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Mit Münzen im Wert von 600 000 Euro Ibiza-Video bezahlt?

Von Vera Lengsfeld

Es ist schon seltsam, wie wenig Aufmerksamkeit die deutschen Medien der kriminellen Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte des Ibiza-Videos widmen. Man muss sich in Österreich umschauen, um mehr Informationen zu erhalten. Da ist die EU-Infothek eine wahre Goldgrube.

Die Autoren haben sich das Dementi des Zentrums für politische Schandtaten, das Video weder für Geld gekauft, noch an die Presse gegeben zu haben, näher angeschaut und kommen zu dem Schluss:

Das Zentrum „tut allseits kund, für das Video kein Geld ausgegeben zu haben und es auch nicht angekauft oder verteilt zu haben.  Hier müssen die Worte dieser Erklärung genau seziert werden. Richtig ist, dass kein Geld geflossen ist – die Verkäufer bekamen Krügerrand Goldmünzen im Wert von 600.000 Euro.
Richtig ist, dass das Zentrum den ganzen Transfer zwar vermittelt und abgewickelt hat, aber juristisch nicht unbedingt der Käufer gewesen sein muss. Der Verein und seine Hintermänner haben den Weg des Goldes und der Verschleierung nicht gewählt, um bei der ersten Story eine Lebensbeichte abzulegen, auch verständlich.“

Weiter zeigt die EU-Infothek den Weg auf, der beschritten werden muss, um die Käufer und damit die Hintermänner dingfest zu machen:

„Vielleicht gelingt es den investigativ tätigen Journalisten der deutschen Medienriesen, die Spur des Goldwechsels zu verfolgen und jenes Institut (oder mehrere Institute) zu finden, welches in der Lage gewesen ist, 600.000 Euro an Goldmünzen zu besorgen.

Vielleicht gibt es darüber Statistiken oder andere Spuren, welche auf diese große Transaktion hinweisen.

Otto Normalverbraucher muss bereits für kleine Summen, für welche er Goldmünzen erwirbt, viele Formulare ausfüllen, um den strengen Geldwäsche-Bedingungen, welchen auch Banken oder Münzhändler unterliegen, zu erfüllen.
Ein 600.000 Euro Deal in relativ seltenen Krügerrand, auch dann, wenn er auf mehrere Tranchen aufgeteilt ist, bleibt nicht völlig geheim: auf der einen Seite muss die saubere Herkunft des Geldes, auf der anderen Seite die Besorgung des Krügerrands plausibel dargestellt werden.

Andererseits ist es auch nicht für die Besitzer des Goldschatzes ein Leichtes, diesen wiederum in Bargeld umzuwandeln. Mühselig müssen kleineste Tranchen eingewechselt werden.

Wer die Spur des Goldes verfolgt, wird einen wichtigen Teil der politischen Motive für die Veröffentlichung des Videos vor den EU-Wahlen aufklären.

Möglicherweise erleben einige eine böse Überraschung und gutgläubige Wähler eine große Enttäuschung.“

Wir dürfen gespannt sein, ob ein deutsches Medium die Spur aufnehmen wird.
(vera-lengsfeld.de)

Gewalt unter roter Flagge: 68‘er sind wie 33

(www.conservo.wordpress.com)

Von ***

(Vorlauf: Video https://youtu.be/DbMyckiLF7o )

In der ideologischen Sackgasse: Wenn sich die linken Zerstörungskids gnadenlos verrennen
Die Hetze gegen Rechte ist zu einem regelrechten neuen Volkssport avanciert: Egal, ob beim tagtäglichen Trump-Bashing in den Medien oder bei der patriotischen Demo auf Straße – stets sind die Linken sofort zur Stelle, wenn es das vermeintliche Rechts von heute zu bekämpfen gilt. Die stärkste Waffe ist die moralische Keule: Man gibt vor, die geistigen Erben von Hitler, dem Holocaust und den Schrecken des zweiten Weltkriegs in die Schranken zu weisen und ausmerzen. Eine Moralmasche, die bei den Meisten leider zieht.

Dabei kann und muss man von einer neuen Welle des roten Gewalttourismus sprechen:
Wenn Antifa-Mitglieder in ganzen Bussen angekarrt werden und auch noch Geld für ihre Krawallaktionen erhalten, dann steckt nicht nur die linke politische Motivation und reine deutsche Gewissen dahinter, sondern auch die Lust an der Zerstörung, dem Volksaufruhr und dem Vandalismus. Immer mittendrin die grünen Banner der „Grünen Jugend“ wie oft zu sehen in deren Auftritten bei sogenannten „Gegendemos“. Meist berichtet dann der Mainstream über Gewalt bei sogenannten Rechten Demos obwohl genau im Text darunter zu lesen ist, dass die Übergriffe und Gewalt aus den Roten Reihen kommen.

Für die Zukunft heisst das genau hinschauen bei den Bildberichten (Meist nicht im Bild des Mainstream) – wer mit welchen Farben der Banner und Flaggen wo steht und lese auch den ganzen Artikel.

Haben Sie denn nichts gelernt? Wohl nicht, wenn man sich Ihre Auftritte ansieht.

Den Fußballhooligans ähnlich ist daraus eine neue, unheilvolle Massenbewegung entstanden, die von den Medien sträflichst verharmlost, wenn nicht gar ins völlig falsche Licht berückt wird.

Stärke entsteht durch Gruppe, und das ist leider der größte Trumpf der Antifa (siehe FC St. Pauli). Bier und Marihuana helfen nach, um aus unbedarften Hänflingen unerschrockene Straßenkrieger werden zu lassen, die auf Kommando ganze Straßenzüge in Schutt und Asche legen, weil der Befehl wie immer von oben kommt.

Vertreten sind sie alle: Ehemalige BWL-Studenten, Alt-68er, frustrierte Ex-Karrieristen, grüne Deutschlandfeinde, große Kinder und Systemverweigerer.

Ihr Hass auf das eigene Land, wie er billiger und dämlicher gar nicht sein könnte, ist die Vereinigung unter roter Flagge: Versagen im Job, die hart erarbeitete Karriere blieb aus, bloßes Mitläufertum wie zu Hitlers Zeiten. Zu lang zu gut ging es uns ohnehin, Jammern auf hohem Niveau wird mit Fäusten, bolschewistischen Sprüchen und Molotow-Cocktails konsequent fortgesetzt. Der sozialistische Klassenkampf lebt, er wird heute mehr denn je wieder auf den Asphalt getragen. Man sollte glauben, dass ein Volk im Jahr 2019 die Fesseln seiner Vergangenheit endlich ablegt, aber genau das Gegenteil ist Fall! 68‘er sind wie 33 – nur unter anderen Vorzeichen.

Ins Blaue lesen.

(tutut) - Wenn sie nicht gestorben sind, dann zählen sie noch heute. Auf einmal werden in Tuttlingen ungültige Wahlzettel gültig - und siehe da: die AfD ist im Gemeinderat,  der baut an und hat nun 37 statt 36 Sitze. Versteht noch jemand dieses System? Nur beim Wählen, das als Fahne der Demokratie hochgehalten wird, obwohl damit auch jeder Tyrann an die Macht kommt, wird aus einem Doppel ein Trio. Oder so. Dass Zeitung mit sowas überfordert ist und die Bäume im Mai ausschlagen, wenn sie zu Papier zerquetscht  und schlussendlich als  Bleifriedhof platt werden, das liegt nun mal an den Obergrenzen der Möglichkeiten von Redaktionen. Meister fallen eben nicht vom Himmel. Berichten und Kommentieren - wer kann das schon? Also überlässt selbst eine "Redaktionsleitung" Spaichingen dies den Betroffenen. Ergebnis: Greif lieber zu Seiten wie "Ihre Auszeit - Entspannen - Wohlfühlen - Erleben", schließlich ist Zeitung "Mitglied im Deutschen Reiseverband". Oder wie wär's damit: "Service für unsere Leser - Leserreise Vietnam & Kambodscha"? Kommunismus und Sozialismus sind gerade in Deutschland en Vogue. Der MP von BW war mal Anhänger Pol Pots. Rotes gibt es auch in Grün. Gewusst, was kommt, auch wenn's andere schon hinter sich haben. Hat jetzt ein Chefredaktör was gegen die Frauenquote, obwohl die überall schon alles dürfen und selbst ein Hasenfuß wie der CDU-Landesvorsitzende sich hinter einem Rockzipfel versteckt? Dem Schwiegersohn reicht's nicht einmal zur Lichtgestalt, noch ist der Schwiegervater die Nr.1 der CDU als ihr Großvater. Wie schreit's aber aus dem Zeitungswald? "Respekt für Strobls Entscheidung". Seit wann werden Selbsttore bejubelt? Seit Chefredaktöre auch nicht wissen, warum Deutschland eine Frauenqote braucht? Was ist daraus geworden? Welt, schau auf dieses Land! Frauen sind halt auch nur Männer will der Leidartikler sagen: "Die Vorsitzenden von CDU und SPD kämpfen nach der Europawahl-Pleite um ihre Machtpositionen. Bei Annegret Kramp-Karrenbauer wachsen die Zweifel an ihren Führungsqualitäten....Für Andrea Nahles sieht es noch kritischer aus. Wird in der CDU die Kritik an der Vorsitzenden erst noch leise formuliert, gibt es bei der SPD seit Tagen Gerüchte über Putschabsichten gegen die Parteichefin". Komisch, dass er eine ganz vergessen hat.  Ist sie vielleicht gerade in Afrika oder repariert einen der Nichtflieger? Auf Orientierungssuche scheint selbst der Tuttlinger Landrat zu sein. Ist der Papst katholisch? Der Landrat ist's. Irgendwie. "Ob Teich, Spielplatz oder Barwagen - Landrat besucht Projekte Jugendlicher bei ihrem Einsatz während der 72-Stunden-Aktion des BDKJ". Aber tollkühner geht's immer: "Zeitzeuge berichtet von Leidenszeit seines Vaters - Zeitzeuge Wieslaw Majchrzak, Sohn von Stanislaw Majchrzak, besuchte das Bildungszentrum Gosheim-Wehingen". Müssen 1947 geborene "Zeitzeugen" der Nazis aus Polen geholt werden,  offensichtlich vererbt sich sowas, um eine verlogene  stumpfsinnige einfältige Erinnerungskultur zu füttern von Leuten, die nicht dabei waren, für Kinder,  die keine Geschichte mehr lernen und kennen im Land der "Zeitbeteiligten"? Wer bezahlt das? Eine Frage fällt dazu nur noch ein:  War Stalin Nazi? Immerhin war er ja auch linker Sozialist.  Wer solche Schulen hat, muss sich über Zeitungen als Fake nicht mehr wundern: "Dem Klimaschutz verschrieben - Sie ist unermüdlich, wenn es um den Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe geht: Greta Thunberg hat am Dienstag bei einer Klimakonferenz in Wien eindringlich vor einem 'Weiter so' gewarnt. 'Einzelne, voneinander isolierte Lösungen sind nicht mehr genug - und das wissen Sie alle', sagte sie. Unterstützt wurde sie dabei von Arnold Schwarzenegger, der die 16-Jährige als Träumerin 'im wahrsten Sinne des Wortes' bezeichnete.." Was Klima ist und warum Klimaschutz nicht geht, wo ist der Zeitzeuge, der noch in der Schule ist und nicht auf der Straße, wie ein autistisches Mädchen, das angehimmelt wird, als sei ihr eine katholische  Jungfrau erschienen, und sie habe nicht die Schule geschwänzt. Zum letzten Mal:  Das Klima ist der statistische Durchschnitt aller meteorologisch regelmäßig wiederkehrender Zustände und Vorgänge der Atmosphäre an einem Ort oder in einer Region und umfasst lange Zeiträume von in der Regel mindestens 30 Jahren. Klappe zu, Affe tot! Oder ab nach Denkingen: "Zwei Strom-Ladesäulen sind nun in Betrieb". Gott sei Dank denkt nun mal jemand daran, Strom zu laden. Bekanntlich kommt der aus der Steckdose.

Freunde des Gymnasiums diskutieren „Fridays for Future“
Auch bei den Freunden des Gymnasiums löst die Fridays-for-Future-Bewegung eine heftige Debatte aus. Bei der Generalversammlung trafen Eltern mit verschiedener Haltung zum Thema zusammen, wie der Verein in seiner Pressemitteilung informiert.
(Schwäbische Zeitung. Gegenüber dem Recht gibt es nur eine Haltung, sonst handelt es sich um einen Unrechtsstaat.)

Tuttlingen
Albverein befreit Honburg von Gestrüpp
(Schwäbische Zeitung. Kann die Stadt sich um sich selbst nicht kümmern? Ist Kalkutta wichtiger?)

Wenn wir feiern Seit an Seit ...
Zum dritten Mal nach 2017 hat die SPD Spaichingen-Heuberg zum europäischen Nachbarschaftstag eingeladen.
(Schwäbische Zeitung. Am Samstag passiert, am Mittwch schon im Blatt, unterm Strich ein Sitz weniger für die SPD und mit nur noch einem der Fraktionsstatus weg. Was europäische Nachbarn anbelangt, ist  Deutschland allein zu Haus.)

Grün, grün, grün
Von unserer Redaktion
Die Stuttgarter Situation ist einzigartig in Deutschland: grüner Oberbürgermeister, grüner Ministerpräsident, grüner Regierungspräsident. Grüner Gemeinderat, grüne Regionalversammlung. Da gelten keine Ausreden mehr! Kontext hat sich bei zivilgesellschaftlichen Bündnissen umgehört, was sie sich von den ökosozialen Mehrheiten erwarten.
(kontextwochenzeitung. Otto Graf Lambsdorff: "Schon Bismarck hat gesagt: 'Wer sich grün anstreicht, den fressen die Ziegen". Alle mögen deren Käse.)

Freie Fahrt für Einhörner
Von Oliver Stenzel
Am Sonntag wurde gewählt wie der Teufel. Sowohl bei den Bundesergebnissen zur Europawahl als auch bei denen der Kommunalwahlen in Baden-Württemberg wird ob der grünen Stimmengewinne von Zäsur und Erdrutschen hyperventiliert. Zu Recht? Ein paar Splitter aus Bund und Land.
(kontextwochenzeitung. Wer Splitter zählt, übersieht die Balken, auf denen grüne Teufel sitzen.)

Der zähe Kampf gegen Korruption
Von Michael Lünstroth
Der Weg von Nähe zu Filz ist in Kommunen manchmal kurz. Die Stadt Konstanz hat sich vor vier Jahren einen Ethik-Leitfaden gegeben. Was bringt das? Eine Zwischenbilanz. Für Transparency International ist die Sache klar: "Auf der kommunalen Ebene werden statistisch die meisten Korruptionsfälle festgestellt und verfolgt", schreibt Christian Erdmann, Leiter der Transparency-Arbeitsgruppe "Kommunen" in einer im März erschienenen Ausgabe des vereinseigenen Magazins "Scheinwerfer". Die Gründe dafür seien vielfältig: "hohe Auftragssummen, undurchschaubare Entscheidungsprozesse oder persönliche Verflechtungen von Entscheidungsträgern", so Erdmann. Korruptionsgefahr besteht demnach vor allem in Bereichen, "wo auf Aufträge, Fördermittel oder Genehmigungen, Gebote und Verbote Einfluss genommen werden kann".... Die Stadt Konstanz am Bodensee zum Beispiel hat sich vor vier Jahren einen "Leitfaden für kommunale Mandatsträger" gegeben. Darin zusammengefasst sind ethische Verhaltensregeln für Stadträte und den Oberbürgermeister, die dabei helfen sollen, jeden Anschein zu vermeiden, "im Rahmen ihrer Amtsführung für persönliche Vorteile empfänglich zu sein", wie es in dem vierseitigen Text heißt. Anlass dafür waren 2015 Verschärfungen im Strafgesetzbuch zu Vorteilsnahme und Bestechung. Die Frage ist: Hat dieser schön klingende Leitfaden irgendwas verändert?
Anselm Venedey muss eine Weile überlegen, wenn man ihn nach dem Ethik-Leitfaden der Stadt fragt. Venedey ist bekannter Gastronom in Konstanz und sitzt für die Freien Wähler im Gemeinderat. "Ja, da war mal was", erinnert er sich dann. Dass das Papier irgendwas geändert habe, glaubt er nicht: "Manchem Kollegen ist der Geldbeutel immer noch näher als die Moral", sagt er. Was ihn besonders ärgere sei, "wie selten sich die Kollegen bei einzelnen Themen für befangen erklären, obwohl sie es nach meiner Definition wären", so Venedey....
(kontextwochenzeitung. Wo verzichten Gemeinderäte freiwillig auf Aufträge ihrer Kommune oder verfassen hierfür sogar eine Verpflichtigungserklärung? Wie viele Gemeinderäte bleiben vor einer Wahl noch übrig, wenn sie offenlegen müssten, wie viele Aufträge sie bisher von ihrer Kommune bekommen haben?)

Wo Dietrich, da Ärger
Von Christian Prechtl
Der VfB verliert das Duell um die Relegation gegen Union Berlin und steigt zum dritten Mal in seiner Geschichte in die zweite Liga ab. Mitverantwortlich für dieses Trauerspiel ist VfB-Präsident Wolfgang Dietrich, der mit seinem Sohn am Abstieg der Roten auch noch Geld verdient....Den in den Relegationsduellen gegen Union Berlin unterlegenen VfB Stuttgart wird der Sturz in Liga Zwei einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag kosten. Für den Präsidenten des Vereins, der gerade den sportlichen Super-Gau erlebt, ist dieser Niedergang nach eigenen Aussagen nur eine "Delle". Insgesamt habe er seit Amtsantritt 2016 hervorragende Arbeit geleistet, hervorragende Rahmenbedingungen geschaffen, sagt Wolfgang Dietrich....Mit dem Slogan "JA zum Erfolg" wurden die Vereinsmitglieder 2017 für die Ausgliederung des Profifußballs beim VfB in eine Aktiengesellschaft begeistert – Erfolgsbesoffenheit ist manchmal ziemlich einfach. ...Hervorragende Rahmenbedingungen, Ruhe und Kontinuität sind ja quasi das Markenzeichen dieses Machers, stete Begleiter seiner erfolgreichen Karriere, ob beim Softwareunternehmen Strässle, bei Stuttgart 21, im Sportrechtehandel bei Rot-Weiß Oberhausen, dem 1. FC Kaiserslautern oder den Stuttgarter Kickers. Oder, ohne Ironie ausgedrückt: Wo Dietrich wirkte, war Ärger programmiert...Sicherlich kannte auch VfB-Aufsichtsrat und Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth den Karriereweg des Mannes, den er für seinen Arbeitgeber Daimler beim VfB als Präsidenten installierte. ...Vorbei die Zeiten, in denen man VfB-Aufsichtsrat Dieter Hundt gefügig halten musste, indem man dessen Firma Allgaier, einem großen Daimler-Zulieferer, dezent mit Entzug der Aufträge drohen konnte für den Fall, dass dieser sich zu nett mit Porsche oder Hyundai oder sonstwem unterhielt...Man wird sich beim Daimler wohl ernste Gedanken machen müssen, wie es weitergeht mit dem VfB. Ola Källenius, der neue Chef, ist nicht als Fußballfan bekannt, sondern eher als einer, der sich aufs Autobauen konzentriert....Der VfB Stuttgart braucht einen Präsidenten, der innerhalb des Vereins unauffällig moderiert und ihn nach außen mit der gebotenen Zurückhaltung repräsentiert. Auch braucht er einen fähigen Vorstand für das Führen der umfangreichen Geschäfte auf und neben dem Platz. Und er braucht einen Aufsichtsrat, der mit kompetenten Menschen besetzt ist, die den Vorstand kontrollieren, ohne sich dabei ständig wie die Motten ans Licht zu drängen. Leute wie Wolfgang Dietrich oder Wilfried Porth braucht der VfB Stuttgart nicht. Denn diese Leute mitsamt ihrer Spießgesellen haben den VfB dahin gebracht, wo er jetzt ist. Sie haben dem Verein geschadet und sind verantwortlich für Dutzende Millionen verbrannter Euro. Und für den sportlichen Niedergang.... Auch die Mitglieder des VfB Stuttgart müssen sich daher den Vorwurf gefallen lassen, mit verantwortlich zu sein für den Schlamassel. Oder, wie es so schön heißt: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.
(kontextwochenzeitung. Hauptsache, das Gras ist grün.)

Grüne brauchen das sowieso nicht. Der Mensch ist besser. 

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NACHLESE
Justiz-Mitarbeiter schlagen Alarm
Gewalt in Gefängnissen: JVA-Beamte fühlen sich wie die "Fußabtreter von Kriminellen"
Mitarbeiter von Haftanstalten klagen über zunehmende Aggressionen insbesondere durch ausländische Straftäter, fühlen sich jedoch von der Politik im Stich gelassen. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten spricht von "skandalösen Zuständen" und fordert ein deutschlandweites Lagebild zu den Übergriffen. Interne Erhebungen zeigen: Seit Ende 2018 gab es mehr als 600 Angriffe auf JVA-Beamte...Bereits vor der Flüchtlingswelle im Herbst 2015 beklagten die Haftanstalten massive Gewaltprobleme etwa mit Rumänen, Russlanddeutschen, Gefangenen aus Ex-Jugoslawien oder Familienclans arabischer Herkunft. Seitdem hat sich die Lage in den Gefängnissen – in einigen Bundesländern kommt schon mehr als jeder zweite Häftling aus dem Ausland – weiter verschärft, so Selle. „Immer häufiger müssen JVA-Mitarbeiter obszöne Gesten, Beleidigungen und Bedrohungen erdulden, auch vor körperlichen Attacken schrecken die Täter nicht zurück.“ ...„Mehr als 75 Prozent der Beamten, die Übergriffe nach oben gemeldet haben, beklagen, dass der Arbeitgeber nicht angemessen darauf reagiert hat“, erklärt Selle. So seien die Täter oftmals ungestraft davongekommen und hätten weder eine Freizeitsperre erhalten noch sei ihnen das Guthaben für Einkäufe gekürzt worden. In vielen Fällen wurde demnach nicht einmal Strafanzeige erstattet...
(focus.de. Was hat in der gleichen Zeit an Insassen zugenommen? Lassen Ausländer Justizbeamte zu Fußabtretern werden? Ist das nicht Volksverhetzung, schließlich ist jeder, der hier ist, das Volk, Deutsche aber sind"Köterrasse" für die Welt.  Aber nein, nix hat mit Nix zu tun.)
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Damit geht's unter der Latte immer unten durch.

Debatte zum EU-Wahlergebnis der AfD
Macht und Ohnmacht
Von PETER BARTELS
AfD über AfD. Die Bilanz belegt Macht und Ohnmacht einer Partei, die einst antrat, Mark und Markt zu retten… Dann Deutschland vor Merkels Moslems…. Dann das „Europa der Vaterländer“ vor den EUnuchen. Ja, die AfD hat viel geschafft. Leider nicht mal die Hälfte… Die AfD ist in allen deutschen Landesparlamenten … Sie ist im Bundestag … Sie ist die stärkste Oppositionspartei … Sie ist im Reichstag die drittstärkste Partei … Sie hat ihren Platz am Katzentisch EUropas verdoppelt. Hut ab?? Helm auf zum Gebet: Die Graphik zeigt, WO die AfD stark, WO sie schwach ist. Kurz und Cato: Im Westen ist sie fast schwindsüchtig. Im Osten kann sie vor Kraft kaum laufen … Aber ausgerechnet die AfD-Schlaffis im Westen geben im Osten die Besserwessis. Diese Ach und Krach-Kerlchen, raunen und rempeln immer wieder die Ossis um die „Björn Höckes“ an. Pssst, nicht ganz so deutsch, Du deutscher Idealist … Denn die Begöscherer wissen nicht, was sie tun? Schlimmer: Sie haben nichts begriffen. Sie wollen nicht begreifen, dass es die FDP schon gibt. Auch wenn sie ja liberaler als die Liberalen sein wollen… Und sie kapieren nicht, dass sie längst auf der Leimrute des rot-grünen Systems kleben… Das sie gelegentlich lockt… Plötzlich und unerwartet lieb hat… Die AfD-Torfköppe kapieren nicht, dass dieses System sie nur gnädig in die Talkshow säuselt, weil es sie zu Tode umarmen will. Die Besserwessis der AfD werden mit der Brotkruste aus dem deutschen Wald gelockt, danach grinsend mit einem Klapps auf die Schulter verabschiedet: Ging doch, oder?! Und daheim emfangen sie beifällig nickend die Lohnschreiber für kleines Geld… Der Chefredakteur, der sich von einer verschlagenen „Spiegel“-Suse mit Greta Blick und wippender grüner Bluse zur „Homestory“ linken läßt… Der Hamburger Dschörni, der für eine handvoll Silbersäuseln einer Roten SED-Nonne im ZDF seinen Gesunden Menschenverstand verlabert… Der Oberst i.G., der immer noch daran glaubt, dass im Himmel Jahrmarkt ist, wenn alle nett zueinander sind… Die Liste der gelockten und geleimten AfD-Wessis in Wessiland ist so lang wie das Fähnlein der letzten Aufrechten in Ossiland kurz ist. Jeder kann es sehen: Nie wird ein AfD-Ossi in eine dieser AfD-Hinrichtungs-Shows geladen. Selbst in ihren Landesparlamenten drehen die Herr*innen der Mikrofone ihnen den Saft ab … Die wirkliche AfD-Gefahr kommt ja wirklich aus dem Osten. Die Ossis wissen noch, gegen wen sie 1989 trotz der versteckten SED-Panzer in Leipzig, Dresden und anderswo auf die Straße gingen… Und schon damals saßen die Wessis rülpsend vor der Glotze und staunten: Ist ja spannender als „Tatort“. Abba Schalleke und Dottmund ist besser … Es war immer so: Widukind kam zwar aus Westfalen, wurde aber erst in Sachsen zum Helden. Wie August der Starke, Friedrich der Große, Bach, Luther oder Fontane … Und remember „Leip’sch einundleipzig“: Erst als die Sachsen kamen, war Napoleon endgültig reif für die Insel … Und immer wieder waren es Wessis, die den Ossis Schande brachten, machten. Einer war Obergefreiter, ein anderer Dachdecker. Diesmal sitzt ein Karstadtverkäufer auf dem goldenen Ossi-Thron… Aber die AfD-Wessis schleichen in Wessiland den potjomkinischen Dörfern von Merkels Deutungs-Dogen hinterher. Die bittere Wahrheit sehen sie nicht: Wessiland ist längst abgebrannt. Ob Merkels einst christliche Halbmond-Partei, Nahles‘ Lummerland-Sozis, die eitlen Haareschön-Liberalen – alle siechen dahin. Ja, die Menschen in Wessiland grummeln in den Sesseln. Aber ihre Revolution findet nur in der Hosentasche statt: Großhirn an Kleinhirn: Faust ballen… Und so wundert es nicht mal den alten Mann im Mond: Sooo kommt Deutschland nicht in die Hufe. Und sooo wird das GRÜNE Prekariat dem Proletariat weiterhin sagen, wo’s lang geht: Volle Kraft Richtung Abgrund. Der ist natürlich von GRÜNEN Büschen getarnt. Im Schlepptau der Gender-Götzen die dreimal links gewendeten SED-Schergen von gestern. Der Beste wirklich mal zum Schluß: Die fünf Türme in der Schlacht um Deutschland stehen alle im Osten – in Sachsen, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Vorpommern. Die Sonne geht immer im Osten auf …
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Wir schreiben die Zeit von Frank-Walter, dem Spalter. Ganz Deutschland ist von den Vernünftigen und Anständigen besetzt. Ganz Deutschland? Nein, im Einzugsgebiet des MDR wurden 15.267 Bürger gefragt: „Gehört der Islam zu Deutschland?“ Ergebnis: 4,66 % antworteten mit Ja, 95,34 % mit Nein. (Der MDR hat den Link auf die Seite inzwischen gelöscht.)
(Stephan Paetow, auf Tichys Einblick)
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Gastautorin Larissa Fußer
Bekenntnisse einer Carnivorin
Ich möchte Ärztin werden. Aber keine, die ihre Patienten mit zweifelhaften Ernährungsempfehlungen drangsaliert, so wie es uns beigebracht wird. Meine Kommilitonen haben den Wahnsinn porentief aufgesogen. Jeden Morgen sehe ich zumindest physisch ausgewachsene Männer selbstpürierte Smoothies und Joghurt in sich hineinkippen. So einer denkt beim Sex daran, wie viele Kalorien er gerade verbraucht...Ich esse, was mir schmeckt. Vor allem Fleisch, Süßes und Salziges. Im Unterschied zu früher muss ich mich aber heute ständig dafür rechtfertigen. Am meisten natürlich vor den Vegetariern und Veganern. Die sind wirklich unangefochten die schlimmsten. Mit diesen selbsternannten Moralaposteln muss man nämlich früher oder später über ihre Ernährungsreligion reden...
(achgut.com. Wenn die Erde zum Wüstenplaneten wird, gibt's nur noch Grünkohl.)

Ulli Kulke
Klimaschutz wird Pop. Des Teufels muss das nicht sein.
Klimaschutz ist gut, aber man muss nicht jede hysterische Ökosau reiten, die gerade von irgendeinem Jugendlichen durchs Dorf getrieben wird. Die CDU, dürfte da schon mal leise nachfragen: Rezo, wo sind denn deine „ganzen Landstriche“ die bereits „untergegangen“ sind? Doch das liegt im „No ask – Bereich“. Man fällt lieber mit den Hohepriestern auf die Knie vor dem Götzen Apocalypse. Und das ist der Fehler.Annegret Kramp Karrenbauer fühlt sich und ihre CDU nach der Europawahl als Opfer einer Kampagne von Youtubern und Netzprofis, die mit alle Medien durchdringenden Kampagnen die Union in der Endphase des Wahlkampfs in die Ecke gestellt hätten. Das fühlt sie zu recht. Genauso recht allerdings haben die Kritiker aus der Opposition und den Medien, die ihre spontanen und deshalb unausgegorenen Vorstellungen, wie man solchen Kampagnen beikommen könnte, als anrüchig und als Gefahr für die freie Meinungsäußerung bezeichneten. Was nun?...
(achgut.com. Nun fallen halt die Dilettanen*innen in der Politik besonders krass auf. Was kann von einer angestellten Vorsitzenden der CDU aus dem Saarland erwartet werden?)

Kolja Zydatiss
AKK goes Erdogan
Angesichts von Ideen zur „Regulierung“ von Meinungen, muss man sich fragen: In welcher Hinsicht unterscheidet sich Kramp-Karrenbauers Verständnis von Demokratie und Medienfreiheit noch von der „gelenkten Demokratie“ eines Wladimir Putin, oder den Ambitionen des dünnhäutigen türkischen Neosultans Recep Tayyip Erdoğan? Weil es einen grün-links tickenden YouTuber erwischt hat, wird das sogar mal debattiert.
(achgut.com. Auch Demokraten sind nur Tyrannen.)

Erik Lommatzsch, Gastautor
Das Agoniepersonal der SPD
Das gerade vor aller Augen stattfindende Sterben der SPD schmerzt auch denjenigen, der dieser Partei, die gern für sich in Anspruch nimmt, über die längste Traditionslinie von allen zu verfügen, niemals seine Stimme gegeben hat. Sozial, die Interessen der Arbeiterschaft vertretend, die gebeutelte Verteidigerin der Weimarer Republik, ohne Rücksicht auf eigene Verluste; es handelte sich um die Partei, die am 23. März 1933 gegen das unselige Ermächtigungsgesetz gestimmt hat. Unter den Abgeordneten war Kurt Schumacher, der, schwer gezeichnet von langer KZ-Haft, die SPD nach dem Krieg wieder aufbaute. In der Bundesrepublik war sie neben der Union die zweite Volkspartei, die beiden machten den Wettbewerb um das Kanzleramt unter sich aus. Die Gegebenheiten haben sich nun innerhalb weniger Jahre grundsätzlich geändert. Nicht nur durch das Hinzutreten neuer Parteien oder die verstärkte Wählerunterstützung für bislang im einstelligen Prozentbereich rangierende Gruppierungen, sondern auch durch die Altersschwäche der SPD, die sich in jeder Beziehung von ihrer großen Geschichte gelöst hat...
(achgut.com. Vergangenheit gut, Gegenwart schlecht, keine Zukunft.)

Ein Nachruf auf die SPD
Andrea Nahles' Festkrallen am Posten und Regieren nach dem Wahldebakel zeigt: Die SPD-Führung hat den Kontakt zur Realität endgültig verloren. Jede Minderheit scheint ihr mehr am Herzen zu liegen als ihre Stammwähler. Aber warum? Eine bestürzende Innenansicht aus einer scheintoten Partei.
VON Boris Reitschuster
Nur Leonid Breschnew klebte besser: Es ist faszinierend, welche Pattex-gleichen Eigenschaften die aktuelle SPD-Spitze an den Tag legt, allen voran Andrea Nahles. Jeder, der sich zumindest noch ein wenig an alte Zeiten erinnert, in denen Politiker bei Misserfolgen noch Konsequenzen zogen (ja, die gab es tatsächlich), konnte von der Genossin Vorsitzenden erwarten, dass sie nach dem Desaster bei der EU-Wahl das Wort Rücktritt in den Mund nimmt. Das tat die Frau mit dem Charisma eines Polizei-Blaulichts dann auch. Aber ganz und gar nicht so, wie es zu erwarten war – zumindest von naiven Leuten, die ihren Glauben an eine gewisse Verantwortung in der Politik noch nicht völlig im Zeitgeist ertränkt haben.Die 49-jährige mit dem 20-Semester-Germanistik-Studium hat am Montag tatsächlich ihren Rücktritt …– nein, nicht etwa erklärt, sondern ausgeschlossen...
(Tichys Einblick.Nahles war nie anders. Nur die Partei gibt es nicht mehr.)

Berlin
Einwanderer verprügeln Polizisten: Mutter filmt Attacke
Die Meldung der Berliner Polizei mit der Nummer 1.264 klingt eigentlich recht unspektakulär. „Kontrolle endet in Widerstand“, teilte die Pressestelle am Dienstag mit. Doch dahinter verbirgt sich ein brutaler Übergriff auf zwei Polizisten, bei dem eine Beamtin schließlich ihre Dienstwaffe ziehen mußte, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
(Junge Freiheit. Polizeimeldungen werden zur Glaubenssache wie aus einer Bibel.)

„Deutsche Umwelthilfe“
Ab Samstag gilt das erste Dieselfahrverbot in Hessen
In Darmstadt tritt am kommenden Samstag das erste Dieselfahrverbot Hessens in Kraft. Die Stadt hat aufgrund zu hoher Stickoxidwerte zwei Straßenabschnitte mit insgesamt rund 970 Metern für Dieselfahrzeuge bis Euronorm 5 und für Benziner mit Euronorm 2 gesperrt.
(Junge Freiheit. Grün bläht in Darmstadt.)

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Wettbewerbsfähigkeit
Jetzt wird Deutschland nach unten durchgereicht
Fünf Jahre ist es her, dass Deutschland Fußballweltmeister wurde – und im Wettbewerbsranking auf einem guten sechsten Platz landete. Doch während andere Länder sich weiterentwickelten, blieb die Bundesrepublik einfach stehen. Das rächt sich jetzt. Im Wettbewerbsfähigkeitsranking der Schweizer Business School IMD fand sich Deutschland im WM-Jahr 2014 noch auf Platz sechs wieder. Seither geht es stetig bergab, in der diesjährigen, jetzt veröffentlichten Studie reicht es gerade noch für den 17. Rang. Die Liste der Länder, die Deutschland im Urteil der Prüfer aus Lausanne in der vergangenen halben Dekade überholt haben, reicht von Kanada und Taiwan über Dänemark und die Niederlande bis hin zu den Vereinigten Arabischen Emiraten...
(welt.de. Angela Löw tritt Deutschland in den Rasen. Merkels Dilettanten-Stadl hält keine Wirtschaft aus. )
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Videokommentar von Markus Gärtner
Merkel soll Kramp-Karrenbauer
aufgegeben haben
Merkel ist offenbar zu dem Schluss gekommen, dass ihre Nachfolgerin an der Spitze der CDU nicht die richtige für den Job ist, dass sie der Aufgabe nicht gewachsen ist. Bisher waren die meisten Beobachter davon ausgegangen, dass Merkel Kramp-Karrenbauer an die Spitze der CDU gehievt hat, um sie als Nachfolgerin zu installieren und irgendwann vor dem Ende der laufenden Amtszeit die Regierungsgeschäfte zu übergeben. Doch Bloomberg zitiert zwei Quellen aus dem inneren Zirkel von Merkel, die einen anderen Informationsstand haben. Demnach ist Merkel mehr denn je entschlossen, sich im Kanzleramt bis 2021 einzugraben. Da Merkel ihre Nachfolgerin an der Parteispitze nicht so grotesk falsch eingeschätzt haben kann, und diese Erkenntnis nicht über Nacht gekommen sein kann, erhärtet sich der Verdacht, dass AKK nur ein Offizier in einer parteipolitischen Rochade war, mit der sich Merkel von Anfang an Konkurrenz bis 2021 vom Leib halten wollte.Und das ganze geschah auch noch in dem Wissen, dass dieses Spiel auf Zeit und auf puren Machterhalt auf Kosten der Partei gehen würde. Merkel schreddert die Partei, damit sie sich bis zum Schluss im Sattel halten kann. Viele überrascht das sicher nicht. Doch mit der Bloomberg-Meldung haben wir es schwarz auf weiß. Denn die CDU wird mit Merkel im Kanzleramt bis 2021 weiter kräftig bluten und auf dem Weg nach unten wahrscheinlich noch die SPD einholen.
(pi-news.net) Beide haben Deutschland aufgegeben.)

Lotterie
Wacklige Energieversorgung
Von Holger Douglas
Warten wir gespannt das Wochenende und Pfingsten ab. Vor ein paar Jahren gerieten die Versorger dabei schon einmal in arge Nöte.Die kommenden Feier- und Freitage mitsamt den langen Wochenenden sorgen für Nervosität bei den Energieversorgern, Übertragungsnetzbetreibern und zeigen einmal mehr auf das Hochrisiko-Unternehmen Energiewende. Wenig Last, weil kaum Industrie, dafür viel Strom von all den vielen Photovoltaik-Anlagen. Keiner weiß, wohin mit den Energiemengen. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion warnt jetzt mit höchster Dringlichkeit die regionalen Verteiler in seinem Bereich, über diese kritischen Tage unbedingt cos φ einzuhalten. Damit gehen die Alarmglocken an. Denn das ist für die Techniker bei den Stromversorgern die wichtigste Größe. Sie haben immer ihre »Phasenanzeige cos φ« im Blick. Dieser Wert ist für sie fast wichtiger als die Leistung. Er gibt über die sogenannte »Blindleistung« Auskunft, darüber, wie weit die Phasen von Spannung und Stromstärke auseinander liegen. Gelingt es den Ingenieuren nicht, die Blindleistung durch permanentes Nachregeln unter Kontrolle zu halten, kommt es zu Über- oder Unterspannung. Übersteigen die ihre vorgesehenen Grenzen, ist es schlagartig um die Stabilität der Stromversorgung geschehen....Einst tröstete mich ein angesichts der Energiewende ein zur Satire neigender Techniker: Wenn nur noch Photovoltaik- und Windradanlagen Strom erzeugen, ist es sowieso zappeduster. Nach einem Stromausfall lässt sich ein solches Netz ohne große Kraftwerksgeneratoren nicht mehr aufbauen. Zumindest nicht ohne kräftige Hilfe aus dem Ausland.
(Tichys Einblick. Vatertag wird E-Day.)

Tellkamp und Vaatz in Dresden
„Die Linken haben nichts gelernt“
Von Gastautor Dirk Schwarzenberg
Der Schriftsteller Uwe Tellkamp und der CDU-Politiker Arnold Vaatz trafen sich in Dresden zum öffentlichen Gespräch über 70 Jahre DDR, Meinungsverengung und AfD. Es wurde kein Abend der Kontroverse, sondern der Annäherung...Siebzig Jahre DDR“, stellte Arnold Vaatz fest, „das ist erst einmal rechnerisch richtig.“ Aus seiner Sicht aber eben nicht nur rechnerisch. Wenn er gefragt werde, wann es wieder Bundestagswahlen gebe, meinte der Politiker, dann antworte er mittlerweile: „Vielleicht dauert die Legislaturperiode demnächst acht Jahre.“ Falls führende Politiker feststellten, das sei eben zum Kampf für das Gute, gegen das Böse und zum Zweck der Weltrettung nötig, dann würde ihn das auch nicht mehr wundern. Natürlich deutet Vaatz die Bundesrepublik des Jahres 2019 nicht als runderneuerte DDR. Aber er hält den Berliner Politikbetrieb wie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für einen mittlerweile „sich aus sich selbst generierenden Apparat“, dessen Vertreter beim Thema Energiewende wie in der Klima- und Migrationsdebatte kaum noch abweichende Meinungen ertrügen. ..Vaatz wie Tellkamp halten es für bedrückend, wie fast jedes größere Thema in ein schlichtes Gut-Böse-Schema gedrückt werde. Das blieb auch Rhythmus der Veranstaltung über zwei Stunden lang...Vaatz.. Mit Pegida verbinde ihn, den Dresdner, nichts, etliche Parolen dort seien ihm fremd. Aber er sehe auch, dass viele Dresdner und Sachsen die schlecht integrierten Einwanderer und die sozialen Spannungen in vielen westdeutschen Großstädten wahrnehmen würden. „Wenn sie sagen: ‚ich will diese Verhältnisse hier nicht, dann halte ich das nicht für ein kritikwürdiges Verhalten.“...der Zusammenbruch der DDR sei die größte Niederlage der Linken inklusive vieler Medien gewesen. Sie seien damals, „gedemütigt von der Realität“, zwar tief erschüttert worden, hätten aber nicht gelernt: „Sie sind heute wieder zu gleichen Fehlurteilen in der Lage.“ ...„Einen Aufbruch wie 1989“, sagte Uwe Tellkamp zum Schluss, „können wir gern noch einmal erleben.“ Es liegt tatsächlich ein bisschen von dem Geist wie vor 30 Jahren über dem Elbtal: Bürger kritisieren, polemisieren, denken vor Publikum nach. Und immer weniger Leute halten das für einen Skandal.
(Tichys Einblick. Überall DDR 2.0)

Meinungsfreiheit
Rückkehr der Schweigespirale
Kürzlich eine Zufallsbegegnung mit einem JF-Leser an meinem Wohnort: Er erzählt mir, wie er 1988 als DDR-Sportler bei einem Auswärtsspiel in West-Berlin floh und dem SED-Staat entkam. Heute sei es doch schon wieder so wie zu DDR-Zeiten, daß sich umsehe, wer politische Fragen anspreche. Eine Fehlwahrnehmung?
(Junge Freiheit. Stimmt. Wer in sieben Diktaturen gelebt hat, erlebt jetzt die achte.)

Hochqualifizierte Einwanderer
Deutschland ist unattraktiv für ausländische Akademiker
Deutschland hat bei hochqualifizierten Arbeitnehmern aus dem Ausland einen schlechten Stand. In einer Rangliste der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit landet die Bundesrepublik auf Rang zwölf. Spitzenreiter ist Australien.
(Junge Freiheit. Wer lässt sich gerne ausrauben?)

Zu „100 Jahre Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt“

Von Gastautor Josef Hueber

GESCHICHTE LEBT – ABER NICHT IN ZAHLEN
Es war einmal ist schon im Unterricht an der Schule nicht der große Renner unter Schülern, um das Interesse am Fach Geschichte zu wecken. Zahlen auswendig lernen (zu meiner Zeit pädagogischer Schwerpunkt zur Förderung historischen Verständnisses) fördert kein Interesse an und kein Verständnis für die Bedeutung der Vergangenheit und schon gar nicht von deren Bedeutung für die Gegenwart. Nicht zufällig gehen Historiker, aber auch der historisch gebildete Normalbürger, beim Nachdenken über historische Ereignisse, der Frage nach, ob sich nicht Vieles wiederholt. „Es gibt nichts Neues unter der Sonne“ liest man schon im Alten Testament, einer Quelle zeitloser Weisheiten. Da scheint was dran zu sein. Und ein bekanntes Zitat von G. Santayana lautet: „Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.”

DIE STRITTIGE FRAGE DER WIEDERHOLUNG
Der Versuchung, beim Blick zurück allzu schnell Parallelen oder gar Identisches herzustellen, dürfen Historiker freilich nicht unterliegen. Deswegen begeben sie sich, gerade in Zeiten des Umbruchs, wie der heutigen, auf die Suche nach historischen Mustern, die, cum grano salis, in der Gegenwart wieder auftauchen, ohne Identisches zu suggerieren. Wie man an zwei Beispielen sieht, kommen die Interpreten dabei zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Leonid Luks, Prof. em. für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, fragt sich, angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen in Europa: „Kehren die 30er Jahre zurück?“. Den russischen Exilhistoriker Fedotow zitierend, glaubt Luks nicht an pessimistische Untergangsprophetien, wie sie sich heute für manche Betrachter abzeichnen. Luks Fedotow referierend: „Der Glaube an ein unausweichliches Schicksal, amor fati, sei dem Christentum fremd. Der Niedergang der christlichen Kulturen sei nicht schicksalsgegeben.“ (ebd.) Und er kommt zu dem Schluss: „Fedotows mahnende Worte aus dem Jahr 1939 bleiben bis heute aktuell.“

Sarah Honig, jüdische Journalistin und ehem. Politikanalytikerin bei der israelischen Jerusalem Post, sieht die Gegenwart in einem anderen historischen Licht: „Ich habe den anhaltenden Eindruck, dass wir eine neue Version der dunklen 1930er Jahre im 21. Jahrhundert durchleben. In meiner Jugend war ich sehr zuversichtlich, dass sich der Holocaust und die abgründig böse Indoktrination, die ihm vorausging, nie wiederholen würden. Jetzt habe ich diesbezüglich noch nicht einmal mehr eine kleine Hoffnung.”

DIE PROVOKATION DER GESCHICHTE
Die Frage der Wiederholung bzw. Übertragbarkeit historischer Entwicklungen beiseite legend, mag man festhalten: Es ist frappierend, wie Historisches immer wieder Anlass gibt, die Gegenwart zu beleuchten und sie schlussfolgernd zu reflektieren. Wenn dann noch ein aktueller Anlass dazukommt, ist es angebracht, Parallelen auf ihre Tauglichkeit zu überprüfen.

Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Soziologie an der Goethe-Universität 01.04.2019“ liegt es nahe, Bedenkliches, wie es gegenwärtig an besagter Universität in Frankfurt offenkundig wurde, daraufhin hin zu überprüfen, ob es nicht einen Vorlauf gibt, der als warnendes Beispiel gelten darf.

DIE PROVOKATION OFFENEN DENKENS
Und man wird fündig. Das „Kesseltreiben“ (J. Kraus) gegen die Professorin Dr. Schröter an der Goethe-Universität anlässlich einer angekündigten, kritischen Tagung über das muslimische Kopftuch, mit der Fragestellung „Symbol der Würde oder Unterdrückung?“ rief unter Studenten eine Reaktion hervor, die es verdient, im historischen Kontext interpretiert zu werden. Sie verlautbarten: „Wir Studierenden […] sind schockiert, dass Prof. Dr. Susanne Schröter eine Konferenz […] stattfinden lassen kann […].Wir können das nicht weiter dulden und fordern deshalb, dass die Veranstaltung […] abgesagt wird und Prof. Dr. Susanne Schröter ihrer Position enthoben wird.“ (Zitiert nach J.Kraus)

AUS DEM RÜCKBLICK RÜCKSCHLÜSSE ZIEHEN
In einem Beitrag anlässlich des 100sten Geburtstags des Soziologie-Lehrstuhls berichtet die Deutsche Welle von einem Interview aus dem Jahr 1969 mit dem berühmten Theodor Adorno. Er betonte, er „habe einfach das Glück gehabt, dass ihm nicht schon als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni kritisches Denken abtrainiert worden sei.“

Originalton Adorno: „[…] ich es also nach wie vor riskiere, ungedeckte Gedanken zu denken, die sonst von diesem übermächtigen Kontrollmechanismus, der da Universität heißt, den meisten Menschen schon sehr früh […] abgewöhnt werden. Und es zeigt sich nun dabei, dass die Wissenschaft selber durch diese Kontrollmechanismen in den verschiedensten Bereichen so kastriert und so steril wirkt.“

ERST STUDIEREN, DANN PROTESTIEREN
Die Studenten einer Universität, die den Namen des größten deutschen Dichters trägt, täten gut daran, sich mit der Geschichte des freien und unfreien Denkens an deutschen Universitäten zu beschäftigen. Die Zeit dafür wäre sinnvoller verwendet als mit dem Verfassen von Protestschriften, die nichts anderes präsentieren als die eigene Intoleranz und Ignoranz.
(vera-lengsfeld.de)

8 Schlussfolgerungen zur EU-Wahl (Compact-Magazin)

Von  JÜRGEN ELSÄSSER

Die EU-Wahl brachte „Hoffnung für Europa“, wie die Titelschlagzeile in der Juni-Ausgabe von COMPACT lautet: Le Pens RN wurde mit über 23 Prozent stärkste Partei in Frankreich, Salvinis Lega deklassierte mit über 33 Prozent die Konkurrenz in Italien, Orbans Fidesz erzielte gar 56 Prozent in Ungarn. Diese Drei sind die Leuchttürme eines Europa der Vaterländer und zieren mit Recht unser neues Cover.

Das Ergebnis in Deutschland ist dagegen eine Katastrophe, jedenfalls was den Westen angeht.

1.) Fast überall in der alten Bundesrepublik sind die Grünen stärkste Partei geworden – also die Avantgarde der Deutschlandabschaffer. Vor allem die völlig verblödete Jugend ging auf breiter Front in das Lager des politischen Irrsinns über. Unter den Erstwählern erreichte die AfD gerade fünf Prozent – weniger als „Die Partei“ des Suppenkaspers Sonnenborn.

2.) Das Gesamtergebnis der AfD ist mit knapp 11 Prozent ein herber Rückschlag. Verantwortlich dafür sind die Ergebnisse im Westen, wo die AfD mit Ausnahme von BaWü einstellig blieb. Der Osten dagegen leuchtet: Die Blauen wurden stärkste Partei in Brandenburg und in Sachsen, in den übrigen neuen Bundesländern lag man mit ebenfalls sehr guten Ergebnissen dicht hinter der CDU auf Platz 2.

3.) Äußere Faktoren für das schwache Gesamtergebnis der AfD verantwortlich zu machen, führt in die Irre: Medienlügen und der Strache-Effekt waren in Ost wie West gleichermaßen verbreitet – abr nur im Westen schlugen sie sich auf das Wahlergebnis negativ nieder.

4.) Die Anpasserei und Distanzeritis der West-AfD wurde von mir in den vergangenen Monaten oft kritisiert, und ich bleibe dabei. Dennoch ist auch der weichgespülte Mitte-Kurs des Bundesvorstandes nur bedingt für den Rückgang der AfD-Werte zwischen Flensburg und Friedrichshafen (im Vergleich zur Bundestagswahl) verantwortlich.Vielmehr müssen wir konstatieren: Deutschland ist ein tief gespaltenes Land. Deutschen Selbsterhaltungstrieb gibt es nur noch östlich der Elbe – dort sogar in wachsendem Maße. Der Westen dagegen ist verloren.

5.) Deutschland kann nur noch im Osten gerettet werden. Der Osten muss sich vom Westen abspalten, bevor auch er vergiftet wird. Ob es dazu einer staatlichen Sezession bedarf und ob diese überhaupt umsetzbar ist – warnendes Beispiel: Katalonien –, ist eine offene Frage. Im ersten Schritt geht es vor allem darum, dass die östlichen Bundesländer ihre Autonomierechte innerhalb der BRD maximal ausbauen, um den weiteren Zustrom von Kulturfremden abzuwehren, ein eigenes Grenzsicherungs- und Abschieberegime mittels der Länderpolizeien zu etablieren und eine deutschfreundliche Schul-, Kultur- und Familienpolitik durchzusetzen.

6.) Die AfD kann überall im Osten stärkste Partei werden und aus einer Position der Stärke heraus dann die Landesregierungen dominieren. Veraussetzung dafür ist allerdings, dass weiterhin die klare Sprache gesprochen wird, für die Höcke und Kalbitz stehen. Wenn der westdominierte Bundesvorstand dagegen weiter in den Osten hineinregiert und der Ost-AfD seinen weichgespülten Kurs aufzwingt, sind die zum Greifen nahen Wahlsiege in Sachsen und Brandenburg (1. September) in Gefahr.

7.) Auf der anderen Seite darf es auch keinen weiteren Streit in der AfD geben. Der deutsche Wähler will Einigkeit. Zur Vermeidung weiterer unsinniger Linienkämpfe bietet sich eine friedliche Scheidung nach dem Vorbild von CDU und CSU an: So wie die CSU eine eigenständige Partei auf dem Gebiet des Bundeslandes Bayern bildet (aber immer mit der CDU liiert blieb) , könnte die Ost-AfD eine eigenständige Partei in den neuen Bundesländern bilden (aber mit der West-AfD liiert bleiben). Nach dem Vorbild der Unionsparteien würden West-AfD und Ost-AfD sich in ihrem jeweiligen Wahlgebiet keine Konkurrenz machen, sondern eine Fraktionsgemeinschaft im Bundestag bilden.Motto: Getrennt marschieren, vereint schlagen.

8.) In diesem Modell hätten die beiden Schwesterparteien bei aller Herzlichkeit im bilateralen Verhältnis maximale Freiheiten, sich auf die unterschiedliche Mentalität westlich und östlich der Elbe einzustellen. Die West-AfD könnte sich dann, unbeeinflusst vom Osten, einen Vorsitzenden Pazderski wählen, bei der Ost-AfD würde, unbeeinflusst vom Dreinreden des Westens, Höcke die Gesamtführung übernehmen.
(Im Original erschienen bei compact-online.de)
(pi-news.net)