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Rathaus nach alter "Volksart"

Relief am Freiburger Rathaus.
(tutut). Viele Eier sind dieser Tage Lesern ins Nest gelegt worden, über denen sie dann die Feiertage über brüten können. Dabei sollte der echte Revolutionär mal nicht gegen Missbräuche, sondern Bräuche rebellieren. Allerdings: Auch mit Bräuchen wird genügend Missbrauch getrieben, man denke nur an das Quälen von Festtagen.
Das Heimattbuch des Heubergs", "Albbilder" heißt es und ist 1926 erschienen, herausgegeben von  Dr. Albert  Aich, nimmt sich auch des heimischen Brauchwesens und -unwesens an. Dabei kommt er auf die "ganze Volksart" zu schreiben und schildert das, was hin und wieder auch heute noch Brauch ist und sich Kommunalpolitik nennt. Das Buch zitiert einen "Stimmungsbericht des Spaichinger Heuberger Boten vom 9. März 1923 über Beratungen der Herrn auf ländlichem Rathaus:
Nach dem Vortrag des Vorsitzenden zunächst allgemeines Schweigen und geschämiges Aufdenbodenschauen. Keiner will als Leithammel auftreten, um nicht nachher zum Sündenbock gestempelt zu werden; dann aber, wenn einer das Trum etwas zaghaft angefaßt hat, fällt der ganze Chorus ein, und keiner weiß dann, was der andere gesagt hat.
Allmählich ebbt dann die Redelust etwas ab, um aber in der Regel mehrmals wiederzukehren. Ist die Angelegenheit recht kitzelig, dann geht man zeitweise in weitem Bogen um den Brei herum. Fällt z. B. in der Hitze des Gefeechts das Wort 'Rindvieh', so kann's leicht sein, daß einer in harmloserem Plauderton dazwischen frägt: 'Isch Väah uf am letzta Märkt tüar gsi?'
Wenn endlich durch das Marktgespräch genug Zeit verredet ist, wollen die Herrn auf einmal heim, und dann kommt der Beschluß mit den Worten zustande: 'Was ka ma macha?' Und der Karra ischt weiter g'schaltet! 'Man wäscht den Pelz, aber macht ihn nicht naß!'"


Es gibt sie noch, die alten Klassiker.
Funkenhexen führen „Hohen Hexenrat“ ein
Ehemalige Vorsitzende beraten in dieser Funktion den Vorstand – Christian Hoffmann ist neuer Vorsitzender
(Schwäbische Zeitungen. PM-plemplem. Immer mal wieder ein neuer Brauch.)
Ernst Pfefferle hat diesmal die besten Karten
Beim Binokelturnier des Schachrings Spaichingen geht jeder Teilnehmer mit einem Preis nach Hause
(Schwäbische Zietung. Wer hat "Mensch ärgere dich nicht" gewonnen? Müsste auch als Pm-plemplem möglich sein. Für solche "Nachrichten" bezahlen Leute eine Menge Geld? Fast die Hälfte der Seite ist Pm-plemplem der PmSchwäz.)
Dramaturgin spielt Bibel nach
Preisträgerin Bea von Malchus erweckt Figuren aus dem Alten Testament zum Leben – Vorverkauf hat begonnen
(Schwäbische Zeitung. Am Anfang war Pm-plemplem?)
Ehemann verwickelt seine Frau in Unfall
Ein getrennt lebendes Ehepaar hat sich am Mittwochabend auf der Landesstraße zwischen Aldingen und Denkingen ein Gefecht geliefert. Die getrennt lebende Ehefrau fuhr in ihrem Auto vor dem Ehemann. Auf dem zweispurig ausgebauten Abschnitt überholte der Ehemann. Nachdem er wieder eingeschert hatte, bremste er bis zum Stillstand. Die Ehefrau konnte nicht mehr reagieren und fuhr mit voller Wucht auf. Der Mann fuhr weiter, ohne sich um die Unfallfolgen oder seine Frau zu kümmern. Während der Unfallaufnahme kam er zweimal mit jeweils anderen Fahrzeugen wieder an der Unfallstelle vorbei. Die Polizei suchte ihn daraufhin in seiner Wohnung auf und beschlagnahmte seinen Führerschein. Bei dem Unfall entstand an beiden Fahrzeugen ein Schaden von mehreren tausend Euro.
(Schwäbische Zeitung. Von Verwickeln keine Spur.)
Neuhausener haben viele Ideen
Resonanz auf Fragebögen und Info-Abend zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt ist groß
(Schwäbische Zeitung. Nur ausführen dürfen sie ihre Ideen nicht. Da sind die Ämter und demokratische Reglen vor.)
RegioTV strahlt November-Konzert aus
Eine Filmaufnahme vom Konzert des in Mühlheim geborenen und in Tuttlingen wohnenden Singers und Songwriters Gordon November alias Gordon Buschle und der Musiker Marco Schorer (Saxophon) und Rares Popsa (Gitarre) vom 11. November 2011 im Vorderen Schloss in Mühlheim, wird am Ostermontag, 9. April, ab 18 Uhr stündlich bei RegioTV ausgestrahlt.
(Schwäbische Zeitung. Reklame für den unterirdischen Haussender.)
Immendingen entwickelt sich zum Mobilitäts-Zentrum
Daimler will neue Technologien testen – Bundeswehr zieht ab
Von Ludger Möllers
Die Spritpreise treiben den Autofahrern die Tränen in die Augen. Oder sie lassen ihr Fahrzeug stehen. So mancher Osterurlaub fällt aus. Was früher selbstverständlich war, ist es heute nicht längst nicht mehr: „Die Welt verändert sich mit hohem Tempo und damit verändern sich auch die Rahmenbedingungen für das Automobil“, sagt Dr. Lothar Ulsamer, beim Stuttgarter Autobauer Daimler als Leiter „Föderale und kommunale Projekte, Stiftungen“ auch für Politik und Außenbeziehungen zuständig: „Mobilität ist ein Grundbedürfnis des Menschen und wird es auch für die zukünftigen Generationen bleiben.“ Die Voraussetzungen dafür, dass Menschen mobil bleiben, werden mit Elektroautos, Hybridfahrzeugen und sehr effizienten Verbrennungsmotoren in paar Jahren in Immendingen entwickelt. „Made in Immendingen, dem Zentrum der E-Mobilität“ wird zum Markenzeichen. Und dann werden Spritpreise keine Rolle mehr spielen.
(Schwäbische Zeitung. Zwei Seiten Daimler-Reklame. Bruder Möllers eine Träne?)
Luther-Kirche könnte Barock-Orgel erhalten
Die Hochschule möchte mit der evangelischen Gemeinde kooperieren
(Schwäbische Zeitung. Zurück in die Trossinger Zukunft.)
Sponsoren ermöglichen der Löhrschule ein Kunstprojekt
Hans-Uwe Hähn hat mit der Klasse 6c Holzschnitte gestaltet – Autohaus hat das fertige Werk gekauft
(Schwäbische Zeitung. Wann lernen die was?)
Die Birkenstraße darf ihren Namen behalten
Die Anwohner wollen keinen Wechsel – Neue Bäume sollen gepflanzt werden
(Schwäbische Zeitung. Das alte Übel zum Zweiten?)
Kasperle überlistet Hexe und sperrt sie ein
Das Marionettentheater Zipfelmütze hat in der Grundschule Seitingen-Oberflacht zweimal „Kasperle und die Wunderblume“ aufgeführt.
(Schwäbische Zeitung. Kasperlezeitung.)
Landesbischof: „Hospiz statt Sterbehilfe!“
Dank geht an Ehrenamtliche – Besuch bei Gästen im Spaichinger Hospiz
(Schwäbische Zeitung. Wissen statt Glauben. Wäre auch was für einen Gehaltsempfänger mnit schwarzem Behang.)
Schäfer fordert Erhalt der Präsidien
Neue Regierungspräsidentin hält Landesbehörden vor Ort für „unverzichtbar“
Die neue südbadische Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (parteilos) hat sich für den Erhalt der vier Regierungspräsidien in Baden-Württemberg ausgesprochen. Die von der grün-roten Regierung ausgerufene Politik der Bürgernähe und des Gehörtwerdens brauche Landesbehörden vor Ort, sagte die 54-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. „Ich halte die Regierungspräsidien für die Politik der grün-roten Landesregierung für unverzichtbar“, sagte Schäfer. Sie hat am vergangenen Montag in Freiburg ihr Amt als Nachfolgerin des CDU-Politikers Julian Würtenberger (54) angetreten. Dieser war von Grün-Rot vorzeitig in den Ruhestand geschickt worden.
(Schwäbische Zeitung. Schon ein alter Hut und die erste politische Dummheit der neuen Präsidentin. War bisher Rechtsamtsleiterin in Freiburg...)
Glosse
Ich willauch Osterhasen!
Schokolade. So weit das Auge reicht Schokolade. Meist in Hasenform, völlig überraschend zu dieser Jahreszeit. Verpackt in güldenes Papier, eingehüllt in lila oder irgendwas Knallbuntes. All die ehemaligen Weihnachtsmänner/Nikoläuse, die jetzt – passend zur österlichen Festivität – ihre Wiederauferstehung als Osterhasen erleben, säumen meinen Weg, während ich durch die Supermärkte und Drogerien stiefle.Und nicht zum ersten Mal frage ich mich: Kann die Lebensmittel-Industrie nicht auch mal an Minderheiten denken? Eine zugegebenermaßen sehr kleine Minderheit, größenmäßig mit der einer samoanischen Blaskapelle, die fehlerfrei „Im Frühtau zu Berge“ spielen kann, vergleichbar, aber es gibt sie! Menschen, die keine Schokolade mögen. Ich zum Beispiel!Wir, die Fraktion der Nicht-Schoki-Fetischisten, werden bei jeder jahreszeitlichen Festivität, bei der die Süßigkeiten-Konzerne dieser Welt ihre Kalorienbomben in der Feier angepassten Formen raushauen, megamäßig benachteiligt!
(Schwäbische Zeitung. Glosse? Das muss aber auch gesagt werden, wenn eine krampfhaft ihr Randgruppendasein in der Ichform zu beschreiben versucht.)
Eierkunst entsteht mit Lupe und Brille
Wolfgang Britsch trägt geometrische Muster mit bis zu 27000 Feldern auf die Schalen auf
(Schwäbische Zeitung. Selber legen ist die Kunst!)
An Ostern wollen alle nach ihren Geschenken suchen
Beliebt sind vor allem Geschenke für draußen – Aber auch Bücher und Spiele kommen gut an
(Schwäbische Zeitung. Verlegt? Zeitung doch in der Baumschule? Da es so schön war, hier noch eine Zugabe (siehe unten:)
Frühlingswaldwoche endet mit dem ersten Osternestchen
Kinder aufgepasst: In Tuttlingens Wälder ist wieder der Osterhase unterwegs. Gut versteckt im Unterholz am Kapf haben Emilie, Florian, Anisa, Jan, Ilayda und Maja (von links) vom Kindergarten Bruder Klaus das erste Osternestchen gefunden...
(Schwäbische Zeitung. Schwäzschwachsinn grenzenlos.)
„Integration ist, was man daraus macht“
Diskussions-Teilnehmer sind sich einig, dass gesteuerte Zuwanderung nötig ist
Tuttlinger aus allen politischen Lagern sowie mit und ohne sogenannten Migrationshintergrund haben sich auf Einladung des FDP-Stadtverbands jetzt getroffen, um gemeinsam über Integration zu diskutieren. Kaum einem gesellschaftspolitischen Thema der vergangenen Jahre wurde so viel Interesse beigemessen, aber schließlich hat auch jeder dritte Tuttlinger einen Migrationshintergrund.Nach einem einleitenden Vortrag von Tufan Tok (FDP) über Zahlen und Fakten wurde viel diskutiert. Angesichts der Abwanderung junger Akademiker und der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung sei eine gesteuerte Zuwanderung notwendig, waren sich alle einig. Doch die Zuwanderer müssten sich auch ins deutsche Bildungssystem einfügen.
(Schwäbische Zeitung. Wer ist man? Pm-plemplem. Wer ungebildet hierher kommt, ist schon mal falsch. Wie hat Baden-Württemberg es bloß geschafft, mit halbsoviel Bevölkerung in den 50er-Jahren einschließlich Flüchtlingen und Vertriebenen zu überleben?)

Hat der 37-prozentige sogenannte "starke Herausforderer" (Schwäz) des Spaichinger Bürgermeisters nach seinem Wahldebakel für die Machenschaften im Umfeld seines Wahlkampfes inzwischen Verantwortung übernommen? Welche Konsequenz hat die CDU im Kreis Tuttlingen aus ihrem Waterloo an der Prim gezogen? Haben die sogenannten Unterstützer des Kandidaten, die sich in einer großen Anzeige geoutet hatten, verinnerlicht, welcher kommunalpolitschen Fehleinschätzung sie aufgesessen und sich deshalb öffentlich lächerlich gemacht haben?


Ist nichts. War was?
Zum sechsten Mal mit Stirnlampe unterwegs
Laufen hält Körper und Geist fit und stärkt das Immunsystem. Gemeinsam aktiv sein verbindet und fördert das Miteinander. So sehen das auch die Organisatoren des Nacht-Aktiv-Stirnlampenlaufs.Seit November planen Simone Wari (Bad Dürrheimer Mineralbrunnen), Ralf Dreher (Sport Müller), Rik Sauser (Bäckerei Krachenfels) und Sarah Zirnstein (Solemar) die sechste Durchführung des Laufs, welcher am Freitag, 27. April, stattfinden wird.Diese Woche wurde nun eine Laufpuppe mit Sportkleidung im Solemar aufgestellt. Diese soll den Hauptgewinn von 500 Euro verdeutlichen und zur Teilnahme motivieren. Neben dem Hauptgewinn gibt es weitere wertvolle Sachpreise.
(Neckarquelle. Warum nicht rückwärts im Handstand durch den Bad Dürrheimer Solesee, wenn er zugefroren ist?)
Donaueschingen
"Papstbank" platziert
5000 Holzbänke wurden für den Papstbesuch in Freiburg hergestellt, die Bank mit der Nummer 3328 steht seit gestern im Donaueschinger Irmapark. Der edle Spender war Leopold Grimm, für die FDP Mitglied des Bundestages. Er hat insgesamt aus privaten Mitteln neun Bänke gekauft, drei stehen in der Südbaar, die restlichen neun in der Umgebung von Spaichingen.
(Schwarzwälder Bote. Der Leo Grimm stimmt, der sitzt aber im Landtag, und wenn von 9 Bänken 3 abgezogen werden bleiben noch 6. Wie ist in wenigen Zeilen so viel Quatsch möglich?)
Donaueschingen
Lehrprobe für das Klassenzimmer der Zukunft
Am Fürstenberg-Gymnasium fand die Erprobung zweier Musterklassenzimmer statt – Klassenzimmer, die an das Lernverhalten der Schüler computertechnisch angepasst wurden.
(Schwarzwälder Bote. Mitten in den Ferien?)
Donaueschingen
Stück Schwarzwald in Down Under
Stolz und breit grinsend präsentiert Gerhard Hassler seine Schwarzwälder Kirschtorte. „Die müsst ihr probieren“, sagt er. „Die mache ich heute noch so, wie ich es von meiner Mutter gelernt habe.“ Der badische Dialekt ist dem gebürtigen Donaueschinger auch nach 25 Jahren in Australien nicht abhanden gekommen.
(Schwarzwälder Bote. Daheim tote Hose, also ab ins noch tötere Australien.)
Blumberg
Luftsportverein will hoch hinaus
Fünf Maschinen abgenommen / Mitglieder des Blumberger Vereins spucken in die Hände  
(Schwarzwälder Bote. Wenigstens spucken sie nicht auf den Boden.)
Hüfingen
Frühlingserwachen im Baarstädtchen
Das Frühlingserwachen in der Hüfinger Innenstadt löst einen Ansturm aus, bei dessen Anblick die Supermarktketten neidisch geworden wären.Mediterranes Lebensgefühl, dazu ein wenig Laissez-Faire ohne den Druck, von einem zum nächsten Programmpunkt hetzen zu müssen, zog die Besucher magisch an. Dazu ein azurblauer Himmel und Sonne nonstop sorgten für eine fantastische Einstimmung auf die warme Jahreszeit.
(Schwarzwälder Bote. Mittelmeer auf der kalten Baar. Auf dem  fliegenden Teppich geschrieben?)
Hüfingen
"Nackte Tatsachen" locken viele Menschen an
Nackte Tatsachen und Beziehungskisten lockten die Menschen in den ersten drei Ausstellungstagen zu Dutzenden in den "Kunst!Punkt" von Karin Seitz. Bei der Vernissage zeichnete sich ein großes Interesse an der Ausstellung ab.
(Schwarzwälder Bote. Bar auf der Baar für Wunderfitzige.)
Felchenbabys schwimmen vor Ostern im Bodensee
Fachleute der Fischbrutanstalt greifen in den natürlichen Kreislauf ein – Seetemperatur mitentscheidender Faktor
Zwischen 60 und 100 Millionen fressfähige Felchenlarven werden jährlich von der Fischbrutanstalt in Langenargen in den Bodensee eingesetzt. Eckhard Dossow, seit 25 Jahren von Beginn an Leiter der Fischbrutanstalt, erklärt am Beispiel von Felchen, warum es diese Einrichtung braucht und wie die Nachkommen der Muttertiere produziert werden.
(Schwäbische Zeitung. Hier erfährt der Leser,wie die Schwäz von unbedarften Schreibern produziert wird.)


Immer noch Kehrwoche? Die ist doch längst schon im Haus der Geschichte eingesperrt.
Jubilar hat Antlitz Spaichingens mitgeprägt
Hugo Gulden feiert in dieser Woche seinen 80. Geburtstag
(Schwäbische Zeitung. Guldenburg und Jungstadt.)
Feuerwehr bildet neue Truppführer aus
Teilnehmer aus dem Landkreis Tuttlingen können nun im Ernstfall Verantwortung übernehmen
(Schwäbische Zeitung. Sonst schauen sie zu?)
Schüler backen Waffeln zur Unterstützung armer Kinder
Spaichinger Gymnasiasten beteiligen sich an Hilfsaktion von Misereor
(Schwäbische Zeitung. Hungerndes Spaichingen?)
Ein „Schmuckstück“ feiert Jubiläum
Gartenfreunde Aldingen ernten Lob für Jugendarbeit und Taten für die Gemeinschaft
(Schwäbische Zeitung. An ihren Taten...)
„Lebenskunst Sterben“ ist Erfolg
Mit einem ökumenischen Gottesdienst ist das Projekt „Lebenskunst Sterben“ zu Ende gegangen. Weit mehr als 2000 Menschen haben die Ausstellung im Kapuziner in Rottweil besucht. Für die Begleitveranstaltungen interessierten sich mehr als 1600 Besucher.
(Schwäbische Zeitung. Todsicher.)
Verein erinnert an Schicksal der Häftlinge
Gerhard Lempp nennt als Ziel der „Initiative Gedenkstätte Eckerwald“ die Spurensicherung
Der Verein „Initiative Gedenkstätte Eckerwald“ hat vor 25 Jahren bei Schömberg einen Gedenkpfad für die Opfer des Zweiten Weltkriegs angelegt. Die Initiative will damit an die Häftlinge des Konzentrationslagers Schörzingen und ihr Schicksal als Zwangsarbeiter erinnern. Von Anfang an engagiert ist Gerhard Lempp.
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. In Spaichingen fehlt immer noch eine Info-Tafel.)
Kinder verbrennen ihre Beichtzettel
Die diesjährigen Erstkommunionkinder aus Egesheim und Reichenbach haben am Versöhnungstag in Egesheim ihre Beichte abgelegt. Als alle Kinder das Sakrament der Beichte empfangen hatten, trafen sie sich mit Pfarrer Johannes Amann vor der Kirche, wo sie symbolisch die zerrissenen Beichtzettel in einer Schüssel verbrannten.
(Schwäbische Zeitung.Jesus würde staunen.)
Hans Kempter gibt Dirigentenstab weiter
(Schwäbische Zeitung. Staffel?)
Worndorfer Bürgersaal bebt vor Begeisterung
(Schwäbische Zeitung. Erdbeben?)
Friedhofs-Umgestaltung nimmt Formen an
(Schwäbische Zeitung. Welche?)
Duttfee entlarvt einen Mord
Für Donnerstag, 19. April, lädt der ehrenamtliche Kulturkreis zu einer weiteren Lesung mit der in Mühlheim wohnenden Christine Leutkart ein. Veranstaltungsort ist diesmal der TheaterBahnhof der Familie Bachmann-Legrand.
(Schwäbische Zeitung. Kann sie es nicht lassen? Oder entlarvtsie sogar einen Mörder?)
Publikation bildet buntes Stadtleben ab
Das Jahrbuch 2011 erzählt von Neubauten, Bombenangriffen und durchsichtigen Damen
(Schwäbische Zeitung. Bombig. Bunter als das Schwäz-Trossingen?)
Trachtengruppe färbt 1000 Eier an einem Tag
Der Verein stellt seit rund 30 Jahren Brisilleneier her – Verkauf spült Geld in die Kasse
(Schwäbische Zeitung. Wenn sie die auch gelegt hätte...)
Duo begeistert mit Dialekt „von dr Alb ra“
Direkthilfe Wurmlingen präsentiert „Hillus Herzdropfa“, die mit Schwäbisch brillieren
(Schwäbische Zeitung. Schlimmer sind nur noch Pest und Cholera.)
Gemeinden wollen Wanderwege verzahnen
(Schwäbische Zeitung. Beißend.)
Seniorenrat schlägt Rentnervereinigung für Seitingen-Oberflacht vor
(Schwäbische Zeitung. Hohe Fluktation programmiert.)
Zentrum verkommt zur Müllkippe
Villingen-Schwenningen geht mit Kehrmaschinen gegen Unrat vor – Winter verbirgt Dreck
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Pressegleichschaltung.)
Grundschüler löschen Brand
Feuerwehr Rietheim-Weilheim zeigt ihre Räume
(Schwäbische Zeitung. Schulschroot. Feriens sind!)
Beim Hauptschulabschluss ist der Anschluss wichtig
Die Chancen stehen nicht schlecht, vorausgesetzt, der Wille besteht
Von Regina Braungart
Es ist nicht nur ein Vorurteil, das die Rektoren der beiden Spaichinger Haupt-, beziehungsweise Werkrealschulen im Gespräch über die Chancen eines Hauptschülers aus den Angeln heben. Die Zahlen sehen bei beiden sehr ähnlich aus: Nach dem Haupt- oder dem Werkrealschulabschluss gehen zum Beispiel bei der katholischen freien Rupert-Mayer-Schule etwa die Hälfte aller Schüler in die verschiedenen Ausbildungsangebote der Beruflichen Schulen.
(Schwäbische Zeitung. Probieren, Schwester Schulexpertin Regina! Vielleicht kommen dann lesbare Sätze heraus.)
Der Kreisverkehr am Aesculap-Platz soll im Herbst fertig sein
(Schwäbische Zeitung. Jahrtausendbauwerk.)
Fußballbegeisterte Italiener gründen Club in Tuttlingen
A.I.S. Azzurri wird am 24. März 1987 als Verein eingetragen – Initiator Michele Lanzillotti ist bis heute der Vorsitzende
(Schwäbische Zeitung. Integration.)
SZ-Serie
Bewusstes Atmen hilft der Gesundheit
(Schwäbische Zeitung. Nur Tote atmen nicht.)

Das Land feiert im April den 60.Geburtstag

Zum 60. gibt sich Baden-Württemberg vielfach feiernd. Feste für die Menschen ...

STUTTGART  - Im April 2012 feiert das Land Baden-Württemberg seinen 60. Geburtstag. Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass dieses lebenskräftige Land – des öfteren als "Glücksfall der Geschichte" (Theodor Heuss) bezeichnet – eigentlich vor allem ein Resultat der nüchternen Vernunft ist.
Die Entstehung Baden- Württembergs war in vielerlei Hinsicht einmalig: Bis heute ist das "Bindestrich-Land" das einzige Beispiel, bei dem die Bevölkerung erfolgreich über die Neugliederung abstimmte. Mehr als vier Jahre lang hatten die Altbadener leidenschaftlich gegen den Zusammenschluss gekämpft. Sie fürchteten den "schwäbischen Imperialismus". Die badische Eigenständigkeit sollte gewahrt bleiben.
Die Neubildung des Bundeslandes wird deshalb oft mit einer politischen Tragikomödie verglichen – in den Hauptrollen der (süd-)badische Staatspräsident Leo Wohleb (CDU), der württemberg-badische Ministerpräsident Reinhold Maier (FDP/DVP) und der württemberg-hohenzollerische Regierungschef Gebhard Müller (CDU). Auch war es kein "Bilderbuch"-Gründungstag, denn der 25. April 1952 endete im Tumult: Reinhold Maier hatte Punkt 12.30 Uhr handstreichartig die neue Landesregierung aus FDP/DVP, SPD und dem Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE) gebildet, zum Entsetzen der Union.

Nach ‘45

Südwestdeutschland nach dem zweiten Weltkrieg (1945-1952)
Südwestdeutschland nach dem zweiten Weltkrieg (1945-1952) Landesvermessungsamt Baden-Württemberg

Der wirksame Anstoß zum Südweststaat ging von der alliierten Trennung aus: Das Gebiet im Südwesten war nach der bedingungslosen Kapitulation 1945 willkürlich, ohne Rücksicht auf geografische, soziale oder wirtschaftliche Verhältnisse, dreigeteilt worden. Die Grenze zwischen amerikanischer und französischer Besatzungszone verlief mitten durch Baden und Württemberg entlang der Autobahn Karlsruhe – Stuttgart – Ulm.
Die beiden traditionsreichen Länder sowie das preußische Hohenzollern hatten immerhin fast 150 Jahre Bestand gehabt. Die Amerikaner bastelten aus den von ihnen besetzten Gebieten Nordbaden und Nordwürttemberg das Gebilde Württemberg-Baden mit der Hauptstadt Stuttgart. Allerdings behielt der Landesbezirk Baden innerhalb dieses Gebiets eine weitgehende Verwaltungsautonomie. Die Franzosen machten aus dem Süden Württembergs und Hohenzollern das Land Württemberg-Hohenzollern mit der Hauptstadt Tübingen, und aus dem südbadischen Landesteil wurde Baden mit der Landesmetropole Freiburg. Franzosen und Amerikaner konnten sich nicht über eine gemeinsame Besatzungspolitik verständigen: Den Amerikanern genügte es, dass sich ein wieder handlungsfähig werdendes Deutschland entwickelte, dass seine Schwerindustrie demontiert wurde und föderale Strukturen entstanden. Die Demokratisierung des öffentlichen Lebens machte in Württemberg-Baden rasche Fortschritte.
Der "Signalstoß"
Neu war die Idee nicht, Baden und Württemberg zu vereinen. Bereits im 19. Jahrhundert und in der Weimarer Republik hatten einige Politiker laut darüber nachgedacht. Auch Theodor Heuss, waschechter Württemberger und erster Bundespräsident Deutschlands, hatte 1919 in einer Rede in Stuttgart bereits den Zusammenschluss von Baden und Württemberg vorgeschlagen. 1963 schrieb er zum Südweststaat: "Denn es hat mir nach dem Abschluss der so wohltätigen Entwicklung einige Freude gemacht, dass ich als junger Kerl den ersten Signalstoß in die Trompete blies, mit den Staatsgründungen aus Napoleons Vorzimmern auf die legitimste Weise Schluss zu machen."
Der erste "Signalstoß" nach 1945 kam wieder aus Stuttgart. Dort hatte im Herbst 1946 die württemberg- badische Verfassunggebende Landesversammlung einen entscheidenden Schritt in Richtung Südweststaat getan: Nach Art. 107 sollten Verfassungsänderungen bei einer Vereinigung mit Südwürttemberg und Südbaden mit einfacher Mehrheit beschlossen werden können. Die Regelung stieß in Freiburg auf heftigen Protest. Der (süd-)badische Präsident Leo Wohleb behauptete, nur die Regierung in Freiburg besitze die Legitimation, im Namen des badischen Landes und Volkes zu sprechen.
Der nächste Anstoß zur Lösung des Problems kam von außen: Am 1. Juli 1948 erteilten die drei Militärgouverneure im westlichen Teil Deutschlands den elf Regierungschefs mit dem Frankfurter Dokument Nr. 2 den Auftrag, Vorschläge für eine Neugliederung der Länder zu erarbeiten. Nach Fläche und Einwohnerzahl sollten dabei möglichst ausgewogene Länder entstehen. Im Südwesten gab es jedoch ein fast unlösbares Problem: Die Regierungen von Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern wollten zusammen mit Baden ein Gesamtland bilden. Das aber lehnte Baden kategorisch ab.

Treffen auf dem Hohenneuffen

Reinhold Maier (Württ.-Baden), Dr. Gebhard Müller (Südwürtt. Hohenzollern), Leo Wohleb (Südbaden) Foto: LMZ Baden-Württemberg
Reinhold Maier
Dr. Gebhard Müller
Leo Wohleb

In dieser Situation lud Ministerpräsident Reinhold Maier am 2. August 1948 die Regierungschefs, Landtagspräsidenten und die Fraktionsvorsitzenden der drei Länder zu einer ersten klärenden Besprechung auf den Hohenneuffen bei Nürtingen ein. Die gegensätzlichen Positionen traten dabei klar in Erscheinung. Zahllose Beratungen folgten, jedoch ohne Ergebnis – nicht einmal wesentliche Fortschritte konnten erzielt werden. Hauptgegenstand der Gespräche war neben der Südweststaatsbildung der Volksentscheid, der nicht nur von den Alliierten vorgesehen, sondern auch von den Landesverfassungen vorgeschrieben war. Umstritten war die Frage der Abstimmungsbezirke bzw. des Auszählungsmodus sowie die Formulierung der Frage, die der Bevölkerung vorgelegt werden sollte. Während die Freiburger dafür eintraten, dass die Stimmen nach den beiden alten Ländern zu zählen seien, verlangten die Stuttgarter die Zählung der Stimmen gesondert nach den vier Landesteilen Nord- und Südbaden sowie Nord- und Südwürttemberg. Zu einem Kompromiss war keiner bereit. Jeder glaubte, mit seinem Abstimmungsmodus gewinnen zu können: die Freiburger die Wiederherstellung des alten Badens und die Stuttgarter den Südweststaat.
Sonderregelung für den Südwesten: Artikel 118 im Grundgesetz
Inzwischen beschäftigte sich nach dem Willen der drei westlichen Besatzungsmächte ein Vorparlament, der "Parlamentarische Rat", mit der Ausarbeitung einer Verfassung für den deutschen Staat. Bevor dieser das Verfassungswerk im Mai 1949 vollendete, gelang es Gebhard Müller im Einvernehmen mit Reinhold Maier in letzter Sekunde, zusätzlich zu dem bereits in Art. 29 festgelegten sehr komplizierten Verfahren zur Länderneugliederung eine Sonderregelung für die Neugliederung im deutschen Südwesten als Art. 118 unterzubringen. Darin heißt es:

Grundgesetz Artikel 118
"Die Neugliederung in dem die Länder Baden, Württemberg- Baden und Württemberg- Hohenzollern umfassenden Gebiete kann abweichend von den Vorschriften des Artikels 29 durch Vereinbarung der beteiligten Länder erfolgen. Kommt eine Vereinbarung nicht zustande, so wird die Neugliederung durch Bundesgesetz geregelt, das eine Volksbefragung vorsehen muss."

Das war die dritte Weichenstellung.
Allerdings bedurfte nun noch das Grundgesetz der Zustimmung der Alliierten – und diese enthielt Vorbehalte. Erst im April 1950 gaben sie eine Erklärung ab, dass der Artikel 118 nun geltendes Recht sei. Damit war der Weg für die Neuregelung der südwestdeutschen Ländergrenzen frei.

Wieder in der Sackgasse

Südwest - Staat - Konferenz in Wildbad 1950. Zu sehen: Reinhold Maier (Württ.-Baden), Dr. Kaufmann (Nordbaden), Dr. Gebhard Müller (Südwürtt. Hohenzollern), Leo Wohleb (Südbaden) Foto: LMZ Baden-Württemberg
Foto: LMZ Baden-Württemberg

Am 22. Oktober 1949 einigten sich die CDU-Vorstände der südwestdeutschen Länder in der Abstimmungsfrage. Die Bevölkerung sollte über die Alternativfrage abstimmen: Vereinigung der bestehenden drei Länder oder Wiederherstellung der alten Länder. Das Ergebnis sollte durch getrennte Auszählung in den alten Ländern ermittelt werden. Dieser Lösung widersetzte sich die Regierung Württemberg-Badens. Sie bestand auf einer Auszählung in den vier Bezirken Nord- und Südbaden sowie Nord- und Südwürttemberg mit Hohenzollern. Bei einem Treffen der drei Regierungschefs am 15. April 1950 in Freudenstadt machte Gebhard Müller den überraschenden Vorschlag, das Volk doch zunächst einmal nur in einer Informationsabstimmung zum Südweststaat zu befragen. Die Volksbefragung am 24. September 1950 war für die Anhänger des Südweststaates eine Enttäuschung: Zwar ergab sich in den württembergischen Abstimmungsgebieten eine überwältigende Mehrheit für den Südweststaat, in den beiden badischen Bezirken zusammen aber ein Mehr von 16.614 Stimmen (1,14 Prozent) für die Wiederherstellung der alten Länder. Damit war die Südweststaatsfrage zunächst wieder in einer Sackgasse gelandet.
Das Neugliederungsgesetz
Der Bundestag verabschiedete im April 1951 das "Zweite Neugliederungsgesetz": Der Südweststaat sollte danach dann gebildet werden, wenn in drei von den vier Abstimmungsbezirken eine Mehrheit für den Zusammenschluss der Länder stimmte. Leo Wohleb protestierte heftig und versuchte zunächst über den Bundesrat und dann über das eben erst konstituierte Bundesverfassungsgericht eine Aufhebung des Neugliederungsgesetzes zu erreichen. Er gewann Zeit, scheiterte jedoch letztendlich. Am 23. Oktober 1951 bestätigte das Gericht das Zweite Neugliederungsgesetz in allen wesentlichen Teilen.

Für und wider den Südweststaat

Abbildungen: LMZ Baden-Württemberg
Und die Stimmung der Bevölkerung in Südwestdeutschland? In Südwürttemberg wollte man den Südweststaat, weil man darin die Wiedervereinigung mit Nordwürttemberg sah sowie den Zusammenschluss mit den benachbarten hohenzollerischen und badischen Gebieten, mit denen man sich verbunden fühlte. Die Nordwürttemberger wollten die Vereinigung mit dem südlichen Landesteil und waren geneigt, die Verbindung mit Baden aufrechtzuerhalten. Sie begehrten den Südweststaat jedoch nicht als dringendes inneres Anliegen. In Baden sah es anders aus: Die badische Bevölkerung lehnte zur guten Hälfte den Südweststaat leidenschaftlich ab. Es gab aber auch eine ganze Reihe von Gebieten, die den Anschluss an ihre Nachbarn suchten. Zwischen den Altbadenern und den Südweststaatanhängern entbrannte ein Kampf um jede einzelne Stimme.
Die wichtigsten Argumente für den Südweststaat waren:

  • die moderne Wirtschaft brauche große Räume, mit einer Vereinigung des Südwestraums könne die Wirtschaftskraft wesentlich gestärkt werden;
  • der Südweststaat würde eine wesentliche Verwaltungsvereinfachung bedeuten, weil dann nicht mehr wie bisher drei Landtage, drei Regierungen und ein dreifacher Verwaltungsapparat nötig seien.

Reinhold Maier brachte noch ein weiteres Argument in die Diskussion: den mangelnden Einfluss dreier kleiner Länder auf Bundesebene. In einer Wahlkampfrede sagte er: "Im Verband der deutschen Bundesrepublik haben wir so, wie die Dinge heute geregelt sind, also mit den drei Ländern, nichts zu sagen. Auch mit den wiederhergestellten zwei alten Ländern Württemberg und Baden hätten wir kaum etwas zu sagen (...). Nordrhein-Westfalen und Bayern haben die Bundesrepublik in der Hand. Alle übrigen Länder teilen sich die Brocken, welche von dieser beiden Herren Tische fallen."

Aufruf der Landesregierung unter Leo Wohleb
Aufruf der Landesregierung unter Leo Wohleb 1951 "Jeder zur Wahlurne! Jede Stimme für Baden"
Bilder: LMZ Baden-Württemberg

Die Volksabstimmung am 9. Dezember 1951

Ergebnisse der Volksabstimmung am 9. Dezember 1951. Karte: Dr. Josef Kerkhoff, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg
Ergebnisse der Volksabstimmung am 9. Dezember 1951. Karte: Dr. Josef Kerkhoff, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg

Nach einem heftigen Abstimmungskampf, in dem es nicht an kräftigen Worten fehlte, fiel dann endlich am 9. Dezember 1951 die Entscheidung. Über das Ergebnis konnte aber kein Zweifel bestehen. Zwar erreichten die Altbadener in Südbaden 62,2 Prozent, doch in den drei anderen Bezirken Nordwürttemberg (93,5 %), Südwürttemberg-Hohenzollern (91,4 %) und Nordbaden (57,1 %) sprachen sich deutliche Mehrheiten für den Zusammenschluss aus. Auf das ganze Gebiet gesehen gab es eine Mehrheit von 69,7 Prozent für das Land Baden-Württemberg.
Die regionalen Unterschiede bei den Abstimmungsergebnissen spiegeln dabei letztlich die historischen Traditionen des deutschen Südwestens wider. Überall dort, wo zu Beginn des 19. Jahrhunderts die „napoleonische Flurbereinigung“ alte Verflechtungen zerschnitten hatte, erlebten die Südweststaatanhänger Erfolge (z. B. Kreise Mosbach, Sinsheim, Überlingen). Auch in der ehemaligen Kurpfalz, wo durchaus noch antibadische Ressentiments wirksam waren, war die Mehrheit für das neue Land deutlich. In den protestantischen Kreisen Südbadens wie Lörrach oder Kehl, wo die Südweststaatanhänger relativ hohe Anteile erreichten, schlugen sich dagegen Traditionen des Kulturkampfes nieder. Auch im protestantischen Pforzheim, wo man wirtschaftlich traditionell eher nach Württemberg orientiert war, gab es eine deutliche Mehrheit für das neue Land. Die Werte in den württembergischen Kreisen sprechen in ihrer Deutlichkeit für sich. Die altbadischen Hochburgen lagen demgegenüber im Gebiet der alten katholischen Markgrafschaft Baden-Baden und im Bereich der früheren Hochstifte Speyer und Straßburg (Kreise Bruchsal und Offenburg).
Auch in Karlsruhe, wo man den Statusverlust der alten Hauptstadt fürchtete, waren die Gegner der Neugründung stark vertreten.
"Morbus Badensis"
Mit der Abstimmungsniederlage wollte sich Wohleb nicht abfinden: Er sprach von einer Vergewaltigung des badischen Volkes und von einem gekünstelten Abstimmungsmodus, der nichts anderes als ein Wahltrick sei. Drei Jahre später, 1954, glaubte er einen "Morbus Badensis" zu erkennen – er hatte die Sorge, diese schwelende Krankheit könne dem staatlichen Gemeinwesen Abbruch tun. Schon am 14. Dezember 1951 hatte Wohleb dem Bundestag einen Initiativgesetzentwurf des Inhalts vorlegen lassen, den Vollzug des Zweiten Neugliederungsgesetzes bis zur Durchführung der Neugliederung des gesamten Bundesgebiets nach Art. 29 des Grundgesetzes auszusetzen. Der Bundestag lehnte den Antrag am 16. Januar 1952 mit 190 :120 Stimmen bei 15 Enthaltungen ab.
Das neue Land Baden-Württemberg
Die Verfassunggebende Versammlung des neuen Landes wurde am 9. März 1952 gewählt. Die CDU war stärkste Partei mit 50 Mandaten, die SPD hatte 38, die FDP 23, der Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE) sechs und die Kommunisten vier Mandate. Nachdem die "Fronten" damit geklärt waren, entbrannten in der Verfassunggebenden Landesversammlung die Debatten um die Gestaltung des neuen Staatswesens.

Der "schwarze Freitag"

Foto: LMZ Baden-Württemberg
Foto: LMZ Baden-Württemberg

Seit Ende März 1952 rückte die Frage "Wer wird Ministerpräsident?" in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Die Bemühungen der CDU, eine Große Koalition zustande zu bringen, scheiterten an der SPD, und auch die FDP/DVP war nicht für eine Koalition zu gewinnen.
Was dann geschah, setzte der turbulenten Südweststaat- Bildung die Krone auf: Am 25. April 1952, dem Tag, der in die Geschichte der CDU als "schwarzer Freitag" einging, bildete Reinhold Maier Punkt 12.30 Uhr handstreichartig die neue Landesregierung aus FDP/DVP, SPD und BHE und schickte seinen Mitstreiter von früher, Gebhard Müller, mit der stärksten Partei im Landtag in die Opposition. Müller war schwer enttäuscht.
Franz Gurk, damaliger Vorsitzender der CDU-Fraktion, kündigte in einer mehrfach von Zwischenrufen unterbrochenen Rede dem neuen Ministerpräsidenten und der von diesem – "man dürfe wohl sagen widerrechtlich" – gebildeten Regierung schärfste Opposition an. Ein Großteil der Wähler sei vom Aufbau des neuen Bundeslandes ausgeschlossen. Das erste Beispiel der Neubildung eines Bundeslandes nach dem Grundgesetz sei jetzt schon zum Misserfolg geworden.
Unmittelbar nach der Sitzung schickte die CDU-Fraktion ein Telegramm an den Bundeskanzler Konrad Adenauer nach Bonn, in dem sie gegen die staatsrechtlich unzulässige Regierungsbildung protestierte und gemäß Art. 28 des Grundgesetzes um Einschreitung der Bundesregierung zur Herbeiführung der verfassungsmäßigen demokratischen Ordnung im neuen Bundesland bat. Aber ohne Erfolg. Reinhold Maiers "Taschenspielertrick" war jedoch nur von kurzer Dauer. 1953, nach der Bundestagswahl, räumte er seinen Sessel in der Villa Reitzenstein für seinen CDU-Kontrahenten. Gebhard Müller bildete – ganz nach seinem Politikverständnis – eine Allparteienkoalition zur Schöpfung der Verfassung und zum Aufbau des Landes. Am 11. November 1953 verabschiedete die Landesversammlung die Verfassung.

Ein Doppelname für das neue Bundesland
Mit dem Inkrafttreten der Landesverfassung bekam der Südweststaat am 19. November 1953 auch einen offiziellen Namen. Die Frage, wie das neue Land denn nun heißen solle, hatte die Bevölkerung und die Politiker mehrere
Monate lang beschäftigt. Zahlreiche Vorschläge wurden gemacht, Zeitungen veranstalteten Umfragen, honorige Professoren wurden zurate gezogen und Bürger diskutierten in Leserbriefen.
Skurrile und humorvolle Vorschläge machten die Runde, mit am höchsten wurden jedoch die historisch begründeten Namensformen „Schwaben“, „Staufen“, „Rheinschwaben“ und „Alemannien“ gehandelt.
Gegen jeden dieser Vorschläge gab es allerdings Argumente. Keiner konnte letztlich die historische Vielfalt des Landes und seiner Bevölkerung treffend in sich vereinen. Den Vorschlag „Baden-Württemberg“ fanden viele hingegen
phantasielos. Am Ende standen sich bei der Namengebung zwei Gruppen gegenüber: Die einen lehnten einen Doppelnamen prinzipiell ab, weil das Land so nicht zur Einheit finden könne. Die anderen argumentierten für den
Doppelnamen und mit der historischen Bedeutung der beiden Länder Baden und Württemberg.
Man wählte schließlich mit „Baden-Württemberg“ den kleinsten gemeinsamen Nenner, wohl auch, weil man nicht erneut Öl auf die Wunden der Südweststaatgegner gießen wollte. Bei der Namengebung wurde
Baden der Vortritt gelassen – zum einen, weil man das neue Land vom ehemaligen Württemberg-Baden unterscheiden wollte, und zum anderen
wohl, um die Badener, die sich mit dem Zusammenschluss so schwer getan hatten, versöhnlich zu stimmen.

Eindrucksvolles Bekenntnis für Baden-Württemberg

Die Altbadener, die sich zum Heimatbund Badenerland zusammenschlossen, führten auch nach der Bildung des Landes Baden-Württemberg den Kampf um die Wiederherstellung des früheren Landes Baden fort – bis vor das Bundesverfassungsgericht. Dieses gestand dem Heimatbund 1956 zu, dass die badische Bevölkerung in einer nochmaligen Volksabstimmung über den Verbleib ihrer Heimat im Bundesland Baden-Württemberg entscheiden dürfe, weil ihr Wille durch "die Besonderheit der politisch-geschichtlichen Entwicklung", also durch die Trennung des Landes Baden nach 1945, "überspielt" worden sei.
Doch erst am 7. Juni 1970 kam es zu einer erneuten Volksabstimmung. Das Ergebnis war ein eindrucksvolles Bekenntnis der badischen Bevölkerung für Baden-Württemberg: Bei einer Wahlbeteiligung von 62,5 Prozent votierten 81,9 Prozent für den Verbleib beim Land Baden-Württemberg. Damit war die letzte rechtliche Möglichkeit, den Zusammenschluss rückgängig zu machen, erschöpft.

Die Ergebnisse der Volksabstimmungen bis 1970.

Grafik der LMZ Baden-Württemberg
Eine Grafik der LMZ Baden-Württemberg
Die misstrauisch-trotzige Reserve, die die Südbadener zunächst der neuen staatlichen Gemeinsamkeit entgegengebracht hatten, ist längst verschwunden. Gemeinsam haben die Badener und Württemberger einen Spitzenplatz unter den Bundesländern eingenommen, und heute sehen sie ihr Land nicht nur als "Modell deutscher Möglichkeiten" (Theodor Heuss) mit landschaftlicher Vielfalt, kultureller Eigenart, sozialer Stabilität und wirtschaftlichem Erfolg, sondern darüber hinaus als "Modell europäischer Möglichkeiten" (Lothar Späth). Der Trennungsstrich zwischen den beiden Landesteilen im Namen Baden-Württemberg ist zum echten Bindestrich geworden, ohne dass die regionale Vielfalt des Landes eingeebnet worden wäre. Eines findet man allerdings immer noch nicht: das spontane Bekenntnis eines Bürgers aus dem Bindestrich- Land "ich bin ein Baden-Württemberger". Einen Schwaben, einen Badener, einen Pfälzer oder einen Franken trifft man immer – aber eben selten einen, der sich "Baden-Württemberger" nennt.

ZEITTAFEL

1945 Teilung von Baden und von Württemberg in Folge der Besatzung
1946 Landtag und Regierung des Landes Württemberg-Boden mit
der Hauptstadt Stuttgart
1947 Landtage und Regierungen der Länder Baden mit der
Hauptstadt Freiburg und Württemberg-Hohenzollern mit der
Hauptstadt Tübingen
1948 Frankfurter Dokumente und Parlamentarischer Rat in Bonn
Treffen der Präsidenten der Südweststaaten auf dem Hohenneuffen
Keine Einigung beim Auszählungsmodus der Volksabstimmung
1949 Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai mit der Sonderregelung für einen Südweststaat (Art.118 GG)
1950 Probeabstimmung über den Zusammenschluss der drei Länder Scheitern der Einigung über einen Südweststaat
1951 Entscheidung zum Südweststaat durch den Bundestag (Neugliederungsgesetze)
Verfassungsklage der badischen Regierung beim Bundesverfassungsgericht (BVG), Bestätigung der Gesetze durch das BVG.
Dezember: Volksabstimmung mit einer Mehrheit für den Südweststaat
1952 März: Wahlen zur Verfassunggebenden Versammlung
25. April: Konstituierende Sitzung, Wahl des Ministerpräsidenten
Reinhold Maier, Gründung des neuen Südweststaates
1953 Der Namen des neuen Bundeslandes: Baden-Württemberg.
Inkrafttreten der Landesverfassung am 19. November
1970 Erneute Abstimmung in den Regierungsbezirken Nordbaden
und Südbaden mit überwältigender Mehrheit von 81,9 Prozent
für den Zusammenschluss

(Quelle: Landeszentrale für politsche Bildung Baden-Württemberg)


Volle Versprechungen: Er fährt immer noch voraus...
Statt Strafe säubern Jugendliche die Stadt
Junge Leute hatten verbotenerweise am Hofener Wäldle gegrillt
(Schwäbische Zeitung. Die wird man nur selten erwischen. Falls, dann werden sie es als Strafe empfinden.)
Engelsstimmen singen vom Sterben
Zwei junge Chöre widmen sich auf dem Dreifaltigkeitsberg schwierigem Thema
(Schwäbische Zeitung. Können die fliegen? Auf dem Teppich bleiben!)
Gottesdienste widmen sich Ostern
Zum Osterfest erklingt viel kirchliche Musik
(Schwäbische Zeitung. St.Konradsblatt? Eine halbe Zeitungsseite Kirche. Entspricht dies dem geringen Anteil der Kirchenbesucher?)
Thieringer ist seit 30 Jahren Zunftmeister
Denkinger Narren steigern Mitgliederzahl um 19 auf 638
(Schwäbische Zeitung. Ist Fasnet?)
Jugendliche arbeiten in Frittlinger Natur
Gemeinderat lädt zu Internationalem Workcamp ein
(Schwäbische Zeitung. Wo ist Frittlingen natur?)
Gruppe berät über die Zukunft der Friedhofshalle
Gemeinderat Denkingen will Ergebnisse bis Ende 2012
(Schwäbische Zeitung. Der Tod hat immer Zukunft.)
Projektschulen tauschen sich in Berlin aus
Gymnasium Gosheim-Wehingen reist in die Hauptstadt
(Schwäbische Zeitung. Schulschrott in den Ferien? In Berlin lernen, heißt verlieren lernen.)
Lieb schießt seit 30 Jahren
Bogensportclub Gosheim ehrt Mitglieder
(Schwäbische Zeitung. Mal getroffen?)
Solarpark macht Schutzraum für Raubvögel erforderlich
Deilinger Gemeinderat entscheidet sich für Ausgleichsfläche im „Wachtbühl“
(Schwäbische Zeitung. Selbstbetrug mit Ausgleichsflächen. An der Erde kann nicht angebaut werden.)
Abschied vom Efka-Turm
Martin Braun hat als junger Mitarbeiter den Bau erlebt und sieht nun auch den Abbruch
(Schwäbische Zeitung. Die Redaktion türmt noch immer vor richtigen Themen.)
Seelsorgeeinheit Trossingen feiert Ostern
(Schwäbische Zeitung. Einheitsseelsorge?)
Engagement ist eine „Herzensangelegenheit“
Lokale Unternehmer unterstützen „Tuttlingen is(s)t gesund“ zum Wohl der Kinder
Das Projekt „Tuttlingen is(s)t gesund“, das Schulkindern in der Karl- und Wilhelmschule in Tuttlingen seit rund einem halben Jahr jeden Morgen ein gesundes Frühstück sowie einiges an Obst und Gemüse ermöglicht, würde ohne seine regionalen Sponsoren nicht existieren. Und die haben ganz klare Vorstellungen, was ihre Spenden bewirken sollen.
(Schwäbische Zeitung. Kein Herz für Leser. Ferien sind!)
Kurs bereitet aufs Nichtrauchen vor
Ein neuer Nichtraucherkurs der Fachstelle Sucht in Tuttlingen soll den Teilnehmern helfen, rechtzeitig zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai rauchfrei in den Sommer zu starten.
(Schwäbische Zeitung. Sonst raucht's! Die rauchfreie E-Zigarette gibt's schon lange.)
Autos stoßen beim Abbiegen zusammen
(Schwäbische Zeitung. Ist doch wurscht wobei es gebumst hat.)
Referentin macht Mut für die Ziele der Zukunft
Beim Landfrauenfrühstück geht es um die Erfüllung von Wünschen und Träumen
(Schwäbische Zeitung. Altern ist die Zukunft.)
Klinik bietet Babypflegekurs für Geschwister
Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Schwarzwald-Baar-Klinikum bietet am Mittwoch, 11.April, von 16 bis 17 Uhr einen kostenlosen Babypflegekurs für Geschwister an.
(Schwäbische Zeitung. Geschwister-Babys?)
Baywatch-Nachwuchs vom Witthoh läutet die Ferien ein
(Schwäbische Zeitung. Spätzünder?)
Landesbischof kommt Karfreitag
(Schwäbische Zeitung. Zu spät.)
EU gefährdet auch im Kreis das Ehrenamt
Brüssel will Arbeitszeit auf 48 Stunden pro Woche begrenzen
Die Europäische Union will die Arbeitszeit künftig auf 48 Stunden pro Woche begrenzen. Derzeit ist die Überarbeitung dieser Richtlinie in Planung. Im schlimmsten Fall könnte es soweit kommen, dass die Zeit ehrenamtlicher Tätigkeiten ebenfalls zur Wochenarbeitszeit gezählt wird. Falls das tatsächlich geschieht, droht dem Ehrenamt das Aus. Denn mit einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden im regulären Job würden dann pro Woche nur acht Stunden für die Ausübung des Ehrenamts übrigbleiben. Im Extremfall könnte der Ehrenamtliche beispielsweise bei der Feuerwehr nicht zu einem Löscheinsatz ausrücken, wenn er im Laufe der Woche schon insgesamt 48 Stunden gearbeitet hätte.
(Schwäbische Zeitung. EUdSSR.)


Drohbotschaft.
Nachwuchs bietet spannende Hör-Erlebnisse
Jugendblasorchester Rottweil-Tuttlingen spielt Werke abseits gängiger Pfade
Ein anspruchsvolles und heiteres „Konzert in den Frühling“ hat das Jugendblasorchester des Blasmusikkreisverbands unter der Leitung von Markus Färber am Sonntagabend in der Stadthalle geboten. Die jungen Musikerinnen und Musiker ernteten starken Applaus.
(Schwäbische Zeitung. Applaus von wem? War Publikum da?)
„So eine Veranstaltung könnte jedes Wochenende sein“
Wir befragten Besucher der sechsten „UHU-Party“ im „Petersilikum“ zu ihren Eindrücken
Die Gaststätte „Petersilikum“ im Manfred-Ulmer-Sportheim hat am Samstagabend mit der sechsten Rocknacht ihr einjähriges Bestehen gefeiert. Zahlreiche Gäste waren erschienen, um mit Klassikern von Deep Purple, AC/DC, Manfred Mann´s Earth Band und vielen mehr in Erinnerungen zu schwelgen. Das Publikum war überwiegend 40 plus, aber auch jüngere Leute feierten mit. Partyspaß und gute Stimmung waren durch den gelungenen Soundmix von DJ Pit Nawarra garantiert. Unsere Mitarbeiterin Gina Koch fragte Gäste, wie ein Abend wie dieser bei ihnen ankommt und wie sie sich Veranstaltungen wie diese in Zukunft vorstellen.
(Schwäbische Zeitung. Wie war's? Blöder geht's nicht, um den Interview-Plan zu erfüllen. Sonst nichts los in der toten Hos'?)
Schüler organisieren interessante Pausenspiele
Bei der Projektwoche der Spaichinger Realschule nehmen Mädchen und Jungen an vielerlei Aktionen teil
(Schwäbischer Zeitung. In den Ferien? Oder Papierkorb mit Schulschrott abzuarbeiten?)
Leo Grimm will „Schlecker-Frauen“unterstützen
Welche unbürokratischen Möglichkeiten gibt es, um den durch die Schlecker-Insolvenz betroffenen Frauen in der Region zu helfen? Dies will der Spaichinger FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm in einem Gespräch mit der Chefin der Arbeitsagentur in Villingen-Schwenningen, Erika Faust, erörtern, die seit diesem Monat auch für die Arbeitsagentur in Rottweil zuständig ist. Wie der Abgeordnete in einer Pressemitteilung ankündigt, trifft er sich hierzu mit ihr am Mittwoch, 4. April, in seinem Wahlkreisbüro in Spaichingen.
(Schwäbische Zeitung. Donnerwetter, die Schwäz entdeckt den MdL neben dem regierenden Landtagspräsidenten. Nur die Seite ist falsch: Das ist kein Thema für die Spaichinger Lokalseite, sondern für die Region!)
Nach dem Showtanz fließen auch Tränen
Vier Gruppen qualifizieren sich für den Baden-Württemberg-Cup, drei scheiden aus
(Schwäbische Zeitung. Hoffentlich war  der Tanz schwungvoller als der Bericht. Das Ergebnis als Wichtigstes gehört nicht an den Schluss.)

Sauhatz. Relief am ehemaligen fürstenbergischen Jagdmuseum in Donaueschingen.
Jäger befürchten ein wildschweinreiches Jahr
Fehlender Schnee erschwerte die Jagd – Beschränkung von Langwaffen könnte trotz aller Beschwichtigungen zum Problem werden
(Schwäbische Zeitung. Was befürchten die Wildsäue?)
Publikum lebt und leidet mit
Die in Mühlheim wohnende Schauspielerin Cécile Bachmann-Legrand hat erneut als Jeanne d‘Arc brilliert. Die Zuschauer im vollbesetzten Barocksaal waren restlos begeistert. In der gut einstündigen Inszenierung des Theaters „sepTeMBer“ verwandelte sich Bachmann-Legrand mit der Unterstützung ihres Mannes Martin Bachmann in die französische Freiheitskämpferin aus ihrer eigentlichen Heimatstadt Orléans.
(Schwäbische Zeitung. Alle verbrannt?)
Neuer Dirigent führt Musiker sicher durchs Konzert
Ostbaarhalle in Seitingen-Oberflacht erlebt erfolgreichen Einstand von Karl-Heinz Weber
Der neue Dirigent Karl-Heinz Weber hat am Samstagabend sowohl die Musikkapelle Seitingen-Oberflacht als auch den Nachwuchs sicher durch die für das Frühjahrskonzert ausgewählten Stücke geführt. Als Gastkapelle spielte der Musikverein Eintracht Wurmlingen in der gut besuchten Ostbaarhalle.
(Schwäbische Zeitung. Haben die auch musiziert?)
Nachgefragt
„Es war keine Vergnügungsreise“
Zahlreiche Bürgermeister und Ortsvorsteher aus dem Landkreis Tuttlingen haben vergangene Woche eine politische Informationsreise nach Berlin unternommen (wir berichteten). Was hat der viertägige Aufenthalt eigentlich gekostet und wer zahlt dafür? Unser Redakteur Michael Hochheuser befragte den Denkinger Bürgermeister Rudolf Wuhrer, Kreisvorsitzender des organisierenden Gemeindetags Baden-Württemberg.
...Wuhrer: Es war keine Vergnügungsreise mit Sightseeing-Tour sondern eine von der Kommunalaufsicht genehmigte Dienstreise. Am Mittwoch sind wir von 7.45 bis 20 Uhr von einem Ministerium zum anderen unterwegs gewesen. Dienstag waren wir von 8.45 bis 16 Uhr auf Tour. Wir haben keine Museen oder sonstige Sehenswürdigkeiten besichtigt, und die Verpflegung hat jeder selber bezahlt. Der Kreisverband des Gemeindetags hat lediglich die Kosten für Anreise und Übernachtungen übernommen. Hin- und Rückflug haben 135 Euro pro Teilnehmer gekostet, die Übernachtung in einem ganz normalen Hotel 75 Euro samt Frühstück pro Person. Der Kreisverband hat zudem Karten zu 40 Euro das Stück für eine Revue im Friedrichsstadtpalast gezahlt. Das war das einzige Unterhaltungsprogramm, das wir gemeinsam hatten, ansonsten haben die Teilnehmer das Abendprogramm und Mittagessen auf eigene Kosten und in Eigenregie gestaltet.
SZ: Das heißt, der Steuerzahler hat die politische Informationsreise mit bezahlt?
Wuhrer: Ja. Der Kreisverband des Gemeindetags finanziert sich durch Umlagen der Kommunen. Die Vertretung der Gemeinden gegenüber dem Land und Bund ist ja auch eine der Hauptaufgaben dieser Interessenvertretung – Lobbyarbeit für die Gemeinden im Kreis Tuttlingen.
(Schwäbische Zeitung. Die Schwäz wird investigativ. Jetzt weiß es jeder: Berlin war Schwerstarbeit. Noch Fragen?)
„Er malte, was er sah“ – Bräckle-Ausstellung eröffnet
Viele kommen zur Vernissage auf den Hohenkarpfen – Rund 100 Bilder des Malers sind zu bestaunen
(Schwäbische Zeitung. Viel fährt der Bauer auf dem Wagen.)