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Als die Dinos noch Flügel hatten, waren Kondensstreifen ihr Untergang. Blödsinn. Aber komplett! "Öko sehr gut". 

(tutut) - "Komplett". Duden: "vollständig, als Ganzes vorhanden, absolut, völlig. Beispiele: das ist kompletter Blödsinn, wir haben komplett versagt. Seine Briefmarkensammlung ist komplett. Herkunft: französisch complet<lateinisch completus=vollständig".  Was bekommt ein Nichtkomplettleser einer Zeitung für weniger Geld? Wovor wird er  bewahrt?  Vor komplettem Blödsinn, weil jemand*in komplett versagt hat?  Oder ist komplett gar nicht komplett? Das wird es sein! Vom Titel "Die Kondensstreifen und das Klima - Sie sehen schön aus und stellen dennoch eine Gefahr für die Umwelt dar: Kondensstreifen sind der größte Klimafaktor des Luftverkehrs - noch vor den CO2-Emissionen" bis zur hinteren Reihe "Hohenzollern-Prinzessin Flaminia heiratet verspätet - Adelshaus feiert die verschobene Hochzeit am 26. Juni - Hochzeit im Trachtenlook: Flaminia von Hohenzollern heiratet Károly Stipsicz de Ternova 2020 standesamtlich in St. Anton", das ist komplett - nur was? . "Seit Jahrzehnten hat es in Sigmaringen keine Adelshochzeit mehr gegeben: Fürst Karl Friedrich heiratete seine erste Frau 1985 in der Beuroner Klosterkirche, die zweite Hochzeit feierte Karl Friedrich auf seinem badischen Landsitz in Umkirch bei Freiburg. Nun heiratet mit der 29-jährigen Flaminia das erste seiner vier Kinder". Auch wenn sie noch leben, der Adel wurde 1919 abgeschafft, und gefürstet und prinzessiniert wird nur noch zum internen Hausgebrauch, für andere ist's Brauchtum, weil's niemand braucht. Nun weiß aber auch jeder, warum die Dinos untergegangen sind: am selbstgemachten Klima, an den Kondensstreifen der Flugsaurier! "Károly Stipsicz de Ternova ist als Verkäufer in der Software-Branche tätig, seine Frau, die den Hohenzollern-Zusatz gegen Stipsicz de Ternova eintauschte, arbeitet freiberuflich im Bereich Kostümdesign". Das ist hier komplett falscher Text,  irgendwie aber doch richtig, "Laut den aktuellen Regeln dürfen zehn Gäste aus drei Haushalten sich zu einer Feier treffen". Corona an der Donau macht's möglich.  Komplett gefährlich, nach der Todeswanderung im Tal, ein Landrat und Deutschland waren ganz aus dem Häuschen, kriegt die Gegend jetzt den Rest, weil eine Kanzlerin Urlaub im Ausland wohl nur für Reisekader erlaubt, aber sonst für völlig unnütz hält.  Frau schreibt:  "Der Ansturm der Natursünder - Wildcamper belagern Donau- und Schmeiental - So wehren sich die Gemeinden".  Komplett Kultur, geworben wird noch und noch, und wenn sie kommen, weil sie es für Natur halten, ist's kompletter Blödsinn.  Wo kommt Deutschland hin, wenn es wie Schweden ein Jedermannsrecht anböte und auch sonst ohne Hysterie und Panik die weltberüchtigte German Angst komplett vorführte! Bald kann sich der Deutsche Deutschland nicht mehr leisten: "Hochschwarzwald erwägt Gebühren für Tagestouristen". Wer gibt den schon länger hier Lebenden im Ausland Asyl? Ohne Eintrittsgeld? Die CDU hält einen Freizeitpark bereits für das Land. Zaun drumherum, und fertig ist's. Einen aus dem Osten der EUdSSR hat's hier bös erwischt. Frau schreibt: "Mehr als 14 000 Euro sind bei einer Spendenaktion zusammengekommen, die Freunde und Bekannte für die Familie eines Tuttlinger Corona-Opfers organisiert hatten."  Und noch eine schreibt und fragt nicht, was mit der bestmöglichen Gesundheitsversorgung im Land los ist: "Einschulungsuntersuchung fällt erneut aus - Gerade für die Kinder, die nicht im Kindergarten sind, könnte das weitreichende Folgen haben...Ein weitere Punkt, bei dem die Folgen von Corona deutlich werden, ist die Tatsache, dass es das zweite Jahr in Folge keine Einschulungsuntersuchungen (ESU) gegeben hat, weil das Personal dafür für andere Aufgaben gebraucht wurde".  Wieder einmal wird Politikversagen mit Corona verwechselt. Nun aber noch Fakes as Fakes can, denn die Schrotflinte funktioniert und Frau schreibt und denkt sich weiter mutmaßlich nichts: "Land schießt 1,6 Millionen Euro für Flüchtlingsunterbringung zu - Summe deckt knapp die Hälfte der Kosten, die der Landkreis für Anschlussunterbringung hat". Wo haben die bloß immer ihre "Flüchtlinge" her, bei denen es meistens um illegale Ausländer handelt, und sogar echte Flüchtlinge" dürften gar nicht hier sein. Aber sowas von  komplett. "Die Regelung wurde getroffen, weil die Landkreise hohe Kosten für die Unterbringung von Asylbewerbern haben, nachdem 2015 viele Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Das Geld des Landes soll einen Teil der Kosten für die Asylbewerber auffangen, die eine Aufenthaltsgestattung oder eine Duldung haben. Das heißt, dass nach längerer Zeit noch nicht über ihren Asylantrag entschieden wurde oder die Menschen zwar offiziell nicht bleiben dürfen, aber momentan auch nicht abgeschoben werden können".  Warum nicht Selberdenken vor dem Schreiben? Wer hat sie reingelassen, und braut Rothaus jetzt Geld statt Bier? "Diese Asylbewerber - im Kreis Tuttlingen laut Landratsamt etwa 800 - wohnen in der Regel nicht mehr in einer Sammelunterkunft, sondern in der sogenannten Anschlussunterbringung, also in Wohnungen in Städten und Gemeinden".  Auf ihr Toren, hoch die Tür, es kommt aber kein Herr der Herrlichkeit. Am Sonntag ist "Weltflüchtlingstag". Gäbe es Studierende nicht, die Menschen wüssten nicht, was sie zu denken haben: "Am Thema Migration scheiden sich die Geister - Ein Drittel der Bevölkerung vertritt laut Studie gegensätzliche Positionen - Mehrheit zufrieden mit der Demokratie". Deutsche Demokratische Republik? Da hat das Volk Gesetze wie dieses, weshalb die ganze Welt in ein faschistisches rassistisches rechtes Land will, wo die Linken das Sagen haben, nicht selber gemacht: "Sie bekommen Geld gemäß dem Asylbewerberleistungsgesetz - und diese Kosten trägt der Landkreis. Zudem finanziere der Kreis Mieten, Mietneben- und Krankheitskosten.." Kein schöner Land für die Welt. Komplett, aber irgendwie daneben, denn im Grundgesetz steht das anders. "Für 2021 hat der Landkreis für diese Leistungen 3,6 Millionen Euro veranschlagt, nicht ganz die Hälfte der Summe kommt nun vom Land. Bis 2015 mussten die Landkreise die Kosten für Asylbewerber komplett selbst tragen". And the loser  is -  der Steuerzahler! Komplett. Überall herrscht Not: "DLRG versucht 'Riesenstau' aufzulösen
Seepferdchen und Jugendabzeichen Bronze können jetzt bei sechs Terminen nachgeholt werden", was halten die als "Retter" von der Seenot der Kirchen und anderer im Mittelmeer? Keine Meinung? Das fragt Frau nicht. Aber auch nicht, wer sich nun als Versuchskaninchen an Merkels und Kretschmanns Virusfront wagt, wo gerade ein Impfstoffhersteller komplett gescheitert ist : "Sonderimpfaktion mit Biontech - Der Stadt Spaichingen wurden im Rahmen einer Sonderaktion im Kreisimpfzentrum Tuttlingen 216 Impfungen mit dem Impfstoff Biontech/Pfizer für impfberechtigte Personen angeboten".  Dafür fragt Frau: "Warum hat der Kreis ein Inzidenzproblem?" Denn: "Viele sind fast verzweifelt in den vergangenen Wochen: Während andernorts die Menschen schon in den Biergärten saßen, oszillierten die Corona-Fallzahlen immer noch um die 50, das brachte den Kreis weit vorn in die bundesdeutsche Top Ten. Auch nach detaillierter Rückfrage kann das Landratsamt keine schlüssige Erklärung dafür nennen". Warum fragt sie nicht den Banker und den Tierarzt? Zahlen können doch dafür nichts, wenn ihre Anwendung kompletter Dilettantismus ist. Kommt sie nun drauf? "Übrigens: Wer beim Schnelltest positiv ist, muss er laut Verordnung ohne Rücksprache mit dem Gesundheitsamt sofort in Quarantäne und einen PCR-Test machen lassen. Erst bei positiven Ergebnis, wird das Gesundheitsamt benachrichtigt".  Schreibt da eine linksgrüne Zeugin Coronas, die alles glaubt, was in der Zeitung steht? Nicht der Gärtner ist der Täter, sondern wer arbeitet und sich dabei was denkt. Nun wird geschwurbelt, weg mit der Wirtschaft, auch wenn Medienhäuser davon leben: Geschwätz statt Qualitätsjournalismus, und Journalismus wäre, zu recherchieren, um zu erfahren, dass eine eingebildete Pandemie keine Pandemie ist, Tests und Masken nur für Politik der Angst taugen, noch mehr aber eine unerprobte risikovolle Impferei. Fakten braucht der Leser!    Sie weisse aber Bescheid: "Beobachtungen und Schilderungen gegenüber der Redaktion, die Namen sind bekannt, zeigen auch: Handwerker halten Mitarbeiter an, sich bei Symptomen nicht testen zu lassen, auf telefonische Krankschreibungen mit Symptomen folgen keine PCR-Test, Arbeitgeber tauchen auf Querdenker-Demos auf und tragen die Maske auf Halbmast, Meetings finden ohne Abstand und Schutz statt - das legt den Schluss nahe, dass viel an Ausbruchsgeschehen auch durch Nachlässigkeit in Betrieben zurückgehen könnte". Nun aber raus mit den Fakten - oder für immer  schweigen!  Houston, wer hat hier ein Problem? Selbstredend, dass ein Kreishandwerksmeister  dies als das erkennt, was es ist: "'Den Artikel können wir so nicht stehenlassen'..Er meint, dass 'die darin enthaltenen Verallgemeinerungen (...) jeder Grundlage' entbehren". Herr Chefredakteur, übernehmen Sie! Sie haben das Wort - oder verschlägt's Ihnen die Stimme?  Vielleicht hilft Hoffmann von Fallersleben ein bisschen nach: "Der größte Schuft im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant!"  Dass die ganze Testeritis eine Seuche ist, eine deutsche, darauf kommt hier wohl niemand. An jeder Ecke testen sich geschäftstüchtige Nasen gesund, jenseits des Rheins gibt es diese Jahrmarktsbuden nicht!  Dafür haben sie, was Deutschland auch bald hat: "150 Viertel in Frankreich unter Kontrolle von Islamisten - Die Stimmung ist angespannt - Der Inlandsgeheimdienst warnt vor einem Bruch in der Gesellschaft". Komplett inkorrekt, denn es gibt nur den Islam, aber keinen Islamismus. Niemand will auf Erdogan hören, denn sonst müssten sie sagen: Der Islam gehört nicht zu Deutschland. "Viel Steine gab's und wenig Brot", das war dagegen einst der Schwaben Los,und wenn sie so weitermachen, gelangen sie bald wieder hin, auch wenn momentan das Land seine Probleme selbst aufbläst. Frau schreibt: "Die Steinwüste im Fokus - Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag befeuert Streit um Schottergarten-Verbot - Werden Flächen mit Steinen versiegelt, gibt es keinen Lebensraum für Flora und Fauna. Über die Reichweite des Verbots solcher Anlagen gibt es bei Grün-Schwarz aber Streit".  Da der Wald noch immer nicht gestorben ist, schlagen die, welche wohl allein im Land wissen, was Klima ist, Alarm: "Wetterdienst warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr im Südwesten". Lernen kommt später, auch für eine grüne Kultusministerin neu im fremden Geschäft: Karnevals Ende? "Maskenpflicht an Schulen wird ab Montag gelockert - Schüler können bereits von Montag an teilweise auf eine Maske verzichten. Wegen der niedrigen Corona-Zahlen könne die Maskenpflicht vorsichtig gelockert werden, teilte das Kultusministerium am Donnerstag mit". Kommt nach dem Halbgesicht nun das Drittel- oder Viertelgesicht? Noch scheint eine Bildungsministerin nicht beim Kleinen Einmaleins angekommen zu sein. Zu grün. Wann machen die Baumschulen wieder auf?

Fahrrademo
Mehrere hundert junge Menschen fordern klimaneutrales Freiburg
Die Bewegung "Fridays for Future" meldet sich zurück mit einer eindrucksvollen Fahrraddemo von Ost nach West. Motto: Aufbruchsklima.
(Badische Zeitung. Was ein solches Blatt so beeindrucken kann. Was haben über 230 000 Freiburger sich dabei gedacht? Immerhin hat niemand gefordert: "Arsch voll!" Das mit FFF und Linksextremismus ist kein Thema? Klimaneutral geht nur, wenn alles tot ist, hat es aber seit Bestehen der Erde nie gegeben. Führt grüne Bildung mit Politik für Doofies eventuell ins Barbarentum?)

Feierabend
Wie stark schadet ein Hund dem Klima?
Ob das Futter mit Fleisch aus Massentierhaltung oder die Fäkalien – Haustiere beeinflussen die Ökobilanz ihrer Besitzer erheblich.
(Stuttgarter Zeitung. Wau! Weg mit dem Hund.)

Stuttgarter Sonderschulen können fusioniert werden
Die Landeshauptstadt legt Sonderschulen für Lernschwache zusammen, weil die Schülerzahlen zurückgingen.
(Stuttgarter Zeitung. Eine für alle.)

Energiewende in Baden-Württemberg
Minister-Zoff um Windräder im Staatswald bahnt sich an
Der baden-württembergischen Landesregierung droht ein Streit: Agrarminister Peter Hauk (CDU) lehnt die Festlegung auf 500 Windräder im landeseigenen Forst ab. Diese Marke hatte Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) propagiert.
(Stuttgartert Zeitung. Er ist promovierter Forstwissenschaftler. Und sie - ahnungslos?)

Reise ohne Wiederkehr
Ausstellung zu Flucht und Vertreibung in Berlin
Reise ohne Wiederkehr
Was verbindet Boatpeople, Bürgerkriegsflüchtlinge und die deutschen Vertriebenen? In Berlin erzählt jetzt das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung die Geschichte der Deutschen – aber auch die vieler anderer auf der Welt.
(Stuttgarter Zeitung. Linksgrüne Geschichte zeigt, wie man sie fälscht. Mal Grundgesetz und Flüchtlingskonvention lesen!)

Wirtschaftspolitik
Im Schlafwagen zur Wahl
Das Land braucht dringend eine Debatte über Klimaschutz und die Stärkung der hiesigen Industrie, meint unser Berliner Korrespondent Thorsten Knuf.
(Stuttgarter Zeitung. Gute Nacht! Ahnungslos im Jenseits. Aber eine Medienmacht. Was die Pressevielfalt betrifft,Kress News: "Zur Südwestdeutschen Medienholding mit Sitz in Stuttgart gehören die Stuttgarter Zeitung, die Stuttgarter Nachrichten, die Esslinger Zeitung, der Böblinger Bote, die Zeitungsgruppe Hof/Coburg/Suhl, der Nordbayerische Kurier und der Schwarzwälder Bote. Neben Zeitungen..zählen zum Portfolio der SWMH zahlreiche Fachinformationstitel und Anzeigenblätter. Zusätzlich ..Druckereien, Post- und Logistikunternehmen sowie viele weitere Firmen,...Zahlreiche Radiobeteiligungen und eine TV-Produktionsgesellschaft...Die SWMH beschäftigt rund 6.100 Mitarbeiter an über 30 Standorten im In- und Ausland".)

Betriebe wandern ab
Was ein junger Mann von einem Zulieferer für VW erzählt
Von Leserbrief
Der Leserbrief bezieht sich auf die Kolumne von Roland Tichy: Das war eine schwarze Woche für Deutschland.... Der Mann arbeitet bei einem Zulieferer von VW. Er erzählt davon, wie ein Betrieb nach dem anderen dichtmacht, nach Osteuropa verlagert, oder eben Asien....Aber der wahre Grund ist: Sie finden in Deutschland ganz einfach keine Leute mehr. Haufenweise gehen jetzt die bisher dominierenden Babyboomer-Jahrgänge in Rente. Sie können sie nicht ersetzen...Meist sind es jetzt Türken, Nordafrikaner, Kosovaren, Kaukasier, Eriträer, die „Flüchtlinge” seit 2015, was da eben so kam und sich ansiedelt. Sie können mit ungebildeten Bewerbern nichts anfangen. Sie brauchen Facharbeiter, Mechatroniker, Zerspannungsmechaniker, Schlosser, das ganze Programm der Feinindustrie. Sie bilden ja aus, es gibt genug Ausbildungslehrstellen, aber sie haben weder Zeit noch Geld, die gesamte Schulbildung seit der 3. Klasse noch einmal zu vermitteln...
(Tichys Einblick. Wer Kalkutta ruft, wird Kalkutta. Was ist denn los mit den Menschen im Nahen Osten und Afrika? Wie sollen die hier was bringen, zu dem sie zuhause nicht fähig sind? "Die jungen Frauen ziehen zum Orchideenstudium nach Berlin oder Hamburg, die wenigen jungen deutschen Männer ohne Abitur passen sich den Orientalen in Aussehen und Jargon und Habitus an".)

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NACHLESE
Herbert Ammon
Alles halb so schlimm? Failed State Berlin
In seinem Buch „Sanierungsfall Berlin. Unsere Hauptstadt zwischen Missmanagement und Organisierter Kriminalität“ knöpft sich der Unternehmensberater Marcel Luthe (einst FDP, jetzt Spitzenkandidat der Freien Wähler) eine Serie von bekannten oder bereits halbvergessenen Berliner Skandalen, von Missständen in der Stadt, von Fehlleistungen und Vetternwirtschaft innerhalb der politischen Klasse vor. Es offenbart sich ein desolater Zustand der Hauptstadt...Luthe versteht sich als kämpferischer Liberaler, der Berlin zwar noch nicht als „failed (city) state“ betrachtet, aber die „Kapriolen“ beenden will, „mit denen Rot-Rot-Grün, ebenso wie Rot-Schwarz und Rot-Rot vor ihnen, Freiheit, Wettbewerb und Wirtschaft vernichtet und Sozialismus errichtet.“ Gleich im ersten der 20 Kapitel nimmt er die unendliche, zig Milliarden verschlingende Geschichte des neuen Großflughafens BER aufs Korn, bei der – nicht nur – die im Aufsichtsrat versammelten Politiker und Politikerinnen um Klaus Wowereit ihre Aufsichtspflichten evident vernachlässigten...
(achgut.com. Warum Berlin nicht mal den Polen ausleihen für demokratische und rechtsstaatliche Erziehungsarbeit? Die kennen sich aus mit dem realen Kommunismus und erwarten nicht den wiederholten Versuch vom gescheiterten Paradies.)
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Bahlsen benennt Afrika-Waffeln um
Von MANFRED ROUHS
Bahlsen benennt endlich seine Afrika-Waffeln um. Die wurden nicht, wie man annehmen könnte, in den 30er und 40er Jahren am Markt eingeführt, als in Deutschland der Rassismus grassierte. Sondern in den 50ern, als bei dem Begriff Afrika im Zusammenhang mit Schokoladenwaffeln offenbar noch niemand auf die Idee kam, dass das Ganze irgendetwas mit Rassismus zu tun haben könnte. Heilige Einfalt! Jetzt aber weiß die Werbeabteilung des Unternehmens es besser und trägt dem Zeitgeist in angemessener Form Rechnung.Die Waffeln heißen jetzt „Perpetum“. Das soll irgendetwas mit Nachhaltigkeit zu tun haben, meldet die „Bild“-Zeitung. Den Deutungszusammenhang versteht wahrscheinlich nur, wer in der Schule Latein hatte. Aber die Bezeichnung ist immerhin eindeutig nicht rassistisch. Gerade Bahlsen muss vorsichtig sein. Das Familienunternehmen hat nämlich während des Zweiten Weltkrieges Verpflegung für die Wehrmacht produziert und damit die Befreiung Deutschlands vom Joch des Faschismus durch Stalins Rote Armee und die US-Streitkräfte sinnlos hinausgezögert. Zudem hat Bahlsen zu eben diesem Zweck der Produktion von Nahrungsmitteln sage und schreibe 200 Zwangsarbeiter beschäftigt, denen gegenüber die Betriebsführung die Schrecken ihres Unrechtsregimes dadurch verschleierte, dass es sie alle recht gut genährt und lebend durch den Krieg brachte. Als dann auch noch 2019 die damals 26-jährige Verena Bahlsen, die ein Viertel des Unternehmens geerbt hat, in einem Pressegespräch jegliche Kollektivschuldsensibilität vermissen ließ, brannten bei den Gut- und Bessermenschen alle Sicherungen durch. Sie hatte seinerzeit gegenüber „Bild“ über Bahlsen im Zweiten Weltkrieg und die Zwangsarbeiter geäußert: „Das war vor meiner Zeit und wir haben die Zwangsarbeiter genauso bezahlt wie die Deutschen und sie gut behandelt.“ Vielleicht dürfen jetzt deshalb Schokowaffeln nicht mehr mit Afrika in Verbindung gebracht werden? Mir persönlich schmecken ja nicht Waffeln, aber Kekse besonders gut, die mit weißer Schokolade überzogen worden sind. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob deren Genuss weniger rassistisch ist als der Verzehr von dunklen Schokoladenkeksen bzw. Waffeln – oder vielleicht sogar noch schlimmer? Wie so oft gilt auch hier, frei nach Loriot: Es bleibt schwierig.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Spätestens seit der ganz offenen Zensur von Kritikern der Coronamaßnahmen der Regierung ist deutlich erkennbar, dass die freie Meinungsäußerung in Deutschland nicht mehr existiert. Kritische Ärzte, Wissenschaftler und Juristen wurden und werden ganz offen zensiert, wenn möglich (z.B. Amtsärzte) sogar sanktioniert. Warum? Nur wer Angst hat, dass reale Fakten das offizielle Narrativ in Frage stellen könnten, benötigt Zensur.
(Leser-Koimmenar, Tichys Einblick)
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Gesamtmetall-Chef
„Das Grünen-Programm ist leider Sozialismus pur“
Gesamtmetall-Chef Stefan Wolf warnt vor einem Überbietungswettlauf der Parteien beim Klimaschutz und beklagt einen grassierenden Opportunismus. Er warnt vor Inflation und fordert von der nächsten Regierung wieder mehr wirtschaftliche Kompetenz.
(welt.de. Was heißt leider? Weiß er auch Genaueres nicht?)

„Deutschland muss wieder bürokratisch werden“
Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) zeigt sich „fassungslos“ wegen jenen, die die Pandemie zum persönlichen Vorteil ausgenutzt haben. Es gebe in Anstandsfragen offenbar „keinen gesellschaftlichen Konsens“ – das müsse Folgen haben.
(welt.de. Nix hat mit Nix zu tun, Volksverhöhnung? Ein Linker klagt gegen "Rächts".)

An diesem Impfstoff-Flop trägt der Bund eine entscheidende Mitschuld
Während Biontech mit seinem Impfstoff weltweit Erfolge feiert, ist Konkurrent Curevac mit seinem Vakzin weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der Bund als Miteigentümer trägt daran eine Mitschuld – weil die Politik ihre klassische und erfolglose Krisenstrategie angewandt hat.
(welt.de. Sie können nix.)

Kramp-Karrenbauer über die Zukunft der Bundeswehr
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erläutert in einer sicherheitspolitischen Grundsatzrede, wie die Bundeswehr im strategischen und technologischen Epochenwechsel zu einem „Zukunftsträger“ für Deutschland werden kann.
(welt.de.Muss jeder inkompetente Unfug verbreitet werden?)

„Scheiße“
Baerbock zieht Konsequenz aus Kraftausdruck beim Parteitag
Wegen des öffentlich übertragenen Kraftausdrucks beim Parteitag will Grünen-Chefin Annalena Baerbock künftig besser aufpassen. Die erste Lehre daraus sei, das Mikro erst anzuschalten, wenn sie aufs Podium trete, sagte sie bei der Vorstellung ihres Buchs „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ am Donnerstag in Berlin. „Danach stöpsele ich es auch wieder entsprechend ab.“
(welt.de. Das Mikrofon ist schuld, wenn sie "Scheiße" sagt. Nicht nur Lokaljournalismus verbreitet 99,9 Prozent Bockmist.)

Wettbewerbsfähigkeits-Ranking
Augenmaß beim Krisenmanagement – die Schweiz schlägt den Rest der Welt
Zur Pandemiebekämpfung schränkten Schweden und die Schweiz ihre Bevölkerung und die Wirtschaft weniger drastisch ein als viele andere Staaten. Laut einer Studie half das der Wettbewerbsfähigkeit. Die Ergebnisse lenken den Fokus auf eine brisante Frage.
(welt.de. Eine Frage der Intelligenz. Pandemiebekämpfung ohne Pandemie ist wie Dona Merkel gegen Windmühlen. In der Schweiz ist der Bürger der Staat und nicht die DDR.)

Michael W. Alberts
Getestet: Kindermasken als Mikrobenzoo
Kinder mussten etwa in der Schule stundenlang Masken tragen. Eltern in Florida wollten wissen, was sich in diesen Masken so alles ansammelt und gaben ein halbes Dutzend gebrauchter Masken stichprobenhaft zur Untersuchung in ein Labor. Das Ergebnis dürfte kaum zur Beruhigung beitragen. Vielleicht könnte man die „Testcenter“ umfunktionieren: nicht mehr die Menschen testen, sondern die Masken.
(achgut.com. Welches Getier mag sich hinter Merkels Masken verstecken? Wann finden Katzenvirus-Tests statt,um die Antwort auf die Frage zu erhalten: Ist Deutschland verrückt?)

„Die Maske demonstriert die Macht der Obrigkeit gegenüber dem Untertanen“
Am Donnerstag fand im Düsseldorfer Landtag eine von der AfD-Fraktion beantragte Aktuelle Stunde zum Thema „Lasst die Kinder endlich atmen: Die Masken müssen fallen!“ statt. Der frühere Leiter eines Gymnasiums, Helmut Seifen (AfD-Fraktion NRW), ist über den andauernden Maskenzwang an Schulen erschüttert und entlarvt in seiner Rede, welchem Zweck die „Atembremse“ wirklich dient:
„Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,Überall im Lande kehrt das Leben zurück. Auf den Sportplätzen können die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen wieder ihre Mannschaftssportarten ausüben, ja sogar in der Halle ist das wieder möglich, natürlich ohne die atemraubende Maske vor Mund und Nase. In den Biergärten, Eisdielen, auf den Flaniermeilen der Städte: überall bewegen sich endlich die Menschen ohne die Atembremse vor Mund und Nase. Und auch die Regierungschefs, die sich auf dem G7-Gipfel köstlich miteinander amüsierten, lachten und scherzten ohne Mund- und Nasenschutz miteinander. Aber es gibt eben auch zahlreiche Menschen in diesem Land, die auf solche Erleichterung noch verzichten müssen, die stundenlang, von der Obrigkeit verordnet, mit einer atemraubenden Maske vor Mund und Nase ihrer Arbeit nachgehen müssen. Dazu gehören auch vor allem die Schüler, Schülerinnen, die Lehrkräfte und anderes Personal, das in der Schule tätig ist. Und während sich bei den meisten Menschen Erleichterung breitmacht, dass man endlich wieder frei atmen kann, hat die Obrigkeit kein Erbarmen mit den Kindern und Jugendlichen, sondern zwingt sie weiter hinter die Maske mit fadenscheinigen Begründungen. Denn jeder weiß, dass die pandemische Lage nicht mehr existiert, wenn sie denn überhaupt existiert hat. Die Zahlen geben das schon lange nicht mehr her. Aber diese scheinfürsorgliche Haltung kann sich die Landesregierung erlauben, hat sie doch zahlreiche verängstigte Bürger auf ihrer Seite. Es gibt immer noch zahlreiche Bürger, die das Maskentragen als Vorsichtsmaßnahmen für ein kleines Übel halten. Gestern wurde diese Vorstellung noch vom Fraktionsvorsitzenden der FDP hier im Landtag vorgetragen. Die Bürger haben offensichtlich die täglichen Schreckensmeldungen in den Medien über die Gefährlichkeit der Covid-19-Erkrankung derartig internalisiert, dass ein Teil der Entmündigten ihre Freiheitsgewährungen als Gnadenakt der Regierung mit großer Dankbarkeit annehmen und auf der anderen Seite bedenkenlos grundrechtseinschränkende Maßnahmen für hinnehmbar halten. Das ist auch eine Folge des monatelangen Angstschürens, das ist die Folge einer einseitige Berichterstattung, das ist eine Folge davon, dass die Angemessenheit der Grundrechtseinschränkungen in den öffentlichen Medien nie grundlegend von Fachleuten diskutiert worden ist. Wissenschaftler, welche die Grundrechtseinschränkungen für völlig überzogen hielten und das auch aufgrund ihrer wissenschaftlicher Expertise überzeugend darstellen konnten, wurden nicht gehört oder sie wurden beschimpft, als Coronaleugner diffamiert, in Verbindung mit Radikalität gebracht und zu Aussätzigen erklärt. Darunter befinden sich auch Ärzte, Virologen und Epidemiologen, die jahrzehntelang renommierte Institut gleitet haben. Diese Konditionierung der Bevölkerung hat natürlich ihre Wirkung entfaltet. Wie sehr diese Angst bereits das Denken der Menschen bestimmt, belegt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) vom 06. August 2020. Die Befragten schätzten das individuelle Risiko, an COVID-19 zu erkranken, auf 25%. Die tatsächliche Wahrscheinlichkeit liegt aber bei unter einem Prozent. Die Befragten überschätzen also ihr Risiko an Covid19 zu erkranken nach Bereinigung der Daten mit einem Faktor 20x höher ein als das tatsächlich vorhandene Risiko. Und das, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, ist das Ergebnis eines unkontrollierten Alarmismus, der die Menschen in Ängste stürzt und eine Einschränkung von Freiheiten zulässt, wie man ihn sich vor zwei Jahren noch nicht hat vorstellen können. Und deshalb wohl warnen Funktionäre von Lehrergewerkschaften, deshalb wohl laufen in den Schulen hysterische Lehrkräfte herum und bestehen auf die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler und verstoßen damit in eklatanter Weise gegen ihre pädagogische Pflichten. Da sitzen also die Kinder von morgens sieben Uhr an mit der Maske im Bus, und dann noch anschließend mindestens sechs Stunden in der Schule. Über die Sinnhaftigkeit, den Nutzen und die Erträglichkeit wird nicht mehr nachgedacht. Sondern ohne Rücksicht auf die wahre Gefährlichkeit der Krankheit Covid-19, ohne Rücksicht auf die Erkenntnisse über den Nutzen und den Schaden von Mund-Nasen-Bedeckung und ohne Rücksicht auf die Erkenntnisse, die man aus Studien über das Infektionsgeschehen bei Kindern und jungen Menschen erfahren kann, wird der Maskenzwang einfach verlängert. Und selbst negativ Getestete müssen Masken tragen. Das offenbart den eigentlichen Zweck der Maske. Sie ist zum Geßlerhut unserer Zeit geworden. Sie hält die Notstandslüge aufrecht, simuliert politisches Handeln, vermummt Individualität, verstärkt die Angstpsychose und demonstriert die Macht der Obrigkeit gegenüber den Untertanen. Hier muss endlich das Parlament energisch einschreiten und das Ministerium in die Pflicht nehmen, diesen Maskenunsinn endlich zu unterbinden. Das Parlament muss endlich zur Kenntnis nehmen, was Wissenschaftler über das Maskentragen und seine Notwendigkeit seriös aussagen.Bereits am 04. August 2020 haben 190 Ärzte der Ministerin Gebauer in einem offenen Brief dargelegt, welche Schäden der Maskenzwang bei den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften hervorrufen kann. Die Ärzte sprechen in ihrem Brief davon, dass die Masken fundamentale Elemente der Erziehung, des Lernens und der Sozialentwicklung in erheblichem Maße beschneiden. Lernen und Verstehen in diesem Alter gelinge nur durch eine intensive soziale Beziehung zwischen Lehrern und Schülern und den Schülern untereinander. Und deshalb seien die Masken in höchstem Maße lern- und entwicklungsgefährdend. Die jungen Menschen entwickeln Schlafstörungen und Verhaltensstörungen. Dementsprechend füllen sich nun die Sprechstunden von Arzt- und Psychologenpraxen mit einer wachsenden Zahl von Kindern, die bedenkliche Anzeichen der Überforderung zeigen.Auf die körperlichen Schäden wies bereits eine Leipziger Studie vom 20.07.2020 hin. In ihr wurde deutlich, dass die so genannte kardiopulmonale Leistungsfähigkeit durch Masken signifikant reduziert wird. Die Masken beeinträchtigen die Atmung erheblich durch ihren Atemwiderstand, vor allem das Volumen und die höchstmögliche Geschwindigkeit der Luft beim Ausatmen.Und was die Leipziger Studie noch gar nicht untersucht hat, das ist die Gefahr, die von der stofflich-chemischen Zusammensetzung der Maske auf den Organismus des Träger ausgeht.Werden Sie endlich Ihrer Verantwortung gerecht und befreien Sie Schüler und Lehrkräfte vom Unsinn des Maskentragens.“
(pi-news.net)

Carolin Emcke und die Feinde der Aufklärung
Wenn Hohepriester Elitenkritik für eine ganz schlechte Sache halten
Die Debatte um Carolin Emckes Verwendung des Wortes "Juden" beißt sich an einer Nebenfrage fest. Auch ohne diesen Begriff wäre ihre Rede autoritär und antiaufklärerisch gewesen. Damit passt sie allerdings gut in die Zeit
VON Alexander Wendt
...Die „Bundeszentrale für Politische Bildung“, die sich immer mehr zu einer ideologischen Agitprop-Plattform wandelt, zählt Elitekritik zu den Wesensmerkmalen des Populismus; sie spricht von einer „Aversion gegen die ‚Bevormundung’ des Volkes durch Funktionseliten“ und lässt keinen Zweifel daran, dass sie die Aversion für das Problem hält. Nach genau diesem Muster warnt also auch Emcke, Kritik an Eliten sei eine hochbedenkliche Sache...Zu allen Zeiten neigten diejenigen, die oben sitzen, dazu, ihren Anspruch entweder von Gott abzuleiten, von der eigenen edlen Abstammung, heute eher von der Wissenschaft beziehungsweise einem globalen Auftrag wie dem Klimakampf, aber jedenfalls immer von einer absoluten und unhintergehbaren Institution.
(Tichys Einblick. Nachspielzeit der Frauen? Elite ist, wer sich so nennt, aber keine Beweismittel hat, stupid!)

Zahlen, Daten, Karten
Weltweit sind mehr als vier Millionen Menschen an Covid-19 gestorben
(welt.de. Von 8 Milliarden, na und? Nix Genaues weiß niemand, aber dies: Jährlich sterben, weil sie sterblich sind, über 55 Millionen.)

Warum die grüne Klimapolitik scheitern wird

Von WOLFGANG HÜBNER

Das Gerede von „Klimaneutralität“ ist leicht dahingesagt, um das gutgläubige Publikum für dieses Ziel zu begeistern. Doch ausgerechnet die treibende politische Kraft dabei, die Grünen, haben nun das Ergebnis einer von ihnen in Auftrag gegebenen Studie vorliegen, die für große Ernüchterung sorgen muss. Denn um Wirtschaft, Verkehr, Gebäude und Energiegewinnung „klimaneutral“ zu machen, müssten zwischen 2015 und 2050 nicht nur geschätzte 2150 Milliarden Euro in Deutschland aufgewendet werden, sondern es besteht dafür auch ein hoher Bedarf an Arbeitskräften: 2030 schon 439.000, 2035 dann bereits 767.000. Das große Problem: Die deutliche Mehrheit davon muss hochqualifiziert sein.

Laut der nach FAZ-Angaben noch unveröffentlichten Studie wird 40 Prozent des Arbeitskräftebedarfs auf Berufsgruppen entfallen, in denen schon jetzt ein Mangel an Fachkräften, Spezialisten und Experten besteht. Dabei erwarten die Grünen noch einen weit höheren qualifizierten Arbeitskräftebedarf, weil in den Berechnungen der Studie weder die Landwirtschaft, noch Forst- und Abfallwirtschaft berücksichtigt sind. Ungeachtet dieser Probleme schwärmen Grüne wie deren stellvertretender Fraktionsvorsitzender Oliver Krischer vom „Jobmotor Klimaschutz“. Allerdings müssten unverzüglich sowohl im Handwerk als auch an den technischen Hochschulen die Weichen entsprechend gestellt werden: „Sonst haben wir in 15 Jahren einen hohen Bedarf an Fachkräften, aber nicht die entsprechend qualifizierten Leute.“

Und woher sollen die trotz der negativen demografischen Entwicklung hierkommen? Nach Meinung der Grünen durch Berufs- und Branchenwechsel von Arbeitskräften, verbunden mit umfangreichen Qualifizierungsprogrammen. Zudem sollen steigende Erwerbstätigkeit von Frauen und Senioren und – wie könnte es anders sein – mehr Einwanderung helfen. Abgesehen von der völlig unklaren Finanzierung der billionenteuren „Klimaneutralität“: Eine sowohl schrumpfende, alternde als auch zunehmend beruflich weniger qualifizierfähige Bevölkerung wird nicht in der Lage sein, diesen Kraftakt zu schaffen.

Schon jetzt hat Deutschland immer weniger Ingenieursnachwuchs für Fahrzeug- und Motorentechnik, auch ein Resultat der Klimapropaganda. Geht das so weiter, müssen Verbrennungsmotoren, eine deutsche Weltspezialität, demnächst aus China eingeführt werden. Die FFF-Schulschwänzer aus (bislang) sozial abgesicherten Elternhäusern streben jedenfalls allermeist keine MINT-Studiengänge an, sondern irgendwas mit Medien oder Gendern. Doch immerhin schön, dass die Grünen eine Studie bezahlen müssen, die ihre Pläne als völlig unrealistisch entlarvt.
(pi-news.net)

Angst als Herrschaftsinstrument der Politik

Von Vera Lengsfeld

Angst ist eines der stärksten menschlichen Gefühle. Alle kennen sie. Menschen haben unnötige Ängste, oder sie haben keine Angst, obwohl sie Angst haben sollten. Manche Ängste werden von Gesellschaft und Politik erzeugt, so die Angst vor der friedlich genutzten Atomenergie, die ein Produkt jahrzehntelanger Antiatom-Propaganda ist. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Angst ist der Blitzausstieg aus der Atomenergie von Kanzlerin Merkel, wenige Monate nachdem ihre Regierung eine Verlängerung der Laufzeiten für die AKWs beschlossen hat.

Anlass war ein Jahrtausend-Tsunami in Japan, der auch ein an der Küste stehendes Atomkraftwerk beschädigt hat. Innerhalb weniger Stunden nach Eintreffen der Nachricht sprach der damalige Umweltminister Norbert Röttgen bereits von Kernschmelze und setzte damit eine Dynamik in Gang, die nicht mehr aufzuhalten war. Auch nicht durch die Tatsache, dass die angeblichen 20 000 Atom-Opfer in Wirklichkeit vom Tsunami getötet wurden und es keinen direkten Toten im AKW gab. Bis heute starb nur ein Mensch an den möglichen Folgen der Atom-Havarie.

Auch dass es in Deutschland keine Tsunamis geben kann, spielte keine Rolle mehr, nachdem die Angst vor der atomaren Katastrophe das gesellschaftliche Klima beherrschte. Bei der Landtagswahl in BaWü, dem bisherigen Stammland der CDU, gewannen die Grünen und sind auch bei den folgenden beiden Wahlen unschlagbar gewesen.

Keine Angst dagegen hat die Gesellschaft vor den Folgen von ständigen Stromabschaltungen oder flächendeckenden Blackouts, die bei fortschreitender „Energiewende“ mit jedem Tag wahrscheinlicher werden. Durch den massenhaft installierten Wind- und Solarstrom ist das Stromnetz starken Schwankungen ausgesetzt. Die Grundlast, das heißt, die sichere Stromversorgung, die für ein Hochindustrieland wie Deutschland unverzichtbar ist, kann nur noch mühsam aufrechterhalten werden.

Fällt Ökostrom in Massen an, muss er immer häufiger teuer in die Netze anderer Länder abgeleitet, herrscht Flaute, muss Strom teuer von diesen Ländern eingekauft werden. Das hat uns die höchsten Strompreise Europas beschert. Es fehlt jetzt bereits die Kapazität von zehn Atomkraftwerken für eine sichere Stromversorgung, und die politisch gewollte Elektromobilität steht erst am Beginn. Eigentlich sollten schon 2020 1 Million Elektroautos in Deutschland fahren. Zum Glück für die Versorgungssicherheit sind es erst wenige zehntausend. Dass Verzicht auf Atom und Kohle und Elektromobilität nicht zusammengehen, kann jeder heute schon wissen, aber das Menetekel wird übersehen.

Durch Angst ausgelöste flächendeckende Panik kann das Schicksal von ganzen Gruppen oder Gesellschaften bestimmen, die fehlende notwendige Angst, das übersehende Warnsignal, aber ebenso.

Das war in der Geschichte schon immer so. Die Angst vor den wenigen hundert Spaniern zu Pferde lähmte den mächtigen Moctezuma und sein über hunderttausend Krieger zählendes Herr so sehr, dass er sich unterwarf und sein Reich dem Untergang preisgab. Die fehlende Angst der Trojaner vor dem von den Griechen zurückgelassenen Pferd hatte den Untergang Trojas zur Folge. Zuvor waren die Warnungen von Laokoon und Kassandra überhört worden.

Nach diesem kurzen Exkurs komme ich zum heutigen politischen Umgang mit der Angst. Welche Verbindungen gibt es zwischen der Angst auf der einen und Recht und Politik auf der anderen Seite?

Dazu zwei Thesen von Cass Sundstein, der sich in seinem Buch „Gesetze der Angst“ mit dem Thema befasst hat.
Gut funktionierende Regierungen streben danach, deliberative Regierungen zu sein. Sie halten regelmäßige Wahlen ab, legen in der Öffentlichkeit Rechenschaft ab und verpflichten ihre Amtsträger, dem Volkswohl zu dienen. Wenn sich die Öffentlichkeit vor trivialen Risiken fürchtet, wird eine deliberative Regierung versuchen, mit Aufklärung diese Ängste zu zerstreuen. Sie wird Schutzmechanismen vor Paniken installieren. Dieselben Schutzmechanismen werden aktiviert, wenn die Öffentlichkeit trotz ernstzunehmender Risiken keine Angst hat. Eine deliberartive Demokratie wird in solchen Fällen handeln, ob die Öffentlichkeit das fordert, oder nicht. Am Ende setzen sich in einer reflektierenden Bürgerschaft Werte durch, nicht falsche Tatsachenurteile.

Gut funktionierende Demokratien versuchen soziale Konflikte durch Einigung zu lösen, die nicht auf der Ebene von Theorien über das Richtige und Gute angesiedelt sind, sondern auf der niedrigeren Ebene von Praktiken und Prinzipien, auf die sich unterschiedliche Menschen einigen können, die in heterogenen Gesellschaften in den ganz großen Fragen wie die Existenz Gottes, des Wesens von Freiheit und Gleichheit, über die Wichtigkeit von Nützlichkeit und Effizienz oder über die Bedeutung von Fairness uneins sind. Gut funktionierende Gesellschaften ermöglichen es ihren Bürgern, sich zu einigen, wenn es notwendig ist, und sie entbinden ihre Bürger von der Pflicht, sich zu einigen, wenn es unmöglich ist.

Für westliche Gesellschaften ist das Vorsorgeprinzip für die Debatten über Gesundheit, Sicherheit und Umwelt von zentraler Bedeutung. Das Vorsorgeprinzip hat sogar in die Debatte über Terrorismus, über den Präventivkrieg, Freiheit und Sicherheit gefunden.

Es besagt, dass Maßnahmen zum Schutz vor potenziellen oder auch nur vermuteten Gefahren getroffen werden müssen, auch wenn der Kausalzusammenhang unklar ist und nicht gewiss ist, ob diese Gefahren tatsächlich eintreten. Tatsächlich ist das Vorsorgeprinzip aber inkohärent, denn jede mögliche Situation birgt Risiken. Deshalb wirkt das Vorsorgeprinzip, das sich so gut anhört, in der Praxis oft lähmend.

Westliche Regierungen und zunehmend die Regierungen in aller Welt lassen sich im Zweifelsfall vom Vorsorgeprinzip leiten: Vermeide Schritte, die das Risiko eines Schadens nachsichziehen. Lass Vorsicht walten, bis vollständige Sicherheit gewährleistet ist, fordere keine Beweise.

Inzwischen hat das Vorsorgeprinzip Eingang in internationale Verträge gefunden. Den Anfang machte 1982 die World Charta for Nature der Vereinten Nationen, viele folgten, nicht nur in Umweltverträgen, sondern auch der Eingang in die Gerichtsbarkeit. Der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof hat in seinem Schlussantrag gegen Monsanto die These vertreten, das Vorsorgeprinzip solle auch dann zur Anwendung kommen „wenn noch keine konkrete Gefahr für diese Güter nachweisbar ist, aber aufgrund erster wissenschaftlicher Erkenntnisse eine Gefährdung möglich erscheint“. (Rechtssache C-236/01)

Ich will im zweiten Teil meiner Ausführungen untersuchen, welche Auswirkungen das Vorsorgeprinzip auf die Politik in der Corona-Krise hat.

In Robin Alexanders „Machtverfall“ kann man nachlesen, dass Kanzlerin Merkel bei einer Bundespressekonferenz Corona-Maßnahmen mit dem Satz verteidigt hat, Deutschland sei ein „Präventivland“. Das ist die treffende Kurzcharakteristik ihrer angstgetriebenen Corona-Politik.

Es war aber nicht Merkel, die gleich zu Beginn der Corona-Pandemie Panik geschürt hat. Das war Innenminister Seehofer. Dem agierte die Regierung am Anfang viel zu vorsichtig. Um das aus seiner Sicht nötige Problembewusstsein zu wecken, ließ er von seinem Staatssekretär Kerber, unter Mitarbeit bekennender Maoisten, ein Szenario entwickeln, wie Deutschland mit der Corona-Pandemie umgehen müsste. Darin steht: „Der Worst Case ist mit allen Folgen für die Bevölkerung von Deutschland unmissverständlich, entschlossen und transparent zu verdeutlichen.“ Dann wird behauptet, es drohten für Deutschland in 2020 1 Million Tote. Wenn die Bürger ihr Verhalten nicht unverzüglich anpassten, wäre eine „unvorstellbare wirtschaftliche Katastrophe“ die Folge. Es ist von einer „gewünschten Schockwirkung“ die Rede, um auf das Verhalten der Bevölkerung erfolgreich einzuwirken. Unterbringung von Infizierten in Quarantänelagern wird als Möglichkeit angedeutet. Die Bundesregierung solle sich an solchen Horrorszenarien orientieren:

„Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen und sterben qualvoll nach Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst.“ Damit diese staatliche Panikmache auch wirklich unter die Leute kommt, wurde das Papier als „geheim“ klassifiziert und anschließend an die Presse durchgestochen. Diese massive Einschüchterung verfehlte ihre Wirkung nicht. Dass man in einer Demokratie nicht mit Angst Politik machen sollte, spielt keine Rolle mehr.

Dabei ist es noch nicht so lange her, dass die Regierung der Bevölkerung gesagt hat, sie dürfe keine Angst haben. Das war 2015, als hunderttausende Migranten ins Land strömten. Angst vor den überwiegend jungen, gewaltaffinen Männern aus antisemitischen und frauenfeindlichen Gesellschaften zu haben, sei unangebracht. Merkel wörtlich: „Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Sie ist es im persönlichen Leben nicht und auch im gesellschaftlichen nicht. Kulturen und Gesellschaften, die von Angst geprägt sind, werden mit Sicherheit die Zukunft nicht meistern.“

Nun hat Merkel selber Angst und diese Angst bestimmt ihr politisches Handeln. Sie diktiert immer schärfer werdende Beschränkungen bis hin zur sogenannten „Bundesnotbremse“, bei der auch noch die verfassungsmäßige Länderhoheit ausgehebelt wird. Merkel hielt das für notwendig, um sich nicht mehr mit Widerständen bei den Ministerpräsidenten auseinandersetzen zu müssen. Auch nervten sie die Gerichtsurteile, die massenhaft Corona-Maßnahmen außer Kraft setzen.

Sie stößt dabei kaum auf Widerstand, denn die staatlich geschürte Panik ist bei der Bevölkerung angekommen. Stolze 97% halten die Quarantänemaßnahmen für richtig. Mit Zustimmung von über 90% wird auch die Schließung von Schulen, Geschäften, Freizeiteinrichtungen, Sportstätten, Saunen, Kultureinrichtungen und die Absage von Veranstaltungen befürwortet.

Diese Stimmung geht einher mit der Verteufelung jeglicher Kritik an der Regierungspolitik, egal wie fundiert sie ist.

Dabei exerziert Merkel selbst vor, dass eine angstgetriebene Politik und Gesellschaft nicht zukunftsfähig ist. Der Staat, dem zu Beginn noch die alleinigen Fähigkeiten zugesprochen werden, die Krise zu bewältigen, versagt in grotesker Weise auf ganzer Linie. Masken-, und Impfdesaster, unkontrollierte Verschleuderung von Steuergeld an Intensivbetten, die nicht entstehen, Teststationen, die für nicht gemachte Tests gigantische Summen einstreichen, Betrügereien bei der Coronahilfe. Das einst um seine Effektivität weltweit beneidete Deutschland kriegt nichts mehr auf die Reihe.
Ein Beispiel für die Steuergeldverschwendung ist die absurd hohe Entschädigung für Gastronomen. Sie bekommen ihre Einnahmeausfälle zu 75% ersetzt, bei sehr viel geringeren Personalkosten. Die Gastronomen werden also nicht nur für ihren angenommenen Verlust entschädigt, sie bekommen auch noch eine Prämie. Kein Wunder, dass niemand protestierte. Es waren die gering verdienenden Angestellten, die die Last der Schließungen zu tragen hatten. Während bei einer Serviererin eine Trinkgeldpauschale steuerlich in Rechnung gestellt wird, war das bei der Berechnung des Kurzarbeitergeldes nicht der Fall.

Insgesamt regiert Merkel mit Verboten, deren Wirksamkeit nie überprüft wird und unterlässt es, schlüssige Konzepte, zum Beispiel für Kindergärten und Schulen unter Pandemiebedingungen zu entwickeln. Der Digitalunterricht funktioniert kaum, die allen Lehrern versprochenen Laptops kommen nicht an, es gibt nicht einmal eine Dienstmaildaresse für Lehrer. Der deutsche Staat ist nach 16 Jahren Merkel bräsig, ineffektiv und überfordert. Trotzdem dauerte es über ein Jahr, bis Merkels Schwarze Pädagogik langsam ihre Wirkung verlor.

Es ist etwas faul im deutschen Staat, das wird 2021 immer mehr zum Grundgefühl seiner Bürger. Wahrscheinlich konnte sich aus diesem Grund auch Armin Laschet als Kanzlerkandidat der Union durchsetzen. Er hat als Einziger erkannt, dass Deutschland zum Sanierungsfall geworden ist und ein Jahrzehnt der Modernisierung braucht. Ein fataleres Urteil über Merkels Kanzlerschaft kann es nicht geben. Söder, der sich zu Merkel 2 stilisiert hat, zog den Kürzeren.

Angela Merkel ist der „kleinste gemeinsame Nenner einer entpolitisierten, risikoscheuen Gesellschaft“ (Robin Alexander). Am Ende ihrer Ära, so Alexander weiter, beklagt sogar der „Spiegel“ die „Infantilisierung der Bürgerinnen und Bürger“ durch „geistige Verhätschelung“.

So eine Gesellschaft ist in der Tat nicht zukunftsfähig. Deutschland braucht einen Kulturwandel, und zwar dringend und unverzüglich.
(vera-lengsfel.de)

Politik statt Entspannung und Freude am Sport

Von ACHIM

Dass die Fußball-Europameisterschaft auf ein so spürbares Desinteresse stößt, hat nichts mit Corona zu tun. Die Entfremdung zwischen der „Mannschaft“ und dem Publikum begann schon vor Jahren. Es sind vor allem drei Gründe, weshalb es keinen Spaß mehr macht, dieser „Mannschaft“, die angeblich für Deutschland spielt, zuzuschauen:

1. Ethnoquoten statt Leistung
Sieht man die Mannschaften der westeuropäischen Länder, einschließlich der deutschen Mannschaft, auf dem Platz einlaufen, wird man sofort an die Umvolkungspolitik in diesen Ländern erinnert. Man kann diesen Gedanken angesichts der zahllosen Araber, Türken und Schwarzafrikaner, die sich dort auf dem Rasen tummeln, gar nicht verdrängen. Ganz unwillkürlich denkt man: „Das soll die Mannschaft Frankreichs sein?“ Und damit hat man sofort die Politik im Kopf: Die Umvolkung läuft sozusagen immer mit ins Stadion ein. Genau das aber will man nicht beim Fußballschauen: an Politik oder irgendetwas sonstwie Belastendes denken. Man will entspannen und sich am Spiel erfreuen, man möchte von Gedanken des Alltags völlig abschalten. Das ist ja der einzige Sinn und Zweck des Zuschauens beim Sport.

Das Thema Umvolkung verliert sich auch nicht im weiteren Spielverlauf. Denn man weiß ja: Die Mannschaften der westeuropäischen Länder werden heute nicht mehr, wie früher, nach Leistung der Spieler zusammengestellt, sondern nach ethnischem Proporz. Eine rein deutsche Mannschaft wäre heute ein Ding der politischen Unmöglichkeit, selbst wenn tatsächlich nur indigene Deutsche die besten Spieler Deutschlands wären. Immer würde man aus politischen Gründen einen Türken oder Schwarzafrikaner ins Team drücken, damit die Ethnoquote stimmt. Und schießt der Quotentürke dann daneben, denkt man: „Na klar, der Quotentürke, mit einer Auswahl nach Leistung, wie früher, wäre das nicht passiert“. Und schon ist wieder die Politik da, und der Spaß vorbei.

2. Das Problem Gündogan
Die deutsche „Mannschaft“ hat zudem noch das spezielle Problem, dass mit Ilkay Gündogan weiterhin jemand im Team ist, an dem sich das Publikum schon bei der WM in Russland gerieben hat. Wir erinnern uns: Kurz vor der WM fuhr Gündogan mit seinem Kollegen Özil nach Ankara, um vor Erdogan seinen Kotau zu machen und dem Präsidenten der Türkei ein Trikot zu schenken. So kurz vor der WM war das eine klare Geste, wem die persönliche Loyalität gehört und für welches Land das eigene Herz wirklich schlägt.

Man kann Gündogan diese Loyalität zur Türkei auch gar nicht übelnehmen, aber als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft ist so eine demonstrative Geste zu einem solchen Zeitpunkt eine Ohrfeige für das deutsche Publikum, ein klarer Affront. Gündogan hätte man nach dieser Geste sofort aus dem Team werfen müssen. Das wäre die einzige richtige Konsequenz gewesen, um die notwendige Eintracht zwischen Team und Publikum wiederherzustellen.

Stattdessen hat man aber aus politkorrekten Gründen genau dies nicht getan, sondern lieber zugelassen, dass Gündogan zum Schaden des ganzen Teams vom Publikum ausgebuht wurde – eine völlig verständliche Reaktion des geohrfeigten deutschen Publikums. Die emotionale Kälte, teilweise sogar Feindseligkeit des Publikums, die der Mannschaft wegen der Causa Gündogan anschließend in Russland entgegenschlug, hat ganz wesentlich zum frühen Ausscheiden der Mannschaft bei der WM beigetragen. Das alles ist bis heute nicht vergessen, und das alles lebt wieder auf, wenn man Gündogan jetzt wieder über den Rasen laufen sieht: dass der DFB damals lieber die WM riskierte als eine notwendige, aber politisch unerwünschte personelle Konsequenz zu ziehen.

Gündogan mag ein guter Fußballer sein, aber als erklärter Loyalist der Erdogan-Türkei gehört er nicht in die deutsche Nationalmannschaft. Und wenn man ihn dort weiterspielen lässt, wendet sich das Publikum eben von der ganzen Mannschaft ab.

3. Der ständige Missbrauch des Fußballs für politische Propaganda
Politik also schon zum Überdruß beim Anblick der „Mannschaft“, und dazu kommen noch die ständigen „politischen Aktionen“, mit denen uns diese hochbezahlten Spieler auf dem Platz, alles Leute mit Millionengehältern, Villen und Sportwagen, obendrein hochnäsig belehren wollen. Vielleicht müssen sie mitmachen bei diesen Aktionen „gegen Rassismus“ und für allerlei sonstige Themen, die den Politfuzzis bei uns so am Herzen liegen, vielleicht haben sie gar keine andere Wahl: weil man zwar in der „Mannschaft“ bleiben darf, wenn man ausländische Potentaten hofiert, aber nicht, wenn man keine Lust hat, sich als politisches Propagandainstrument missbrauchen zu lassen. Sprich: Nur wer politisch mitmacht, darf mitspielen. Und deshalb knicken sie alle ein, wortwörtlich, bei ihren lächerlichen „Anti-Rassismus“-Aktionen mit einem Knie im Rasen.

Das Publikum will nicht belehrt werden, schon gar nicht von reichen Leuten, und es will beim Fußballschauen auch sonst keine Politik im Kopf, sondern einfach Freude am Fußball haben. Und wenn der Fußball diese Freude nicht mehr bietet, weil sich „die Mannschaft“ von Politikern für deren Zwecke instrumentalisieren lässt – dann sucht sich das Publikum seine Freude eben anderswo.
(pi-news.net)

(tutut) - Berichten was ist, wäre Journalismus. Kreisklasse aber geht anders. Linksextremistische Kriminelle in Berlin im Krieg gegen den Staat? "Konflikt um teilbesetztes Berliner Haus spitzt sich zu - Vermummte attackieren Polizisten - 60 Beamte bei Krawallen verletzt". Ferner schreiben für Seite 5 wie Party-Event. Ein Muckenschiss, wenn auch viel, viel teurer für alle als "AfD scheitert mit Klage zu Weidels Wahlkampfspenden" top auf Seite 1. Das bringt ja was!  Ob das Volk aber versteht, was seine Vertreter mit seinem Geld nach über einem Jahr eingebildeter Pandemie kurz vor dem Aussterben Deutschlands nun als Todestrunk zusammenmurksen, auch wenn es auf keine Kuhhaut mehr passt? Krankheit für alle: "Gesundheitsminister setzen weiter auf Corona-Tests - Fokus auf Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche - Situation junger Menschen laut Studie verschlechtert". Setzen, 6! Sie haben aber ein Gegenmittel ebenso auf der 1: "Vielen Kliniken droht die Insolvenz -  Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich nach einer Studie im Jahr 2019 verschlechtert. 13 Prozent lagen im 'roten Bereich' mit erhöhter Insolvenzgefahr, 27 Prozent im 'gelben' und 60 Prozent im 'grünen Bereich'. In die dritte Kategorie fielen im Jahr zuvor noch 63 Prozent, heißt es im 'Krankenhaus Rating Report', der am Mittwoch auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin vorgestellt wurde". Wer Politik für Religion hält und alles glaubt, der ist das gemeine Volk und nützlich den Herrschenden mit dem Nachtkrabb, während der Weise ein Leugner dieser Scheinwelt ist und in die Klapsmühle gehört. Denn Neusprech sagt: Ist die Not am größten, die Pest am schlimmsten, dann musst du Krankenhäuser schließen. Oder nun als Zeitung verbreiten, was 2019 war, weshalb mitten in der größten Seuche seit dem 2. Weltkrieg, 2020 mit Fortsetzung in Pastmerkel, einfach Krankenhäuser zumachen und die Totenklagen von Bürgermeistern, Landräten jammervoll erklingen lassen über ihre sterbenden Kliniken, auch wenn die Statistik hinterher nicht mehr als 4 Prozent Auslastung der Intensivabteilungen durch die schrecklichste Krankheit neuester Zeit melden konnte: Corona als Politik der Hysterie und Panik. Übrigens: Auch mit falschen Statistiken lässt sich in kranken Häusern prima Geld machen. Die Berliner Zeitung fragte: "2020: Während der Corona-Pandemie gehen 21 Krankenhäuser vom Netz. In diesem Jahr folgen weitere. Wie kann das sein?" Ob dies eine Antwort ist: "Heikle Experimente - Universitäten im Süden erforschen Alternativen zu Tierversuchen". Menschen als Ersatzkaninchen? Wer sich etwa zu Tode testet und impft ist selber schuld?  "Impfzentren in Bereitschaft - Mindestbetrieb soll auch künftig gewährleistet werden - Frust in Kliniken und Pflege groß".  Gegen des Planeten Zorn helfen keine Pillen. Nicht Linksgrün ist der Untergang Deutschlands, sondern: "Grün-Schwarz will neue Schulden aufnehmen - Land erklärt Corona-Krise erneut zur Naturkatastrophe - Wofür die Regierung das Geld ausgeben will".  Schmeck's de Brägel noch immer nicht? Grün-Schwarz als Naturkatastrophe. Woher sie's Geld nehmen, weiß das denn jeder? Wenn BW, zum Beispiel, den Sozialismus wählt, wissen sie denn nicht, dass Sozialisten nicht mit Geld umgehen können? Verkehrte Welt,  wer könnte sie noch verstehen, gäbe es Chefredakteure nicht, einer wenigstens muss doch glauben, was in derZeitung steht. Die schauen auf das Große nicht  ganze, und erklären dem Leser der Welten Leid: "Wegducken wird schwieriger - Westliche Außenpolitiker atmen auf. Die USA kehren mit Präsident Joe Biden wieder zur Diplomatie zurück. Verbündete werden wie Verbündete behandelt und müssen nicht mehr befürchten, gegen irgendwelche Autokraten oder gar stalinistische Diktatoren als Miesmacher ausgespielt zu werden".  Was will er nun sagen? "Bislang spielt das Thema Sicherheitspolitik im Bundestagswahlkampf keine Rolle. Eher wird über die Finanzierung der Corona-Kosten gestritten und über Gerechtigkeitsfragen im Zusammenhang mit Steuern, Mieten oder Jobs diskutiert. Wer dann über Anschaffungskosten für die Bundeswehr reden möchte, der steht schnell in einer unkomfortablen Ecke. Doch an dieser Debatte kommt niemand vorbei". Verzeihung, bleibt  nur eine Frage: Was machen die eigentlich mit 50 Milliarden Euro jährlich für die Bundeswehr? So viel kann doch die ganze Umrüstung auf  Amazonendivisionen nicht kosten, seit ungediente Frauen die Heerführer*innen spielen!  Dann doch lieber gleich zwei Volontärinnen auf ihre Reise in die linksgrüne Zukunft folgen, denn sie versuchen wenigstens nicht den Eindruck zu erwecken, sie wüssten, worüber sie schreiben, nämlich wie Jugend im Jahre 2031 lebt. Dabei ist es doch ganz einfach, dies zu erklären: Dann sind alle zehn Jahre älter oder ganz viele tot. Mit und ohne Krankenhaus.

Von zwei Krankenhäusern eins 2019 geschlossen trotz Gutachtens über zu wenige Ärzte und Betten.  Immer noch eins zu viel? Denn gegen Krankheit helfen keine Krankenhäuser.

Trockenheit
Bereits 35 junge Bäume auf dem Landesgartenschaugelände sind tot
Einigen Bäumen auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände geht es nicht gut. Probleme gibt es vor allem im Hain der Philosophen. Die Stadt nennt die Trockenheit als Grund.
(Badische Zeitung. Die machen sich vom ehemaligen Acker und wollten lieber in den Wald. Können Stadt und Land  irgendein Projhekt nennen, welches funktioniert hat bzw. nicht noch vor Gericht landete wie dieses, über das gerade neu gemeldet wird: "Ortenaubrücke für Fußgänger und Radfahrer gesperrt - Ab Montag, 21. Juni, wird die Ortenaubrücke, die den Bürgerpark und den Seepark miteinander verbindet, für circa drei Wochen für den Fuß- und Radverkehr gesperrt. Bei der Beschichtung der Lauffläche und der Treppenstufen waren Mängel aufgetreten. Diese haben dazu geführt, dass an einigen Stellen die erforderliche Rutschhemmung insbesondere bei Nässe nicht mehr gegeben ist. Die ausführende Firma wird die Mängel beseitigen, indem sie die Beschichtung komplett erneuert. Für die Arbeiten ist trockenes Wetter erforderlich, weshalb die Dauer der Sperrung von der Witterung abhängt. Eine Umleitungsstrecke für den Rad- und Fußverkehr wird ausgeschildert. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten". Haben die ein Glück, dass sie das Ding nach der Ortenau benannt haben.)

Ministerin zu Gast bei Reitturnier
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hatte bereits 2018 ihre Tochter Victoria beim Turnier in Ichenheim unterstützt. Victoria wird am Wochenende beim zweiten Teil der Ichenheim Classics bei den Südbadischen Meisterschaften im Springen an den Start gehen...."Das Dressurturnier im Rahmen der 41. Ichenheim Classics bewegt sich sportlich auf höchstem Niveau, die Rahmenbedingungen und der Ablauf sind top." Dieses Lob kam von keiner geringeren als der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, die früher selbst im Dressursattel zur Landesspitze zählte und am Wochenende als Begleitung für ihre reitende Tochter Teresa bei den Südbadischen Meisterschaften in der Riedgemeinde vor Ort war...
(Lahrer Zeitung. Reitet für Kretschmann. War denn kein Kavallerieministerium gegen die Indianer übrig? Immerhin haben die Tiere größere Köpfe. Der Ort heißt übrigens Neuried-Ichenheim, falls den jemand im Ortenaukreis sucht.)

Diese Lockerungen gelten ab Freitag für Sportler und Kulturschaffende
(Schwäbische Zeitung. Wer noch nicht ausreichend dumm und dämlich ist, um sich mit idiotischen Regeln drangsalieren  lassen, darf sich testen, impfen oder muss krank sein, um Wiedergenesener zu werden. Gewesene müssen auf die Wiederauferstehung warten mit Himmelsschein-Heiligkeit.)

VGH Mannheim gibt Eilantrag statt
Bordelle dürfen ab Montag öffnen
Bordelle, sogenannte Prostitutionsstätten, dürfen ab Montag wieder öffnen. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim hat einem Eilantrag gegen die fortdauernde Schließung stattgegeben.
(swr.de. Wenn's pressiert, dann Justiz! Und am Sonntag? )

Nach Hitzeschäden in Karlsruhe
Grüne: Straßen und Bahnen an Klimawandel anpassen
(swr.de. Wer sagt's den Afrikanern?)

Innenministerkonferenz im Europa-Park:
Strobl fordert kreative Konzepte gegen Krawalle
(swr.de. Warum fragt er nicht den Mack? Da kommt nicht jeder rein!)

Folgen von Homeschooling
Studie: Jeder dritte Schüler in BW hat wegen Corona Lernlücken
(swr.de. Es fehlen die Heimlehrer!)

Lebensgefährliche Corona-Impfreaktion
Frau aus Sandhausen erleidet Hirnvenenthrombose
..Eine Hirnvenenthrombose - damals, im Februar 2020, da war diese seltene Nebenwirkung einer AstraZeneca-Impfung noch kaum bekannt. Heute weiß man: Es ist genau die lebensbedrohliche Impfreaktion, die bei dieser Vakzine auftreten kann – wenn auch sehr selten..
(swr.de. Ein Jahr damit gewartet, bis Millionen geimpft sind?  Ein paar Tausend sind weltweit schon tot.)

Klimaneutralität in Baden-Württemberg
Wie ernst meinen es die Kommunen beim Klimaschutz?
(Stuttgarter Zeitung. Hängt vom Bildungsniveau ab.Je niedriger, desto Klima.)

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NACHLESE
Neuer Ärger: Spahn soll dreizehnmal so viele FFP2-Masken wie nötig beschafft haben
Neuer Ärger in der Masken-Affäre um das Bundesgesundheitsministerium. Wie der "Spiegel" berichtet, wirft der Bundesrechnungshof Jens Spahn (CDU) und seiner Behörde vor, in einem chaotischen Prozess viel zu viele Masken beschafft und dabei viel zu hohe Ausgaben gebilligt zu haben. Insgesamt habe das Ministerium 5,8 Millionen Masken besorgt - eine Menge, die den von der Behörde "auf der Grundlage sachfremder Annahmen berechneten Jahresbedarf von 4,7 Milliarden Schutzmasken noch um 23 Prozent" deutlich überstiegen habe..Der Bundesrechnungshof moniert, Spahn habe ohne Beschaffungen in Deutschland allein bei FFP2-Masken "das Dreizehnfache des ermittelten Mindestbedarfs" und das "Achtfache der an die Bundesländer und Kassenärztlichen Vereinigungen bis heute ausgelieferten Mengen" besorgt...Zu den Beschaffungskosten von rund 6,3 Milliarden Euro kämen noch "Annexkosten" von knapp 320 Millionen Euro. Diese könnten sich durch Rechtsstreitigkeiten und mögliche Entsorgungskosten von überschüssiger oder defekter Ware sogar noch weiter erhöhen. ..
(focus.de. Der Banker für alle als Gesundheitsminister. Einen besseren Millardenablenker für ihre Watschen findet die Kanzlerin nicht. Jens und nicht Corona heißt die Spahndemie.)
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Merkel outet sich als historisch unterbelichtet – nichts gelesen
Von KEWIL
Unsere Kanzlerin Angela Merkel weiß nichts von Geschichte. Ausgerechnet im Gespräch mit Schülern gab Merkel jetzt nach 16 Jahren Kanzlerschaft und vielen Jahren in der Politik ihren totalen Mangel an Bildung zu. Angela Merkel hat sich selbst als historische Analphabetin geoutet. Wörtlich sagte Merkel:
„Meine Geschichtsbildung ist nicht so toll, muss ich sagen … Ich bin ja in der DDR noch zur Schule gegangen. Da haben wir uns viel mit der Geschichte der Arbeiterklasse befasst, aber nicht so viel mit internationaler Geschichte.“ Und weiter: Insofern habe sie da etwas nachzuholen. Ihr Favorit sei dabei „Eine Stunde History“ von Deutschlandfunk Nova. Da könne sie sich über interessante geschichtliche Ereignisse informieren. Berichtet Tichys Einblick mit Link. Merkel hat das soeben am Dienstag in einem Online-Gespräch mit Schülern und Lehrern des Gymnasiums Sanitz (Landkreis Rostock) selber gesagt. Und jetzt hört sie schon eine Weile ausgerechnet einen GEZ-Podcast für ihr fehlendes Wissen in Geschichte – jetzt, wo sie aufhört. Schlimmer geht nicht. Aber alles macht Sinn. Es ist so, Merkel, dieses DDR-Gewächs, weiß offensichtlich fast nichts. Als Sarrazin sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ veröffentlichte, sagte sie nach drei Minuten, es sei „nicht hilfreich“ – dabei hatte sie keinen Buchstaben gelesen. Angela Merkel, geborene Kasner, hat wahrscheinlich noch gar nichts gelesen. Ihr miserables Deutsch, ihre hanebüchene, dumme, linke Politik. Der ganze Wahnsinn machte keinen Sinn, ist aber jetzt plötzlich bis ins Detail erklärbar. Dass unsere Kanzlerin außer ein paar kommunistischen DDR-Traktaten nichts gelesen hat, da wäre nie einer drauf gekommen!
(pi-news.net)

Nach AfD-Klage
Merkels Aussagen zur Kemmerich-Wahl landen vor dem Bundesverfassungsgericht
Von Redaktion
Das Bundesverfassungsgericht wird sich am 21. Juli über Merkels Aussage, die Wahl Kemmerichs müsse rückgängig gemacht werden, befassen. Die AfD argumentiert, Merkel habe ihre Neutralitätspflicht missachtet...Ein FDP-Abgeordneter kam in einer korrekt abgelaufenen Wahl ins Amt – mit den Stimmen der AfD-Abgeordneten. Eine „Regierungskrise“ brach aus, eine Welle der Kritik schlug auf die FDP und Kemmerich ein und auch Angela Merkel selbst äußerte sich während ihres Südafrika-Besuches zu der Situation. Die Wahl Kemmerichs sei „unverzeihlich“ und müsse rückgängig gemacht werden...Die Gegenseite argumentiert, Merkel habe sich nicht in ihrer Position als Kanzlerin, sondern als Unionspolitikerin geäußert, womit keine verfassungsrechtliche Relevanz bestehen würde...
(Tichys Einblick. Haarspalterei auf einer Glatze. Wer hat über ein CDU-Mitglied Merkel aus Südafrika berichtet und nicht über eine Bundeskanzlerin, die offiziell das Land besuchte?)

Eingriff in die Pressefreiheit
JUNGE FREIHEIT siegt gegen Innenminister Reul
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) darf nicht mehr davor warnen, die Lektüre der JUNGEN FREIHEIT könne als Hinweise auf eine rechtsextreme Gesinnung gewertet werden. Das Verwaltungsgericht in Düsseldorf gab einer entsprechenden Klage der JF recht. Reuls Äußerungen seien ein unzulässiger Eingriff in die Pressefreiheit.
(Junge Freiheit. Augustinus wusste, was ein Staat ohne Recht ist: eine große Räuberbande.)

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DAS WORT DES TAGES
Die linksgrün dominierten Universitäten in den linksgrünen Städten bringen linksgrüne Lehrkräfte hervor, die unseren Kindern ihre linksgrüne Ideologie einimpfen. Künstl. geschaffene Sprache und Rassenlehre sind wieder da, alles Themenschwerpunkte von Linksgrün. Den Menschen nach seinem Äußeren beurteilen, nicht nach dem Charakter, ist konträr zu M.L.King. Übrigens: In den 1930ern fing es auch in den Städten an, nicht auf dem Land.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick.)
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Stefan Frank
Joe Manchin, der harte Hund der US-Demokraten
Die Parteilinke der US Demokraten ist stinksauer auf Joe Manchin, den Senator aus West-Virginia, den sie für den Stillstand der „progressiven“ Gesetzgebung verantwortlich macht. Die Demokraten wollen die Macht der Partei für lange Zeit zementieren. Doch der Urdemokrat ist hinsichtlich der Verfassung überparteilich und will nicht mitmachen. Ohne ihn gibts aber keine Mehrheit. Gäbe es bei uns Typen wie Manchin, wäre Deutschland ein anderes Land.
(achgut.com. Wie soll das gehen ohne Deutsche?)

 

Manfred Haferburg
Katarinas Gespür für Demokratie
Deutsche EU-Parlamentarierinnen warnen vor der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft und dem slowenischen Präsidenten Janez Janša. Es hat Tradition, dass Deutsche Herrschaften kleineren EU-Staaten zeigen wollen, wo der Hammer hängt. Es wäre deutlich besser, wenn sie ihren Blick mal auf die deutsche Aushöhlung der Demokratie werfen würden...Im Umgang mit Medien und Bloggern kann sich ja der slowenische Unterdrücker Janša mal das Herkunftsland Deutschland der beiden EU-Parlamentarierinnen zum Vorbild nehmen. Ein Land, wo „unverzeihliche“ Wahlen demokratisch rückgängig gemacht werden und das Parlament sich mit der Verlängerung einer „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ ohne epidemische Not selbst entmachtet.
(achgut.com. Von dem Höhlenloch leben die doch.)

News-Redaktion
Corona: Jetzt kommt die „Lambda“-Variante!
Kaum schwindet die Angst, gibt’s eine neue Corona-Variante. Sie heißt „Lambda“ und kommt aus Peru. Nachgewiesen wurde diesbezüglich offenbar noch nichts, aber bislang wurde bei jeder neuen Virus-Variante erst einmal gesagt, sie sei ansteckender und tödlicher. „Ansteckender“ hat zuweilen auch gestimmt, „tödlicher“ nicht.
(achgut.com. Jedes Leben ist tödlich.)

Ende der Aufarbeitungsinstitution
Die Stasi-Unterlagen-Behörde wird geschlossen: Der Letzte macht das Licht aus
Die größte Aufarbeitungsinstitution der Welt, die Stasi-Unterlagen-Behörde, wird morgen aufgelöst. Möglich wurde dies, weil ihr eigener Chef das Amt nicht mehr wollte – und dafür im Bundestag bereitwillige Unterstützer fand.
VON Hubertus Knabe
(achgut.com. Aufatmen im Kanzleramt?)

Afrika
Die neuen Kolonialherren kommen aus China
Von Gastautor Michael Gregory, Die Tagespost
China nimmt in Afrika immer mehr wirtschaftlichen Einfluss. Der Westen muss sich etwas einfallen lassen, soll seine Botschaft von Freiheit und Rechtstaatlichkeit künftig nicht untergehen.
(Tichys Einblick. China weiß, wie's geht, ist selbst von Deutschland kolonisiert worden. Wann fordern die zur Entwicklungshilfe noch Entschädigungsmilliarden für das Bier in Tsingtao - Tsingtau-?)

Auf dem Weg ins kollekive Duckmäusertum

Von WOLFGANG HÜBNER

„Mut funktioniert offenbar wie ein Muskel. Wenn du ihn nicht benutzt, schrumpft er“ – dieses Zitat aus dem Roman „Artur Lanz“ von Monika Maron kam mir in den Sinn, als ich von einer aktuellen Umfrage des Allensbach-Instituts las, wonach weniger als die Hälfte der repräsentativ befragten Deutschen glauben, ihre Meinung im eigenen Land frei äußern zu können. Das ist ein vernichtendes Zeugnis für den Staat der Merkel, Steinmeier und deren obersten Gesinnungsjäger Haldenwang.

Eine Demokratie, in der das offene Wort ängstlich gescheut wird, ist nur noch eine Fassadendemokratie. Es ist allerdings auch alles andere als ein gutes Zeugnis für die Mehrheit der Deutschen, die offenbar den Muskel Mut nicht trainieren – ob nun aus Angst, Feigheit, Bequemlichkeit, falschem Harmoniebedürfnis oder weil Mut zum offenen Wort irgendwie störend erscheint.

Ein Volk, das sich die freie Meinungsäußerung mehrheitlich selbst verweigert, ist auf dem Weg in kollektives Duckmäusertum. Autoritäre Kräfte werden das zu nutzten wissen, sie tun das auch längst schon. Zum Beispiel die Grünen, deren Anhänger übrigens laut der Umfrage mit großer Mehrheit überzeugt davon sind, man könne seine Meinung in Deutschland frei sagen.

Kein Wunder, ist die grüne Ideologie und Sprachregelung doch inzwischen vorherrschend im öffentlichen Meinungsspektrum. Waren 1971 noch 83 Prozent der Deutschen sicher, ihre politische Meinung frei äußern zu können, so ist das 2021 auf nur noch 45 Prozent gesunken. Diese dramatische Verschlechterung des Meinungsklimas fand besonders stark in den Jahren der Merkel-Kanzlerschaft statt.

Gleichwohl hat auch in dieser Zeit keine offene Diktatur in Deutschland geherrscht. Das negative Meinungsklima wird zwar immer stärker von den grünlinks dominierten Medien bestimmt. Diese Tatsache führt dazu, dass Themen wie Muslime/Islam oder Vaterlandsliebe/Patriotismus als besonders gefährlich für eine Meinungsäußerung gelten.

Doch allein das erklärt nicht die im privaten Bereich oft genug gemachte Erfahrung, solche Themen zu meiden, weil sonst selbst im vertrautesten Bekanntenkreis Konflikte oder zumindest betretene Missbilligung die Folgen sind. Andererseits ist genau die – oft durchaus verständliche – Vermeidung das falsche Rezept. Denn Selbstzensur lässt den Mutmuskel immer mehr schrumpfen. Und es gibt ja auch die Erfahrung, dass offene Worte zu heiklen Themen auch auf andere befreiend wirken können. Also: Mehr Mut zum Mut, liebe Landsleute!

P.S.: Ich wurde gerade für drei Tage bei Facebook wegen des vorliegenden Textes “Die mutlosen Deutschen” gesperrt, den ich auch bei FB mit großer Resonanz veröffentlicht habe. Eine Ermunterung zum Mut als “Hassrede” zu identifizieren – das muss man sich erst mal ausdenken!
(pi-news.net)