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Willkommenskultur: ein Erfahrungsbericht

Von Gastautor*

Menschen fliehen vor Hunger, Verfolgung und Gewalt. Menschen fliehen weil die Umstände in ihren Herkunftsländern unerträglich sind, sie von sexueller Gewalt, Diskriminierung oder dem Klimawandel bedroht sind etc.

Dies ist das allgegenwärtige Mantra der Verfechter einer unkontrollierten Einwanderung. 

Ich will mit dem nachfolgenden Erlebnisbericht dagegen halten. 

Da ich keine der handelnden Personen durch diesen Bericht in Schwierigkeiten bringen möchte, habe ich die Namen und Ortsangaben anonymisiert.

Meine Hoffnung ist es, durch diesen persönlichen Erfahrungsbericht mit Missverständnissen auf beiden Seiten aufzuräumen, und zwar sowohl mit Missverständnissen auf Seiten der Befürworter einer unbegrenzten ungeregelten Zuwanderung in den Zielländern, als auch Missverständnissen auf Seiten der Migranten, die sich durch die Sogwirkung seit 2015 ermutigt fühlen, sich auf den Weg zu machen und oftmals hier bitter enttäuscht werden.

Mein Erfahrungsbericht bezieht sich nur auf Subsahara-Afrika und dort ausschließlich auf die Länder entlang der Bucht von Benin, das sind die Länder von der Elfenbeinküste bis Gabun. Ich habe 10 Jahre beruflich in der Region meinen Dienst für ein deutsches Unternehmen geleistet und bin seitdem immer noch einmal jährlich vor Ort mit meiner eigenen kleinen Firma.

Ich bin seit 27 Jahren mit einer Frau aus der Region verheiratet, mit der ich drei Kinder habe. 


Das Grundproblem ist, dass beide Seiten – die gutmeinende deutsche und die afrikanische – sich gegenseitig nicht gut genug kennen:

 Auf der einen Seite gibt es den gutmeinenden Deutschen, der glaubt, Afrika sei generell ein Kontinent des Hungers und der Not. Dieser Eindruck wird bewusst gefördert durch entsprechende Bilder in den Medien und Kampagnen von Hilfsorganisationen. 
Natürlich mag das für gewisse Gebiete zutreffen, aber es ist nicht die generelle Situation in Afrika.

Nehmen wir als Beispiel „Boko Haram“. Die Terrororganisation ist ein regional beschränktes Phänomen, das Nigeria (Borno State), Kamerun (Extrême Nord), Niger und den Tschad betrifft. Ein Bewohner der Küstenstädte wie Lagos oder Douala wird damit niemals in Berührung kommen. Trotzdem gibt es Gutmeinende, welche die Existenz solcher Gruppen dazu verwenden, einen Fluchtgrund für die Bevölkerung eines ganzen Landes daraus abzuleiten.

Auf der anderen Seite gibt es den durchschnittlichen Schwarzen, der keinen festen Job hat und sich mit Gelegenheitsarbeit durchbringt (Wächter, Autowäscher, Hausierer, Tagelöhner etc.)
 Er hat eine tiefe Sehnsucht nach Paternalismus, also nach jemandem, der ihm seine Bürde abnimmt. Er hat von seinen Vorfahren gehört, dass es unter den Kolonialmächten viel besser war. Als die Briten/Franzosen/Deutschen noch da waren, seien diese zwar streng gewesen, hätten aber Arbeit gegeben und sich um seine kleinen Probleme gekümmert, solange er loyal war.
 Das haben diese Leute immer noch im Sinn und die Idee der Willkommenskultur hat bei ihnen wie ein Blitz eingeschlagen.

Ich komme jetzt zu meiner eigentlichen Schilderung:

 Acht Jahre war ich mit meiner Frau in einem der besagten Länder (nennen wir es Gabun).
 Meine Frau war Stammkundin in einem Haarstudio für afrikanische Haartrachten, deren Besitzerin wir hier „Tulipe“ nennen wollen.
 Ich mochte Tulipe nie besonders, da sie immer klagte wie hart das Leben sei und sich durch die Bekanntschaft mit meiner Frau Vorteile verschaffen wollte.
 Nach unserer endgültigen Abreise hörte ich bis August 2018 nichts mehr von ihr.

Im August 2018 erhielten wir von Tulipe einen Anruf (hier in Deutschland), dass sie in Rom angekommen sei und gerne bei uns vier Wochen bleiben möchte. 
Ich konnte natürlich nicht ablehnen. Also kam sie mit dem Zug aus Rom.

 Nach einer oder zwei Wochen habe ich sie interviewt, was ihre weiteren Pläne seien. 
Sie antwortete mir Folgendes:

 Das Haarstudio habe ich aufgegeben, weil die Konkurrenz zu groß war. Es gibt immer mehr ambulante Friseusen, die zu den Kundinnen ins Haus gehen, und den Job für die Hälfte des Preises machen.
 Danach wollte ich einen Handel betreiben. Dreimal bin ich nach Dubai geflogen, um Taschen dort einzukaufen, die ich in Gabun teurer verkaufen wollte.
 Das Geld dafür (ca. 9000 € !) habe ich von meinen Verwandten geliehen, aber leider hat der Handel sich nicht so entwickelt wie erhofft.
 Die Verwandten wollen das Geld natürlich zurück. Jetzt bin ich hier, weil ich durch meine Dubai-Visa ein Schengen-Visum für Italien erhalten konnte.
 Ich will hier Asyl beantragen, weil ihr Deutschen doch so viele Arbeitskräfte braucht.

Ich antwortete ihr: Tulipe, du kannst in meinem Haus für vier Wochen bleiben, aber ich begrüße deine Pläne nicht. Wenn du jemals deine 9000 € zurückzahlst, wird das auf Kosten unserer deutschen Steuergelder erfolgen. Ich glaube nicht, dass man dich hier für irgendeinen Job braucht. Ich zahle dir ein Ticket zurück und du reist aus bevor dein Schengen-Visum ausläuft.

Natürlich war ihr Entschluss bereits gefasst und sie hat sich Rat aus dem Netzwerk der hier bereits Etablierten geholt, ihren Gabun-Pass vernichtet und sich auf einem Polizeirevier als staatenlose Asylantin präsentiert.
Am selben Tag wurde sie in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht und es lief das gesamte Programm mit Sprachkursen und Integrationskursen an.

Zum Jahreswechsel war sie zu Besuch bei uns. Sie hat inzwischen ein paar wenige Worte Deutsch gelernt „wie geht’s, danke, bitte“ aber mehr auch nicht. (Ich habe damals, als mich meine Firma in ein francophones Land schickte, Basis-Französisch in zwei Monaten gelernt!) 

Aber, was mich am meisten verwunderte, war, dass sie sich in ihren Erzählungen über Rassismus ausließ. Rassismus ist in Afrika ein Begriff, der meist für Tribalismus verwendet wird, also für Feindschaften unter verschiedenen Volksstämmen.
 Ich hatte also den Verdacht, dass ihr der Begriff von einer fremden (deutschen) Person eingeimpft wurde. 

Und so war es dann auch. Sie hat eine Betreuerin, mit der sie sich zweimal in der Woche unterhält, um ihre Probleme zu diskutieren. Sie schilderte die Bürde, jeden Tag bei Kälte um 7:00 Uhr mit dem Bus zum Sprachkurs fahren zu müssen. 
Die Betreuerin, vermutlich eine Gutmeinende, erklärte ihr, Deutschland sei ein kaltes rassistisches Land und die Tulipe hat das so übernommen.

Um hier zum Ende zu kommen: Tulipe wird kein Problemfall sein, der Leute grundlos prügelt wie in Amberg, da sie eine 45jährige Frau ist. Sie wird aber wahrscheinlich für immer hier bleiben auf Sozialkosten. Sie wird vielleicht nochmal einen anderen Asylanten heiraten, um ihm eine Aufenthaltsgenehmigung zu verschaffen, vielleicht mit ihm zusammenziehen in eine sozialfinanzierte Wohnung, vielleicht prügeln sie sich, dann zieht sie in ein Frauenhaus, natürlich alles bezahlt von den unendlichen Wohlfahrtsprogrammen für jeden in Not.
* Name und Adresse des Autors sind mir bekannt.
(vera-lengsfeld.de)

»Nazi«  steht  heute für Andersdenkender

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dushan Wegner

Vorbemerkung des Autors:

Es gibt Witze, die hört und liest man – und andere Witze, die hört und liest man nicht. Besonders spannend wird es, wenn man darauf achtet, welche Witze die von Zwangsgebühren finanzierten Medienmacher so reißen – und welche nicht.

Ganz ohne Witz: Ich hoffe, dass Ihre Heizung funktioniert, und ich wünsche Ihnen ein ruhiges, warmes Wochenende!

Besten Gruß

Ihr Dushan Wegner

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Mein neuer Text: Weimar am Horizont

Gewalt gegen Opposition wird zum neuen deutschen Alltag. Propaganda macht Opfer zu Tätern, und der Staatsfunk scherzt zum Anschlag auf Abgeordneten (angeblich weil Detail falsch berichtet wurde). Was haben wir eigentlich aus der Weimarer Republik gelernt?

Erinnern Sie sich, als vom deutschen Staatsfunk jene Witze gerissen wurden über Flüchtlinge, die womöglich ihre Heime selbst angezündet hatten? (z.B. faz.net, 16.1.2017; wdr.de, 7.8.2018; spiegel.de, 15.4.2015.)

Einige Bürger erinnern sich daran, dass ein Syrer sein Flüchtlingsheim in Bingen anzündete, doch erinnern Sie sich auch an die Witze des Staatsfunks über die ungelenken Hakenkreuze, die er dabei an die Wand schmierte (siehe z.B. welt.de, 10.4.2016)? Erinnern Sie sich an den CDU-Politiker Hollstein, dessen Schnittwunde von Medien als 15 Zentimeter groß bezeichnet wurde (z.B. welt.de, 28.11.2017), während man auf Bildern sah, dass das Pflaster, das sie verdeckte, höchstens etwa 5 Zentimeter lang war? Und erinnern Sie sich an die Witze des Staatsfunks über seine typisch männliche Übertreibung?

Nein, Sie erinnern sich nicht an diese Witze, denn es gab sie nicht, auf jeden Fall nicht von den Zwangsgebührenfunkern.

Witzigkeit und ihre Grenzen

Man kann über alles Witze machen, oder man kann es versuchen, mindestens theoretisch, doch selbst unwitzige Leute wie die via Zwangsgebühren finanzierten Staatskomiker ahnen, dass lustige Witze stets einen Schmerz thematisieren müssen, womit sie diesen Schmerz dann als solchen anerkennen.

Themen, über »die man keine Witze macht«, sind Themen, deren Schmerz man zu verdrängen sucht, das kann eine Krankheit, Sexualität oder schlicht eine Verschiedenheit sein, die zu erwähnen als unschick gilt.

Wenn Staatskomiker die Gewalt durch Flüchtlinge zum Gegenstand von Witzen machten, würden sie damit anerkennen, dass dort ein Schmerz in der Gesellschaft existiert – »politisch korrekt« zu sein bedeutet, Bruchstellen und Widersprüche aggressiv zu ignorieren – und dazu gehört eben auch, keine Witze über verbotenen Schmerz zu machen; deshalb werden Sie keine Witze etwa über ihr eigenes Wohnheim anzündende Flüchtlinge hören – ein solcher Witz würde den Schmerz in der Bevölkerung anerkennen, die Anerkennung des Schmerzes würde die zugrundeliegenden Fakten in den Mittelpunkt stellen, diese Fakten aber gefährden das linke Weltbild, und daher ist die gesamte Fakten-Schmerz-Witz-Kette tabu. – Linkes Weltbild samt der dafür notwendigen Tabus aufrechtzuerhalten, komme Wind, Sturm oder Wahrheit, das ist die erste und vornehmste Aufgabe des modernen Journalisten mit Haltung.

Kantholz oder kein Kantholz

Am 7. Januar 2019 wurde der Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz von drei dunkel gekleideten Personen angegriffen. Er trug eine schwere Wunde an der Stirn und viele Prellungen davon.

In ersten Berichten war davon die Rede, dass die Angreifer ein Kantholz verwendeten, doch diese Aussage eines Bauarbeiters bestätigte sich nicht.

Die Reaktionen der deutschen Linken waren teils erschreckend. Politiker wie Özdemir konnten es sich nicht verkneifen, pro forma Gewalt abzulehnen, aber ein Nazis-raus hinterherzuschieben (siehe auch: Linke zündeln, Vermummte prügeln). Deutsche Haltungsjournalisten erinnern mit ihrer wutgeifernden Dämonisierung der Opposition an einen, der die Flammen ans Holzhaus hält, sich dann aber vom Brand distanziert.

Die deutsche Linke suchte wie verzweifelt nach einem Aufhänger, die Tat zu relativieren – man konzentrierte sich auf das Detail des Kantholzes. Dass der Abgeordnete in der Nähe einer linken Kundgebung angegriffen wurde, dass seit Jahren eine konzertiert wirkende Wutkampagne gegen die Opposition läuft, all das wird ausgeblendet, und man fokussiert sich auf ein Detail: war es ein Kantholz oder einfach nur rohe Gewalt.

Der Unterschied

Anders als jene Flüchtlinge, welche ihr Haus selbst angezündet haben, war der Abgeordnete tatsächlich angegriffen worden. Anders als der Bürgermeister, der mit seiner magischen 15-cm-Wunde schon bald in Talkshows saß, keck mit einem Pflaster, sind die Verletzungen des Abgeordneten erheblich und sichtbar.

Die Linke aber stürzt sich zugleich verzweifelt und erleichtert auf ein Detail, um das Geschehene und mit ihr die dauernde Gewalt und Aggression gegen Andersdenkende zu verharmlosen. Indem man die Debatte aufs Kantholz lenkt, wird die Aufmerksamkeit weggelenkt, nicht nur von dieser Tat, sondern insgesamt von der allwöchentlichen Gewalt gegen die Oppositionspartei AfD (siehe z.B. faz.net, 4.1.2019). Die Linke wütet gegen vermeintliche »Nazis« an, und es wird täglich deutlicher, dass sie gegen sich selbst kämpft.

Man brüllt gern

Auf Demonstrationen brüllt man Slogans wie »Wir sind mehr«. Im Internet teilt man Schlagworte wie »Nazis raus« – und »Nazi« steht im linken Sprachgebrauch heute für Andersdenkender.

Die Aufgabe von kollektiven Bekenntnissen ist die Selbstzuordnung und Selbstunterordnung, bei gleichzeitiger Abgrenzung zu allen, die sich dem Bekenntnis nicht anschließen. Wir sind die Guten und signalisieren das mit einem gemeinsamen verbalen Marker, die sind die Bösen. Wie viele von jenen, die heute brav »Nazis raus« wiederholen, hätten damals genauso »Heil Hitler« geblökt?

Zündler gegen das Zündeln

Mit jedem Tag werden jene, welche »Nazis raus« und »Nazis auf die Fresse hauen« blöken, den Mitläufern von damals ähnlicher.

Die selbsternannten Guten heute wollen und werden nicht begreifen, dass sie in Wahrheit sich selbst anbrüllen, dass sie in einen Spiegel schreien, und anders als gelegentlich das Magazin dieses Namens sagt dieser metaphorische Spiegel die Wahrheit. Man möchte, Goethe paraphrasierend, den Brüllguten ruhig entgegnen: Du gleichst dem Geist, den du anschreist, nicht mir.

Die Staatskomödianten vom NDR posteten ein Textbildchen, ein Miniplakat quasi, mit dem Bildspruch: »Wende im Fall Magnitz: Polizei findet Kantholz am Tatort! Also doch! #Magnitz #Kantholz #AfD«, und dazu das Bild eines Streichholzes. (@extra3, 10.1.2019)

Das Streichholz lässt sich so lesen, dass es doch eigentlich der Zusammengeschlagene sei, der (zuerst) »gezündelt« haben soll – und man nennt solche Angriff auch Täter-Opfer-Umkehr.

Eine der häufigsten Reaktionen von Linken auf den Angriff war: »Man sollte Hass nicht mit Hass begegnen« – und damit schwingt mit: Er ist doch selber schuld, der hat doch angefangen. – Der Witzemacher vom Staatsfunk stimmen mit ein, und in ihrem Hohn schwingt mit: wir sind die Guten, und ihr seid die Zündler, egal wer was tatsächlich tut – und damit seid ihr selbst schuld, wenn man euch verprügelt.

Was wäre, wenn der Abgeordnete gestorben wäre? Wir müssen es nicht raten, wir haben Anhaltspunkte: Dann würden sie höhnen, dass er bestimmt nur ein schwaches Herz hatte – vergleiche den Tod eines jungen Mannes in Köthen, faz.net, 10.9.2018 – und sie würden ihre Witze reißen, dass AfD-Politiker doch sowieso kein Herz haben, dass sie gewiss auch Kinder fressen wie der böse Wolf und andere Dinge tun. (Vergessen wir nicht: Relotius vom Spiegel ist als Fake enttarnt, doch nach der Enttarnung von Fake News bleiben ja die auf Lügen basierenden moralischen Überzeugungen.)

Es war vor mehreren Jahrzehnten, damals, als beide Teile des Begriffs Sozialdemokrat noch ihren vollen Wortsinn trugen, da haben auch Sozialdemokraten wie Herbert Wehner und Kurt Schumacher von den »rot-lackierten Faschisten« gesprochen (siehe z.B. zeit.de, 26.1.1990). Horst Ehmke war einen Hauch präziser: »pseudo-linker Faschismus« nannte er es (siehe fes.de), wenn Linke ihre hehren Ziele mit Gewalt durchsetzen wollen.

Was graut uns da?

Der Name der Stadt Weimar steht heute als Kürzel für Weimarer Republik, und damit erstens auch für politische Gewalt und aufstachelnde Propaganda von verschiedenen Seiten, und zweitens für eine politische Destabilisierung, welche dem Dritten Reich den Boden bereitete.

Wir haben bereits festgestellt: Die Deutschen sind wie ein Mann, der von einem blauen Auto angefahren wird, und also zeitlebens blaue Autos fürchtet, jedoch gelbe oder grüne Autos weiterhin ignoriert – und so schließlich von einem roten oder weißen Auto endgültig überfahren zu werden droht.

In Deutschland sind die Symbole von damals verboten, und das ist auch gut so; jedoch das hochaggressive Ausblenden von Widersprüchen, die Unfähigkeit, den eigenen Irrtum auch nur als Denkmöglichkeit zuzulassen, die maßlose Überschätzung der eigenen Moral, und daraus folgend die Entmenschlichung des Gegners, diese Gewohnheiten strecken wieder ihr hässliches Haupt durch die Risse in der Kruste, die wir über die Geschichten wachsen lassen wollten.

Ist diese Zeit »Weimar«? Nein, keine Zeit ist Weimar, nur Weimar war Weimar.

Zugleich: Erleben wir heute gerade von manchen jener, die bleichwütend »Wir sind mehr!« kreischen, alte Emotionen, die eben doch an Weimar erinnern? – Sagen wir es so: Spätestens, wenn der Staatsfunk sich über Anschläge auf die Opposition lustig macht, sollten wir darüber nachdenken, ob die Mahnungen von Weimar allen Bürgern ausreichend präsent sind.

Politische Gewalt gegen die größte Oppositionspartei ist so selbstverständlicher Alltag geworden, dass es kaum noch berichtet wird – und wenn der Staatsfunk es berichtet, dann eben doch so, dass wieder das Opfer zum Täter wird.

Keine Grenzen, nirgends

»Nichts rechtfertigt Gewalt« sagen Linke heute, weil sie es sagen müssen, doch nicht wenigen gelingt es, noch im selben Satz die Relativierung hinterherzuschieben, etwa als Begründung, dass es eh nur den Opfern helfe (was so auch nicht richtig ist – die Zahl derer, die ihre Meinung lieber nicht sagen, weil sie nicht arbeitslos oder im Krankenhaus enden wollen, ist nicht gering).

»Wehret den Anfängen«, heißt es heute, doch sind wir nicht bereits über die Anfänge einer neuen Katastrophe hinaus? – »Kehrt um!«, wäre heute der passendere Ruf.

Für die Haltungsjournalisten selbst habe ich die Hoffnung aufgegeben, die sind aus gutem Grund im Relotiussystem angekommen….. (Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: https://dushanwegner.com/weimar-am-horizont/?mc_cid=6983ab8baa&mc_eid=ac82e0b2ba)

Des Menschen Glück

Es gibt zwei Arten unglücklicher Menschen.
Den einen eignet eine Ohnmacht der Seele, die bewirkt, daß diese durch nichts bewegt wird. Ihre Seele hat nicht die Kraft, etwas zu begehren, und alles, was sie berührt, erzeugt nur dumpfe Gefühle. Wer eine solche Seele besitzt, lebt in beständiger Mattigkeit dahin, das Leben ist ihm eine Bürde, jeder Augenblick lastet auf ihm. Er liebt das Leben nicht, aber er fürchtet den Tod.

Die andere Art Unglücklicher bilden im Gegensatz zu diesen alle, die ungeduldig ersehnen, was sie nicht haben können, und die verdorren in der Hoffnung auf ein Gut, das immer wieder in die Ferne entschwindet.

Ich habe hier nur eine glühende Sucht der Seele, nicht eine einfache Regung im Auge. So ist jemand nicht unglücklich, weil er Ehrgeiz besitzt, wohl aber, wenn er davon verzehrt wird. Fast immer ist ein solcher Mensch so veranlagt, daß er auch unglücklich wäre, wenn der Ehrgeiz, das heißt der Wunsch, Großes zu vollbringen, in ihm nicht Wurzel geschlagen hätte.

Der bloße Wunsch, unser Glück zu machen, ist hingegen, weit entfernt davon, uns unglücklich zu machen, ein Spiel, das uns durch tausend Hoffnungen ergötzt. Tausend Wege scheinen uns zUm Ziel zu führen, und kaum ist der eine versperrt, so scheint ein anderer sich zu eröffnen.

Es gibt auch zwei Arten glücklicher Menschen.
Die einen werden lebhaft durch Dinge erregt, die ihrer Seele zugänglich sind und die sie leicht erreichen können. Ihre Wünsche sind lebhaft, sie hoffen, sie genießen, und bald fangen sie aufs neue an zu wünschen.

Die andern sind so veranlagt, daß sie ständig in einer leisen Schwingung sind, die unterhalten, nicht erregt wird: eine Lektüre, ein Gespräch genügen ihnen.

Mir scheint, daß die Natur für Undankbare gearbeitet hat. Wir sind glücklich, und unsere Reden erwecken den Anschein, als ahnten wir es gar nicht. Dennoch finden wir überall Freuden, sie gehören zu unserem Wesen, und die Leiden sind nur Begleiterscheinungen. Überall scheinen die Dinge uns zur Freude bereitet zu sein; ruft uns der Schlaf, so gefällt uns das Dunkel, und wenn wir erwachen, so entzückt uns das Tageslicht. In tausend Farben schmückt sich die Natur. Unsern Ohren schmeicheln die Töne, die Speisen haben einen angenehmen Geschmack, und als wäre dies noch nicht genug Glück des Daseins: Unser Wesen muß stets von neuem aufnahmefähig gemacht werden für unsere Freuden.

Unsere Seele, die durch die Sinne angenehme oder schmerzliche Empfindungen aufnehmen kann, hat die Gabe, sich die einen zu verschaffen und die andern fernzuhalten. Und hierin vertritt die Kunst stets die Natur. So berichtigen wir unaufhörlich die Eindrücke der Außenwelt: wir lassen fort, was uns schaden könnte, und fügen hinzu, was sie uns angenehm machen könnte.
(Montesquieu)

"Die Möwen sehen alle aus, als ob sie Emma hießen. Sie tragen einen weißen Flaus und sind mit Schrot zu schießen..." (Christian Morgenstern)

(tutut) - Wissen sie, was sie tun, wenn sie Zeitung machen? Hören sie auf ihren Verleger, der Geld für alle ohne Arbeit will? Müssen in dem Fall nicht Lokalblätter zur kostenlosen Auslegeware werden, beispielsweise in Wartezimmern? Wo ist die Nachricht, wenn aus dem Winter "Schneechaos" wird, nachdem der Sommer bereits eine überhitze Hölle war? Ob "Fettabsaugen" als tägliche Leidklage "gute  Idee, falsches Thema" ist? Vielleicht ist ein Dauertalkshowgast als Gesundheitsminister nur die falsche Personalie in einem merkelschen Chaosclub. Warum jemand, der auf dem Abschiebegleis vom Finanzministerium zum Bundestagssitzungsleiter gelandet ist, ausgerechnet leeres Papier füllen helfen soll, weil er aus unerklärlichen Gründen für den zweiten Mann im Staat gehalten wird, erklärt sich dem Leser schon gar nicht. Immerhin haben 47 Jahre Bundestag dazu geführt, Deutschland als nicht souverän seit 1945 zu erklären, die Deutschen für degeneriert zu halten und den Islam allgemein zu bejubeln und türkische Frauen insbesondere. Nun also darf der Jurist Zeitungslesern mitteilen: "Worte können wie eine Lunte wirken". Ja, so ist's mit leerem Geschwätz. Piffpaff von einem Hornberger. Hat das niemand gemerkt? Was nützt eine Lunte. wenn die vor sich hin brennt, aber keine Bombe bzw. Nachricht dran hängt ? Schäuble, der alte Mann im Rollstuhl,  Gallionsfigur einer abgeschafften "cdu" in BW, als Welterklärer. Soweit ist's gekommen. Es gibt größere Katastrophen: "Sag mir, wo die Möwen sind ... Ornithologen und Naturschützer beklagen den Rückgang der Lachmöwenbestände am Bodensee um zwei Drittel". Schnee von heute. Auf einer Wimmelseite versucht ein Seelsorger vergebens mit "Weihnachten - und dann...?" die Sonntagsglocken zu läuten, während "Kauth-Azubis vergnügen sich im Europa-Park". Eine Spaichinger Bloggerin will weismachen, "Wandergesellen bringen die Welt mit". Wo war sie schon beruflich überall? Wie schlimm es wirklich um die "cdu" steht, zeigt der Zusammenschluss von Ortsverbänden in Aldingen. Aixheim bringt 21 Mitglieder mit, über die Aldinger schweigt die Schreiberin. Begonnen wird mit vielen Ehrungen und sogar einem Ehrenvorsitzenden. Während früher sich ein Kreisvorsitzender bei sowas sehen ließ, Ehrensache!, muss die Anwesenheitsliste der Kreisgeschäftsführer füllen. Wofür die "cdu" in Aldingen steht? Kein Thema. "Ohne viel Überzeugungsarbeit sei es in Aldingen bereits gelungen, für die Kommunalwahlen eine Liste mit 18 Kandidaten aufzustellen". "Lust auf Zukunft" hört sich anders an. Da reißt auch Leserbetreuung selbst mit Redaktionsselfies nichts raus: "Haarscharf gescheitert - Redaktionsteam unserer Zeitung testet Escape Game im 'Refugium' in Immendingen". Daneben ist daneben. Denn: "In Lärchen wohnte der gute Hausgeist". Auf die Bäume! Geht der Gesprächsstoff aus, muss die Strickliesel ran.

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NACHLESE
Norbert Bolz
Die grüne Katastrophen-Kirche
Die Enzyklika Laudate si‘, in der sich Papst Franziskus an die Menschheit zu wenden behauptet, liest sich wie eine Theologie der Grünen. Der Adressat ist der Wohlstandsbürger – und das weckt den Verdacht, der Papst reite auf der Welle des Zeitgeistes, um verlorenen Boden wieder gut zu machen. Schon heute ist die Religion des Sorgens und Schützens die eigentliche Zivilreligion der Deutschen. Denn in der Tat haben sich die religiösen Bedürfnisse der westlichen Welt so sehr in Richtung Umweltschutz verschoben, dass sie von den grünen Parteien und NGOs überzeugender befriedigt werden können als von den christlichen Kirchen. Deshalb suchen diese nun ihr Heil eben auch im Umweltschutz, unter dem Titel „Schöpfungsbewahrung“...
(achgut.com. In den Kathedralen regieren Marx und Murks. Mit der großen Schöpfungskelle in der Bettelhand.)
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Stechmücken-Bekämpfer in Sorge
Nach Schneemassen im Süden droht Mückenplage am Rhein
(swr.de. Nächste Katastrophe. Merkels Klatscher an die Front!)

Mangelnder Wohnraum in Baden-Württemberg
Hoffmeister-Kraut will Gelder für Wohnungsbau umwidmen
Übriggebliebene Gelder für den sozialen Wohnungsbau will Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) umwidmen. Dies sorgt für Verstimmungen in der Landespolitik. Von den 250 Millionen Euro, die im letzten Jahr für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung standen, hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut nur etwas über die Hälfte ausgegeben. Den Rest will sie den Kommunen für einen Fond zum Erwerb von günstigen Wohnbauflächen zur Verfügung stellen.
(swr.de. Wer? Avanti Dilettanti!)

Neu-Ulm
Drogenrazzia in Flüchtlingsheim
Bei einer groß angelegten Drogenrazzia in einer Asylunterkunft in der Neu-Ulmer Innenstadt sind am Freitagabend mehrere Männer festgenommen worden....Die Asylunterkunft diente als Drogenumschlagplatz. Die Beamten fanden Rauschgift in, so wörtlich, nicht unerheblicher Menge, darüber hinaus Bargeld in fünfstelliger Höhe. An den Drogengeschäften seien sowohl Bewohner der Asylunterkunft beteiligt gewesen wie auch Außenstehende. Mit rund zwei Dutzend Fahrzeugen rückten die Polizeibeamten an und riegelten das Gebäude ab. Dazu musste auch eine Straße in der Innenstadt gesperrt werden. Zwei Männer leisteten Widerstand, mehrere wurden gefesselt, so der Bericht. ...
(swr.de. Sowas gibt's? Mutmaßliche Verbrecher in mutmaßlichen Unterkünften von mutmaßlichen illegalen falschen "Flüchtlingen"?)

MdL Lars Patrick Berg (AfD)
Glasfaser für alle – außer für Polizeiposten
Wie nun bekannt wurde, werden rund 350 Polizeiposten und Landesbehörden in den kommenden Jahren nicht an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Lars Patrick Berg stellt dazu fest: „Während der Ministerpräsident verkündet, dass jede Milchkanne an das Glasfasernetz angeschlossen wird, werden in Wahrheit noch nicht mal die eigenen Polizeiposten in absehbarer Zeit angeschlossen. Das lässt nur darauf schließen, dass die Landesregierung bei diesem Thema den Bürgern wieder Versprechungen macht, die noch nicht einmal versucht werden einzuhalten.“ Bereits in der Vergangenheit gab es Versprechungen, dass bis 2018 jeder Haushalt mit schnellem Internet versorgt werden würde. „So wie es momentan aussieht, werden wir auch in den nächsten fünf bis sechs Jahren kein flächendeckendes Glasfasernetz in Deutschland vorfinden werden. Die Landesregierung hält die Bevölkerung beim Thema schnelles Internet mit leeren Worthülsen bei Laune ohne ernsthafte Bemühungen anzustreben, den Ausbau in ernsthaftem Umfang in die Tat umzusetzen.“, so Lars Patrick Berg.

"Stuttgarter Aufruf":
AfD-MdL kritiseren Verhalten von Fraktionsminderheit
Die Initiatoren des Stuttgarter Aufrufs haben postuliert, dass sie nur Grundgesetz und Strafgesetzbuch als Grenze anerkennen. Sie ignorieren damit demokratisch zustande gekommene Regeln wie Satzungen und Institutionen und ignorieren damit die Mitgliederbasis. Diese Einstellung war auf der Fraktionsklausur deutlich zu erkennen. Der Versuch in den letzten Monaten, die Satzung zu modernisieren, ist von einer kleinen Minderheit um Emil Sänze boykottiert worden. Die bisher verteidigten Satzungsregelungen stellten aber jetzt ein Hindernis beim Unterfangen dar, Änderungen im Fraktionsvorsitz zu erreichen. Man ist um persönliche Macht zu erlangen bereit, die Buchstaben und den Geist gegebener Normen billig auszuhebeln. Allerdings haben Herr Sänze und seine Mitstreiter den Mitgliedern und Wahlkämpfern auf der Straße einen Bärendienst erwiesen, indem sie einen unproduktiven Streit vom Zaun gebrochen haben, der die Partei unnötig schwächt. Die Mitglieder und besonders der Wähler wollen Einigkeit und bekommen Spaltpilze geliefert.Im Superwahljahr 2019 mit einer Europa- und Kommunalwahl sowie vier Landtagswahlen schadet ein solches Verhalten ganz enorm, erklären die Mitglieder der AfD-Fraktion im Landtag Harald Pfeiffer, Klaus Dürr, Lars-Patrick Berg und Daniel Rottmann.

Toxoplasmose
Bestimmt ein Parasit unser Verhalten?
Mikroskopaufnahme des Einzellers Toxoplasma Gondii, der sich im Gehirn und in den Muskeln von Säugetieren einnistet
(welt.de. Der Katzenvirus ist's. Oder lassen sich Deutschland und seine Regierung anders erklären?)

Kolja Zydatiss
Gelbe Westen überall
Vorwürfe, die „Gelbwesten“ bedrohten die „offene Gesellschaft“, sind unsinnig. Tatsächlich zeigen sie, wie schon das Brexit-Referendum, dass die Gruppe der Unzufriedenen weitaus größer ist als das Wählerpotenzial rechtspopulistischer Parteien. Die Bewegung ist Ausdruck einer weltweiten Revolte gegen eine selbstgerechte politische Klasse, die mit Freiheit und demokratischem Streit wenig anfangen kann.
(achgut.com. Des einen Freiheit ist des anderen Unfreiheit.)

Hetzjagd von Amberg
Bis zum nächsten Einzelfall
Das neue Jahr beginnt nach der Hetzjagnd von Amberg, wie das alte aufgehört hat: mit Valiumdebatten und Phantomvorschlägen der politischen Klasse im Selbstgespräch mit ihren medialen Büchsenspannern. Doch wenn Regierungspolitiker fordern, was sie längst hätten tun sollen, wird es absurd.... Vor diesem Hintergrund gerät auch die von Bundesinnenminister Horst Seehofer losgetretene soundsovielte Asylverschärfungs- und Abschiebebeschleunigungs-Debatte zur Alibi-Übung. Ganz abgesehen davon, daß Regierungspolitiker sowieso wenig glaubwürdig wirken, wenn sie wieder und wieder „fordern“, was sie längst hätten tun können: Seehofer weiß natürlich genau, daß er kaum in die Verlegenheit kommen wird, tatsächlich Ernst zu machen, solange die Union sich darauf versteift, in den immer gleichen Konstellationen von „GroKo“ oder auch „Jamaika“ zu regieren...
(Junge Freiheit. Solange die Leute schreiben "Ja, wir sind alle da!" wenn Kasperle fragt, solange kriegt Merkel als Chaosspender ein Trulala.)

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DAS WORT DES TAGES
Wir haben im Moment keinen Zustand von Recht und Ordnung. Es ist eine Herrschaft des Unrechts.
(Horst Seehofer, Februar 2016)
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Bildung
Privatschulen und soziale Spaltung
Die steigende Zahl von Privatschulen in Deutschland heizt die Diskussion um soziale Spaltung an. Untersuchungen bestätigen, dass sie vor allem Kindern aus Akademikerfamilien offenstehen. Dabei ließe sich das ändern.
(welt.de. Ganz einfach ließe sich das ändern: Indem Privatschulen keine Staatsschulen wären, denn was sich privat nennt, wird in Wirklichkeit größtenteils vom Steuerzahler finanziert.)

Macht Dienstherr Seehofer das mit?
CDU-Frau und DiTiB-/ATIB-Sympathisantin wird Vize der Bundeszentrale für politische Bildung
Von Josef Kraus
Wenn sich Cemile Giousouf für türkische Ultranationalisten und Islamisten als ideelle Anwältin zur Verfügung stellt, wenn sie dafür laut „taz“ „Türöffnerin“ ist, dann ist zu befürchten, dass sie in der bpb in diesem Sinne weiter agiert. Es gibt wieder einmal eine reichlich seltsame Personalie zu berichten: Seit 7. Januar 2019 ist die höchst umstrittene ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf (40) Vize-Chefin der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Angeblich sei die Stelle öffentlich ausgeschrieben gewesen. Eine entsprechende Bestätigung seitens der bpb gab es aber auf Anfrage von „NRW-direkt“ vom 11. Januar nicht. Selbst in CDU-Kreisen wurde die Ausschreibung dieser Stelle bis zuletzt bezweifelt.Nun ist Giousouf also bpb-Vize – ausgerechnet in der bpb, die mit ihrem Präsidenten Thomas Krüger (SPD) für alles andere als für eine ausgewogene politische Bildung steht.... Giousouf ist nach eigenen Angaben Muslimin und Politikwissenschaftlerin....
(Tichys Einblick. Anhängerin einer mutmaßlich nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stehende Ideologie. Immer mehr Böcke bestellen den deutschen Garten.Die Abschaffung Deutschlands wird beschleunigt.  Bei Seehofer ist nur Unmögliches möglich. Die Deutschen ziehen sich aus anstatt gelbe Westen an.)

Knaller vom Schellnhuber-Spezl Dr. Peter Hoffmann
PIK-„Experte“: Massenhafter CO2-Schnee wegen Klimawandel
Von KEWIL
Es hat nicht lang gedauert. Es ist soweit! Für alle, die gerätselt haben. Am vielen Schnee im Süden derzeit, vor allem in Bayern und Österreich, ist natürlich – der Klimawandel schuld! Was denn sonst? Während aber wir naiven Laien den vom bösen CO2 verursachten Klimawandel immer noch mit einer Klimaerhitzung verwechseln, ist das berühmte Schellnhuber-Institut in Potsdam schon längst weiter. Der „Forscher“ Peter Hoffmann vom „Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“ (PIK) erklärt uns den Zusammenhang:
„Die Niederschläge, die uns im Sommer gefehlt haben, werden jetzt im Winter ausgeglichen.“ Und: „Solche Schneemassen könnten künftig immer wieder auftreten.“ Aha! Und dann ist da noch der „Gebirgseffekt“, und der geht so:
«Wir haben gerade eine massive Nord-Anströmung, die über die Nordsee geht… Diese Windströmung läuft genau gegen die Mittelgebirge und gegen die Alpen… Man hat quasi Stauniederschläge an der Vorderseite der Gebirge… Im Sommer führen diese Niederschläge zu Hochwasser, im Winter zu intensiven Schneefällen…»
Sagt Schellnhuber-Spezl Dr. Peter Hoffmann im ‚Schweizer Bauer‘. Einfach umwerfend und sensationell. Jetzt erst wird klar: Ob warm oder kalt, ob Sonne oder Schnee, ob CO2 oder NOX oder Feinstaub – es ist immer Klimawandel! Das sagt PI-NEWS ja schon lange. Aber was ist derzeit mit Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie? Der prophezeite doch anno 2000 im Relotius-Spiegel: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben.“ Es gibt ein Gerücht: Der Mojib soll Leiter des ‚Robert-Habeck-Instituts für CO2‘ in Kiel werden und einen Klimawandel-Bestseller in Arbeit haben. Warten wir auf weitere Knaller!
(pi-news.net)

Anja Karliczek
Aber welchen Bildungsunterbau braucht eine Bundesbildungsministerin?
Von Josef Kraus
Schon mal darüber nachgedacht, welche Koryphäen im aktuellen Bundeskabinett sitzen?...Aber man darf ja mal darüber nachdenken, welchen Bildungsunterbau eine Bundesbildungsministerin braucht oder mitbringt oder hat. Anja Karliczek (47) heißt diese Ministerin. Korrekt ist ihre Amtsbezeichnung „Bundesministerin für Bildung und Forschung“. Seit März 2018 ist sie das, auf CDU-Ticket, aus NRW stammend. Sie hat Abitur, sie ist Bankkauffrau, Hotelfachfrau und qua BWL-Studium an der Fernuniversität Hagen seit 2008 Diplom-Kauffrau. Alles ehrenwerte Berufe und Ausbildungen. Aber nichts, womit man urplötzlich den Marschallstab einer Bundesbildungsministerin im Tornister hätte. „So ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen.“ Das hat Heinrich Heine mal gesagt. Wahrscheinlich mit Betonung auf „ein bisschen“....Sie gibt der F.A.Z. ein Interview, sie lässt sich darauf ein, von Profis wie der renommierten Bildungsjournalistin Heike Schmoll und dem FAZ-Feuilletonmann Thomas Thiel interviewt zu werden, sie lässt das Interview – vermutlich von einem literarisch eher minderbemittelten Mitarbeiter – autorisieren und gibt dabei zum Beispiel folgendes von sich. Auf die Frage, welcher Roman (!) ihr Bildungsverständnis geprägt habe, antwortet sie: „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ von Bert Brecht: Aha, „Arturo Ui“ plötzlich kein episches Theater in 17 Szenen mehr, sondern ein Roman! „Ganz schön mutig in dieser Zeit“, meint die Befragte sodann und hat wohl nicht mitbekommen, dass Brecht dieses Stück im März 1941 im finnischen Exil schrieb, ehe er dann kurz danach im Exil in den USA landete. Ganz schön mutig waren andere....
(Tichys Einblick. Jemand wie Merkel holt doch nicht Könner ins Kabinett, sonst würde sie ja auffallen.)

Wohl behütet, Rechtspopulisten (Quelle: Freiheitsmuseum)

„Staatsschutz“ ermittelt gegen Unbekannt
Leipzig: Brandanschlag auf Auto von Alex Malenki („Laut Gedacht“)
Von MAX THOMA
Brandgefährliche Häufung: Am Montag der Anschlag auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz, eine Woche zuvor ein Sprengstoffanschlag auf das AfD-Büro im sächsischen Döbeln und jetzt am Freitag ein Brandanschlag auf das Familienfahrzeug von Alex Malenki.  Immer mehr Menetekel zeigen den verwahrlosten politischen Zustand der schwarz-rot-grünen „Berliner Republik“, mittlerweile einem Failed State – angesichts einer ehemals funktionierenden Demokratie in der viertgrößten Wirtschaftsnation der Welt. Sogar der „Bundespräsident“, ein engagierter Ex-Kommunist, schreibt diese Woche süffisant von einem „Schlagabtausch“ mit der AfD in seinem scheinheiligen „Bekennerschreiben“ zur Magnitz-Attacke. In der Nacht zum Freitag haben „Unbekannte Bekannte“ in Leipzig die Scheibe eines Autos auf der Alten Messe eingeschlagen und anschließend einen Brandsatz in den Innenraum geworfen. Es handelt sich um den Opel Astra von Alex Malenki, allen PI-NEWS-Lesern bestens bekannt als Co-Moderator vom satirischen Youtube-Format „Laut Gedacht“. Wie die Polizei mitteilt wurde gegen 0.30 Uhr zunächst die hintere Seitenscheibe des dort geparkten Wagens eingeschlagen. Daraufhin warfen der oder die Täter einen „brennenden pyrotechnischen Gegenstand“ in den Wagen. Das Feuer habe sich schnell über den gesamten Fahrzeuginnenraum ausgebreitet, die Feuerwehr konnte jedoch ein vollständiges Ausbrennen verhindern. Die Polizei geht von einem politischen Hintergrund aus, weshalb der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen hat...
(pi-news.net)

Macronsns Kritik an Anspruchsdenken erzürnt die Opposition
Mit einem milliardenschweren Sozialpaket wollte Macron die „Gelbwesten“ beruhigen - doch es geht nicht wirklich bergauf für den Präsidenten. Stattdessen steigen die Kosten, die durch die Proteste entstehen.Einst riet er einem Arbeitslosen, sich einfach im nächsten Café einen Job zu suchen. Nun hatte Frankreichs Präsident wieder einen guten Rat für seine „Mitbürger“ – und erntete dafür scharfe Kritik....Macron hatte am Freitag bei einem Empfang von Bäckern im Élyséepalast laut Medienberichten den „Sinn für die Anstrengung“ gelobt. „Die Schwierigkeiten, durch die unsere Gesellschaft geht, sind manchmal auch der Tatsache geschuldet, dass viel zu viele unserer Mitbürger denken, dass man etwas bekommen kann, ohne diese Anstrengung zu erbringen“, fügte er hinzu. Die Opposition empfand die Aussagen als Provokation... Es ist das neunte Mal in Folge, dass sich in Frankreich landesweit die „Gelbwesten“ versammeln. Größere Aktionen gibt es in Paris und der Stadt Bourges, aber auch in anderen Städten versammelten sich Demonstranten. In ganz Frankreich sind nach Angaben von Premierminister Édouard Philippe 80.000 Sicherheitskräfte im Einsatz, davon allein 5000 in der Hauptstadt...
(welt.de. Sie haben ihn gwählt. Einen jungen Schnösel, um Le Pen zu verhindern.)

Merkel Gift für Macron
Frankreich: Gelbwesten zerstören 60 Prozent der Blitzer
Von KEWIL
Die „Gelbwesten“ haben in Frankreich 60 Prozent aller Blitzer verkleistert, zugeschmiert und zerstört. Das teilte der französische Innenminister mit. Unsere Presse fürchtet Nachahmer und schweigt dazu. Verkehrssicherheit hin oder her – für manche Demonstranten dienen die Kameras zur Geschwindigkeitsüberwachung nur einem einzigen Zweck, und zwar den Armen Geld abzuknöpfen. Und dagegen wehren sie sich. Man sieht die demolierten Blitzer überall, berichtet die BBC und erinnert daran, dass die Proteste wegen einer neuen Ökosteuer auf den Sprit gestartet sind, die dann schon nach zwei Wochen Demos der gilets jaunes gekippt wurde.Genauso wird in der hiesigen Lückenpresse möglichst unter den Teppich gekehrt, dass Macrons Zustimmungsrate ein historisches Tief von nur noch 23 Prozent erreicht hat. Merkels Liebling ist extrem angeschlagen, und es wäre besser, wenn sie sich mit dem französischen Präsidenten nicht mehr öffentlich zeigt, denn das reißt ihn noch weiter runter. Macron muss sich gerade sowieso noch tiefer zum Volk hinab neigen und will auf Augenhöhe einen „Dialog“ starten! Das Volk aber traut ihm nicht. Zurecht! Es sieht nicht gut für den Jüngling aus. In dieser Situation ist Merkel das reinste Schreckgespenst! Und Merkel ist nicht nur Gift für Macron. Da haben uns doch total ahnungslose Medien wissen lassen, die Kanzlerin habe bei ihrem Griechenland-Besuch letzte Woche Tsipras in Sachen Mazedonien unterstützt, darüber könne sich der Grieche freuen. Und wieder total daneben. Mit Merkel punktet man auch in Athen nicht. Ja, und wie sieht es in Rom aus oder in Wien, Prag, Budapest, Warschau? Kein einziger Nachbar will mehr Merkel sehen – außer vielleicht der (Alkoholiker?) Juncker! Willkommen ist unsere Regierung nur noch, wenn sie Milliarden mitbringt. So weit hat es die Unglücksrabin mittlerweile gebracht.
(pi-news.net)

Gewalt
In der digitalen Jauchegrube der Linksextremen
Die linksextreme Szene agitiert offen für Gewalt und gegen den Staat. Das zeigt auch, dass sie in Teilen von Gesellschaft und Politik eher toleriert wird als die rechtsextreme Szene.
(welt.de. Die gewesene "Presse" toleriert die linksextreme Szene am stärksten, so, als fühlte sie sich als Teil von ihr.)

Die „Drei von der Türkstelle“
Brust oder Keule: Der „Spiegel“-Angriff auf AfD-Magnitz
Von PETER BARTELS
Ist der Ruf erst ruiniert, relotiust es sich völlig ungeniert: Gleich drei (3!!!) neue „Spiegelbarone“ haben sich in der neuen Ausgabe den Bremer AfD-Chef Frank Magnitz zur Brust genommen. Und keulen sich den Mordanschlag zurecht, wie es Relotius nicht schöner gekonnt hätte … Melanie Amann … Lisa Becke … Hubert Gude … waren für die neue Relotius-Ausgabe am Bremer Goetheplatz mindestens genau so nah dabei, wie die 99-jährige letzte „Weiße Rose“-Überlebende Traute Lafrenz, als sie für den Spiegelbaron himself auf den 600 Kilometer entfernten Mississippi blickte, während er die Grillen zirpen ließ und seine Chefs Ullrich Fichtner und Matthias Geyer in der fernen Heimat ergriffen mit einer brennenden Kerze redigierten …
O-SCHREIB SPIEGELBARON-EPIGONEN: „Es ist kurz nach 17 Uhr, der Platz liegt im Halbdunkel. Erst geht eine Frau durchs Bild, dann rollt ein Lieferwagen heran. Drei Männer steigen aus, Handwerker einer Klempnerei aus Papenburg. Sie hantieren an ihrem Wagen, während hinten Frank Magnitz ins Bild wandert, AfD-Bundestagsabgeordneter, die Hände in den Jackentaschen. Drei Männer mit Kapuzen folgen Magnitz mit etwas Abstand, zwei nebeneinander, der dritte dahinter. Auf Höhe der (Überwachungs-) Kamera vermummen sie ihre Gesichter mit Pullovern oder Schals (Kapuze). Einer gibt ein Handzeichen. Dann laufen sie los.“ Auch die Spiegelbarone waren, wie Claas Relotius meistens, zur Tatzeit n i c h t am Ort des Geschehens. Sie haben nur gesehen, was inzwischen Millionen auch gesehen haben: Ein Polizei-Video. Nur: Sie haben n i c h t gesehen, was Millionen gesehen haben:
O-SCHREIB SPIEGELBARON-EPIGONEN: „Ein Mann mit weißen Turnschuhen springt dem AfD Politiker von hinten ins Kreuz, den Ellenbogen voran. Auf der Videoaufnahme sind die leeren Hände des Angreifers zu sehen – da ist keine Schlagwaffe. Der Angreifer versetzt Magnitz einen heftigen Schlag, der fällt wie vom Blitz getroffen zu Boden. Die Kapuzenträger laufen weiter.“
Heiliger Relotius, bitte für sie: Die „Drei von der Türkstelle“ konnten natürlich beim Türken nicht ahnen, dass die scheiß Bullen von der Bremer Polizei das Video ins Netz stellen würden: Der Totschläger sprang dem AfD-Mann n i c h t „ins Kreuz“ … Er holte auf gleicher Höhe mit der keineswegs leeren, linken Hand aus … In ihr war für Millionen sichtbar eben doch ein „Gegenstand“ (Totschläger? Fahrradschloss? Stein?). Er schlug mit diesem klar erkennbaren Gegenstand in der linken Hand zu … Übergab den „Gegenstand“ danach immer noch mit der linken Hand im Weglaufen seinem etwas vor ihm rennenden Komplizen, der den „Gegenstand“ sofort in die Tasche steckte. Man weiß ja nie … Natürlich kein Kantholz. Das hatte schon die Polizei hinlänglich linientreu dementiert. Nur: Wenn der vermummte Totschläger dem AfD-Chef wirklich vom Rücken aus die klaffende Kopfwunde zufügte, dann hätte er mindestens die Kraft eines Samsons haben müssen, oder wenigstens des Terminators. Und wenn es auf gleicher Höhe nur die Handkante gewesen wäre, hätte sie aus Stahl oder wenigstens Eisen sein müssen. Oder eben Stein …
O-SCHREIB SPIEGELBARON-EPIGONEN: „Der Angreifer versetzt Magnitz einen heftigen Schlag, der fällt wie vom Blitz getroffen zu Boden. Die Kapuzenträger laufen weiter …“ Achtung, PI-NEWS-Leser, wir sind laut Spiegelbarone immer noch im Rücken des AfD-Chefs. Also eine Frage, Euer Ehren: Warum der Todschläger mit derart wunderbarer Beherrschung archimedischer Hebelgesetze nicht längst Tausende Euros mit Kickboxen oder wenigstens Käfig-Klopperei verdient? Warum er sich stattdessen mit den vergleichsweise bescheidenen Demo-Dukaten aus dem Steuersäckel zur Rettung der Demokratie gegen Rechts begnügt?? Die Frage kann nur irgend ein Antifa-Pate beantworten … Immerhin: Die Spiegelbarone haben dem AfD-Mann vorhin ja schon vorsorglich die Händchen in die Taschen gesteckt. Und wer ohne Reflex von vorn auf die Fresse kriegt, fällt natürlich immer auf den Hinterkopf, wie Hollywoods Rocky-Opfer uns hinlänglich im Ring demonstriert haben. Die Spiegelbarone aber ebenso subkutan gedeutet, wie sie selbst insinuieren: Das Opfer muss also danach so lange gegen die Wand gerannt sein, bis die Birne platzte … Immerhin relotiussen die neuen Spiegelbarone heuchelnd weiter: „Es ist ein brutaler, heimtückischer Angriff auf den sechsfachen Vater, der tödlich hätte enden können. Vieles deutet auf eine politisch motivierte Tat hin.“ … Und da sind sie schon weiter als Staatsanwalt und Polizei: Die halten es nur für eine „Körperverletzung“, schließen einen Raubüberfall nicht aus: Wir ermitteln in allen Richtungen …“ Dann aber kommen die „Drei von der Türkstelle“ endlich zu des gesuchten Pudels Kern:
O-SCHREIB SPIEGELBARON-EPIGONEN: „Die moralische Bewertung des Falls ist eindeutig, doch er wirft auch heikle Fragen auf: Hat die AfD versucht, den Anschlag politisch auszunutzen? Und ist Magnitz nur ein Einzelfall oder Teil einer Angriffswelle auf Leib, Leben und Eigentum von AfD-Leuten? … Parteichef Alexander Gauland klagte, wer die AfD für ‚undemokratisch‘ halte, erkläre sie für ‚vogelfrei‘. Wer sich weigere, AfD-Politiker für Gremien zu wählen, betreibe eine Ausgrenzung, die irgendwann zu Gewalt führe“ … Um dann wieder volle Pulle das Opfer zum Täter zu machen, Motto: „Macht hoch die Tür, die Beine breit“, wer nicht will, einfach eine Armlänge Abstand, dann klappt’s auch wieder mit Merkels Moslems. Im Bremer Fall: Wer die Hände in die Tasche steckt, darf sich nicht wundern, wenn er auf die Schnauze fällt …
O-SCHREIB SPIEGELBARON-EPIGONEN: „Dabei befördert gerade die Agitation der AfD gegen MESSERMÄNNER, KOPFTUCHMÄDCHEN oder KAMELTREIBER, die in ANATOLIEN „entsorgt« gehören, die Verrohung der Gesellschaft.“ Um dann aufzulisten, was im Schock des blutigen Bildes alle geschrien und geschrieben haben: Kantholz, Kopftritte, couragierter Handwerkshelfer … Was natürlich alles falsch war, wie die Spiegel-Relotiusse betroffen klöppeln. Im Gegenteil, Ätschi Bätschi: „Schon im Krankenwagen habe das Opfer selbst verlangt, Handyfotos zu machen: ‚Ich wollte wissen, wie ich aussehe“. Dann zitieren die Lügenbarone á la Weisse Rose: Er wollte „dokumentieren, was passiert ist.« Und schnappatmen sogleich: Sogar „In der Notaufnahme muss ein Pfleger weitere Fotos machen. Mit seiner Tochter, auch AfD-Aktivistin, sucht Magnitz ein Bild aus, das die Partei verbreiten darf.“ „Aktivistin“ ist so was ähnliches wie „Experte“ für Klima, Diesel oder Kernkraft, nur viel, viel schlimmer, weil die Tochter ja von der AfD ist. Und zumal man als GRÜNER Diesel-Experte immerhin Anden-Lilien studiert haben, als Kernkraft-Expertin von Beruf Landschaftsgärtnerin sein muß. Und so stöhnen die drei Spiegelbarone, wie Relotius im türkischen Slavencamp der erfundenen syrischen Kinder:
O-SCHREIB SPIEGELBARON-EPIGONEN: „Das schockierende Foto zeigt ihn mit blutverschmierter, klaffender Kopfwunde und rotblau geschwollenem Auge. Es heizt Wut und Entsetzen der Anhänger weiter an. Die meisten dürften nicht ahnen, dass Magnitz zwei Tage später aus dem Krankenhaus entlassen wird. Zuvor hatte er eine Karawane von Journalisten durch sein Krankenzimmer geschleust … Der Fall zeigt: Physische Angriffe können in politische Offensiven verwandelt werden. Die AfD ruft wieder nach einem Verbot der Antifa – ohne dass deren Täterschaft geklärt wäre.“ Und dann heucheln die „Drei von der Türkstelle“ gleich hinterher: „Ist Magnitz ein Einzelfall? Die Statistik des Bundeskriminalamts weist wenige Körperverletzungen gegen Politiker aus, es gab 2017 nur 13 aus dem linken und 4 aus dem rechten Milieu. Viel häufiger sind Sachbeschädigungen…“ Na also!! Und Gewalt gegen Sachen geriet ja schon zu seligen RAF-Zeiten zur klammheimlichen Freude der linken Eliten. Noch etwas früher, nach der „Kristallnacht“ leider zu Ausschwitz. Damals fing alles mit den Knüppeln der SA an, heute mit den stählernen Handkanten der Antifa, des Schwarzen Blocks, der Zecken in Chemnitz, oder so … Die klammheimliche Freude von Merkel, ihrer grün-roten Meute bleibt. Jedenfalls bis zum finalen Leser-Exodus und dem Ende in der Wahlurne…
(pi-news.net)

Streit, Prozesse, Austritte, Rauswürfe und Spaltereien
Kommt zur Besinnung, AfD! Wir Wähler erwarten das!
Von KEWIL
Wir AfD-Wähler sind ziemlich wütend. Man fragt sich: Habt ihr sie noch alle? Geht es euch zu gut? Kaum ist man in sämtlichen Bundesländern im Parlament und es gibt reihenweise Schwachstellen bei der Konkurrenz, weiß die AfD nichts Besseres, als wochenlang mit Streit, Prozessen, Austritten, Rauswürfen und Spaltereien aufzufallen. Vorläufig letzter Fall: Poggenburg. Das ganze unnötige Theater fing eindeutig mit der lächerlichen Verfassungsschutz-Debatte an. Seither tobt unübersehbar ein Richtungsstreit. Man will kein gäriger Haufen mehr sein, sondern die Partei säubern. Ein Teil will möglichst nicht auffallen und ganz schnell als konservativer FDP-Klon oder sowas mit der CDU koalieren. Dazu sollen manche ganz aus der Partei verschwinden, Kontakte mit Pegida und den Identitären sind verboten und so weiter.Sicher getrauen sich manche Wessis nicht in die AfD, wo ihnen einige Ossis zu radikal erscheinen. Andererseits feiert die AfD im Osten die größten Erfolge. Es sind eindeutig Ossis, die als erste unsere DDR 2.0-Politik und die linksgrün versiffte Lügenpresse durchschaut haben. Die Ossis haben ein Plus. Und es sind mit Sicherheit auch jede Menge Agenten des Verfassungsschutzes in der AfD, die spionieren und Nazi spielen, um damit solche Gegensätze anzuheizen. Trotzdem! Die Beobachtung kommt sehr wahrscheinlich sowieso. Warum also über jedes hingehaltene Stöckchen unserer Gegner springen? Es zählen nur Wählerstimmen.Poggenburg soll sich politisch-inkorrekt schon einiges geleistet haben, andererseits war er AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt (AfD 24,3 Prozent) und erhielt selber 31 Prozent der Erststimmen in seinem Wahlkreis. Wie viele AfD-Politiker können da mithalten? Warum klatschen manche Parteifreunde da noch Beifall, wenn ein solcher Mann geht und eine neue Partei gründet? Und es ist nicht nur Sachsen-Anhalt und Sayn-Wittgenstein in Schleswig-Holstein, auch in Stuttgart und anderswo streitet die AfD wie die Bürstenbinder.Poggenburg wird der AfD Stimmen kosten, andererseits sollte er sich das kümmerliche politische Dasein von Frauke Petry und ihrem Splittergrüppchen ansehen. Soll das ein Ziel sein? Haben wir Wähler solche Alternativen verdient? 2019 ist ein wichtiges Wahljahr. Wir AfD-Sympathisanten möchten eine starke Opposition gegen die regierenden Altparteien und das verlogene linke Pack, das auch vor Mordanschlägen gegen Konservative und Rechte nicht zurückschreckt. Wir brauchen die AfD in Deutschland. Und wenn es euch langweilig ist, dann tut mal wieder etwas Vernünftiges, auf das sich alle Flügel einigen können.In Stuttgart hat gerade ein Privatmann per Facebook zu einer ersten PRO-DIESEL-DEMO aufgerufen. 50 Teilnehmer wurden erwartet, 250 sind gleich zur Premiere trotz nasskaltem Schmuddelwetter gekommen. Die AfD ist die einzige Partei, die gegen diese irren Diesel-Fahrverbote ist – kein Autofahrer weiß das. Warum nicht? Packen wir’s an!
(pi-news.net)

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1300 Polizisten im Einsatz
Polizei startet Großrazzia gegen Clans im Ruhrgebiet
Die Polizei in NRW holt zu einem gigantischen Schlag gegen Clans aus. Wie die "Rheinische Post" berichtet, läuft seit Samstagabend eine Großrazzia mit 1300 Polizisten. In Bochum, Duisburg, Essen, Recklinghausen, Dortmund und Gelsenkirchen seien gleichzeitig Shisha-Bars durchsucht worden. Im Zuge des Einsatzes habe es auch Straßenkontrollen gegeben. Nach Angaben der "Rheinischen Post" war auch NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Er habe vom größten landesweiten Einsatz gegen die Clans gesprochen. Neben der Polizei sind auch andere Behörden wie der Zoll an dem Einsatz beteiligt. Zu Ergebnissen der Durchsuchungen war am Abend zunächst nichts bekannt. Wie die "Bild" berichtet, habe der Zugriff zeitgleich um 21 Uhr stattgefunden. Die Ermittler hätten diesen Zeitpunkt bewusst gewählt, weil sich dann am meisten Leute in den Lokalitäten aufhalten würden...
(focus.de. Aktionismus. Wer hat die Clans denn wachsen lassen? Wie viele Illegale sind gleichzeitig neu hereingekommen? )
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Unkontrolliertes Bevölkerungswachstum und Umweltschäden

Eine kritische Betrachtung von KLAUS RIßLER

Bereits seit Jahrzehnten wird erfolglos um den Königsweg zum Erhalt einer intakten Umwelt gerungen und debattiert. Die Gründung der „Grünen Bewegung“ Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sollte ja eigentlich in erster Linie diesem Gesichtspunkt Rechnung tragen. Allerdings war diese Gruppierung schon damals weitgehend von links-sozialistischen Ideen und Hirngespinsten durchsetzt und sie ist es im Großen und Ganzen auch bis heute geblieben. Die wirklich ehrlich um den Erhalt einer intakten Umwelt besorgten Idealisten darunter - ich kenne mindestens einen davon - die es wirklich ernst damit meinten, wurden von den Fundis schnell an den Rand gedrängt. Die Ökopartei „Die Grünen“, heute „Bündnis 90 die Grünen“, hatte, ähnlich wie ihre Gründerväter m. E. nie ernstlich die Absicht, der Umwelt „Gutes“ anzutun, sondern es ging ihnen primär um die Umgestaltung des Staates in eine Art sozialistisch geprägter Gesellschaftsform.

Allerdings gelang es diesen verbohrten selbsternannten Weltverbesserern, darunter nicht wenige ohne jeden Schul- und/oder Berufsabschluss, erfolgreich den Weg durch die Institutionen zu beschreiten. Einer ihrer Repräsentanten, der bestens bekannte „Steinwerfer“ Joschka Fischer, schaffte es als Bundesaußenminister sogar bis in eines der höchsten Ämter des Staates. Die berufliche Qualifikation dieser Personen war sicherlich zu keinem Zeitpunkt dazu angetan, irgendwelche speziellen Kompetenzen in Bezug auf ein realistisches Konzept für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt erkennen zu lassen. Dies war bereits in der Gründungsphase der „Grünen“ der Fall und ist es, von einigen löblichen Ausnahmen abgesehen, mehr oder weniger bis heute geblieben. Man denke nur an politisch leider immer noch Aktive wie Claudia Roth, Karin Göring-Eckardt, Volker Beck, Reinhard Bütikofer oder auch politisch bereits „Verblichene“ wie Alexander Bonde, allesamt Studienabbrecher ohne Berufsausbildung. Wirkliche Fachkompetenz sieht da schon erheblich anders aus.

Seit Jahrzehnten stetig fortschreitender Raubbau am Amazonasregenwald
Haben diese links-grünen Phantasten jemals ernstlich ihre Stimme dagegen erhoben, dass pro Jahr fast die gesamte Fläche der Schweiz mit ihren 42.000 Quadratkilometern aus dem brasilianischen Amazonasregenwald, der völlig zu Recht als „grüne Lunge“ dieses Planeten bezeichnet wird, herausgeschnitten wird ? Soweit ich mich erinnere, war dies nicht der Fall. Dieser Raubbau würde in zehn Jahren einer Fläche größer als diejenige der Bundesrepublik Deutschland mit ihren ca. 358.000 Quadratkilometern entsprechen. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie lange es noch dauern wird, bis dieses größte zusammenhängende Waldgebiet und Ökosystem der Erde als Wasserspeicher und Temperaturkontrollmedium noch seine diesbezügliche Funktion ausüben kann, bevor dessen kritische Größe für diesen Zweck unwiderruflich unterschritten sein wird. Einmal für die Produktion von Zuckerrohr, Palmöl und dergleichen sowie als Weideflächen für Rinder als Folge eines ungebremsten Wachstums der Weltbevölkerung abgeholzt, wird jede potenzielle Wiederaufforstung an den dortigen geologischen Gegebenheiten scheitern.

Mit anderen Worten ausgedrückt, dieser Teil des Regenwaldes ist für immer und alle Zeiten verloren mit all den verheerenden Folgen für die Menschheit und das stets vielbeschworene „Klima“ überall auf diesem Planeten.  Viele bezeichnen die Amazonas-Regenwälder mit ihrer überwältigenden Artenvielfalt zu Recht als die Kronjuwelen der Weltnatur. So konnten bisher zum Beispiel über 40.000 Pflanzenarten, 427 Säugetierarten (darunter Jaguar, Ozelot, Riesenotter und Flussdelfin), 1.294 Vogelarten (darunter Kaiseradler, Turkane, Aras und Kolibris) sowie über 3.000 verschiedene Fischarten identifiziert werden. Dabei sind weite Gebiete im Regenwald von Amazonien noch unerforscht. Außerdem dient dieses riesige Areal als mit Abstand wichtigster Sauerstoffgenerator der Erde.

Der Wald als Regulativ für die Wetterereignisse auf dem Planeten Erde
Heute wird in vielfach völlig die Tatsachen verkennender Weise stets damit argumentiert, dass die angeblich schon seit Jahrzehnten fortschreitende Änderung des Weltklimas via Erderwärmung für die ständige Zunahme an Naturkatastrophen wie z. B. Zyklone, Hurrikane, Taifune, Orkane, Trockenheit, Überflutungen, Ausbreitung von Wüstengebieten und Abschmelzungen der Pole, Ausdünnung des Ozongürtels etc. alleine verantwortlich seien. Den Verfechtern dieser These muss jedoch vor Augen geführt werden, dass es diese Wetterereignisse auch in den vergangenen Jahrhunderten mit extremen Sommern und Wintern, ja sogar kleinen Eiszeiten und subtropischen Phasen auch in Europa schon immer gab.

Ich möchte beileibe jedoch nicht in Abrede stellen, dass bestimmte Wetterphänomene möglicherweise in den letzten Jahren gehäuft aufgetreten sein mögen, gebe allerdings zu bedenken, dass gerade der Amazonas-Regenwald als einer der wichtigsten Eckpfeiler, ja geradezu als Indikator für eine global intakte Umwelt eine außerordentlich wichtige Rolle spielt. Dabei ist er jedoch maßgeblich für eine effiziente Regelung des „Wasser- und Temperaturhaushalts“ weiter Erdregionen verantwortlich und verliert dieses Korrektiv umso schneller umso rascher der dort praktizierte Umweltfrevel voranschreitet. Diese These wird auch durch den Kommentar eines Forstwissenschaftlers gestützt, der sich erst vor wenigen Wochen in einer Sendung des Fernsehens zum diesjährigen Hitzesommer geäußert hat. Er vertrat darin die m. E. völlig plausible Ansicht, dass es wahrscheinlich nur wenige Tage mit Temperaturen größer 30°C gäbe, wenn in unseren Breiten noch die Waldflächen vergangener Jahrhunderte vorhanden gewesen wären und wies dabei auf die Rolle des Waldes als entscheidendes Regulativ für den Wasser- und Temperaturhaushalt hin.

In diesem Zusammenhang sei auch eingeflochten, dass gerade der Wald in allererster Linie dafür verantwortlich ist, das leider völlig unwissender Weise immer wieder als „Klimakiller“ bezeichnete Kohlendioxid in den für uns lebensnotwendigen Sauerstoff umzuwandeln. Denn Kohlendioxid ist der unentbehrliche Nährstoff bzw. „Energieträger“ für die grüne Pflanzenwelt und erst kürzlich wurde in einer Sendung des Fernsehens darüber berichtet, dass die Abluft von Kraftwerken sogar für das Pflanzenwachstum in Gewächshäusern eingesetzt wurde. Im Sinne der Grünen wohl eigentlich wohl irre, nicht wahr?

Was den weltweiten Ausstoß von Kohlendioxid angeht, trägt Deutschland mit geradezu vernachlässigbaren 2.2 % dazu bei, während China mit 28.2 % und die USA mit 16 % die größten Beiträge liefern. Selbst wenn dieser Anteil in Deutschland durch eine noch so rigorose Umweltgesetzgebung auf die Hälfte reduziert würde, betrüge er immer noch um die 1.1 %, würde sich also was die globale CO2-Emission betrifft, also kaum bemerkbar machen. Hauptsache jedoch, die „Klimafetischisten“ können sich diesen großen Erfolg auf’s Revers heften. Mehr kann man das Volk wohl nicht an der Nase herumführen. Hier müssten zu allererst einmal die Hauptverursacher in die Verantwortung genommen werden.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass vor allem die Waldgebiete für die Umwandlung von Kohlendioxid in Sauerstoff verantwortlich sind, sei festgehalten, dass in den Staaten des westlichen Europa lediglich 4 Länder einen Waldanteil von mehr als 50 % aufweisen: Schweden (76 %), Finnland (72 %), Estland (61 %) und Slowenien (60 %). Auf die lokalen Gegebenheiten dieser Länder bezogen lässt sich deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit vermuten, dass dort ein wirkliches Gleichgewicht zwischen CO2-Genese und dessen Wiedereinschleusen in den Zyklus der Sauerstoffsynthese besteht.

Darüber hinaus sei noch erwähnt, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil an Überflutungen sowohl auf die Versiegelung der Landschaft als auch durch Flussbegradigungen mit dem damit bedingten Verlust an „Rückzugsmöglichkeiten“ des Hochwassers zurückzuführen sind.

Millionen Bäume verdruckt
Leider werden auch hierzulande Millionen über Millionen Bäume in sinnloser Weise für den Druck von Werbebroschüren gefällt. Die Papierherstellung greift zu ca. 95 % auf Holz zurück, in welchem die dafür erforderliche Cellulose als Hauptbestandteil zu ca. 40 – 50 % enthalten ist. Es dürfte wohl einleuchten, dass der Anteil des Bedarfs an Holz zu diesem Zweck irgendwann die durch Nachwachsen an Bäumen bereitgestellte Menge überschreiten wird bzw. schon überschritten hat. Doch nirgends erhebt sich eine Stimme zum Schutz des Waldes und der Bäume vor solch sinnlosem Raubbau.

In den meisten kostenlos verteilten Lokalnachrichten beträgt der Anteil an solcher Werbung ca. zwei Drittel des gesamten Gewichtes oder sogar noch mehr. Die dafür verantwortlichen Redakteure nehmen allerdings diesen Umweltfrevel durch die daraus reichlich in ihre Kasse fließenden Euros freudig billigend in Kauf, während andererseits ihre Auftraggeber dadurch genügend finanzielle Möglichkeiten für steuerliche Abschreibungen erhalten.

Zunehmende Umweltzerstörung durch Überbevölkerung
Lässt sich die Bezeichnung „Klimakiller“ für Kohlendioxid überhaupt noch aufrechterhalten, wenn dies als Lebenselixier für die grüne Pflanzenwelt so dringend benötigt wird ? Oder anders ausgedrückt: Wie äußern sich die links-grünen Weltverbesserer zur grenzenlosen Bevölkerungsexplosion in Afrika, dem muslimischen Nahen und Mittleren Osten und deren vielmillionenfachem Menschenexport nach Europa mit dem dadurch erheblich erhöhten Kohlendioxidausstoß durch die Atemluft von 4 % gegenüber 0.04 % in der Atmosphäre. Allein diese nur durch das menschliche Individuum infolge einer schon als weit überzogen und ökologisch nicht mehr vertretbar zu betrachtenden globalen Bevölkerungszunahme verursachte exorbitant erhöhte Kohlendioxid-Emissionen wird die Umwelt in immer stärkerem Maße belasten. Hierbei sind die logischerweise damit einhergehenden Folgen des darauf gesattelten CO2-Anteils durch Verbrennungsprozesse (Heizen, Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe, Energiegewinnung, Vulkanausbrüche etc.) überhaupt noch nicht berücksichtigt. Aber gerade der Beitrag der „Atemabluft“ sowohl des Menschen als auch der in gleichem Ausmaß stetig zunehmenden Zahl an Nutztieren zum CO2-Ausstoß spielt bei fast allen Gedankenexperimenten mit Bezug auf Kohlendioxid als angeblich für den „Treibhauseffekt“ verantwortliche Komponente entweder keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Er scheint also überhaupt nicht vorzukommen. Zu alledem sind Rinder und alle anderen Wiederkäuer auch für den noch gefährlicheren „Klimakiller“ Methan verantwortlich.

Zwar wird es, den Umweltverschwörungsfanatikern zum Trotz, aufgrund des riesigen Volumens der die Erde umgebenden Atmosphäre noch viele Jahrhunderte, vielleicht sogar Jahrtausende andauern, bis der CO2-Level unter Berücksichtigung eines sich potenziell einstellenden Ungleichgewichtes zwischen CO2 Absorption und O2-Emission die kritische Grenze von ca. 5 - 10 % CO2 (letale Dosis in der Atemluft 12 %) übertrifft, welche menschliches und tierisches Leben auf der Erde nicht mehr zulässt. Allerdings lässt sich leider noch nicht abschätzen, wie sich die Verhältnisse bei weiterer explosionsartig wachsender Weltbevölkerung mit der sie zwangsläufig begleitenden Umweltbeeinträchtigung durch den Verlust an Sauerstoff liefernden grünen Pflanzen, weiterer Versiegelung von landwirtschaftlich nutzbarer Flächen, fortschreitender Verschmutzung der Weltmeere und deren gnadenlose Überfischung, ungehemmtem Bau abertausender neuer Industrieanlagen und Millionen über Millionen an neuem Wohnraum, einem daraus folgenden horrenden Bedarf an Energie, Kraftfahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen etc. noch entwickeln werden.

Verschwenderischer Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie an Grund und Boden
Die durch das seit vielen Jahren erfolgte enorme Ansteigen der Zahl an Menschen auf diesem Planeten ausgebrochene Gier nach neuen Rohstoffen für die Mobilität macht auch vor landwirtschaftlichen Flächen nicht halt und immer mehr Grund und Boden wird auch für sogenannte Biokraftstoffe, oder sollte man nicht viel lieber von Agrotreibstoffen reden, zweckentfremdet. Auf der indonesischen Insel Borneo wurde bereits ein Drittel des dortigen Ökosystems dem Anbau von Palmöl geopfert und damit der Lebensraum der für dessen Aufrechterhaltung so dringend benötigten Fauna und Flora (siehe Bild) noch weiter eingeschränkt. Ein Ende dieses Raubbaus an der Natur ist leider nicht abzusehen.

Als Beispiel für den verschwenderischen Umgang mit wertvollem Grund und Boden hierzulande sei als Beispiel einmal völlig willkürlich die Stadt Herbolzheim herausgegriffen. Als ich dort im Herbst 1970/Frühjahr 1971 die letzten Monate des Grundwehrdienstes ableistete, gab es westlich der Bahnlinie nur die folgenden Gebäude bzw. Anlagen: Bahnhof, Stahlbau Greschbach, Sportplatz des TV Herbolzheim, das damalige Bundeswehr-Depot, die Kirche Maria Sand und das zugehörige Messnerhaus. Heute ist das ganze fruchtbares Ackerland enthaltende Gelände bis an den Rand zur Autobahn Frankfurt – Basel vollständig versiegelt. Ein früherer Arbeitskollege der Ciba/BASF in Basel sagte mir, diese Problematik betreffend, dass es für ihn nicht nachvollziehbar sei, dass eine Region mit einer mehr als einen Meter dicken für den Anbau von Nahrungsmitteln nutzbaren Erdschicht dermaßen zugepflastert wurde. Er fügte noch hinzu, dass sich die Bauern seiner unterfränkischen Heimat glücklich schätzen würden, auf eine derartig dicke Humusschicht zurückgreifen zu können, man dort jedoch bereits bei einer Tiefe von einem halben Meter lediglich auf Steine stoße.

Nutzbare Flächen aus geographischen und geologischen Gründen limitiert
Die Fläche der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen steht uns sowohl aus geographischen als auch geologischen Gründen nicht grenzenlos zur Verfügung und es müsste deshalb jedem halbwegs intelligenten Menschen einleuchten, dass bereits in absehbarer Zukunft der Zeitpunkt erreicht sein wird, in der die zahlenmäßig überbordende Menschheit nicht mehr ausreichend ernährt werden kann. Zwar wird vor allem in Staaten der westlichen Hemisphäre von einer nach wie vor anhaltenden Überproduktion an Nahrungsmitteln gesprochen. Aber wie lange kann dieses Überangebot in Anbetracht eines sich steil nach oben entwickelnden Bevölkerungswachstums noch aufrechterhalten werden ? Um einer sich mit Sicherheit bereits in wenigen Jahrzehnten abzeichnenden Nahrungsmittelknappheit infolge schwindender landwirtschaftlich nutzbarer Flächen zu entgehen, müssen diese noch intensiver bewirtschaftet werden als bisher und das wird eben ohne Zusätze aus chemischer Produktion nicht mehr gehen, mit all den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die globale Fauna und Flora.

Was diese Entwicklung für ein friedvolles Zusammenleben des mehr denn je um die Verfügbarkeit an Nahrungsmitteln kämpfenden Menschengeschlechts bedeutet, bräuchte eigentlich nicht näher erläutert werden. Dennoch soll nachfolgend auch diesem Aspekt etwas mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Extreme Zunahme der Weltbevölkerung und daraus folgende Ressourcenknappheit
Die Weltbevölkerung beträgt heute um die 8 Milliarden Menschen und wird sich bis zum Jahre 2100 auf mehr als 20 Milliarden erhöhen, wenn sich das Bevölkerungswachstum weiter so stark beschleunigt wie gegenwärtig. Diese Voraussagen sind jedoch eher noch als geschönt zu betrachten, denn es ist eigentlich von einer weit höheren Zahl auszugehen.

Kürzlich stieß sich ein konservativer Politiker am nach wie vor ungehemmten Wachstum der Bevölkerung in der Dritten Welt, welches endlich einmal durch die Wahl konkreter global initiierter und wirksamer Maßnahmen eingedämmt werden sollte. Daraufhin wurde er von links-grünen, offenbar der Antifa nahestehenden Politchaoten, sogar des Rassismus bezichtigt. Wie krank und psychopathologisch ist dieser Staat unter einer leider viel zu lange anhaltenden und konzeptionslosen Regierung einer Altkommunistin und Pseudodemokratin namens Angela Merkel nur geworden. Man kann deshalb unverblümt mit Fug und Recht von einem kollektiven Irrenhaus reden. Diesbezüglich wäre aber auch einmal mehr die UNO gefragt, die sich allerdings einen feuchten Kehricht darum kümmert und stattdessen eine globale Strategie der „Umvolkung“ zu Lasten der Leistungsträger unter den Nationen forciert.

Um der eigenen Ressourcenknappheit vorzubeugen kauft China schon jetzt riesige Flächen in Afrika sowohl zum Anbau lebenswichtiger Nahrungsmittel für den eigenen Verzehr als auch zur Nutzung von Bodenschätzen auf und dieser Trend wird sich noch weiter verstärken. Dabei würde Afrika mit dem mit Abstand höchsten Bevölkerungswachstum weltweit diese Flächen zur Ernährung der der dort lebenden Menschen und Grundlage einer florierenden Wirtschaft weit eher benötigen. Sie werden den Chinesen allerdings von einer Reihe korrupter Regime bereitwillig für viel Geld nicht nur angeboten, sondern auch verkauft. Während die Bevölkerung darbt, leben die Despoten weiter wie bisher in Saus und Braus und beuten das Volk nach wie vor aus wie eh und je. Hat sich in Afrika seit der Unabhängigkeitswelle in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts strukturell irgendetwas zum Positiven hin entwickelt ? Leider nein ! Es existieren weitgehend immer noch dieselben schon damals vorhandenen archaischen Strukturen, die auch von den Kolonialmächten nur selten aufgebrochen werden konnten und trotz Billionen an Entwicklungshilfe-Dollars ist immer noch kein Ende dieser desaströsen Entwicklung abzusehen.

Wo bleibt diesbezüglich der Aufschrei der Linken, der Grünen, der Roten und auch der Kirchen? Bislang habe ich ihn noch nicht vernommen, aber vielleicht bin ich mittlerweile auch etwas schwerhörig geworden.

Armutsmigration wird exorbitant zunehmen und immer größere Probleme bereiten
Stattdessen verlassen Millionen über Millionen Menschen Afrika auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa. Sie tragen dadurch gegenwärtig dazu bei, eine 2000-jährige, seit vielen Jahrhunderten durch tatkräftige Arbeit, Kreativität und Erfindergeist geprägte europäische Kultur mit ihren gewaltigen Leistungen in Wissenschaft, Kunst, Technik und Medizin ernsthaft ins Wanken zu bringen, denn die vielmillionenfach aus vormodernen Kulturen eingeschleppten Lebensformen und Glaubensbekenntnisse dürften eine sinnvolle Integration in demokratisch-pluralistische Staatsformen, wie wir sie in Europa antreffen, wohl kaum oder niemals zulassen. Und nicht zuletzt hat der allzu oft so gescholtene Westen mit seinen früheren Kolonialmächten durch die geradezu revolutionäre Entwicklung in der medizinischen Forschung entscheidend dazu beigetragen, dass diese in den muslimischen Ländern Afrikas, dem Nahen und Mittleren Osten zu beobachtende Zunahme der Bevölkerung überhaupt erst möglich wurde.

Wenn davon ausgegangen wird, dass im Jahre 2100 ein Mehrfaches der heutigen Bevölkerung denselben Lebensstandard anstrebt wie er sich uns trotz aller weltweit zu beobachtenden Nachteile bzw. der ungleichen Verteilung gegenwärtig bietet, dann wird wohl jeder vernünftig denkende Mensch zwangsläufig einsehen müssen, dass es parallel dazu auch eines Vielfachen an Industrie- und Energieanlagen, Wohnraum, Kraftfahrzeugen, Flugzeugen, Schiffen, Versiegelung der Landschaft etc. bedarf, gleichzeitig aber auch die nutzbare Fläche für die landwirtschaftliche Produktion drastisch abnehmen wird und diese deshalb umso intensiver betrieben werden muss.

Parallel dazu wird sich die Verschmutzung der Meere, die Einschränkung bzw. Vernichtung von Lebensraum für Pflanzen und Tiere ins Unermessliche steigern.

Hungersnöte und Missernten werden nicht ausbleiben und die betroffenen Menschen werden sich noch in weit höherem Maße als schon bisher dorthin begeben, wo es ihrer Ansicht nach noch Arbeit und Nahrung in ausreichendem Maße gibt. Sie werden folglich mit der dortigen autochthonen Bevölkerung um dieselben Quellen konkurrieren und welche Folgen sich aus solch einer Entwicklung ergeben können, kann man sich leicht ausmalen. Gewalttätige Konflikte, um an die so heiß begehrten Ressourcen zu gelangen, darunter auch sauberes Wasser, dürften wohl unvermeidlich sein und selbst größere, sich über riesige Flächen erstreckende Auseinandersetzungen wohl eher die Regel als die Ausnahme bilden.

Apokalyptische Zustände zu erwarten, wenn Entwicklung so weiterläuft
Eine wie gegenwärtig sich weiter beschleunigende Bevölkerungsentwicklung wird langfristig unweigerlich zu einer Umweltzerstörung apokalyptischen Ausmaßes führen. Dieser Aspekt würde zumindest augenblicklich noch weniger Europa betreffen sondern weit mehr die rückständigen Staaten in Nah- und Mittelost sowie in Afrika. Allerdings lastet deren Immigrationsdruck sehr stark auf dem zweitkleinsten Kontinent. Nachhaltiges Wirtschaften, in dem Energieverbrauch und Natur in einem fein austarierten Verhältnis zueinander stehen, ist aber nur möglich, wenn die Zahl der Menschen auf allermindestens ein Viertel des gegenwärtigen Standes zurückgeht.

Man führe sich zu diesem Zweck auch einmal das empfehlenswerte neueste Werk des völlig zu Unrecht gescholtenen Thilo Sarrazin mit dem Titel „Feindliche Übernahme“ zu Gemüte, in welchem er, sich auf seriöse Quellen stützend, ein leider sehr bedenkliches Bild der zukünftigen Entwicklung zeichnet. Er spricht darin das Problem der zu vielen Millionen nach Europa zugewanderten Menschen an, die weder das in einigen EU-Staaten grassierende Problem des Fachkräftemangels beheben können noch aufgrund ihrer Herkunft aus vormodernen, sprich in archaischen Wertvorstellungen verorteten heimatlichen Kulturen, jemals dazu in der Lage sein dürften. Wenn man den zur Zeit kursierenden Informationen Glauben schenken darf, sitzen in Afrika mindestens 50 – 60 Millionen Menschen auf gepackten Koffern in Richtung gelobtes Land Europa und diese Zahl wird sich binnen weniger Jahre noch vervielfachen, wenn nicht energisch genug gegengesteuert wird.

Thilo Sarrazin zitiert in seinem Werk auch den sogenannten „Kriegsindex“ des Soziologen Gunnar Heinsohn, welcher die Zahl der in Brot und Arbeit drängenden Jungen der Zahl der aus dem Arbeitsprozess ausscheidenden Älteren gegenüberstellt und welcher insbesondere für die islamischen und Subsahara-Staaten beängstigend hohe Werte annimmt, z. B. für Mali den Rekordwert von 6.5. Dieser beträgt für Deutschland sehr niedrige 0.7 und liegt für das gesamte Europa mit 0.8 nur unwesentlich höher. Dies bedeutet nichts anderes als dass die Arbeitslosigkeit in den Staaten südlich und östlich des Mittelmeerraumes mit Ausnahme von Israel auf exorbitant hohe Werte schnellt, konsequenter Weise die Auswanderung der dort nicht in irgendeinen Arbeitsprozess einzuschleusenden Menschen beschleunigt, damit die gesellschaftlichen Strukturen in den Zielländern aus den Angeln hebt und über kurz oder lang deren völlige Zerstörung bewirken wird.

Man braucht kein Prophet zu sein, um in dieser Entwicklung nicht ein hohes Potenzial für einen weiteren großen Weltenbrand zu erkennen, denn früher oder später werden sich diese Menschenmassen das holen wollen, das ihnen ihrer Ansicht nach zusteht. Wer dann noch der Illusion verfällt, dass dies mit friedlichen Mittel geschehen wird, hat die Zeichen der Zeit mit Sicherheit nicht erkannt und wird deshalb umso härter auf dem Boden der Realität aufschlagen. Vielleicht öffnet ein Blick in die Tabelle der demographischen Eckdaten auf den Seiten 488 – 491 im Werk Thilo Sarrazins manchem noch so verblendetem links-grünen Phantasten doch noch die Augen, es sei denn, er ist bereits irreversibel der Gehirnwäsche seiner Zunft erlegen.

Aber vielleicht sehe ich die ganze Entwicklung auch viel zu schwarz und reihe mich deshalb nahtlos in die Phalanx der Verschwörungstheoretiker ein. Dazu sei jedoch ein schönes französisches Sprichwort zitiert: „Mieux vaut prévenir que guérir“. Beugen wir also schon jetzt den sich bereits seit Jahren am Horizont in aller Deutlichkeit abzeichnenden Gefahren vor und überlassen sie nicht unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln. Denn diese dürften mit deren Folgen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit völlig überfordert sein, es sei denn wir stellen uns bereits jetzt unverzüglich den drohenden Gefahren für unsere Existenz und treffen die dafür erforderlichen Vorkehrungen. Niemand soll behaupten dürfen, er hätte es nicht gewusst.

Hundert Jahre sozialistischer Terror in Deutschland

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod **)

Sozialistischer Terror hat gewiss eine längere Tradition. Für das Jahr 1919 erinnern wir uns hingegen in Deutschland an entscheidende Ereignisse, die gewissermaßen als Urknall für den bis heute anhaltenden linken Terror in Deutschland angesehen werden können. Die deutschen Vertreter der schlimmsten ideologischen Verirrung in der Menschheitsgeschichte erfrechen sich noch dieser Tage, die Gründung der KPD – einen der „Totengräber der deutschen Demokratie“ (Hubertus Knabe) – öffentlich zu feiern.

Rufen wir uns kurz einige historische Daten aus dem Jahr 1919 in Erinnerung:

* 1. Januar: Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Leo Jogiches gründen die KPD.

* 5. Januar: Gründung der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) in München, aus der 1920 die NSDAP hervorgeht.

* 5.–12. Januar: Spartakusaufstand in Berlin

* 11. Januar: In Cuxhaven wird vom Arbeiter- und Soldatenrat die „Sozialistische Republik Cuxhaven“ ausgerufen.

* 15. Januar: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden von Soldaten der Garde-Kavallerie-Schützen-Division in Berlin ermordet.

* 6. Februar: Eröffnung der Weimarer Nationalversammlung durch Friedrich Ebert („Weimarer Republik“).

* 21. Februar: Attentat auf den bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, das den sozialistischen Staatsmann das Leben kostet.

* 3. März: Im Berliner Stadtteil Lichtenberg beginnen die Berliner Märzkämpfe.

* 7. April: In München wird die Räterepublik Bayern ausgerufen. Die bayerische Regierung des Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann flieht nach Bamberg.

* 13. April: Nach der Vereitelung des Palmsonntagsputsches wird die zweite kommunistische Phase der Münchner Räterepublik eingeleitet.* 14. April: Der Vollzugsrat der Betriebs- und Soldatenräte ruft in München zur Bewaffnung auf.

* 16. April: Die revolutionären „Roten“ gewinnen quasi kampflos die „Schlacht“ bei Dachau.

* 2. Mai: Reichswehrtruppen des Obersten von Epp besetzen München nach heftigen Kämpfen gegen Kommunisten und Anarchisten.* 7. Mai: In Versailles erhält die deutsche Delegation den Entwurf des Friedensvertrages der Alliierten zur Beendigung des Ersten Weltkriegs ausgehändigt.

* 12. September: Adolf Hitler wird Mitglied der DAP.

* 18. Dezember: Rote Garden besetzen den Münchner Hauptbahnhof.

In den Jahren bis zur „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten im Januar 1933 schenkten sich deutsche Sozialisten im Kampf gegeneinander nichts: rote gegen braune Sozialisten.

Tausende wurden in Straßenkämpfen oder auch heimtückisch durch Auftragsmord getötet. Die neue deutsche Geschichtsschreibung erinnert gerne nur an die Opfer „rechter“ oder „nationalistischer“ Gewalt in der Zeit der Weimarer Republik: Liebknecht, Luxemburg, Eisner, Erzberger, Rathenau. Die Opfer „linker“ Gewalt werden überwiegend ausgeblendet.

Nach der Machtergreifung begannen die Nationalsozialisten mit dem staatlich institutionalisierten Terror gegen Juden und  „feindliche“ Sozialisten von der SPD und KPD; schließlich gegen das ganze,  eigene Volk und die Zivilbevölkerung der im Krieg besetzten Länder. Geschätzt 15 – 20 Millionen Menschen fielen dem nationalsozialistischen Terror zum Opfer, nicht eingerechnet die Todesopfer durch die militärischen Kriegshandlungen.
Die Nationalsozialisten kämpften gegen den Bolschewismus: „(nicht) weil dieser sozialistisch war, sondern weil man den Sowjetkommunismus als Missbrauch der großartigen Idee durch das (im gnostischen Sinne) „teuflische Judentum“ ansah.“ (Schüßlburner*).

Nach dem Untergang des Dritten Reichs fand der sozialistische Terror seinen nahtlosen Fortgang durch die sowjetische Besatzungsmacht in Mittel- und Ostdeutschland und dann von 1949 bis 1989 durch die SED, die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands in der DDR.

Die Opferzahlen der DDR-Regimes sind gewiss nicht vergleichbar mit denen der braunen Sozialisten, doch man möchte gerne den DDR-Terror vergessen machen, war es doch vergleichbar eine „kommode Diktatur“ (Günter Grass).

Man darf etwa von fast 1000 bei der Flucht getöteten oder in der Ostsee ertrunkenen Menschen ausgehen, etwa in gleicher Anzahl wurden dabei verwundet. 70.000 waren wegen „Republikflucht“ oder einem Fluchtversuch inhaftiert. Je nach Schätzung haben  zwischen 1949 und 1989 insgesamt 3,3 Mio. bis 4,9 Mio. Bürger den sozialistischen Teil Deutschlands verlassen. Der Rassen- und Klassenterror der Nazis war in der DDR in den (eher singulären) Klassenterror übergegangen.

Das sozialistische Regime der DDR betrieb denn auch mehr oder minder erfolgreich die Infiltration und teilweise Unterwanderung der Bundesrepublik, was durch die Epigonen der alten SED (PDS-Die Linke) auch nach dem Untergang der DDR bis heute erfolgreich weiter betrieben wird. Der Boden war fruchtbar.

„(Es) ist zu vermuten, dass es (1945) für viele überzeugte Nationalsozialisten keine großen Schwierigkeiten bereitet hat, etwa SPD- (oder SED-) Anhänger zu werden.“ (Schüßlburner*)

Nach der Aufgabe des bis dahin parteiamtlichen Marxismus der SPD durch das Godesberger Programm 1959, bildeten sich neue Gruppierungen, für welche der Sozialistische Deutsche Studentenbund, SDS, exemplarisch genannt sei. Der SDS bildete in der Bundesrepublik den Koordinatenursprung der sogenannten 68er-Bewegung, zu der die Terrorvereinigung der RAF – von Linken euphemistisch auch „Baader-Meinhof-Gruppe“ genannt – zu rechnen ist.

Nach der Auflösung oder Zerschlagung der RAF traten denn neue gewaltbereite Formierungen auf den Plan, wie die linken „Schwarzen Zellen“ und die Antifa, die sich nicht vor Angriffen auf Leib und Leben von Andersdenkenden und vor Straßenterror scheuen.

Nicht nur mit physischer Gewalt, besonders mit subtilem psychischen Terror gegen Andersdenkende hat sich jetzt die staatlich inhärente oder gehätschelte Linke fest etabliert. Organisationen wie die Antifa oder die vom Staat bezahlte „Amadeu-Antonio-Stiftung“ einer ehemaligen Stasimitarbeiterin sollen exemplarisch genannt sein.

Wir erleben zweifelsohne wieder eine Abart des „Wiederholungszwangs“ – wie Mitscherlich formuliert hatte – zur Anwendung von sozialistischen Methoden.

Fraglos auch eine Folge der 68er-Bewegung ist das Aufkommen der Grünen, die inzwischen wohl die stärkste Fraktion (nach Wählerumfragen) des sozialistischen Lagers darstellen. Ausführliches und Anschauliches hierzu liefert die Schrift von Peter Helmes: „Rote Wölfe in grünem Schafspelz“.

Am 14. Januar werden die deutschen Alt- und Neu-Sozialisten auch wieder im Rahmen ihrer Gedenkveranstaltungen zu den Gräbern ihrer Märtyrer oder Ikonen, Rosa Luxemburg und Ernst Thälmann im Friedrichshainer Zentralfriedhof pilgern, um dem Sozialismus – und hundertjährigem Terror – zu huldigen.

Gewiss auch, um dem „Kampf gegen Rechts“ anhaltend Legitimation zu verschaffen.

Ein Kampf, der sich jetzt in diesen Tagen mit gezieltem Terror durch Sprengstoff-Anschläge auf AfD-Einrichtungen und durch Mordversuche auf AfD-Politiker brutal offenbart.__________________

* Josef Schüßlburner: Roter, brauner und grüner Sozialismus – Lichtschlag, Grevenbroich 2008

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**) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (altmod.de) sowie Kolumnist bei conservo

Sage mir, was du liest, und ich verrate dir, was du denkst

(www.conservo.wordpress.com)

Von Helmut Roewer *)

  1. Januar 2019

Tagebuchschreiben ist Kampf gegen das Vergessen. Das Vernichten von Tagebüchern geschieht in der Hoffnung auf die Gnade des Vergessens.

  1. Januar 2019

Wenn die Müdigkeit am Neujahrstag der Gradmesser für die guten Vorsätze aus den ersten Minuten des neuen Jahres ist, ist das ganze Jahr für die Katz.

  1. Dezember 2018

Das Wort vegan dünstet Ekel aus.

  1. Dezember 2018

Der unverbindliche UNO-Migrationspakt ist der coitus interruptus des Völkerrechts. (Hier ausnahmsweise zutreffend die Lügenplattform wikipedia: Er „ist eine veraltete und sehr unsichere Methode der natürlichen Empfängnisverhütung“).

  1. Dezember 2018

Früher ließ der Volksmund Emporkömmlinge an den Fleischtöpfen Platz nehmen, aber heute?

  1. Dezember 2018

Der Spiegel ist die Bildzeitung für Leute, die fast eine ganze Seite Text erfassen können (und sich deswegen für intellektuell halten).

  1. Dezember 2018

Michael Klonovsky gelingt eine Fälschung der Extraklasse:

Buchhaltung und Haltungsbücher

Kaum war Weihnachten da, kamen wie gewohnt die neuen Bücher über mich. Anbei die Auskunft, was ich in den letzten Tagen davon zu mir nahm.

Andrea Camilleri: Jagd nach einem Schatten. Roman. München, Nagel & Kimche, 2018. Es sind die drei Lebensabschnitte einer historischen Figur mit drei Namen (Samuel ben Nissim, Guglielmo Raimondo Moncara, Flavio Mitridate). Ein jüdischer Junge auf Sizilien, intim mit einem Araberjungen u.s.w. u.s.f., ein Panoptikum der italienischen Renaissance, steiler Auf-

und Abstieg und ein unklares Ende.

Ein Roman, eine Biographie, ein Krimi, eine Einführung in die Kabbala? Camilleri führt ein Spiegelgefecht mit seiner Figur, mit seinem Leser und mit sich selbst. Was der Sizilianer hier zusammengemixt hat, bietet Unterhaltung für gute zwei Stunden – und, wenn man langsamer liest, sicher auch für drei.

Ders.: Gewisse Momente.

Kindler/Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2019. Das Buch enthält eine Sammlung von kurzen autobiographischen Aufsätzen aus den Kinder-, Jugend- und Jungmannesjahren des Autors. Die beiden erstgenannten Gruppen spielen also in der Zeit des italienischen Faschismus bzw. des Zweiten Weltkriegs einschließlich der ab 1943 auf Sizilien stattfindenden Besetzungsverwaltung. Die dritte Gruppe gehört in die Studien- und Berufsanfangszeit des angehenden Theatermanns. Da Camilleri bekanntlich ein glänzender Erzähler ist, vergeht die Lektüre im Nu. Die auftauchenden Figuren wirken wie solche aus seinen Romanen, doch man ahnt es bald: Es ist genau umgekehrt. Die schrillen Typen in den bekannten Romanen sind dem wirklichen Leben entnommen.

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[Hanno Vollenweider (Hg.):] Wir sind noch mehr. Deutschland im Aufruhr. 2. Aufl., 2018. Der Titel ist missverständlich. Ich bedurfte des Interview-Hinweises der Mitautorin Vera Lengsfeld, dass das „noch“ rein zahlenmäßig gemeint sei und als Kontrapunkt zur rand- debilen Kampagne Wir-sind-mehr der staatlich subventionierten sog. Kulturschaffenden.

Ich hatte zunächst unzutreffend angenommen, das „noch“ stehe für ein: heute noch, aber wie lange noch? Wie auch immer. Das Buch versammelt Beiträge von 21 Autoren, die seit Jahr und Tag als Blogger bekannt sind, und die sich nunmehr in der Vereinigung freier Medien zusammengefunden haben, um ihre Stoßkraft zu erhöhen.

Wer sich in dieser Szenerie auskennt, wird die Texte nicht erstaunlich finden: Es handelt sich um das Anprangern der Verlogenheit von Mainstream. Die Beiträge sind gruppiert um die Hauptthemen der Empörung: Klimalüge, illegale Einwanderung, Demokratielüge sowie angebliche Berichterstattung und die elende politische Korrektheit.

Was kaum verwundert, ist die Schärfe des Tons. Er ist so unmissverständlich, dass die üblichen Verdächtigen in der Medienbeeinflussungsbranche (Amazon, Facebook et. al.) das Buch bereits vor dem Erscheinen als Hass-Literatur einsortiert haben. Den Vogel schoss Facebook ab, das ein Interview mit Vera Lengsfeld wegen Obszönität sperrte. Obszönität + Vera Lengsfeld? Das ist ebenso absurd, wie es letztlich nützlich ist. Nicht nur ist kaum eine Reklame für das Buch wirkungsvoller, aber wichtiger noch: Hier kann sich jeder Idiot jetzt überzeugen, was die sog. Standards sind: Willkürliche Muster des globalen Geschwätzes der Marke Zuckerberg, Kahane und Konsorten. Die Mächtigen fürchten sich. Man lese also und staune.

Wer das alles ein paar Grade wohltemperierter haben möchte, der greife zu Erika Steinbach/Max Otte (Hg.): Nachdenken für Deutschland. Wie wir die Zukunft unseres Landes sichern können. Nachdenken für Deutschland. Lüdinghausen/Berlin, Manuscriptum, 2018. Das ist der erste Band einer Schriftenreihe der Desiderus Erasmus Stiftung. Es ist ein Sammelband, in dem Mitglieder der Stiftung zu Wort kommen. Zur Erläuterung vorweg: Die Stiftung mit dem opulenten Namen – Erasmus von Rotterdam wäre wohl zu populistisch gewesen oder so – ist der Nahesteherverein (Neudeutsch: Think Tank) der politischen Partei AfD. Das erklärt manches, aber nicht alles, was den Inhalt des Buches ausmacht. Es sind durchweg wortgewandte bis eher akademische Analysen zur Lage des Landes bis hin zu seinem seelischen Innenleben. Will man diese Beiträge halbironisch zusammenfassen, könnte man sie so beschreiben: Was soll geschehen, wenn wir dereinst an der Macht sein werden (oder muss es hier heißen: sein sollten?).

Damit ist das eigentliche Problem aus meiner Sicht benannt. Es lautet: Wie kommt das Wir aus dem Untertitel des Buches (Wie wir die Zukunft unseres Landes sichern können) dahin, also an die Macht. Drei Beiträge haben das Problem des Machterwerbs wenigstens zum Teil im Blick. Stefan Kofner behandelt künftige Koalitionen und entwirft Modelle für deren Entstehen. Zum Glück ist er Realist genug um festzustellen, dass mit der AfD ohnehin niemand spielen möchte. Damit stellt sich der weitere gesellschaftstheoretische Aufwand eigentlich nicht, denn die Frage wer-mit- wem regelt sich nach der jeweiligen Parlamentsarithmetik, und diese wird von eigensüchtigen Motiven der Abgeordneten bestimmt. Bleiben die beiden Aufsätze von Dagen und Berger. Sie handeln vom Kampf.

Die Buchhändlerin Susanne Dagen (Buchhaus Loschwitz) ist meines Wissens die einzige in diesem hehren Gremium, die in den letzten zwei Jahren einen strengen Überlebenskampf gegen den Vernichtungsfeldzug von Mainstream geführt hat. Hierüber berichtet ihr Beitrag, der sich zugleich wie ein Aufruf zum Mittun liest. Der andere Beitrag stammt von dem Blogger David Berger (Philosophia perennis – die tägliche Philosophie), der auch im „Wir sind noch mehr“ zu Wort kommt. Auch Berger hat einen Vernichtungsfeldzug – den der katholischen Amtskirche – hinter sich. Dass er seiner christlichen Glaubensüberzeugung treu geblieben ist, erwähne ich lediglich, um Missverständnissen vorzubeugen. Was er zu sagen hat, klingt mit meinen Worten so: Gegen die islamischen Zudringlinge ist zu kämpfen. Dass hier wirklich Kampf im Wortsinne gemeint ist, wird deutlich im Berger’schen Ansatz: Er will die Tugenden und Organisation, einschließlich des Kämpfertums, der christlichen Ordensritter wiederbeleben. Man mag verblüfft darüber lächeln. Oder auch nicht.

Beide vorgenannten Bücher nötigen zu weiteren Überlegungen. Zum Beispiel: Wer wirkt wo mit, und wer wirkt nirgendwo mit. Die Abwesenheit von etlichen Meinungsführern aus der bunten Welt der freien Medien will ich nicht weiter kommentieren, sondern lediglich mit dem Hinweis versehen, dass ich ihre Abwesenheit lästig finde, da ich mir angewöhnt habe, täglich einen Blick auf die unter http://deutschlandsfreiemedien.de/ versammelten Schlagzeilen zu werfen. Dort gewinnt man, ohne viel zu navigieren, einen brauchbaren ersten Einblick vom Tage.

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Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer. Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Berlin, Westend Verlag, 2018. Das Buch bildet den Versammlungsort einer Reihe mir bereits geläufiger Aufsätze und Interviews des emeritierten Kieler Hochschullehrers für Psychologie, die schon seit geraumer Zeit als Tipp unter Insidern galten (vor allem: Warum schweigen die Lämmer? sowie: Die Angst der Machteliten vor dem Volk). Schwerpunkt der Arbeiten von Mausfeld sind Überlegungen zur Verzerrung der Wirklichkeit durch Propaganda und die Technik beim Einsatz von Propaganda. Zu diesen immer noch unbedingt lesens- und beherzigenswerten Ausführungen ist ein längerer Vorspann hinzugetreten. Er enthält – so wie ich den Text verstehe – eine grundlegende Demokratiekritik. Es mag sein, dass der Autor das anders sieht. Zumindest lässt Mausfeld keinen Zweifel daran, dass das jetzige, auch in Deutschland vorzufindende Herrschaftsmodel mit Demokratie im ursprünglichen Sinne nichts (mehr) zu tun hat, sondern dem Beispiel und den Vorgaben der oligarchischen Hegemonialmacht USA folge. Das mag so sein, doch verblüfft nimmt man zur Kenntnis, dass es in Deutschland einmal alles anders war. Auch das mag man hinnehmen, doch dass die bösen Rechten an den noch böseren Änderungen die Schuld haben, das verblüfft dann doch. Ich dachte immer, der Globalismus mit seinen Oligarchie-Strukturen seien ein rein linkes Herzensanliegen. So kann man sich irren. Wie schon gesagt: Ansonsten sind es lesenswerte Texte.

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Dirk Maxeiner: Hilfe, mein Hund überholt mich rechts! Geständnisse eines Sonntagsfahrers. Berlin, Ach Gut Edition, 2018. Das Buch sammelt eine Reihe von Beiträgen des Autors, die auf der Plattform Achse des Guten erschienen sind. Humor, so wird der Autor zitiert, sei die Waffe des Zweifelnden. Zugegeben, das war mir bislang entgangen, doch wenn man diesen Wahlspruch beherzigt, so sind die Aufsätze des Autors amüsante Miniaturen, die sich um Kuriosa des Alltags drehen, wie Autos, Hunde und die Unterhaltungen mit seiner Ehefrau.

Immerhin ein Lichtblick in dem betrüblichen Analysen-Tsunami des deutsche So- oder Andersseins. Mein Lieblingsstück ist das von der Autobahnsemmel: Die Semmel ist von blassem Teint, so als habe sie 14 Tage Urlaub in Draculas Gruft gemacht.

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Man mag es ja merkwürdig finden, doch die Bücher, die ich hier versammelt habe, sind ihrerseits alles Sammelbände, Werke also, die man selten oder nie in einem Rutsch liest. Da lobe ich mir das jetzt noch zu behandelnde Buch: Es ist von einem einzigen Autor und zudem aus einem Guss. Zu seiner Entschuldigung mag man vorbringen, dass es schon ein paar Jahre alt, aber dennoch ab Verlag lieferbar und nahezu zeitlos aktuell ist. Es handelt sich um Konrad Kustos: Chaos mit System. Die sieben Säulen des Niedergangs. Hamburg, Copo Verlagsdienste, 2011. Dieses Buch ordnet die an sich bekannte deutsche Chaoslandschaft in ungewohnter Form. Es beschreibt Ursache und Wirkung des deutschen Absturzes in vielgliedriger Form, bekämpft das Monokausale und tut zudem etwas, dem man ständig widersprechen möchte, indem es die Talfahrt als unumkehrbar schildert, und den Beteiligten, die sich wehren wollen, eigentlich keine Chance mehr einräumt. In seiner Argumentationsweise besticht das Buch durch zweierlei: es wirkt gnadenlos und ist zudem streckenweise erheiternd – kaum zu glauben, aber wahr. Weil es so ist, wie es ist, und ich in meiner Absicht, mich zu wehren, grundsätzlich anderer Meinung bin als der Autor, halte ich dieses Buch für absolut lesenswert, denn es schärft den Kampfgeist.

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In meinem letzten Bücherrundschlag hatte ich erwähnt, dass ich fünf ungenannte Bücher als nicht besprechbar beiseitegelegt habe (nein, ich bin aus grundsätzlichen Erwägungen gegen Bücherverbrennungen). Ich wusste nicht, dass mir dies die meiste Kritik meiner nun schon Jahrzehnte andauernden Schriftstellerei eintragen würde. Ich habe die auflaufenden Proteste nicht gesondert beantwortet, schon um den Schleier des Vergessens nicht zu stören. Dabei bleibt es. Oder doch nicht ganz, eine Ausnahme sei gemacht: Frank-Walter Steinmeier (Hg.): Roter Adler. Ein Liederbuch. Hier ist versammelt, was unser geliebter Präsident dem dankbaren Volk zum Sange rät. Das reicht von den Sieben Brücken (die zu übergehen jedem Sozialdemokraten ein Herzensanliegen ist) über den Commandante Ché Guevara (der soviel Gutes auf der Welt bewirkt hat) bis zu Freude schöner Götterfunken (immerhin Friedrich Schiller). Doch seien wir fair, das präsidiale Liederbuch beginnt mit „Die Gedanken sind frei“ (das wird bei den jährlich Sommerfesten der Jungen Freiheit gesungen – wenn das der Führer wüsste!!). Dazu ist mir – nicht dem geliebten Präsidenten – neulich bei passender Gelegenheit eingefallen:

Die Gedanken sind frei, man kann es kaum glauben, sie kommen herbei

in Bozener Lauben. Bei südlichen Weinen bin mit mir im Reinen, und singe dabei,

die Gedanken sind frei.

In diesem Sinne: einen guten Start ins neue Jahr.

©Helmut Roewer, Januar 2019
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*) Dr. Helmut Roewer wurde nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr.iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministerium in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. Frühjahr 1994 bis Herbst 2000 Präsident einer Verfassungsschutzbehörde. Nach der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand freiberuflicher Schriftsteller und Autor bei conservo. Er lebt und arbeitet in Weimar und Italien.