-technische Zukunft, sondern die Politik, die allerdings damit reichlich wenig am Hut zu haben scheint.

Kompetenzmangel der Funktionsträger
Die Bundesministerin für „Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit“, Svenja Schulze (SPD), steht exemplarisch für diese Ansicht, denn sie hat von ihrem Metier nicht die leiseste Ahnung, belegte sie doch während ihres Studiums die „fachfremden“ Fächer Germanistik und Politologie, obwohl mit diesem Amt eigentlich weit eher ein Naturwissenschaftler (Ingenieur, Physiker, Chemiker) zu betrauen gewesen wäre. Andererseits wird dadurch aber auch bestätigt, dass es sowohl im Parlament als auch auf der Regierungsbank offenbar fürchterlich an naturwissenschaftlich-technischer Kompetenz mangelt und bei weitem nicht nur darin. Es sieht nicht nur danach aus, sondern es ist einfach so, dass fast all diese Funktionsträger von nichts eine Ahnung besitzen, aber jede Menge davon.

Eine analoge Entwicklung zeichnet sich mittlerweile seit bereits Jahrzehnten auch in der industriellen Forschung ab, wo nicht mehr der Forscher und Entwickler entscheidet, wo es lang geht, sondern die Finanzleute, hinter denen wiederum die Großaktionäre stehen. Es geht hier, wie in diesen Branchen leider üblich, nur um den kurzfristigen schnellen Erfolg und Gewinn raffgieriger Aktionäre, nicht jedoch um eine langfristige Zukunftsperspektive und den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze in einem Unternehmen. Dagegen lässt sich in kleinen und mittelständischen Firmen weit eher das Gegenteil beobachten, wo mit Herzblut und großem Engagement alles getan wird, die Unternehmen in eine prosperierende Zukunft zu führen. Dass diese Entwicklung sich irgendwann einmal fatal auswirken wird, liegt auf der Hand und erste Anzeichen dafür sind bereits zu erkennen bzw. zeichneten sich bereits schon jetzt am „Wirtschaftshorizont“ ab.

Zahlreiche deutsche Großunternehmen mit ehedem klangvollen Namen sind inzwischen schon im Besitz ausländischer Investoren, vor allem aus China, und wie sich dieser nach wie vor ungebrochene „Brain Drain“ mittel- bis längerfristig sowohl auf den Standort Deutschland als auch die Arbeitsplätze auswirken wird, ist noch nicht abzusehen. Es ist allerdings schon jetzt stark zu vermuten, dass uns bald drastische Veränderungen ins Haus stehen könnten. In diesem Zusammenhang sei auf die Lektüre einer diesbezüglichen Bestandsaufnahme des bekannten Journalisten Constantin Schreiber mit dem Titel „Ausverkauf Deutschlands“ (Ullstein Verlag, Berlin, 2010) verwiesen.

"Umwelt- und Klima-Mafia"
Immer und immer wieder ist seitens der Umwelt- und Klima-Mafia, hier vor allem vom sogenannten „Weltklimarat“ IPPC (Intergovernmental Panel on Climate Change) von „Klimaerwärmung“ die Rede. Dazu sei bemerkt, dass dieser „Begriff“ vollständig falsch ist, weil es sich beim Term „Klima“ um eine rein „statistische“ Größe handelt, die sich ja wohl kaum weder erwärmen noch abkühlen lässt. Man erlaube mir deshalb, die aus Wikipedia stammende Definition zu zitieren:
„Das Klima ist der statistische Durchschnitt aller meteorologisch regelmäßig wiederkehrender Zustände und Vorgänge der Atmosphäre an einem Ort und umfasst lange Zeiträume von in der Regel mindestens 30 Jahren. Damit beschreibt es die Gesamtheit aller an einem Ort möglichen Wetterzustände, einschließlich ihrer typischen Aufeinanderfolge sowie ihrer tages- und jahreszeitlichen Schwankungen“.

Übrigens befasste sich der serbische Mathematiker Milutin Milankovic (1879 – 1958) intensiv mit den Klimaveränderungen über einen Zeitraum von mehr als 1 Million Jahren. Grundlage dafür sind Bohrkernanalysen aus dem Eispanzer der Antarktis. Er schreibt die Veränderung des Klimas u.a. auch der Schiefe der Erdachse zu, welche sich gegen die Normale zur Erdbahnebene periodisch zwischen 22.1° und 24.5°, mit einer Periode von ungefähr 41.000 Jahren ändert. Außerdem dreht sich die Erde nicht konstant nur um diese „verschobene“ Achse, sondern diese beschreibt auch die Figur eines Kreisels, d. h. sie „eiert“. Von oben gesehen, beschreibt diese Achse einen Kreis, sie „präzediert“ also. Ein voller Umlauf dieser Präzessionsbewegung der Erdachse dauert etwa 25.700 bis 25.850 Jahre. Als Folge dieses Effekts kommt es zu einer Änderung des maximalen und minimalen Auftreffwinkels der Sonnenstrahlen und damit im Jahresverlauf zu stärkeren Schwankungen der Strahlungsintensität in höheren geographischen Breiten.

Gehirnwäsche zum Klimairrsinn
Extreme Wetterlagen gab es auch schon im Mittelalter mit sehr heißen, ja geradezu subtropischen Sommern und sowohl milden als auch sehr strengen Wintern. Für eine von den Umwelt- und Klima-Lobbyisten prognostizierte „Klimaänderung“ ist es allerdings noch viel zu früh. Diese dient lediglich dazu, dem Bürger sowohl mit allerhand Umwelt- und Klimasteuern als auch dem florierenden weltweiten Handel mit CO2-Zertifikaten und äußerst zweifelhaften angeblichen Schutzmaßnahmen erfolgreich das Geld aus der Tasche zu ziehen. Denn wer lässt sich schon gerne als Umwelt- und Klimasünder an den Pranger stellen. Da reicht es doch schon, ihm stetig ein denkbar schlechtes Gewissen einzureden, damit er auch nicht im entferntesten auf die Idee kommt, den ihm verzapften Klima-Irrsinn auch nur annähernd in Frage zu stellen. Und das Ganze erweist sich als nichts anderes als die perfekte Gehirnwäsche, allerdings mit nicht unerheblichen finanziellen Folgen für den Bürger auf den einen und satten Gewinnen für die Lobbyisten auf der anderen Seite.

Damit kommen wir langsam zum springenden Punkt dieses Aufsatzes, denn längst nicht immer ist in der vielgepriesenen Packung mit Namen „Umwelt- und Klimaschutz“ wirklich drin, was auch draufsteht. Unzählige von der Umwelt- und Klimalobby lauthals angepriesenen Maßnahmen und Produkte, mit denen sie ihre Pläne zielgerichtet vorantreiben will, sind bei weitem nicht so Umwelt- und klimafreundlich wie man sie uns auftischt. Es sei dabei nur an den sogenannten „Ökologischen Fußabdruck“ erinnert, der sich mit den dazu erforderlichen Eingriffen in die Natur, sei es in Form von deren Verschandelung bzw. völligen Zerstörung oder auch mit dem dafür nötigen oft genug exorbitant hohen Energieaufwand beschäftigt.

Eingehender befasst sich das Werk von Friedrich Schmidt-Bleek mit dem Titel „Grüne Lügen“ (Ludwig-Verlag, München, 2014) mit dieser Problematik. Und wie häufig zeigt sich dann, dass sogenannte angeblich „umweltgerechte“ Maßnahmen nur mit einem Energieaufwand zu erzielen sind, der denjenigen des daraus gewonnenen Nutzens sogar noch übersteigt. Oder, einfacher ausgedrückt, wird die ohnedies sehr kostbare und immer kostbarer werdende Energie nur noch weiter verpulvert. Das beste Beispiel hierfür ist der ursprünglich vor allem von den Grünen favorisierte Kraftstoff E10, wobei die für den Zusatz von 10 % Ethanol zum Restkohlenwasserstoff von 90 % benötigte Energie etwa das 1.5-fache ihres Nutzens beträgt. Das Ganze nennt sich dann auch noch „ökologisch verträglich“ (siehe dazu „Ethanol Production Using Corn, Switchgrass, and Wood; Biodiesel Production Using Soybean and Sunflower; Autoren: David Pimentel and Tad W. Patzek; in „Natural Resources Research“, Volume 10, Nr. 1, March 2005, english).

Diesbezüglich sei einmal festgehalten, dass die sogenannten „Erneuerbaren Energien“ bei weiten nicht das halten können, was man sich von ihnen verspricht. Oft genug erweist sich bei eingehenderer Betrachtung, dass der lauthals werbewirksam verkündete Effekt allzu oft mit einer nicht unerheblichen Beeinträchtigung der Umwelt einhergeht, sei es unmittelbar vor unserer Haustür oder auch an entfernteren Stellen unseres Planeten (siehe unten).

Aus Platzgründen möchte ich mich in diesem Aufsatz lediglich auf die Solar- und Windenergie beschränken und mich in einem späteren Beitrag auch mit der Naturzerstörung als Folge der Überbevölkerung der Erde befassen.

Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf die Solarenergie. Die Solarpaneele benötigen für ihre Funktion gegenwärtig Silizium mit einer Reinheit von mindestens 99.99 %. Es ist einer der Hauptbestandteile der Erdkruste und fällt als Siliziumdioxid in vielen Gesteinsformationen und Sand in geradezu riesigen Mengen an. Das Problem damit beruht somit weniger auf mangelndem Vorkommen, sondern auf der energieintensiven Herstellung von Silizium, wie ein Blick auf den Syntheseweg unschwer verrät. Die Silizium-Sauerstoff Bindung ist eine der stabilsten überhaupt und deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass zur Freisetzung des darin enthaltenen Siliziums gewaltige Energiemengen nötig sind, ähnlich der ebenso energieintensiven Herstellung von Aluminium.

Stromfressr und Sondermüll: Solarkollektoren
Vor einigen Jahren wies mich ein Südtiroler im Zug zwischen Meran und Bozen auf ein sich im Bozner Industriezentrum befindliches, mit vielen Positionslampen bestücktes riesiges quaderförmiges Gebäude hin und bezeichnete es mir gegenüber als den mit Abstand größten Stromfresser in ganz Südtirol. Auf meine Frage hin, was es damit auf sich habe, entgegnete er mir, dass darin hochreines Silizium für Solarkollektoren hergestellt werde.

Einmal auf dem Dach von Wohnhäusern und Fabrikgebäuden installiert, weisen diese Solarpaneele eine Betriebsdauer von ca. 15 Jahren auf, welche dann allerdings als „Sondermüll“ zu entsorgen sind. Die Amortisation solcher Solaranlagen beträgt allgemein bis zu sieben Jahren, sodass für die effektive Nutzung lediglich 8 Jahre zur Verfügung stehen. Aus diesem Grunde muss auch einmal ganz unverblümt gesagt werden, dass ein nicht unerheblicher Teil an letztendlich erzeugter Sonnenenergie allein schon zur Herstellung und Entsorgung der Solaranlagen zu veranschlagen ist. Zudem lässt sich Strom ja nur dann erzeugen, wenn ausreichend Sonnenstrahlung vorhanden ist. Besonders problematisch wird es allerdings dann, wenn Gebäude mit Solaranlagen von Bränden heimgesucht werden. Dann nämlich sehen sich die Feuerwehren der Gefahr ausgesetzt, dass es im Falle von Löschversuchen mit Wasser zu einer weiteren Intensivierung des Brandes, womöglich auch zu Explosionen kommen kann, wovor sich alle Feuerwehrleute berechtigter Weise fürchten.

Die aktuell angebotene Solartechnologie scheint m. E. nicht mehr allzu viel Potenzial für eine weitere Optimierung zu besitzen. Nicht umsonst wurden bereits vor mehr als 10 Jahren Versuche unternommen, die Lichtausbeute (entspricht in etwa dem Wirkungsgrad einer Verbrennungsmaschine oder eines Elektromotors) mittels neuer organischer Polymerer zu erhöhen. In Korea durchgeführte Forschungen in dieser Richtung ergaben Lichtausbeuten von 10 – 15 %, zugegebener Maßen immer noch bescheiden, aber zumindest eben doch ein Anfang. Als Analytiker in einem global tätigen Unternehmen war ich u. a. auch mit der strukturellen Aufklärung solcher Polymerer befasst, weiß allerdings nicht, ob die in diese Richtung zielende Forschung noch weiter verfolgt wird, weil ich mittlerweile längst aus der Firma ausgeschieden bin.

Windenergie nutzt lediglich der Windkraftlobby
Aber auch die fast noch mehr als Allheilmittel gegen einen drohenden Energienotstand ins Feld geführte Windenergie hält bei weitem nicht das, was sie verspricht. Um eine möglichst hohe „Windausbeute“ zu erzielen, ist es erforderlich, solche riesigen Anlagen mit einem Rotordurchmesser bis zu 120 m und einer Nabenhöhe mit bis zu 130 m auf exponierten Stellen zu platzieren, d. h. im Binnenland vorwiegend auf Gebirgszügen. Deren Betrieb unterliegt jedoch auch Einschränkungen im Falle extremer Wetterlagen, wie Orkanen und ähnlichen Windphänomenen, um Schaden an den Rotoren abzuwenden. Der Bau solch gigantischer Kolosse stellt nicht zuletzt aber auch einen nicht unerheblichen Eingriff in die Natur dar und beeinträchtigt bei weitem nicht nur die Optik der Umgebung.

Um die Zufahrt der schweren Betonlaster zu gewährleisten, müssen der Transportwege willen auch große Waldflächen geopfert werden, wodurch das Landschaftsbild beträchtlichen Schaden erleidet. Der „ökologische Fußabdruck“ fällt hierbei beträchtlich ins Gewicht.

Kommen wir nun zur Energiebilanz von Windkraftanlagen verglichen mit der Leistung eines Kernkraftwerkes. In diesem Beispiel wird das „Skandal-KKW“ Fessenheim im benachbarten Elsass als Vergleich herangezogen. Ich habe beileibe nicht vor, mich als KKW-Befürworter zu outen, sondern möchte als „neutraler Beobachter“ lediglich die energetischen „Fakten“ einigermaßen objektiv nebeneinander stellen.

Die Windenergie, gemeinsam mit der Solarenergie, sozusagen als die Prototypen der immer wieder propagierten „Energiewende“ mit geradezu missionarischem Eifer unter’s Volk gebracht, tritt, das Kosten/Nutzen Verhältnis betreffend, gegenüber anderen Energiequellen nicht sonderlich positiv in Erscheinung. Man vergleiche zu diesem Zweck einmal die von einem KKW erzeugte Energie, wobei als Beispiel dafür die Anlage bei Fessenheim im Elsass (F) in der Nähe von Basel dient, welches eine Leistung von 1800 Megawatt (MW) erzeugt. Legt man die riesige Zahl von 22.297 Windkraftanlagen in Deutschland zugrunde, welche zusammen insgesamt „nur“ bescheidene 29.075 MW liefern, dann bedeutet dies im Klartext, dass 16 KKW’s des Typs Fessenheim so viel Strom erzeugen wie 22.297 Windkraftanlagen in Deutschland. Es resultiert dementsprechend aber auch ein gewaltiges Missverhältnis zwischen dem durch den Bau von Windkraftanlagen bebautem Grund und Boden, welcher für eine weitere, wie z. B. landwirtschaftliche Nutzung ausfällt und der erzeugten Energie verglichen mit einem KKW. Der dadurch hinterlassene „ökologische Fußabdruck“ fällt damit nicht unerheblich ins Gewicht.

"Ökostalinismus"
Die Windenergie als „erneuerbare Energie“ nutzt lediglich der Windkraftlobby, die sich mit der Gutgläubigkeit der Menschen dumm und dämlich verdient und ist eine typische Ausgeburt eines von Linken und Grünen halsstarrig vertretenen „Ökosozialismus“ oder „Ökostalinismus“. Dieser hat sich, wie der seit 1918 bis Ende der 80-iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts praktizierte reale Kommunismus eindrucksvoll bewiesen hat, zum Ziel gesetzt, die Menschheit einer stetigen Gehirnwäsche zu unterziehen, bis schlussendlich jeder Widerstand gegen diese Art von „Umweltideologie“ zusammenbricht und jeder den Eindruck gewonnen hat, ausschließlich „Gutes“ getan zu haben.

Vor der Küste Dänemarks befindet sich der größte Windpark der Welt. Es ist nicht zu leugnen, dass allein schon durch die große Anzahl an Windkraftanlagen auch große Mengen an Strom produziert werden, wodurch der Energiebedarf des kleinen Dänemark mit einer Bevölkerung von etwa 6 Millionen Menschen zu einem nicht unerheblichen Teil gedeckt sein dürfte, wo im übrigen die Transportwege für Strom nicht unnötig lang ausfallen. Allerdings sei aber auch eingeflochten, dass gerade diese ständig im Salzwasser stehenden, zum Teil auch noch Kilometer weit von der Küste entfernt errichteten Anlagen einer erhöhten Korrosion ausgesetzt sind und sich deshalb Reparaturmaßnahmen nicht zuletzt eben auch aus „ortsgeographischen“ Gründen als äußerst schwierig und kostspielig erweisen dürften.

"Erneuerbare Energien" lösen wachsenden Energiebedarf nicht
Zu guter Letzt sei aber auch noch auf ein „Umweltphänomen“ hingewiesen, welches eigentlich den Grünen und Ökofetischisten zu denken geben sollte und was sich auf die Gewinnung des in Windrädern verwendete „seltene Erden Elements“ Neodym bezieht. Neodym-Windräder verzichten meist auf ein Getriebe. Dafür brauchen sie effizientere Generatoren, die sich besonders aus diesem Rohstoff herstellen lassen. Neodym wird ausschließlich in chinesischen Minen abgebaut, wobei bei der Trennung des Neodyms vom geförderten Gestein noch giftige Abfallprodukte entstehen wie das darin „vergesellschaftete“ Uran und Thorium, also radioaktive Substanzen. Diese gelangen teilweise ins Grundwasser, kontaminieren so Flora und Fauna und beeinträchtigen dadurch auch die dort lebenden Menschen, welche als unmittelbare Folge des Abbaus auch schon in überdurchschnittlichem Maße erkrankt sind. Sogar im Norddeutschen Rundfunk wurde ausführlich über die zweifelhafte Umweltbilanz von Windkraftanlagen berichtet.

Aber wie tröstlich scheint uns doch der Gedanke „Heiliger Florian, beschütze unser Haus, zünd‘ andre an“. Die Umweltfetischisten und grünen Weltverbesserer sollten sich auch einmal diese „Botschaft“ hinter die Ohren schreiben und nicht weiter ein großes Umweltproblem, das sich in einer fernen Weltgegend auftut, von dem jedoch hierzulande profitiert wird, zu negieren, sondern, schlicht und ergreifend, einmal einfach zur Kenntnis nehmen und Besserung geloben.

Gegenwärtig beträgt der Anteil an sogenannten „Erneuerbaren Energien“ an der gesamten Stromproduktion 10.9 %, wobei auf Solarstrom 3.5 % und auf Windkraftstrom 6.2 % entfallen. Diese Zahlen sollen verdeutlichen, mit welchen gewaltigen Veränderungen und Einschnitten in die Natur wir rechnen müssen, wenn bis 2050 die Hälfte allen verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen werden soll. Allerdings ist es bei aller Skepsis leider nicht möglich, sämtliche in dieser Zeitspanne möglichen naturwissenschaftlich- technologischen Fortschritte zu berücksichtigen, obwohl sie durchaus sehr positive Ergebnisse zeitigen könnten.

Dennoch lässt sich zumindest in Anbetracht der aktuell vorliegenden „Befunde“ sowohl für die Solar- als auch Windenergie festhalten, dass beide sich weder aus ökologischen noch ökonomischen Gründen als Ultima Ratio zur Beseitigung unseres stetig zunehmenden Energieverbrauchs empfehlen, denn beide greifen m. E. nur allzu sehr in eine intakte Umwelt ein und verändern diese leider in einer Art und Weise, dass die Menschheit über kurz oder lang einem ernsten Problem entgegensehen wird. Auch ich kann gegenwärtig kein Patentrezept aus dem Hut zaubern, möchte allerdings versuchen, in einem späteren Beitrag sowohl Lösungsvorschläge aufzugreifen als auch kritische Bemerkungen zur Energieverschwendung abzugeben.

Größenwahnsinniges Deutschland rettet Afrika.

Afrika hat genug von seinen Helfern

Von Volker Seitz

Anderen Menschen zu helfen – oder zumindest zu glauben, dass man es tut – ist ein vermutlich altes, allzu menschliches Bedürfnis. Es wird ein gutes Gefühl erzeugt, weil man vermeintlich die Notleidenden bedacht hat. Die gute Absicht zählt. Unsere Gaben für Afrika lösen aber tiefgreifende gesellschaftliche Grundprobleme nicht. Entwicklungshilfe-Organisationen müssen sich auch selbstkritisch fragen, wie es kommt, dass sie eher als Bevormunder denn als Wegbereiter zur Selbsthilfe wahrgenommen werden. Es fehlt an der Bereitschaft der Entwicklungshelfer, sich nach einer gewissen Zeit überflüssig zu machen. Die Entwicklungshilfe hat in den letzten 50 Jahren weitgehend ihr Ziel verfehlt und eher die Oberschicht alimentiert.

„Es herrscht in der Oberschicht nicht die geringste (Selbst) Verantwortung dafür, die sozio-ökonomischen Verhältnisse so gestalten zu wollen, dass für jungen Menschen auch wirklich Arbeitsplätze geschaffen werden, ja im Gegenteil: die Migration entlastet in enormem Ausmass von einer Verpflichtung. Und zusätzlich: man kann so potentielle politische Unruhestifter ins Ausland evakuieren“. (Hans F. Illy).

David Signer schrieb am 18. August 2018 in der NZZ-Online („Entwicklungshilfe ist ein Auslaufmodell“):
„Es ist einfacher, Hilfsgelder zu verlangen, als eine funktionierende Wirtschaft aufzubauen. In manchen Ländern gibt es mehr NGO als Firmen. Das ist eine fatale Interessenkonvergenz zwischen Wohlmeinenden und Despoten. Für einen Regenten ist es angenehm, wenn er kein Volk von Steuerzahlern vor sich hat, sondern Vertreter von Organisationen, die froh sind, wenn sie ihre Projekte durchführen können“.

Und weiter: „Es gibt vielerorts in Afrika, gerade unter Staatschefs, die Tendenz, die Weißen für alle Übel des Kontinents verantwortlich zu machen und sich so aus der Verantwortung zu stehlen. Bezeichnend ist allerdings, dass dabei ‚der Europäer‘, auch im Verständnis der Bevölkerung, oft ambivalent besetzt ist. Er ist Übeltäter, Kolonialist, Ausbeuter, Unterdrücker, Rassist, aber auch Retter, Heilbringer, Geber, Wohltäter. Diese Widersprüchlichkeit spiegelt sich auch in der Migration, wenn sich Ausreisewillige Europa als Garten Eden vorstellen, zugleich aber einen angeblich allgegenwärtigen Rassismus beklagen.“

Der Kontinent degradierte sich zum ewigen Bittsteller
Entwicklungspolitiker haben eine Wohlfahrtsmentalität geschaffen, weil afrikanische Regierungen erkannten, dass es keine Notwendigkeit gibt, irgendetwas für sich selbst zu tun, weil jemand in Berlin, Paris oder London es für sie schon machen wird. Sie lässt ganze Staaten in Agonie verharren. Straßen und Versorgungsnetze für Strom und Wasser verkommen, bis sie nicht mehr funktionieren! Beispiel „Straßen“: Wer hindert denn die afrikanischen Staaten daran, ihre geringen Lohnkosten zu nutzen und Straßen arbeitsintensiv zu bauen, mit tausenden Arbeitslosen statt mit Caterpillar-Maschinen. Geschenkte Geräte etwa in Krankenhäusern werden nicht repariert, weil immer neue Produkte geliefert werden.

Der Kontinent degradierte sich zum ewigen Bittsteller. Die Hilfsgelder haben sich fest etabliert, weil die Schuldgefühle der ehemaligen Kolonialmächte in eine Goldmine internationaler Hilfe umgemünzt werden konnten. Beispiel „Handel“: Es ist doch völlig unglaubwürdig, darüber zu reden, ohne zugleich die Handelsprivilegien zu erwähnen, die Amerikaner und Europäer ihnen eingeräumt haben.

Die Geldgeber haben nichts getan, um zu verhindern, dass sich einige Länder zu autokratischen und gegenüber sozialen Belangen gleichgültigen Staaten entwickelt haben. Aus meinen vielen Gesprächen, Begegnungen und anderweitig gewonnenen Eindrücken in Afrika weiß ich, dass es immer öfter an Möglichkeiten fehlt, den Zustrom des Geldes sinnvoll einzusetzen. Wir werden mit unserer Übereifrigkeit und dem Zwang, das einmal bewilligte Geld auch ausgeben zu müssen, von Afrikanern nicht ernst genommen.

Warum sollten sie Probleme lösen, wenn sie „outsourcen“ können. Die Geber stehen doch Schlange, um helfen zu dürfen. Alle Regierungen, mit denen ich zu tun hatte, denken sofort an die Geber, wenn ein Problem auftaucht. So hat Entwicklungshilfe überall in Afrika zerstörerische Wirkung entfaltet. Natürlich haben die Helfer und übermäßig barmherzige Gutachter ein wesentliches Interesse daran, für den Rest des Arbeitslebens in der Entwicklungshilfe zu bleiben. Resignierend kann man das Verhalten nur mit Mark Twain kommentieren: „Als wir die Orientierung verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“

Für Afrikaner ist jeder Entwicklungshelfer reich
Alex Perry, Auslandskorrespondent von Time Magazine und Newsweek, schreibt in seinem Buch „In Afrika. Reise in die Zukunft“:

„Die Frage, ob Hilfe auch schaden kann, wird selten gestellt. (S.45)…1969 – das erste Jahr, für das statistische Daten vorliegen – betrug die Entwicklungshilfe für Afrika 596,4 Millionen US-Dollar oder etwas mehr als zwei US-Dollar pro Afrikaner jährlich. In den folgenden 50 Jahren verdoppelte sich diese Summe alle paar Jahre. Bis 2013 hatte sie sich verhundertfacht und erreichte mehr als 50 US-Dollar pro Afrikaner und Jahr; zu dieser Zeit waren in diesem Bereich weltweit dreimal so viele Menschen beschäftigt wie in der Erdöl- und Erdgasindustrie, dem größten Wirtschaftszweig der Welt.“ (S.198)… In den reicheren Teilen der Erde findet die Hilfe ihr Maß in der Großzügigkeit: in der Höhe der beschafften Gelder und der Spenden. In der armen Welt wird sie daran gemessen, wofür das Geld ausgegebenwird, aus dieser Perspektive ergibt sich oft ein ganz anderes Bild…. Zuweilen kann der Eindruck entstehen, die Hilfe wäre nichts anderes als ein von Hilfsorganisationen für ihre eigenen Mitarbeiter erdachtes Programm zu deren Bereicherung und Wohlleben. (S.199)… Viele Hilfsorganisationen profitieren von der schlechten Datenlage und der Ferne zu ihrem Publikum. Es gab kaum Möglichkeiten, sie daran zu hindern, gute oder sogar großartige Erfolge für sich zu reklamieren.“ (S. 202)

Für Afrikaner ist jeder Entwicklungshelfer reich. Alle Weißen sind für sie reich. In manchen Hauptstädten wie zum Beispiel im kenianischen Nairobi sind die Lebenshaltungskosten schmerzhaft hoch, nicht zuletzt wegen der starken Präsenz internationaler Hilfsorganisationen. Entwicklungshilfe, die mit einer Änderung bestehender Bräuche verbunden ist, will lang und breit mit den Betroffenen beraten sein. Stattdessen setzen Entwicklungshelfer einfach voraus, dass jedermann den angestrebten Fortschritt nur begrüßen könne. Projekte sollten sich möglichst eng an afrikanische Gewohnheiten und Möglichkeiten anlehnen. Einheimische sollten mit dem Ziel ausgebildet werden, nicht nur untergeordnete, sondern auch leitende Funktionen auszuüben.

Mir ist immer wieder aufgefallen, dass afrikanische Frauen lernbereiter als Männer waren. Die Hilfsorganisationen übernehmen meist in Eigenregie die konkrete Überprüfung ihrer Projekte. Dies hat noch nie funktioniert. Das bundeseigene Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEwal) in Bonn hat im Mai 2018 kritisiert, dass nicht korrekt überprüft wird, ob die Projekte wirklich effektiv umgesetzt und die gesteckten Ziele erreicht werden. Die Bereitschaft zu lernen, und das heißt: die eigenen Positionen immer wieder zu überdenken, ist auch in der Entwicklungshilfe unabdingbar. Wer dem globalen Hilfsbusiness kritisch gegenüber steht, wird in die Ecke der „sozialen Kälte“ gestellt. Diejenigen, die die Probleme kennen, wissen, dass niemand ihre Einwände hören will. Meinung und Tatsachen werden ständig verwechselt. Zerstörtes Vertrauen wird erst durch vollständige Berichterstattung ohne beschönigendes Verschweigen wieder aufgebaut.

Regierungen vieler reicher Staaten, wie etwa Angola, Kamerun, Kenia, die beiden Kongos verstecken sich hinter ihren armen Menschen, während sie ihre Klientel mit Staatsposten versorgen. Gerade in diesen Staaten sind die Korruption und der Schlendrian auf höchstem Niveau nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Wir sollten die Wahrheit nicht dem opfern, was politisch korrekt oder pädagogisch wertvoll erscheint. Möglicherweise, so vermutete Umberto Eco, ist die politische Korrektheit überhaupt dazu da, das zugrunde liegende Problem, weil es ungelöst ist, sprachlich zu kaschieren.

Das menschliche Potenzial wird nicht ausgeschöpft
Die Entwicklungen in Afrika sind keineswegs vom Himmel gefallen. Das oft gelobte Wirtschaftswachstum in einigen Staaten berührt nicht einmal die Oberfläche dessen, was möglich wäre. Wenn man dem Durchschnittsafrikaner sagt, die Wirtschaft seines Landes wachse, wird er fragen: „Für wen?“ Das menschliche Potenzial wird nicht ausgeschöpft. Es fehlen in vielen Ländern Afrikas Politiker mit Führungstalent und der Bereitschaft zu Veränderung. Von ihren Regierungen im Stich gelassen, sind Afrikaner gezwungen, ihre eigenen Dienstleistungen zu schaffen, eigene Privatschulen einzurichten, private Sicherheitskräfte einzustellen, eigene Stromgeneratoren zu betreiben und selbst Brunnen zu bohren.

„Afrika ist reich, nur seine Politik ist armselig“, sagt der ghanaische Ökonom George Ayittey und der ivorische Journalist und Schriftsteller Venance Konan schreibt in seinem Buch „Chroniques Afrosarcastiques“: „Houphouet-Boigny, ehemaliger Präsident der Côte d’Ivoire, sprach eines Tages zu seinem Volk und fragte: 'Welcher seriöse Geschäftsmann hat kein Konto in der Schweiz?' Und sein Volk jubelte. Man muss aber wissen, dass unsere Chefs auch Geschäftsleute sind. Sie besitzen die besten Unternehmen des Landes. Ohnehin kann niemand im Lande Geschäfte machen, ohne an sie eine Kommission zu zahlen oder sie selbst, ihre Frauen, ihre Geliebten, Söhne, Neffen oder andere Verwandte, am Gewinn beteiligen ." Auch heute haben viele afrikanische Spitzenpolitiker unermessliche Reichtümer angehäuft. Auf die Seite der Gewinner schafft es nur, wer gute politische Beziehungen hat. Einen Job an ein Clanmitglied zu vergeben, ist für sie nicht Vetternwirtschaft, sondern eine Verpflichtung. Sie verteilen Pfründe, so dass eine bezahlte Klasse von Ergebenen entsteht.

Hauptthema der meisten TV-Sender in Afrika sind selten die wichtigsten Ereignisse des Tages. Stattdessen geht es darum, was der Präsident an diesem Tage gesagt oder getan hat. Zeitungen müssen auf der ersten Seite das übliche Foto des Staatspräsidenten bei der Erledigung der Staatsgeschäfte drucken. In den letzten vierzig Jahren habe ich von vielen Regierungsvertretern in Afrika nur schöne Worte und Phrasen gehört oder in Interviews gelesen. Das klingt dann sehr tatkräftig, aber so gut wie nie wurde gesagt, was in den letzten Monaten und Jahren geschafft wurde.

Immer wurde … „In Aussicht gestellt“ oder „sehen wir in Zukunft …planen wir, XY bietet künftig große Chancen … Die Regierung sieht großes Potenzial“ oder es wird wieder einmal angekündigt: „Unser Ziel ist es, die Unternehmensgründungen zu erleichtern …“ und so weiter. Die groß angekündigten Neuerungen bleiben genau das: Ankündigungen. Einige Länder wie Angola, Äquatorialguinea, D.R. Kongo, Gabun, Kamerun, Nigeria, um hier nur sechs zu nennen, verfügen zwar dank ihrer Öl- und Mineralvorkommen, über märchenhaften Reichtum – zum Aufbau eines eigenen funktionierenden Gesundheitswesens oder Bildungswesens hat es jedoch bislang nicht gereicht.

Es fehlt die Erkenntnis, dass Bildung Zukunftspotenzial ist. Es gibt viel Potenzial in Afrika, aber so wenig wird davon genutzt. Ämter werden schamlos ausgenutzt, um sich zu bereichern. Deshalb ist das Vertrauen in die politische Klasse sehr gering. Überall da, wo die Politiker im Verdacht stehen, korrupt zu sein, ist das Vertrauen denn auch tief erschüttert. Die Politikerverachtung in diesen Ländern ist besonders groß, weil sich Bevölkerung von einer Machtelite entmündigt fühlt. Extreme Wurstigkeit ist das Merkmal dieser „Eliten“, die weiter in den Tag hinein.

Die „Love-Africa-Typen“
Der Wirtschaftsingenieur und Autor Luc Degla aus Benin hat mit „Wenn Gäste bleiben“ ein witziges, informatives, gut lesbares, immer noch aktuelles Buch vorgelegt. Der klarsichtige Text - mit Unterstützung des Hochschulrates der Universität Freiburg/Schweiz geschrieben - hält uns den Spiegel vor. Das Buch lehrt uns, dass viele Europäer und Afrikaner (er beschreibt Erlebnisse vorwiegend aus Benin, Togo, Ghana) sich keine Vorstellung machen, wie die Realität in Afrika beziehungsweise in Europa aussieht. Luc Degla betrieb seine ethnologische Feldforschung vorwiegend in der Schweiz, nutzte aber auch seine Erfahrungen in Russland und in Deutschland, wo er seit Jahren in Braunschweig lebt.

Man lernt einiges über uns und relativiert nach der Lektüre die eigene Sicht der Dinge, zumindest macht es nachdenklich.„Warum kommen die Menschen nach Europa?" fragt er. "Es geht nicht unbedingt um Geld, vielmehr um einen planbaren Alltag, um den Umgang zwischen den Menschen“. Bei Gesprächen mit afrikanischen Würdenträgern macht er sich keinen Freund, weil er nicht an die Entwicklungshilfe aus Europa glaubt. Er schreibt: "Die schwarze Haut ist armutsfotogen und wird intensiv von Hilfsorganisationen und der Entwicklungshilfeindustrie benutzt“.

Die Schriftstellerin Yvonne Adhiambo Owuor aus Kenia nennt „Entwicklungshelfer mit messianischen Funkeln in den Augen“, die „Love-Africa-Typen“ und fragt sich „Ist er ein Brunnenbauer? Ein Armutsbekämpfer?“ Viele kritische Afrikaner (nur eine kleine Auswahl: Thabo Mbeki, Wole Soyinka, Teju Cole, Andrew Mwenda, Henry Lubega, Dambisa Mojo, Themba Sono) können die Wirklichkeit des Kontinents besser beschreiben als westliche Experten mit angestrengter Sprache und grandiosen Thesen.

Gerne wird ihnen das abwertende Etikett „umstritten“ oder gar „ideologisch geprägte Programmatik“ angehängt, weil sie sich gegen Entwicklungshilfe aussprechen. Es gibt lautstarken Protest – aber nicht gegen die Zustände, sondern gegen die Ehrlichkeit, die als Munition für Kürzungen im Entwicklungshilfehaushalt gesehen wird. Welche Rolle spielen schon die Meinungen von Afrikanern, wenn Weiße beschließen, ihnen zu „helfen“?

Es sind unbequeme Wahrheiten – nicht zuletzt, weil afrikanische Regime, Entwicklungspolitiker und die internationale Medienwelt das Elend der Bevölkerung systematisch als Ressource nutzen. Der kongolesische Schriftsteller und Renaudot-Preisträger Alain Mabanckou sagte schon im Februar 2009 in einem Interview mit der französischen Zeitschrift „Jeune Afrique“:
„Man kann immer mit dem Finger auf den Westen zeigen, aber wir sind auch für unsere eigenen Unglücke verantwortlich. Wir suchen immer den westlichen Vermittler, der die Lösung bringen soll. Ich gehöre zu denen, die zuerst die afrikanischen Fehler sehen.“ Im März 2018 zitiert der Deutschlandfunk James Shikwati: „Die Hilfe subventioniert indirekt schlechte Politik. Nehmen Sie zum Beispiel den Kongo oder auch Kenia. Die Konflikte dort werden im Grunde von den Eliten verursacht, die sich um das Geld aus dem Westen streiten.″

Und der bereits genannte Venance Konan sagt in einem Interview mit Radio France International am 14. Mai 2018:
„Es gibt ein neues Übel: die Entwicklungshilfe. Wir sind so weit gekommen, dass wir glauben, nichts ohne Hilfe tun zu können. Nach fünfzig Jahren Unabhängigkeit können wir nicht einmal eine elektrische Steckdose herstellen. 55 Staaten bringen es nicht fertig, Geld für den Bau ihres Organisationssitzes (Afrikanische Union) aufzubringen. Es ist Zeit, sich zu erheben.“

(Autor Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“. Das Buch ist beim Verlag vergriffen. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe wird am 21. September 2018 bei dtv erscheinen. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.)

Die Weihnachtsbotschaft der christlichen Heuchler

Heuchler vorm Herrn: Heinrich Bedorf Strohm und Reinhard Marx legten 2016 bei ihrem Besuch auf dem Felsendom in Jerusalem aus 'vorauseilender Unterwerfung vor den radikal-arabisch-muslimischen Gastgebern ihre Kreuze ab.

Reinhard Marx und Heinrich Bedford-Strohm sind die siamesischen Zwillinge der deutschen Amtskirchen. Was der eine denkt, denkt der andere. Was der eine sagt, sagt auch der andere. Wie Max und Moritz wissen sie intuitiv, was zu tun ist, wenn es um die nächste Bosheit geht.

Unabgesprochen versteckten sie ihre Kreuze in der Hosentasche, weil sie wie verschlagene Hühnerdiebe auf freundliche Aufnahme beim Boss des örtlichen Islam in Jerusalem bedacht waren. Solche wie Marx und Bedford merken nichts mehr, sie sehen und hören nichts mehr, keinen Hahn, der dreimal kräht, nichts und niemanden, am wenigsten das Wort ihres vorgeblichen Herrn Jesus Christus.

Kein Tag ist ihnen zu schade, um den Sohn Gottes nicht für die eigenen Zwecke einzuspannen und zu missbrauchen. Den letzten Streich der Heuchler gab es zum Heiligen Abend 2018.

Eine Warnung vor einem „Freund-Feind-Denken“. Das hört sich gut an, gerade zu Weihnachten. Marx gab die Richtung vor:
Religionen könnten in der gegenwärtigen Zeit mit steigenden Unsicherheiten und Sorgen als „Schwungrad für Fundamentalismus und für ein Freund-Feind-Denken, ja für Hass und Gewalt“ missbraucht werden. Deswegen betrachteten einige Menschen Religionen inzwischen eher als Teil des Problems.

Kardinal Marx sagte weiter, „ein Denken in den Kategorien Freund und Feind, Gewinner und Verlierer, Sieger und Besiegte“ setze sich immer stärker durch. „Selbst in unserem geordneten und doch überwiegend friedlichen und wohlhabenden Land kann man das spüren.“

Soweit der Marx und seine salbungsvollen Worte zum Heiligen Abend, der Appell gegen Freund-Feind-Denken. Und dann kommt Heinrich der Engel dazu und ergänzt, wie so etwas praktisch umzusetzen sei:
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm, warnte vor dem Einzug einer „menschlichen Kälte“, gefördert „durch bestimmte rechtspopulistische Bewegungen, die ganze Gruppen pauschal abwerten“.

Dabei vertrage sich „die christliche Kraft der Toleranz, der Liebe und der Überzeugung, dass jeder Mensch nach dem Bilde Gottes geschaffen sei“, nicht mit dem Rechtspopulismus, sagte der EKD-Ratsvorsitzende dem „Mannheimer Morgen“. „Deshalb sind viele seiner Anhänger besonders kirchenkritisch. Das bedeutet aber auch, dass man gegenüber Auffassungen, die die Intoleranz zum Programm machen, klare Kante zeigen muss.“

„Klare Kante“ gegen „Rechtspopulisten“, gegen die Feinde. Von den Gutsituierten der Gesellschaft. Ob das Jesus auch so getan hätte? Klare Kante gegen Zöllner, gegen die Schwachen, die Kranken, die Aussätzigen, gegen Kinder, gegen Frauen, gegen die Schwachen der Gesellschaft, die Ausgestoßenen? Jesus hat mit ihnen gesprochen, er hat sich vor sie gestellt.

Er hätte es auch heute gemacht, bei den Mädchen, die schon vor der Grundschule gezwungen werden, ein Kopftuch zu tragen, bei den Frauen, die von muslimischen Männern als ihr Besitz angesehen und „verteidigt“ werden. Jesus steht auf ihrer Seite. Und was hätte Jesus mit Marx und Bedford-Strohm gemacht? Wie war Jesu Antwort auf einen Heuchler, so unerträglich wie die heutigen Vertreter der Amtskirchen? Das hat einer der klügsten Choleriker der deutschen Intelligenz (Klaus Kinski) mit sicherem Gespür auf den Punkt gebracht: “Er hat eine Peitsche genommen und hat ihm in die Fresse gehauen. Das hat er gemacht, du dumme Sau!“

Jesus war gerecht und duldsam. Aber ab einem bestimmten Punkt, wenn es um himmelschreiende Heuchelei ging, dann platzte auch Gottes Sohn der Kragen. Vermutlich ist das heute immer noch so.
(pi-news.net)