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Rettet den Wald!

(tutut) - Das Geschäft ist erledigt. Dann erst kommt ein Chefredaktör mit dem Papier. Das mit der Digitalisierung ist nicht sein Ding. Warum hat er denn vorher nichts gesehen, gehört und gesagt? "Der Rücktritt ist konsequent - Die große alte deutsche Arbeiterpartei SPD taumelt. Eine Wahlniederlage folgt der anderen. Das Personal wechselt, die Probleme bleiben und das seit Jahren. Für die Bundesregierung und die sie tragende Große Koalition verheißt das Aufgeben von Andrea Nahles nichts Gutes". Steht's bei der noch größeren konservativen CDU anders? "Der offizielle Plan von Angela Merkel, bis 2021 Kanzlerin bleiben zu wollen, droht zu scheitern". Wozu sollte sie? Dazu fällt ihm nichts ein. Erst müssen alle anderen darüber schreiben, dann wird er die Hand hochheben und sagen: "Der Rücktritt ist konsequent". Vorher bloß nichts sehen, hören und sagen. Große Konfusion. So wie in der linken GEW, die sich jedes Jahr wiederholt, weil ihre linksgrünen Freunde von der Regierung in den Ferien Lehrer in die Wüste schicken. Warum nicht alle? "1840 Lehrer in Sommerferien arbeitslos - In Baden-Württemberg melden sich im bundesweiten Vergleich die meisten Lehrer während der Sommerferien arbeitslos. Im Sommer 2018 verzeichnete die Agentur für Arbeit deutschlandweit rund 6000 Arbeitslosenmeldungen zu Beginn oder während der Sommerferien. Davon entfielen 1840 auf Baden-Württemberg, 800 auf Bayern und 630 auf Rheinland-Pfalz. Das geht aus einem Bericht der Arbeitsagentur hervor". Die nächste CDU-Verliererin  lässt erklären: "Eine Sprecherin von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) erklärte, in Baden-Württemberg würden 117 000 Lehrer an den öffentlichen Schulen unterrichten. Davon hätten drei Prozent eine befristete Anstellung als Angestellte - das seien etwa 3900 Lehrer. Darunter seien rund 600 Lehrer, die eigentlich schon in Pension seien aber noch einsprängen, Lehrer ohne eine grundständige Lehramtsausbildung und auch Lehrer, die bewusst eine befristete Stelle gewählt hätten". Diese Eisenmann ist die, welcher der CDU-Landesvorsitzende Strobl den Vortritt lässt, um gegen Kretschmann als "Spitzenkandidatin" unterzugehen. Wie es der Lichtgestalt Guido Wolf dabei ging, kann sie schon mal studieren. Auch mit solchen Meldungen ihrer angeblichen Beliebtheit. Chaos herrscht in der Bildung! Dabei wäre doch alles so einfach, eine Schweizerin vom Heuberg hat's: "Innovationsaward für ehemalige Schwenningerin - Wenn der Abfluss mal verstopft ist: Jutta Jertrum erfindet den TwistOut". Dafür hat sie nun einen Preis vom Bundestag, der aber weiter Probleme mit Verstopfung. Wie das ganze Land. Wer  Kalkutta ruft und hereinlässt, hat schon 4 Millionen Einwohner mehr und braucht Wohnungen. Ist sowas dann normal? "Auf Burg“ birgt Erweiterungspotenzial - Überlegungen, angrenzendes Waldstück in Bauland zu verwandeln - Städtisches Gebiet - Noch ist es Wald - doch der Bereich oberhalb des Baugebiets 'Auf Burg' in Möhringen könnte bebaut werden. Laut Stadtverwaltung sei das aber nicht so einfach". Haben nicht jüngst Schulkinder in Tuttlingen ("Mehr Wald, weniger Asphalt“) mit dem Segen der Stadtverwaltung für Bäume demonstriert?  Darüber hat die  selbe Redaktörin geschrieben,  welche jetzt Bauland im Wald  sieht. Weiß sie nicht, was sie tutet? Getretener Quark wird breit, nicht stark. Wenn alles so einfach wäre, wozu dann noch eine Stadtverwaltung? Merkel ruft, fast alle folgen.

Heuberg
2:2 im Spitzenspiel
Im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga B 2 haben sich der FC RW Reichenbach und die SG Durchhausen/Gunningen 2:2 getrennt.
(Schwäbische Zeitung. Endlich mal ein Knüller für die Sportredaktion.)

Storchenliebe
Echte Zuneigung in der Tierwelt dürfen derzeit die Durchhausener erleben. Ein sich offenbar innig zugetanes Storchenpaar hat auf einem Dach an der Hauptstraße sein Domizil für den Sommer gefunden.
(Schwäbische Zeitung. Was machen Vögel?)

Rottweil
Erneut tödlicher Motorradunfall: 19-Jähriger wird von Auto erfasst und stirbt
Ein beschädigter Motorradhelm liegt nach einem Unfall auf einer Straße. (Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild / DPA)
(Schwäbische Zeitung.Fakes! Schämt Ihr Euch nicht? Gibt's die Toten auch schon im Archiv?)

Region
Heftige Unwetter drohen: Doch warum eine konkrete Vorhersage so schwierig ist
(Schwäbische Zeitung. Wetter können sie nicht, aber Klima, von dem sie gar keine Ahnung haben.)

Rückkehr des Wolfes im Schwarzwald
Schwarzwaldverein warnt vor Wölfen
Bad Wildbad, Beuron, Forbach und Enzklösterle: Allein an diesen vier Orten war im Mai ein Wolf unterwegs. Der Schwarzwaldverein sieht die Rückkehr der Wölfe als Gefahr für den Tourismus und fordert Gegenmaßnahmen.Dabei gehe es weniger um die potenzielle Gefahr, die von einzelnen Tieren ausgehe, erklärte der Verein am Montag in Stuttgart. Wenn Weidegebiete aber wolfssicher eingezäunt werden müssten und nicht mehr durchquert werden könnten, würden Wanderwege massiv eingeschränkt.
(swr.de. Der Wolf gehört nicht zu Baden-Württemberg.)

Nach Nahles-Rücktritt
BW-CDU: "Wir stehen zur Koalition"
Nach dem angekündigten Rücktritt von SPD-Chefin Andrea Nahles hält die CDU bisher trotzdem an der Großen Koalition fest. Der baden-württembergische Landesgruppenchef im Bundestag äußerte sich dazu im SWR-Interview.... "Wir sind diesen Koalitionsvertrag eingegangen. Wir stehen zur Koalition." Die SPD müsse nun Wechsel an der Spitze der Partei durchführen - etwas, das die CDU schon hinter sich habe - "deshalb haben wir keinen Zweifel an der Verlässlichkeit der SPD".
(swr.de. Wer stehend stirbt, lebt nur ein bisschen länger.)

Polizeibeamter und stellvertetender GDP-Landesvorsitzender:
Offenburger CDU'ler machte Wahlkampf mit 50-Euro-Einkaufsgutscheinen
Nun ist der für die CDU in den Offenburger Gemeinderat gewählte Polizeibeamte aus dem Stadtteil Fessenheim, Andreas Heck, ein Fall für das Regierungspräsidium. Das prüft nun, ob der Polizist und stellvertretende Landesvorsizende der GDP seinen Sitz aufgeben muss. Denn Heck hat Vereinsvorsitzenden nicht nur Wahlwerbung zugeschickt, sondern auch insgesamt 15 Einkaufsgutscheine im Wert von je  50  Euro für ein Sportgeschäft in Lahr. Der betroffene Stadtrat wird in einem Lokalblatt mit den Worten zitiert: "Vom Vorwurf des Stimmenkaufs distanziere ich mich total". Dass diese Vereinsvorsitzenden Tausende von Mitgliedern repräsentieren, das weiß er doch wohl schon, oder nicht? Im Offenburger Rathaus scheint man diese Art Wahlkampf nicht für anstößig empfunden zu haben. Vielleicht ist ja dieser CDU-Gemeinderat und Hüter des Gesetzes der einzige, der diese Angelegenheit für geschmäcklefrei hält.

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NACHLESE
Ulli Kulke
Die AfD und das schwarze Loch
Die mageren Ergebnisse des AFD sind eine Folge dessen, dass sich immer mehr ins Lager der Nichtwähler verabschieden. Mit gutem Grund. Vielleicht wäre es einmal sinnvoll für AfD-Politiker, sich mit der Geschichte ihres ärgsten Feindes zu beschäftigen. Die Grünen jedenfalls haben die ersten wirklich großen Erfolge errungen, nachdem sie ihren linksradikalen Flügel hinter sich gelassen hatten. Es gibt gleich mehrere Gründe, anzunehmen, dass diejenigen unter den ehemaligen Wähler sowohl der AfD als auch der CDU, die sich jetzt bei der Europawahl für gar keine Partei mehr entscheiden konnten, zu diesem verwaisten Lager gehören. Einer wäre zum Beispiel der – innerhalb der Union völlig gegenläufige – Trend der CSU, die gegenüber der letzten Europawahl sogar noch zulegen konnte... Ein weiterer Grund: Jeder andere politische Frust über die CDU wäre vernünftigerweise vielleicht ein Grund für einen Wechsel, aber wohl kaum einer fürs Garnichtwählen... Und noch ein Grund: Die parlamentarische Arbeit der AfD ist bisher von herzlich wenigen Erfolgen gekrönt. Sie ist eine Protestpartei par excellence....Gerade bei einer Europawahl hätte ihr dieser Ruf eigentlich wenig schaden müssen, denn für ein „weniger Europa“, etwa beschränkt auf eine Wirtschaftsgemeinschaft, sind keine besonders virtuosen Ideen gefragt, weder beim Wähler noch bei den Parlamentariern....Ein Faktor hat sich vor diesen Wahlen hinzugesellt: die Klimadebatte...
(achgut.com. Was hilft's der AfD, hinter der Hecke zu bleiben und auf Protestwähler zu hoffen? Wogegen? Das wissen die wohl selbst nicht, sonst könnten sie es ja sagen.)
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"Was wir brauchen, ist: das Wahlalter herabsenken und nach oben begrenzen"

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taz-Redakteurin: Rentner sollen Führerschein & Wahlrecht abgeben
Von EUGEN PRINZ
Die politische Gesinnung in den Redaktionsstuben der hiesigen Medienlandschaft ist hinreichend bekannt. Giftgrüne Schwaden steigen aus der Tastatur, wenn über das verzweifelte Bemühen der 4-Tage-Woche-Schüler berichtet wird, der Klimakrise und deren ignoranten Verursachern um jeden Preis Einhalt zu gebieten. Ja, auf die junge Generation ist Verlass! Zwar führt die klima-kastrierte Schulwoche zu deutlichen Wissensdefiziten, aber was ist schon Wissen im Vergleich zu Ideologie? Gehirngewaschen von den im Schuldienst auf breiter Front ihr Unwesen teibenden Indoktrineuren des 68er-Gedankenguts, verlassen stramm links-grün tickende Sozialromantiker mit wenig Wissen, aber viel grüner Ideologie die heutigen Bildungsstätten.
An der Wahlurne: Zu viele Alte, zu wenige Junge
Zum Leidwesen der Meinungsdiktatoren hat Deutschland ein gravierendes Problem: Aufgrund der Gebärmüdigkeit der emanzipierten deutschen Frau steht die Alterspyramide auf dem Kopf. Deshalb wird das Heer der Babyboomer, die in den 50er und 60er Jahren das Licht der Welt erblickten, noch einige Jahre an der Wahlurne verhindern, dass grünen Irrlichtern wie Habeck, Hofreiter, Roth und Co. die Handbremse völlig gelöst wird. Die Babyboomer, noch ausgestattet mit einer soliden, ideologisch unbelasteten Schulbildung und der reichhaltigen Erfahrung eines langen, erfolgreichen Lebensweges, sind der Stachel im grünen Fleisch der linksgrünen Klima-Sekte. Das hat auch Johanna Roth – mit ihrer Namensvetterin Claudia Roth nur seelen-, aber nicht blutsverwandt – als „Redakteurin Meinung“ beim linken Nischenblatt taz, erkannt. Deshalb klärt sie ihre schrumpfende Leserschaft darüber auf, dass „Alte“, also die über 60-jährigen, nicht nur eine Gefahr im Straßenverkehr, sondern auch an der Wahlurne sind:
*** Anderer Leben gefährden ist das eine. Das andere: anderer Zukunft gefährden. Am Sonntagabend, als die Europawahl-Hochrechnungen kamen, zeigte sich: Unter 60 wurde hierzulande mit Blick auf die Straße gewählt, über 60 mit Blick in den Rückspiegel. Die Zustimmung für die Grünen – die bei den unter 60-Jährigen vorne lagen und bei den Erstwähler*innen so viele Stimmen holten wie Union und SPD zusammen – sank antiproportional zum Alter der Wählenden.***
Nach dieser Feststellung ergeht sich die Autorin in Selbstmitleid: Die unter 30 hätten auch gerne was vom Wohlstand, weil „wir schon jetzt ärmer sind, als unsere Elterngeneration es je war“. Danach folgen Klagen über befristete Arbeitsverträge, zu wenig Freizeit und zu hohe Mieten. Dass links-grüne Politik gerade das letztgenannte Problem deutlich verschärfen würde, vergisst sie zu erwähnen. Und dass dieses Problem vor allem auch die Rentner betrifft, ebenfalls. Am Ende ihrer larmoyanten Ausführungen weist Johanna Roth darauf hin, dass „wir eure Renten natürlich trotzdem gerne finanzieren.“ Danke, danke, danke Frau Roth! … aber seien Sie versichert: Die Rentner nehmen ihr wohlverdientes Alterseinkommen auch bei „ungerner“ Finanzierung ohne schlechtes Gewissen entgegen. Als nächstes fährt die „Meinungsredakteurin“ die richtig schweren Geschütze auf:
*** Leider habt ihr uns aber nicht nur eine prekäre Arbeitswelt hinterlassen und ein Europa mit kollektiver Identitätskrise und Nationalismusproblem, sondern auch den Planeten zugemüllt mit Kohlekraftwerken und Plastiktüten. Und ihr wollt über unsere Zukunft bestimmen?***
Glücklicherweise besitzt Roth noch soviel Selbstreflektion, um zu erkennen, dass sie sich „da in etwas hineinsteigert“. Das hindert sie jedoch nicht daran, im nächsten Satz zu fordern, „im Alter“ sowohl den Führerschein, als auch das Wahlrecht abzugeben. Menschenrecht hin oder her…
Würde ein Journalist der Freien Medien so einen Vorschlag machen, um der AfD zusätzliche Wählerstimmen zu verschaffen, hätte der Verfassungssschutz schon längst eine Akte über ihn angelegt, vom empörten Diskriminierungsgeschrei der etablierten Medienlandschaft ganz zu schweigen.
Jetzt wird die Katze aus dem Sack gelassen
Die Rentner von Wahlen auszuschließen, ist jedoch nur die halbe Miete. Damit es eine runde Sache wird – Sie ahnen es schon – fehlt noch etwas. Ohne falsche Scham offenbart Roth dann ihren gewogenen Lesern die zweite Hälfte ihres kruden Demokratieverständnisses:
*** „Was wir brauchen, ist eine Epistokratie der Jugend: das Wahlalter herabsenken und nach oben begrenzen – oder zumindest deutliche Anreize dafür setzen, die eigene Stimme an Jüngere zu delegieren. Zugespitzt hieße das, Unschuldige vor einer in fundamentalen Fragen inkompetenten Wählerklientel zu schützen. Das kann man jetzt demokratiefeindlich finden, ich finde es nur vernünftig, sich darüber zumindest mal Gedanken zu machen.“***
Abgesehen davon, dass zu jemanden mit solchen Überlegungen das Wort „Vernunft“ ungefähr so gut passt wie das Wort „Keuschheit“ zu einem Kinderschänder, ist es aus linksgrüner Warte ein wirklich guter Plan:
Das Wahlalter auf 14 Jahre senken und den über 60-jährigen den Zugang zur Urne nur noch gewähren, wenn sie darin aufbewahrt werden – das garantiert die grüne Mehrheit! Aber man müsste natürlich zuerst den Artikel 38 Grundgesetz in die Tonne treten
(pi-news.net)

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Totale Mobilisierung gegen AfD
Das Imperium schlägt zurück
Von ACHILL PATRAS
Das Imperium schlägt zurück, lautet ein Kino-Hit in den 80er-Jahren. Im Mittelteil der klassischen Star-Wars-Trilogie geht das Imperium um Darth Vader und dem Imperator in die Offensive. Die kleine Rebellentruppe um Prinzessin Leia wird als Bedrohung angesehen und soll mit allen Mitteln ausgelöscht werden. Mit Sternenzerstörern sollen selbst die kleinsten Rückzugsorte ausgeräuchert werden. Darth Vader beaufsichtigt die Operationen persönlich und berichtet dem Imperator laufend über die Fortschritte. Was für ein Aufwand! Die Parallelen zur heutigen Politik in Deutschland sind gegeben, wobei man frei wählen kann, wer eher Darth Vader und wer die Imperatorin ist. Was man allerdings mit Sicherheit konstatieren kann, ist, dass in den letzten Monaten eine totale Mobilisierung gegen die AfD und die mit ihr sympathisierenden Kräfte vonstatten geht. Von der gewaltsamen Frühjahrsoffensive der „Anti“-Faschisten mit Bombenanschlägen auf AfD-Parteibüros und der folgenschweren Attacke auf den Bremer AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz. Über die mediale Hinrichtung des Identitären Martin Sellner nach dem Eingang einer Spende durch einen späteren braun-grünen Terroristen aus Neuseeland. Über ein beispielsloses Agenda-Setting durch linke Medien des Themenbereichs „menschengemachter Klimawandel“ durch Greta-Heilige und den Friday for Future-Demos. Zu einer Video-Kampagne von bezahlten Youtubern des Ströer-Konzerns. Bis zu geheimdienstlichen Operationen gegen HC Strache, eventuell unter Zuhilfenahme von verabreichten Drogen, und dem gezielten Lancieren des Videos durch deutsche Leitmedien kurz vor der EU-Wahl. Dagegen war die angebliche Beeinflussung der US-Präsidentenwahl durch russische Bots ein Kindergeburtstag.
Punktgewinn für unsere Gegner
Fairerweise muss man sagen, diese Kampagnen waren zumindest in Westdeutschland äußerst erfolgreich. Bundesweit konnte die AfD auf elf Prozent gedrückt werden – ein enttäuschendes Ergebnis. Wenn wir uns nun aber nochmal erinnern, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz hochoffiziell und rechtswidrig die AfD medienwirksam zum Prüffall erklärt hat, dann merken wir: Viel haben unsere Gegner nicht mehr in der Hand. Es wird bereits alles aufgeboten, was da ist. Der gesamte Volkssturm von Gretas-Kinderkreuzzügen bis „Omas gegen Rechts“. Und trotz dieser totalen Mobilisierung und enorm gestiegener Wahlbeteiligung erhält die AfD immer noch elf Prozent der bundesweiten Stimmen. Im Star Wars-Film wären wir gerade in der Szene, in der Darth Vader persönlich den eroberten Rebellen-Stützpunkt auf Hoth inspiziert. Das Imperium konnte unter großem Einsatz den Stützpunkt erobern. Aber unter erheblichen Verlusten konnte ein wichtiger Teil der Rebellenflotte entkommen.
West-Deutschland spaltet Europa
Die Kampagnen der letzten Monate sind allerdings nur die Reaktion auf die großen Erfolge im Herbst 2018, in der die Kampagne gegen den UN-Migrationspakt zur ersten diskursiven Niederlage für das Merkel-Regime geführt hat. Die totale Mobilisierung unserer Gegenspieler zeigt die Bedrohung, die die medial-politische, links-grüne Elite in Deutschland verspürt. Zudem gibt West-Deutschland nicht den Trend vor, sondern es spaltet Europa. Denn überall sind patriotische Parteien auf dem Vormarsch. Und wenn wie in Dänemark die sozialdemokratische Altpartei einen Achtungserfolg erringt, dann nur, weil sie migrationskritische Themen übernommen hat.Patrioten in West-Deutschland haben noch einen langen und schweren Weg vor sich. Beim neidvollen Blick in die europäischen Nachbarländer sollten wir aber auch nicht vergessen, dass Parteien wie der damalige Front National, der Vlaams Belang oder die Lega-Nord bereits Achtungserfolge bei Wahlen feierten, als die AfD noch gar nicht gegründet war. Die erste schwarz-blaue Regierung in Österreich ging vor über 19 Jahren an den Start. Neunzehn Jahre…
Lehre aus der EU-Wahl
Der große Erfolg von Salvini in Italien zeigt uns allen, dass noch etwas möglich ist. Es lohnt sich, sich einzubringen. Die Beteiligungsmöglichkeiten sind heute so kreativ und vielfältig wie noch nie. Engagement muss nicht langweilig sein. Wer kein Interesse an Parteiarbeit hat, sollte sich zum Beispiel bei Initiativen bei Ein-Prozent oder Widerstand steigt auf melden. Beim Widerstand gegen lokale Moscheebauprojekte bietet Pax Europa hervorragende Unterstützung. Aber auch Themen wie Kampf gegen Dieselfahrverbote, dem sozialen Einsatz für die Eigenen oder gegen die Verspargelung der Landschaft durch Windräder bieten Möglichkeit für ein bürgerliches Engagement. Denn eins ist klar: Die großen Projekte der Merkelzeit wie „Eurorettung“, „Energiewende“ oder „bedingungslose Einwanderung“ werden scheitern. Und wenn sie scheitern, kommt es sicherlich zur Rückkehr der Jedi-Ritter…
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Der deutsche Journalismus, einst bewundert als Bollwerk gegen jedwedes Begehren des Büttels und nie der Verehrung Mächtiger verdächtig, ist heute das, was man auf Englisch ‘embedded journalism’ nennt – eingebettet in die Riten und Regeln der Regierungsmacht. Im Bett.
(Frank A. Meyer, Schweizer Journalist)
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Achgut.tv
Broders Spiegel: Eine Kippa für die Kanzlerin
Video. Die Al Quds-Demonstration am Samstag zeigte wieder entlarvend, wo der heutige Antisemitismus großteils herkommt. Aber darüber redet man nicht gern. Stattdessen gab es den Aufruf an die Deutschen, eine Kippa zu tragen. Das soll denen, die sie einen Tag lang tragen, ein gutes Gefühl geben, für das es keinen Grund gibt.
(achgut.com. Irrenhaus.)

Rainer Bonhorst
Meine grünen Diesel-Reisen
Mein Diesel-Durchschnitts-Verbrauch: 3,8 Liter auf hundert Kilometer. Zuvor in Deutschland waren es, weil die Autobahn voller war, vier Liter. Doch es ist es ein hoffnungsloses Unterfangen, die Leute davon zu überzeugen, dass zurückhaltendes Fahren der Umwelt mehr bringen kann als all die fridays für future
(achgut.com. Die Freitagsklimakterier werden ja auch gefahren.)

Der Parteienstaat bröckelt
SPD: Nach Nahles nichts Neues
Von Fritz Goergen
Die einst große Sozialdemokratie hat in ganz Europa ihre Identität verloren und ihre einstigen Wähler an Parteien, die wesentlich jünger sind, am meisten an die Partei der Nichtwähler. Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles ist vor dem späteren Rücktritt der nächsten erfolglosen Person an der Spitze der Sozialdemokraten. Seit 2000 hat die Partei, die viel von Solidarität redet, mit ihr Nr. 9 zum Aufgeben gebracht. Ihr Versuch, es jedem recht zu machen und bloß nicht von der Postenbeteiligung zu lassen, ist wieder einmal gescheitert...
(Tichys Einblick. Nichtwähler wählen am besten.)

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Kommentar
Nahles-Rückzug ist typisch weiblich
Von: Ulrike Zeitlinger
...Sie hat sich verzockt. Also hat sie hingeschmissen. Kann man so sehen. Kann man aber auch anders sehen: Vielleicht hat Andrea Nahles sich einfach für ein freieres Leben entschieden... Frauen um die 50, die auf eine beachtliche Karriere zurückblicken, definieren Erfolg für sich oft nochmals ganz neu. Jenseits der männlichen Kategorien von Geld, Macht und Status...Ein überlegtes Aufgeben hat für Karriere-Frauen oft etwas ausgesprochen Befreiendes. Schluss mit dem Hamsterrad! Schluss mit dem sich beweisen, sich durchsetzen, sich oben halten! Dem Kämpfen und Hadern....Andrea Nahles kann sich jetzt noch einmal völlig neu erfinden. Ihrer Entscheidung wohnt Freiheit inne!
(bild.de. Typisch weiblich ist: Erst alles wollen, dann nicht können und dann ohne Rücksicht auf Verluste hinschmeißen. Das hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern mit Unverantwortlichkeit. Typisch Medienfrau. Wenn nicht Frau, dann muss es Migrant oder Teddy sein. Bloß nicht (weißer) deutscher Mann für Männersachen!)
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Top-Diplomat aus Nordkorea überraschend wieder aufgetaucht
Der nordkoreanische Top-Diplomat Hyon Yong-chol, der nach dem gescheiterten Gipfel zwischen Kim Jong-un und US-Präsident Trump laut Berichten abgeführt worden war, wurde nun bei einem Konzert gesehen. Offenbar wurde Yong-chol begnadigt....Erst vergangene Woche hatte die südkoreanische Zeitung „Chosun Ilbo“ unter Berufung auf eine unidentifizierte Quellen berichtet, Kim Yong-chol sei zu Zwangsarbeit verurteilt worden, nachdem der zweite Gipfel zwischen Kim und Trump im Februar vorzeitig beendet worden war....„Chosun Ilbo“ berichtete außerdem, der Diplomat Kim Hyok-chol, der an Vorgesprächen zum Gipfel zwischen den Nordkoreanern und den Amerikanern beteiligt gewesen war, sei gemeinsam mit vier weiteren Beamten des Außenministeriums hingerichtet worden....
(welt.de.Fakes, Fakes, Fakes, bloß keine Fakten. Alles aus der Abschreibe-Schrottpresse?)

Absagen, Absagen, Absagen
IAA: Automobilmesse ohne Autos – und Besucher
Von Roland Tichy
Wenn Messen Konjunkturindikatoren sind, dann ist die Internationale Automobilmesse (IAA) in Frankfurt ein Warnsignal: Wir schaffen es, die wichtigste Branche zu ruinieren. Hersteller wie Zuschauer bleiben weg. Wer will schon auf die IAA, wenn Freude am Fahren durch Bevormundung ersetzt wird.
(Tichys Einblick. Finger in die Steckdose, vielleicht kommt der schwarz-rot-goldene Kuckuck raus.)

Mangelnde Kritik an Merkel
„Im Bett mit der Regierungsmacht“: Kritik an deutschem Journalismus
Der Schweizer Journalist Frank A. Meyer hat seinen deutschen Kollegen eine duckmäuserische Haltung vor Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen. Anlaß ist die ausbleibende Kritik an Merkel nach der EU-Wahl. Deutsche Medien machten einen ehrfürchtigen Bogen um die Kanzlerin – „und wenn sie sich ihr doch mal nähern, dann ­unter Bücklingen und nur, um sich so rasch wie möglich ­dienerhaft rückwärts zu ­entfernen.“
(Junge Freiheit. Die stecken alle in ihr drin, die einen über den Vorder-, die anderen über den Hintereingang. Nun fürchten sie  Abführmittel.)

Merkel-Regentschaft brökelt
Die Selbstlähmung des Parteienkartells
Von WOLFGANG HÜBNER
Das Parteienkartell in Deutschland hat im Westen des Landes einigen Erfolg mit der Diskriminierung und Einschüchterung der AfD erzielt, nicht zuletzt mit dem von allen Altparteien bejubelten Putsch beim Verfassungsschutz. Gegenwärtig stellt deshalb die etwas ratlos wirkende AfD keine besondere Gefahr dar, sie bleibt allerdings ein Ärgernis. Eine viel größere Schwierigkeit für CDU, SPD & Co. ist allerdings die Selbstlähmung, die sich das Kartell im gefühlt hundertsten Jahr der Merkel-Regentschaft selbst eingebrockt hat.Machen wir es der Reihe nach: Die CDU/CSU zittert nach dem überfälligen Nahles-Abgang um die Weiterexistenz der Koalition mit der kaputten SPD. Denn käme es zu Neuwahlen, müsste die Union nicht nur mit weiteren Stimmenverlusten rechnen, sondern mehr noch mit einem ganz großen Kanzlerkandidatenproblem: Merkel, der tonnenschwere Grabdeckel auf der Union und der Politik in Deutschland, ist kein attraktives Angebot mehr, schon gar nicht bis 2023. Die Grenzöffnerin ist ausgebrannt, billigen Beifall für ihre abgedroschenen Phrasen kann sie sich nur noch im Ausland holen. Und ihre blasse Favoritin AKK hat sich bereits als Platzpatrone erwiesen. Wie soll die jemals eine Wahl gewinnen, wen soll sie „begeistern“? Der superehrgeizige Jens Spahn hat sich bislang nur als potentieller Organräuber profiliert. Bleibt noch Merz. Doch der stänkert nur, aber beißt nicht. CSU-Söder ist noch nicht soweit, seine in Bayern bereits gezeigte Machtgeilheit auch bundespolitisch zu demonstrieren. Aus all diesen Gründen will die Union weitermachen mit der Berlinern Koalition. Ob das allerdings möglich ist, entscheidet sich in der Chaos-SPD. Ihre Bundesminister wollen gewiss eine Fortsetzung der Koalition, aber die Entscheidung wird wohl auf einem Sonderparteitag der SPD fallen. Sollte das Ergebnis für die eine oder andere Seite sehr knapp ausfallen, wird das der Partei nicht helfen. Doch nüchtern betrachtet, hilft ihr sowieso nichts mehr. Die Grünen können gegenwärtig vor Kraft kaum noch laufen. Die linksliberalen Medien sind in Verzückung und träumen schon von einem Kanzler Habeck. Er selbst wird das wahrscheinlich nicht tun. Denn er weiß genau, welche Pflichten und Zumutungen auf den politischen Chef der Außenhandels- und Autonation Deutschland zukommen. Die Entzauberung Habecks und der Grünen als führende Regierungspartei wäre garantiert, wenngleich zu hohen Kosten und Folgeschäden auch für die von den Grünen erfolgreich in den Klimawahn getriebenen Deutschen. Viel lieber würden die Grünen deshalb mit CDU/CSU als kaum größerem Partner regieren und sich die Rosinenministerien mit klimaneutralen Dienstflügen in alle Welt sichern. Für eine „Jamaica“-Koalition allerdings stehen sie nicht mehr zur Verfügung, dazu sind die Umfragen einfach zu verlockend.Und auf eine solche Dreierkoalition, jedenfalls unter Merkel, kann sich die Lindner-FDP schon deshalb nicht einlassen, weil ihr Frontmann jegliche Glaubwürdigkeit verlieren würde. Bleibt es beim grünen Hoch, wird die FDP auch nicht gebraucht. Die Linke würde so gerne mitregieren, doch sie hat mit Sahra Wagenknecht ihre populärste Figur vergrault und dafür schon eine Rechnung bei der EU-Wahl bekommen. Weitere werden folgen.Bei der AfD sollten eigentlich alle Illusionen verschwunden sein, irgendwie doch noch mal Koalitionspartner im „bürgerlichen“ Spektrum des Parteienkartells zu werden. So gelähmt und orientierungslos dieses sich auch derzeit präsentiert: Gegen die AfD sind und bleiben alle. Darüber zu jammern, ist müßig. Vielmehr muss die Partei mit dem Anspruch, die Alternative für Deutschland zu sein, aus dieser Behandlung politische und innerparteiliche Schlüsse ziehen, die nicht ohne Turbulenzen zu erreichen sein werden. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
(pi-news.net)

CDU nach der Europawahl
„Nicht konsequent umgesetzt“ – Das will Kramp-Karrenbauer jetzt ändern
(welt.de. Was kann sie schon bieten nach 16 Semestern Politik- und Rechtswissenschaften bis „Magister Artium“, also ohne bestimmte Berufsvorbereitung,  und dann nur "CDU-Politik"?)

Warnung Japan
Zins abschaffen, Sozialismus, Untergang
Von Markus Krall
Die planwirtschaftliche Geldpolitik führt nicht nur zur Zerstörung der Wirtschaft, sie hat auch fatale Folgen für Demographie und Überlebensfähigkeit eines Volkes. Die Abschaffung des Zinses führt nicht nur in die sozialistische Knechtschaft, sondern auf geradem Wege in den Untergang....Die Zombifizierung der Unternehmenswelt ist wesentlich weiter fortgeschritten als in Europa, wahrscheinlich sind schon ein Drittel der Unternehmen Zombies mit dem Ergebnis, dass es gesamtwirtschaftlich keinen Produktivitätsfortschritt mehr gibt. Es gibt stattdessen einen Produktivitätsrückschritt, der sich darin manifestiert, dass die verfügbaren realen pro-Kopf-Einkommen seit 20 Jahren um ca. 1% pro Jahr schrumpfen. Nur ein Volk, das den Stoizismus so sehr zur Kunstform erhoben hat wie die leidensfähigen Japaner, lässt sich so etwas so lange gefallen...Igor Schafarewitsch schrieb in seinem philosophischen Hauptwerk „Der Todestrieb in der Geschichte“ den prophetischen Satz: „Der Tod der Menschheit ist nicht nur ein denkbares Ereignis, wenn der Sozialismus triumphiert, sondern er stellt das Ziel des Sozialismus dar.“ ...
(Tichys Einblick. Warum holen sich die Japaner nicht Kalkutta? Dann wären sie schneller am Ende.)

Stefan Aust zum Klimahype um Greta & Co.

Von MARCUS CATO

Sonne, Wind und Wärme… Die Wahrheit übers Klima? In weiter, weiter Ferne… Stefan Aust hat in der WELT fünf Thesen an die Tore der Welt genagelt. Fakten, die jeden Klima-Schrat vom Welt-Klima-Rat die Schamröte ins Gesicht treiben müsste…

Natürlich auch dem depperten, aber feudal alimentierten, pakistanischen Wetterfrosch in Kiel, wäre er nicht von Geburt an so sonnenverbrannt. Wie den Bleichgesichtern von Politikern, Lehrern und Pfaffen. Aber die kommen ja kaum noch aus der Talkshow-Maske raus. Journalisten dagegen werden seit der Geburt nicht mehr rot. Jedenfalls nicht vor Scham…

Denn diese ehrenwerten Herr*innen sind mit dem Klima-Gen ausgestattet. Kannse maken nix, lieber Gott … schick Petrus in Rente! Seneca? Darwin? Humboldt? Einstein? Wer?? Und wenn doch: Alles Schwätzer vom ewig neoliberalen Establishment. Außerdem: Coffee To Go ist leckerer als Googeln. Schlürfen leichter als Lesen. Nein, Journalisten labern lieber. Weil Journalisten inbrünstig „glauben“, am liebsten sich selbst. Weil sie „fühlen“. Uuund… weil sie ja nur „gemeint“ haben, wenn der Weltuntergang dann doch nicht am 30. Mai stattfand. Wie nie. Es hätte ja sein können…

Klimaexperte ist, wer schwitzt…
Und so ist Klimaexperte, wer im Sommer schwitzt. Und wehe, wo man im Regen nass wird, säuft die Erde ab, mindestens der Kölner Dom. Und wehe, es schneit mal zu Ostern, nicht zu Weihnachten. Dann… wäre „das“ bei Allah garantiert nicht passiert. Scheiß Christengott… Aber zum Glück ist da noch die heilige Jungfrau von Bullerbü. Sogar der Pope hat das Goldkind mit dem Silberblick gesegnet. Und zum Glück haben wir ja immer noch eine rotgrüne Physikerin als Kanzlerin. Es besteht also noch Hoffnung auf den Weltuntergang…

Stefan Aust! Journalist mit Geburtsfehler. Jedenfalls ohne Klima-Gen. Er war Chefredakteur, als der „Spiegel“ noch SPIEGEL hieß, zuweilen über eine Million Käufer hatte, heute knallen die Korken bei der Hälfte. Military-Reiter Aust ist heuer Herausgeber der sterbenden WELT, reitet für sie manchmal den Pegasus. Dieses Mal: „Warten wir doch, bis der Klimahype abgeklungen ist“. Aust ist kein Luther, kein Savonarola. Eher, wie Ex-Kollege Matussek, ein Chesterton mit „gesundem Menschenverstand“. Heinz Erhardt unterm Regenschirm bei Carrell geht natürlich auch… Jedenfalls ist die WELT nicht genug für seine fünf Klima-Fakten. Deshalb nach JOUWATCH also auch hier:

Lachen über Deutschland
1. „Irgendwann, vielleicht schon bald, wird man über den Windkraftwahn der Deutschen lachen – wenn auch nicht in Deutschland. Es dürfte – von Kriegen abgesehen – das teuerste und nutzloseste Investitionsprogramm aller Zeiten sein.“

Römer und Wikinger
„Wie die vergangenen Wärmeperioden zur Zeit des römischen Reiches (um das Jahr Null herum) und der Zeit der Besiedelung Grönlands durch die Wikinger (um das Jahr 1000 herum) zustande gekommen sind, ohne dass es Kohlekraftwerke und Diesel-Autos gegeben hat, bleibt dabei eher unklar. Auch die aus Bohrkernen im Alteis der Arktis und Antarktis ableitbare Beziehung zwischen CO2-Gehalt der Atmosphäre und den jeweils herrschenden Temperaturen hilft kaum weiter: Immer liegen nämlich die Erwärmungen vor dem CO2-Anstieg und nicht umgekehrt.“

Kirchtürme des Glaubens
„Solar und Windenergie liefern nur circa ein Prozent der globalen Energieversorgung und werden, obwohl Sonne und Wind kostenlos zur Verfügung stehen, pro Jahr mit 129 Milliarden Dollar subventioniert. In Deutschland schaffen knapp 30.000 Windräder, gerade einmal 3,1 Prozent des Primärenergieverbrauches zu decken. Die Windräder, im Durchschnitt etwa eines auf zwölf Quadratkilometern Bodenfläche in Deutschland, sind vor allem rotierende Kirchtürme des Glaubens an die jetzige Form der Energiewende. Ihre Effektivität ist alles in allem eher dürftig.“

Wunder der Wende
„Solar leidet vor allem nachts daran, dass die Sonne nicht scheint. Energiegewinnung aus Biomasse führt zu Maisfeldern bis zum Horizont, getränkt in Gülle. Aber dafür steigen wir vorbildlich aus der Kernenergie, der Kohle und der Braunkohle aus. Wenn der Strom knapp wird, kaufen wir bei den weniger sauberen Nachbarn ein. So ist die Energiewende wenigstens eines: verlogen bis zum Geht-nicht-mehr. Dass die Bürger ohne Murren bereit sind, die höchsten Strompreise Europas zu zahlen, ist das wirkliche Wunder der Wende. Offenbar merken sie nicht, welche Subventionsmonster sie damit am Leben halten. Mit der Klimabedrohung lässt sich nämlich gut Geld verdienen, von den Windpark-Investoren bis zum Handel mit Klima-Zertifikaten.“

Bullerbü köpft Greta
„Vielleicht ist die Kenntnis über das Umfeld Greta Thunbergs in Schweden ein Grund dafür, dass die dortigen Grünen bei der Europawahl ziemlich schwach abschnitten. In Deutschland hat sie den Status einer Heiligen, so wie die Deutschen ja ohnehin anfällig für humanitäre Schaunummern sind. Vom „Refugees Welcome“ des Septembers 2015 bis zum „Greta-Hype“ des Frühjahrs 2019 zieht sich ein moralischer Bogen: die Deutschen als selbst ernanntes Vorbild für die Welt.“

Rot? Grün? Blau!!
Es mag sinnlos sein, die Klima-Katastrophen des Kollegen Seneca zu wiederholen, die er vor 2000 Jahren mindestens so eindringlich beschrieb, wie heute das Fernsehen zeigt, als wärs gestern im Oderbruch oder in China passiert… Es mag ebenso sinnlos sein, die wilden Erdbeeren auf Grünland zu erwähnen, die den Wikingern vor 1000 Jahren so herrlich schmeckten, als sie Grönland entdeckt hatten…

Die 10.000 Vereinsmeier vom Weltklima-Rat haben nun mal entschieden, woran die Erde zu glauben hat, wenn sie sie nicht verbrennen, absaufen, auf jeden Fall untergehen will. 98 Prozent der Menschheit glaubt ihnen nämlich immer noch nicht. Aber die Deutschen arbeiten dran! We try harder. Wie an Trump…

Klar, seit sie keinen Gott mehr haben, m ü s s e n sie ja an irgendwas glauben. Und wenn es Grün ist. Oder Rot. Die Chestertons hoffen derweil auf ein Blaues Wunder…
(pi-news.net)

Merkel klammert sich an die Macht

Von Vera Lengsfeld

Kanzlerin Merkel hat doch in Harvard tatsächlich zur „Wahrhaftigkeit gegenüber anderen und uns selbst“ aufgerufen. „Dazu gehört, dass wir Lügen nicht Wahrheit nennen und nicht Wahrheit Lügen.“ Dafür bekam sie Standing Ovations. Die deutschen Meinungsmache-Medien, mit Ausnahme der FAZ, stellten besonders diesen Satz bei ihren Lobpreisungen der Kanzlerin heraus und trugen damit zur Irreführung der Öffentlichkeit bei.

Um nur wenige Beispiele zu nennen: Was ist die Wahrheit, dass Multikulti gescheitert, oder unser Zukunftsmodell ist, dass eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke notwenig, oder der schnellere Ausstieg alternativlos ist, dass die Maut mit Merkel als Kanzlerin nicht kommt, oder dass sie unvermeidlich ist, dass die Griechenlandhilfe eine einmalige Sache bleibt, oder wiederholte Hilfen notwendig sind, die Einwanderung reguliert wird, oder sie unkontrolliert bleiben muss?

Wenn man will kann man noch mehr „Wahrheiten“ finden, von denen Merkel früher oder später das Gegenteil verkündet hat. Die Studenten, die ihr zujubelten, weil sie diese Sätze als gegen ihren ungeliebten Präsidenten gerichtet empfanden, wissen sicher nichts von Merkels laxem Umgang mit der Wahrheit. Sie wissen auch nicht, dass unsere Kanzlerin, die in selbiger Rede behauptet hat, dass sie in der DDR immer kurz vor der Freiheit abbiegen musste und das kaum aushielt, tatsächlich dort ein privilegiertes Leben, Westreisen inklusive, geführt hat.

Aber unsere Medien müssten das wissen. Unsere Qualitätsjournalisten, die allen vermuteten Abweichlern von der politisch-korrekten Ideologie, nicht den geringsten Irrtum durchgehen lassen, verhalten sich in Bezug auf Merkel wie im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Sie loben überschwänglich die schillernden Gewänder, wo der Kaiser doch tatsächlich nackt ist.

Merkels Harvard-Rede wurde auch interpretiert als ihre Abschiedsrede von der Macht. Nur wenige Tage später demonstriert die Kanzlerin, wie sehr sie sich an eben diese Macht klammert.

Es ist ihr mit der Abgabe des Parteivorsitzes tatsächlich gelungen, die krachende Niederlage bei der Europawahl allein Annegret Kramp-Karrenbauer anzuheften. Gleichzeitig haben ihre Verbündeten in den Meinungsmache-Medien in den vergangenen Wochen immer wieder AKKs angebliche Unfähigkeit, das Kanzleramt zu übernehmen, behauptet. AKK hat natürlich dazu beigetragen, indem sie höchstens halbherzige Versuche machte, eigene Akzente zu setzen und die CDU aus dem Dilemma der Merkelschen fatalen politischen Fehlentscheidungen zu befreien.

Sich von einer Influencer-Kampagne à la Rezo treiben zu lassen, statt für die Wiederbelebung der politischen Debatte zu kämpfen, ist nur der vorläufige Tiefpunkt des anscheinend unaufhaltsamen Abstiegs des einstigen Erfolgsmodells CDU. Nur wird mit der CDU auch endgültig die alte Bundesrepublik verschwinden. Die Medien beginnen schon mit der nächsten Kampagne. Sie trommeln für einen grünen Kanzler Habeck und damit für eine nochmalige Beschleunigung einer Politik, die auf die Deindustrialisierung Deutschlands zielt.

Ausgerechnet Deutschland, das den „Klimaschutz“ bis an den Rand des Kollapses der Energieversorgung getrieben hat, soll diesen Weg verstärkt fortsetzen. Dabei steht das Land schon am energiepolitschen Abgrund, wie inzwischen vereinzelt schon eigeräumt wird. Kürzlich wies die Welt darauf hin, dass auch Europa die deutsche Stromversorgung nicht retten könne. Die deutsche Annahme, unbesorgt Kapazitäten der traditionellen Kraftwerke abbauen zu können, weil es eine Überkapazität von 60 Gigawatt bei der Energieerzeugung in Europa gäbe, ist irrig. Der Kollaps ist bereits programmiert, die Frage ist nur, wann er eintritt. In dieser Situation, in der die „Energiewende“ vor dem Aus steht, wird die Propaganda für sie enorm verstärkt. Dahinter stehen mächtige Interessen der Energiewende-Profiteure, von denen viele zu Millionären wurden, weil das größte Umverteilungsprogramm von unten nach oben zuverlässig Geld in ihre Kassen spült.

Merkel war die Wegbereiterin dieses Irrwegs. Nun wollen die Grünen selbst übernehmen. Das wird um so wahrscheinlicher, je länger es Merkel gelingt, an der Macht zu bleiben. Dass sie das zu tun gedenkt, hat sie in ihrer Reaktion auf den Entschluss von Andrea Nahles, nicht nur ihre Ämter aufzugeben, sondern auch ihr Bundestagsmandat niederzulegen, bekräftigt.

“Wir werden die Regierungsarbeit fortsetzen mit aller Ernsthaftigkeit. Und vor allen Dingen auch mit großem Verantwortungsbewusstsein.“ Die Themen lägen auf dem Tisch.

Nur, da liegen sie seit Langem. Statt die wirklichen Probleme, den immer sichtbarer werdenden Abstieg Deutschlands in Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und innere Sicherheit anzupacken, beschäftigt sich Merkel lieber mit der Rettung des Klimas und der Welt. Das soll so weiter gehen.

Möglich ist das, weil sich die Politik weitgehend von ihrer Verantwortung für das Land entkoppelt hat. Mehr noch, Politiker wollen nichts mehr davon wissen, dass sie Verantwortung übernehmen müssten. Nach Nahles’ Rücktrittsankündigung, war die überwiegende Reaktion bis hin zur Linken, dass man doch nicht so hart mit ihr ins Gericht hätte gehen solle. Dabei ist Nahles maßgeblich für die Wählerverachtung, die von der SPD immer stärker demonstriert wurde, verantwortlich. Sie hat den Trend zu immer linksradikaleren Forderungen, wie Enteignungen nach sozialistischem Vorbild, nicht gebremst. Sie hat als Parteivorsitzende maßgeblich den Versuch, die Wähler mit einer unfinanzierbaren bedingungslosen Grundrente zu ködern und hinters Licht zu führen, gestützt. Von all ihren Entscheidungen ist diejenige, nicht nur ihre Ämter, sondern auch ihr Mandat aufzugeben, die einzig richtige.

Merkel dagegen denkt nicht daran, Konsequenzen aus ihren Fehlentscheidungen zu ziehen, obwohl deren Wirkung weit über alles hinausgeht, was Andrea Nahles angerichtet hat. Merkel hat nicht nur ihre Partei als Korrektiv in der Politik ausgeschaltet, sie ist für den um sich greifenden Zerfall eines einstmals fast reibungslos funktionierenden Landes verantwortlich.

Die Abwanderung gut ausgebildeter Fachkräfte und Wissenschaftler hat ein Ausmaß erreicht, das an den Brain-Drain der DDR erinnert. Die Infrastruktur ist ein Reparaturfall. Deutschland ist nicht mehr in der Lage, einen Flughafen zu bauen. Selbst die Regierungsmaschinen funktionieren nicht mehr. Bundespräsident Steinmeier „musste“ in der vergangenen Woche für 30 000 € mit einem Privatjet nach Karlsruhe fliegen. Von den insgesamt neun Flugzeugen der Flugbereitschaft waren sieben in der Werkstatt und die Kanzlerin mit einem weiteren Flieger unterwegs. Das ist die x-te Panne in diesem Jahr. Warum unsere Regierung allerdings nicht endlich Linie fliegt, wie der österreichische Ex-Kanzler Sebastian Kurz, ist eine Frage, die von den Merkel-Medien nicht gestellt wird.

Nach Merkels Ansage, unbedingt weiter machen zu wollen, wird der Abstieg unseres Landes ungebremst weiter gehen.

Die Forderung nach Neuwahlen sollte deshalb von allen, die diesen Weg nicht mitgehen wollen, auf die Tagesordnung gesetzt werden.
(vera-lengsfeld.de)