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Ein musealer Schultes führt

(tutut).  Das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck ist bekanntlich das einzige Museumsdorf, das einen richtigen „Museumsschultes“ hat.  Walter Renner, langjähriger Neuhauser Bürgermeister, hat dieses „Amt“ seit seiner Pensionierung als „richtiger Schultes“ von Neuhausen ob Eck inne. 30 Jahre nach dem ersten Spatenstich wird er am Sonntag, 10. Juni, um 14 Uhr die Museumsbesucher mit auf eine besondere Führung durch das Museumsdorf nehmen.
Dabei wird er die Museumsbesucher mit auf einen Spaziergang durchs Museum nehmen und „seine“ Geschichte und Geschichten rund um das Neuhauser Museum vorstellen. Neben seinen Erinnerungen an die kontroverse Vorgeschichte des Freilichtmuseums in Neuhausen ob Eck, die den Landkreis damals bewegte, wird er auch über die Geschichte des Aufbaus und der Entwicklung des Freilichtmuseums sowie die Übernahme und den Wiederaufbau von Gebäuden berichten, die er als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Museums selbst maßgeblich mitbestimmt hat.
Deshalb kann er auch zu allen Häusern im Museum Geschichten erzählen, so auch am Ende im Schul- und Rathaus seine Geschichten aus dem wahren Leben eines langjährigen „Dorfschultes“.
Die Führung ist kostenlos. Es gilt der übliche Museumseintritt. Das Museum ist von 9-18 Uhr geöffnet (Einlass bis 17 Uhr). Mehr Informationen zum Museum, zum „Museumsschultes“ und zum gesamten Veranstaltungsprogramm gibt es auch im Internet unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de.

Tuttlingen
Bewaffnet: 18-Jähriger raubt zwei Männer aus
Die Polizei hat am frühen Donnerstag  einen 18 Jahre alten Heranwachsenden wegen dringenden  Verdachts des bewaffneten Raubüberfalls auf zwei Zwanzigjährige festgenommen. Die  Tat geschah kurz vor 6 Uh.  Die beiden betroffenen Männer  setzten sich  nach durchzechter Nacht in der Unteren Vorstadt  in einen  Hausflur. Der 18-Jährige ging auf sie zu und forderte von ihnen eine Zigarette. Um die Ernsthaftigkeit seiner  Forderung  zu unterstreichen, zog er plötzlich ein Einhandmesser aus seiner Kleidung und bedrohte damit die  beiden Männer.  Anschließend  nahm sich  der Täter  den  Tabakbeutel und eine Zigarettenschachtel der beiden Männer an sich. Weil die Versuche der Geschädigten, beruhigend auf den Täter einzuwirken, fehlschlugen, entschlossen sie sich weiterzugehen  und durch Klingeln an den Hauseingängen auf ihre Lage sich aufmerksam zu machen.   Dem Täter missfiel dies, weshalb er erneut mit seinem Messer die Männer bedrohte und zugleich  versuchte, ihnen die Handys abzunehmen.  Beide Männer rannten daraufhin gemeinsam  los, um den Täter zu entkommen.   Dieser setze ihnen nach, konnte  sie aber nicht mehr einholen, denn zeitgleich traf bereits  die von Passanten kurz zuvor alarmierte Polizei  ein und nahm den 18-Jährigen fest.
Paar niedergeschlagen
Mit schweren Verletzungen  am Kopf musste am Mittwochabend ein 37 Jahre alter Mann nach einem Angriff gegen ihn und seine Begleiterin  zur stationären Behandlung in die Kreisklinik eingeliefert werden. Der Geschädigte  kehrte gegen 22 Uhr   zusammen mit seiner um  ein Jahr jüngeren Begleiterin  zu  seinem Wohnhaus in der  Stockacher Straße zurück. Nachdem sie aus dem Pkw ausgestiegen waren  trafen sie auf eine Gruppe von sechs bis acht jungen  Männern.  Nach einem zunächst verbalen Streit, dessen Grund die Polizei noch ermitteln muss, schlugen die Männer aus der Gruppe gemeinsam  auf  das  Paar ein. Hierbei wurden  beide verletzt, wobei die Attacke der Tätergruppe vorwiegend auf den Mann abgezielt war. So plötzlich wie  die Täter erschienen sind, waren   sie nach dem tätlichen Angriff wieder verschwunden. Trotz einer sofort  eingeleiteten Fahndung konnte die Tätergruppe von der Polizei, die von den beiden Geschädigten  unmittelbar nach der Tat alarmiert worden war, in der Nacht nicht ausfindig gemacht werden. Allerdings konnte   der vermutliche Anführer der Gruppe zwischenzeitlich namentlich ermittelt werden.
Spaichingen
Rauschgift aus Angst vor weiteren Ermittlungen  weggeworfen
Das ungute Gefühl, wenn ein  Streifenwagen der Polizei zufällig hinter einem herfährt, ist am Mittwoch einem  24 Jahre alten  Spaichinger zum Verhängnis geworden.  Gegen 22 Uhr fuhr dieser mit seinem Pkw  durch die Sallancher Straße,  hinter ihm ein Streifenwagen der Polizei.  Aus Angst, die Polizei könnte  ihn kontrollieren und so das von ihm im Fahrzeug  mitgeführte Rauschgift entdeckten, entschloss er sich, während der  Fahrt sich des Rauschgifts  zu entledigen. So warf er  während  der  Fahrt hintereinander  zwei  aus Alufolie bestehende Päcken  aus dem  Fahrzeugfenster, was den Polizisten, die den jungen  Mann  überhaupt nicht im „Visier“ hatten,  nicht verborgen blieb. Ob der direkt  vor ihren  Augen abspielende verdächtige Handlung neugierig geworden, entschlossen sich die Polizisten  zur Kontrolle des Wagens. In deren Verlauf  und vor allem nach dem Auffinden   der beiden zuvor  weggeworfen Päckchen , die mehrere Gramm Marihuana-Blüten enthielten, erhärtete sich der Verdacht  gegen den jungen Fahrer, dass  dieser unter Drogeneinfluss gefahren sein könnte. Deshalb  musste  er sich später  der Entnahme einer Blutprobe unterziehen.  Zudem wurde  gegen ihn wegen des Besitzes von Rauschgiften ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.  Der Tatverdächtige räumte den Besitz  von Marihuana sofort  ein, weigerte sich aber, der Polizei  seine Hintermänner zu nennen.
(Polizeidirektion Tuttlingen)

An Fronleichnam 450 Meter langer Blumenteppich ausgebreitet

(tutut). Eine Lütticher Nonne hatte im 13. Jahrhundert eine Vision, ihr Bischof machte ein Fest daraus, ein Papst übernahm dies für die ganze Katholische Kirche. Fronleichnam war geboren. Im 19.Jahrhundert war es der Hüfinger Franz Xaver Reich, der aus Italien die Anregung für Blumenteppiche an Fronleichnam mitbrachte. Er begann 1842 mit einem solchen Blütenbild vor seinem Haus, Nachbarn folgten, bald war der ganze Prozessionsweg an Fronleichnam mit einem Blütenmeer bedeckt, von der Kirche zum oberen Tor beim Fürstlich Fürstenbergischen Altenpflegeheim und auf der anderen Seite der Straße zurück bis zur Kirche. 450 Meter lang und 1,80 Meter breit ist dieser Hüfinger Blumenteppich, inzwischen von Tausenden von Besuchern bewundert.

Den Blumenteppich gibt es nicht jedes Jahr, an diesem Fronleichnam war es im 21. Jahrhundert erst das dritte Mal. Die Vegetation ist entscheidend. Wenn die Wiesen der Baar noch nicht blühen oder bereits verblüht sind, können keine Blüten für den Teppich gesammelt werden.

Sechs Tage vor dem Hüfinger Herrgottstag steht fest, ob der Blumenteppich gelegt werden kann oder ob nur Teppiche an den vier Stationsaltären gestaltet werden. Welche Blumenarten, welche Motive verwendet werden, ob eine Schablone benützt wird oder ob man ein Bild gestaltet, entscheiden die Anlieger bzw. die Vereine und sonstige Gemeinschaften selbst.

Wochen vor dem Fest, so informiert die Katholische Kirchengemeinde Hüfingen,zeichnet man Vorlagen, Symbole und Muster für den Teppich. Vier Tage vor dem Fest werden die Blumen gepflückt und in kühlen Räumen aufbewahrt. Die Bilder werden auf Packpapier geklebt, die Ornamente mit Hilfe von Schablonen direkt auf die Straße gelegt. So entsteht ein druchgehender Blumenteppich, der in seiner ganzen Länge mit Farn umrandet wird. Am Fronleichnamstag  um 4 Uhr sind die Hüfinger auf der Straße und legen ihre kleinen und großen Kunstwerke auf den Prozessionsweg. Ab 8 Uhr kann die ganze Pracht besichtigt werden. Wenn um 8.30 Uhr die Prozession beginnt, ist die ganze Innenstadt Gottesdienstraum. Die Prozessionsteilnehmer und Zuschauer erlebten einen "Triumphzug Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie".

Das Fronleichnamsfest ist ein Hochfest im Kirchenjahr der Katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen vrône lîcham „des Herren Leib“ ab. Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest begangen, am 60. Tag nach dem Ostersonntag. Der Donnerstag steht in Verbindung zum Gründonnerstag und der damit nach Kirchenglauben verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst beim letzten Abendmahl.In Ländern, in denen Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag ist, kann das Hochfest auch am darauffolgenden Sonntag gefeiert werden.

Die Anregung zu der Schaffung dieses Festes geht auf eine schon erwähnte Vision der heiliggesprochenen Augustinerin Juliana von Lüttich im Jahr 1209 zurück. Diese berichtete, sie habe in einer Vision den Mond gesehen, der an einer Stelle verdunkelt war. Christus habe ihr erklärt, dass der Mond das Kirchenjahr bedeute, der dunkle Fleck das Fehlen eines Festes des Altarssakraments. Aus der Einführungsbulle ist aber auch zu vernehmen, dass Papst Urban IV. als primären Einführungsgrund des Festes den siegreichen Triumph über die Ketzerei favorisierte, die die Transsubstantiation, die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi in der Heiligen Messe, geleugnet hätte.


Steineklopfen in Dotternhausen ist nicht das Gelbe vom Ei. Gehörte bis 1842 zum Oberamt Spaichingen. Sehenswert ist  das Fossilienmuseum Werkforum der Zementfabrik Holcim, früher Rohrbach Zement, mit Klopfplatz.
Würstchen grillen schmeckt nicht jedem
Gemeinderäte diskutieren auf Schlüsselwiese über geplante Grillstelle
(Schwäbische Zeitung. Warum gönnt sich der Gemeinderat für so etwas mehr Aufwand als für eine 7-Millionen-Investition in der Kläranlage?)
Vereinsmeister helfen notlandender Segelfliegerin
Stefan Stumpp holt den Titel des Vereinsmeisters 2012 der Modellfluggruppe Spaichingen
Eigentlich sollten „nur“ die Vereinsmeisterschaften der Modellfluggruppe Spaichingen ausgetragen werden – und dann gesellte sich zu den kleinen ein großer Segler dazu – samt Pilotin. Sie musste beim Michelfeld notlanden, was aber gut klappte.
(Schwäbische Zeitung. So etwas ist Alltag bei den Segelfliegern und keine Notlandung, sondern eine Außenlandung.)
Geduld und Geschick schaffen Kunst
Begleitprogramm von „65 +“ zeigt Querschnitt, was Omas und Opas alles fabrizieren
(Schwäbische Zeitung. Worin besteht die Kunst?)
Wildkräuter Thema der Frauengespäche
Die Heuberger Frauengespräche am Morgen beschäftigen sich am Dienstag, 12. Juni, in Reichenbach in der Grundschule, 9 bis 12 Uhr mit „Wildkräutern rund um Haus und Garten“. Referentin ist Michaela Hagen aus Neuhausen ob Eck.
(Schwäbische Zeitung. Wilde Frauen?)
Junge Rotkreuzler nehmen Kurs auf Europa
Vier Tage verbrachte der DRK-Nachwuchs gemeinsam auf dem Kraftstein
(Schwäbische Zeitung.Heuberg Afrika?)
Beuroner Mönche besuchen Stadtkirche
Benediktiner zeigen sich überrascht von ungewöhnlicher Gestaltung des Hauses
(Schwäbische Zeitung. Ist die Kirche neu? Was soll das Gruppenbild mit Mönchen?)
Heimatstube macht Geschichte greifbar
Die Einrichtung in Nendingen blickt auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück
(Schwäbische Zeitung. Ist nicht jeder Lebenstag Geschichte?)
Von seinem Lincoln kennt Helmut Weber jede Schraube
(Schwäbische Zeitung.Keine locker?)
Handgranate meldete er nicht
Der Sportschütze, der in Schwenningen um sich geschossen hat, soll MG besessen haben
Nichts vorzuwerfen hat sich das Landratsamt als Waffenbehörde in Bezug auf den Oberbaldinger, der mit einer Schusswaffe einen 30-Jährigen lebensgefährlich verletzte. Wie Pressesprecherin Julia Weiß auf Anfrage des Schwarzwälder Boten erklärte, wurde der 62-Jährige 2010 wie alle Waffenbesitzer im Kreis (außer denen in Villingen-Schwenningen und Donaueschingen, wo die Städte selbst Waffenbehörden sind), angeschrieben und gefragt, wie er die Waffen aufbewahrt.
(Schwäbische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Müssen Handgranaten und Maschinengewehre angemeldet werden? Hat mal jemand bei dem Mann zuhause nachgeschaut? Sind Kontrollen nicht Pflicht geworden?)
Interview
„Besucher bekamen heiße Hintern“
Frank Golischewski schwärmt von den Anfängen des Kesselhaustreibens
(Schwäbische Zeitung. ?!)
Türkische Klänge holen den Orient in den Saal
Beim Konzert in der Hochschule lassen die Musiker die Derwische tanzen
(Schwäbische Zeitung. Türkei ist Orient? Hat's eine Wjin geschrieben?)
Zimmern ob Rottweil erhält die Verkehrsdirektion
In Tuttlingen muss eventuell doch angebaut werden – Nach Rottweil kommen etwa 130 Kripo-Beamte
(Schwäbische Zeitung. Noch lange heult's im Tuttlinger Wald ganz laut: Der Wolf, er lebe hoch?)
Hüfingen zeigt wieder den legendären Fronleichnamsteppich
Morgen gibt es zum dritten Mal in diesem Jahrtausend die volle Pracht – Die Prozession beginnt um 8.30 Uhr
(Schwäbische Zeitung. Kennen die Hüfinger einen legendären Fronleichnamsteppich? Die machen jedes Mal einen Blumenteppich neu.)
Fridingen weist Flächen zur Windkraftnutzung aus
(Schwäbische Zeitung. Wohin?)
Schwarzwaldverein erneuert Plattform bei Pestkreuzen
Aus einem Eichenstamm sind zwei Sitzbänke entstanden – Der Aussichtspunkt nahm 1978 Gestalt an
(Scvhwäbische Zeitung. Welche?)


Heiden waren sie mal, die Heuberger, aber niemals Toren...
„Liebes Mütterchen“ und „Eiserne Lady“
Wirtschaft, Politik, Kirche und Gesellschaft feiern Sybill Storz
...Landtagspräsident Guido Wolf zieht Parallelen zwischen dem Land und seinem 60-Jahr-Jubiläum und der Jubilarin, die er als „Eiserne Lady“ bezeichnet: „Bodenständig, weltoffen, Bereitschaft zu ständigem Wachstum zeichnen beide aus.“ Auch er dankt für die Ausrichtung als Familienunternehmen in der nächsten Generation. .
(Schwäbische Zeitung. Der nimmt sich nicht die Zeit, der hat sie.  Wie einer redet, so ist er. )
Abendserenade zum Dreifaltigkeitsfest erfüllt die Kirche mit Klang
Schlechtes Wetter machte den Patres und Schwestern der Claretiner auf dem Dreifaltigkeitsberg einen Strich durch die Rechnung. Die Prozession am Sonntagnachmittag und die am Sonntagabend geplante Abendserenade zum alljährlich gefeierten Dreifaltigkeitsfest konnten wegen der schlechten Witterung nicht im Freien abgehalten werden.
(Schwäbische Zeitung. Wenn Petrus grollt, singt das Alphorn hold.)
„Organspende-Botschafter“ machen Station
70 Radler besuchen auf ihrer Neckar-Bodensee-Tour Spaichingen und Tuttlingen
(Schwäbische Zeitung. Ersatzteilradler?)
Radler leben gefährlich?)
Ein Spaichinger hat die feinste Hundenase
„Baldur vom Türnleberg“ lässt beim internationalen
(Schwäbische Zeitung. Wedeln kann er auch?)
Im Film „Herbstgold“ stehen Senioren noch mal kopf
Das Publikum sieht in der alten Hengstler-Fabrik, zu welchen Leistungen alte Semester noch fähig sind
(Schwäbische Zeitung. Kopffüßler?)
Autogrammjäger umlagern Geschwister Hofmann
Am Sonntag, 22. Juli schließt das berühmte Duo den Honberg-Sommer in Tuttlingen ab
(Schwäbische Zeitung. Bekannt ist berühmt?)
Wilflinger Musiker sägen am schnellsten
Bei der „Bierarena“ in Renquishausen spielen die Akteure nicht nur Musikinstrumente
(Schwäbische Zeitung. Mit des Himmels Sägen?)
„Falsche Scham schadet dem Patienten“
Die Diakonie-Schwestern Anny und Edeltraud sind Expertinnen für Wundversorgung
(Schwäbische Zeitung. Gibt's das in Trossingen auch mit Musik?)
Der Weg der Liebenden“ enttäuscht durch fehlende Romantik
Mitglieder der TG Schura erkunden die ligurische Küste Italiens - Auf der Heimreise haben sie schon die nächste Fahrt geplant
(Schwäbische Zeitung. Schiefe Türme gibt's auch daheim.)
Umfrage
„Ich selbst bin keiner, der weniger fährt, weil der Sprit teuer ist“
Auch wenn die Spritpreise in den vergangenen Tagen ein bisschen gesunken sind - auf hohem Niveau haben sie sich eingependelt. Die Spritpreise bleiben ein Dauerthema. Mitglieder des Motorsport- und Touring-Clubs Trossingen geben ihre Einschätzung dazu ab.
(Schwäbische Zeitung. Fahren und fahren lassen.)
Tuttlingen tippt: Wer kommt ins Endspiel?
„Wetten wir gewinnen“ – Das Tuttlinger Stadtmarketing-Team lädt alle ein zum Fußball-Tippspiel
(Schwäbische Zeitung. Tuttlingen spielt auch?)
Messe-Auftritt von Patrick Lindner lockt 2000 Fans ins Zelt
(Schwäbische Zeitung. Womit?)
Bauern-Präsident spricht sich für Schweinefabrik aus
Der badische Bauern-Präsident Werner Räpple hat sich beim Tag der Landwirtschaftt auf der Schwenninger Südwest-Messe vor etwa 1000 Zuhörern im Festzelt zum Bau einer Schweinezucht-Anlage an der A 81 bei Bad Dürrheim bekannt.
(Schwäbische Zeitung. Ehrlich.)
Forstamt will Füttern von Füchsen verbieten lassen
Stadtfüchse lassen sich nicht mehr aus Villingen-Schwenningen vertreiben – Manche Bürger streuen Rattengift
(Schwäbische Zeitung. Neben jedem Fuchs ein Förster?)
„Auch wer gesund stirbt, ist definitiv tot“
Gastredner Manfred Lütz nimmt Volksreligion „Gesundheit“ humoristisch aufs Korn
(Schwäbische Zeitung. Wer gesund stirbt, hat nicht gelebt, vielleicht aber eine Menge Bücher verkauft?)
Kubons Rathaus-Neubaupläne stoßen im Volk auf Widerstand
Der Gemeinderat favorisiert das 46-Millionen-Euro-Projekt, die endgültige Entscheidung soll am 19. Juli fallen
(Schwäbische Zeitung. Hat ein Völkerkundler vom Heuberg das Volk der Villingen-Schwenninger entdeckt?)


Ein Wolf, der Zeit hat.
Zum Messe-Auftakt kommen 29000 Besucher
Bei der Eröffnung stiehlt Landtagspräsident Wolf Grün-Rot die Schau
...Im 62. Jahr der Südwest-Messe ist es am Samstag zu einer bemerkenswerten Premiere gekommen: Zum ersten Mal eröffneten zwei politische Vertreter die zweitgrößte Verbraucher-Ausstellung in Baden-Württemberg.
Offiziell war Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im Stuttgarter Umweltministerium vorgesehen. Als Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) aus unserer Zeitung von dem Novum erfuhr, dass weder der Ministerpräsident noch ein Minister oder wenigstens ein Staatssekretär kommen sollte, rief er bei Messe-Chefin Stefany Goschmann an und erklärte: „Ich hätte Zeit.“ So kam es, dass neben einem Akteur der Landesregierung auch einer der Opposition sprach.
(Schwäbische Zeitung. Kommt Zeit, kommt Guido Wolf. Tipp des Tages: Planen Sie statt Party mal eine Landtagssitzung mit Wolf-Leasing!  Schwäbischers Sprichwort: Nach einem Zeitungunser am Morgen, gibt's um Schwätz-Termine keine Sorgen.)
 
 


Lieber ein Schloss auf dem Heuberg als gar keins?
Die GiveBox hat einen Platz beim Altenzentrum gefunden
Hochmotiviert haben sich die Aktiven weiter an die Etablierung einer GiveBox gemacht. Ausgehend von einer Idee der Ex-Spaichingerin und Wahl-Kölnerin Diana Finsterle hat eine Gruppe Spaichinger im sozialen Netzwerk facebook beraten und gesucht, geplant und geforscht. Jetzt hat die GiveBox einen Standort gefunden und schon am nächsten Samstag soll’s mit dem Bau losgehen.
(Schwäbische Zeitung. ChatterBox?)
Im Juni nimmt Baumarathon Tempo auf
Dellinger Weg, Knoten Dreifaltigkeitsberg-Hauptstraße werden ausgebaut
(Schwäbische Zeitung. Neue Disziplin? Normalerweise hat ein Marathonlauf 42,195 km.)
Bächles Hupfer suchen Vorschläge für neues Häs
(Schwäbische Zeitung. GiveBox?)
Bei „Skipping Hearts“ schlagen die Herzen höher
Die Herzen der Gosheimer Juraschüler schlugen dieser Tage nicht etwa höher, weil schon wieder Schulferien anstanden, sondern weil die Klasse 3 b bei einem Projekt der Deutschen Herzstiftung mitmachte: „Skipping Hearts“.
(Schwäbische Zeitung. Schlagen in acht Tagen die Herzen höher, weil die dreiwöchigen Ferien zu Ende sind?
Interview
Kudsi Erguner: „Ich mache diese Art von Musik, weil ich sie liebe“
Der türkische Musiker spielt heute Abend auf der Ney-Flöte
Jadis-Ensemble spielt im Alten Rat- und Schulhaus
Landesjugendchor singt Abschlusskonzert „Runt om Östersjön“
(Schwäbische Zeitng. Wo wohl? Und sonst in Trossingen?)
Interview
„Die Arbeit macht mir Spaß“
Sybill Storz feiert ihren 75. Geburtstag – Engagement für das Unternehmen und Tuttlingen ist ungebrochen
(Schwäbische Zeitung. Fast eine Seite umgebrochen.)
Streetdancer läuten Filmpremiere ein
Im Rahmen einer Kooperations-Veranstaltung hat am Samstagnachmittag eine Streetdance-Tanzgruppe von Maxxdance eine flotte Vorführung gegeben.
(Schwäbische Zeitung. Ohne Glocken?)
Mesnerhaus erstrahlt in neuem Glanz
Viele Gläubige feiern Zeremonie auf dem Schenkenberg
(Schwäbische Zeitung. Gabn's mal alten Ganz?)
Und die Frage ist: „Was ist Gott?“
24 Philosophen waren einmal versammelt. Dabei blieb ihnen nur eine Frage offen: „Was ist Gott?“ Also beschlossen sie, ein jeder von ihnen sollte für sich eine Antwort auf die Frage nach Gott finden. Das war im 12. Jahrhundert. Heute liegen uns ihre Antworten in einem kleinen Bändchen vor mit dem Titel: „Was ist Gott – Das Buch der 24 Philosophen“.
(Schwäbische Zeitung. Was ist das?)

Blumberg
Bruchlandung eines Motorseglers
Zu einer Bruchlandung eines Motorseglers kam es auf dem Blumberger Flugplatz am Samstagmittag gegen 12.40 Uhr.An Bord des Motorseglers befanden sich der Pilot und ein Mitflieger.Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es zum Sinkflug des Seglers, um eine Außenlandung zu verhindern wurde der Motor hinzu geschalten, der jedoch nicht die erhoffte Leistung brachte, so dass letztendlich ein Flügel des Motorseglers am Boden aufsetzte, was zu einer sehr unsanften Landung führte.Glücklicher Weise wurden die beiden Insassen dabei nicht verletzt.Am Flieger entstand ein Schaden in Höhe von ca. 40000 Euro.
(Polizeidirektion Villingen-Schwenningen)
Tuttlingen
Betrunkener schläft Rausch auf Treppe aus
Im Rahmen einer Streifenfahrt wurde die Polizei am Sonntag kurz nach 5.00 Uhr auf einen Mann aufmerksam, der auf einer Hauseingangstreppe in der Donaustraße schlief. Die Polizei weckte den Betrunkenen, der nicht mehr in der Lage war, seinen Heimweg selbständig anzutreten, und fuhr ihn nach Hause. Für diesen „Service“ wird dem Fahrgast eine Rechnung der Polizei zugehen.
Betrunken bei der Polizei vorgefahren
Am Samstagmorgen war ein 18 Jahre alter Mann aus einer Kreisgemeinde zur  Vernehmung beim Polizeirevier Tuttlingen einbestellt. Weil der vernehmende Polizeibeamte in der Atemluft seines Gegenübers deutlichen Alkoholgeruch wahrnahm, fragte er den Beschuldigten, ob er mit dem Auto zum Vernehmungstermin gefahren sei. Obwohl der Heranwachsende dies verneinte, blieb der Polizist dennoch misstrauisch und schaute etwas genauer, was sich nach  beendeter Vernehmung auf dem Parkplatz der Polizeidirektion abspielte. Wenig überraschend stieg der junge Mann in sein Auto und fuhr nach Hause. Seine Freude, den Polizeibeamten überlistet zu haben, hielt allerdings nur kurze Zeit an, denn zwei Kollegen des vernehmenden Polizeibeamten suchten ihn zuhause auf und brachten gleich ein Alkoholtestgerät mit. Der 18-Jährige brachte es bei einer Überprüfung auf fast 0,7 Promille und muss deshalb mit einer Anzeige wegen Fahren unter Alkoholeinwirkung rechnen.
Polizei bringt Ziege ins Asyl
Zugelaufene Hunde oder Katzen sind für die Polizei fast schon Normalität. Mit einem etwas selteneren Gast hatten es die Ordnungshüter des Tuttlinger Reviers am Freitagabend zu tun. Eine Anwohnerin aus dem Oberen Bann teilte der Polizei mit, dass ihr eine Ziege zugelaufen sei. Da die getragene Ohrmarke der Ziege keine Hinweise auf den Eigentümer erbrachte, sorgte die Polizei für die vorübergehende Unterbringung des Tieres im Tuttlinger Tierheim.
Trossingen
Auto rollt weg
Ein nicht ausreichend gesichertes Auto hat sich am Samstagabend in der Lindenstraße selbständig gemacht. Der Renault rollte einige Meter in Richtung Marktplatz und prallte schließlich auf ein geparktes Auto. Der verantwortliche Fahrzeugbesitzer, der sein Auto ohne angezogene Handbremse beziehungsweise ohne eingelegten Gang abgestellt hatte, wurde von der Polizei gebührenpflichtig verwarnt.
Wehingen
Joggerin von Hund gebissen
Eine Joggerin, die am Samstag gegen 11.30 Uhr im Bereich der Wehinger Albrechtshütte unterwegs war, ist  von einem Hund gebissen worden. Der Polizeiposten Wehingen wird sich mit der Frage zu beschäftigen haben, wem der bissige Hund gehört.
Seitingen-Oberflacht
Brand macht Wohnung unbewohnbar
Zum Brand in einem Wohnhaus sind am Samstag gegen 18.15 Uhr Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in die Gunninger Straße ausgerückt. Nach ersten polizeilichen Feststellungen war der Brand in der im ersten Obergeschoss des Hauses liegenden Küche ausgebrochen und hatte beim Eintreffen der Feuerwehr schon teilweise auf die Decke übergegriffen.  Das von einer vierköpfigen Familie bewohnte Haus, darunter ein Kind im Alter von zwölf Jahren und ein drei Monate altes Baby, ist durch den Brand unbewohnbar geworden. Die Eltern wurden mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in die Tuttlinger Kreisklinik aufgenommen. Die obdachlos gewordene Familie kommt übergangsweise bei Verwandten unter. Vermutlich war ein eingeschalteter und nicht mehr beachteter Herd, auf dem Speisen zubereitet wurden, Ursache des Brandes.
Emmingen-Liptingen
Einbrüche
Unbekannte Täter sind in der Zeit zwischen Samstag 17.30 Uhr und Sonntag 1.30 Uhr in ein Haus in der Engelgasse eingedrungen. Vermutlich durch einen installierten Bewegungsmelder im Inneren wurden die Täter gestört und verließen ohne Diebesgut das Anwesen. Wahrscheinlich auf das Konto der gleichen Täterschaft geht ein Einbruch, der im gleichen Zeitraum in ein Haus in der Tuttlinger Straße verübt wurde. Auch in diesem Fall verschafften sich die Täter über eine ebenerdig gelegene Türe Zutritt in das Haus. Die Abklärungen hinsichtlich entwendeter Gegenstände sind noch nicht abgeschlossen. Personen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Tuttlingen, Tel.: 07461 /941-0, in Verbindung zu setzen.
Gosheim
Einbruchsversuch
Unbekannte Täter haben in der Nacht von Freitag auf Samstag die Zugangstüre zu einer Firma in der Brücklestraße gewaltsam aufgehebelt. Als nur wenige Minuten später die erste Polizeistreife am Tatort eintraf, waren von Zeugen zwei Männer beobachtet worden, die in Richtung Ortsmitte flüchteten. Ca. 45 Minuten später kehrten die Täter offenbar erneut zurück und wuchteten eine zweite Türe bei der Firma auf. Die Polizei umstellte das Gebäude und durchsuchte es zusammen mit einem aus Rottweil angeforderten Polizeidiensthund, allerdings ohne Erfolg.
Alkohol am Steuer
Seine auffällige Fahrweise hat am Samstag gegen 00.05 Uhr einen Autofahrer, der auf der Landesstraße von Denkingen in Richtung Gosheim fuhr, verraten. Da der BMW-Fahrer in Schlangenlinien fuhr und mehrfach auf den Gegenfahrstreifen kam, hielt die nachfolgende Polizeistreife den Verdächtigen in Gosheim an und führte eine Alkoholüberprüfung durch. Diese ergab mit 1,2 Promille einen Wert, der über der absoluten Fahruntüchtigkeit lag. Die Polizei ließ dem 37 Jahre alten Autofahrer eine Blutprobe entnehmen und behielt seinen Führerschein ein.
Neuhausen ob Eck
Vorfahrtsunfall fordert 7.000 Euro Sachschaden
Der ortsunkundige Fahrer eines Kombi hat am Samstag gegen 12.15 Uhr an der Einmündung der alten B 311 in die neue Trasse einen Verkehrsunfall verursacht. Er war auf der alten Bundesstraße 311 von Worndorf kommend in Richtung Meßkirch unterwegs und musste sich an der Einmündung erst orientieren, in welche Richtung er weiterfahren wollte. Als er schließlich nach links in Richtung Meßkirch abbog, übersah er einen vorfahrtsberechtigten BMW-Fahrer und es kam zum Zusammenstoß der beiden Autos. Ein dem vorfahrtsberechtigten BMW nachfolgender Autofahrer wich nach rechts aus, um einen Auffahrunfall zu verhindern und streifte dabei ein Verkehrszeichen. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.
Denkingen
Mehrere Hütten beschädigt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Täter war in der Nacht auf  Samstag im Denkinger Gewann „Auf dem Hägle“ in der dortigen Kleintierzuchtanlage unterwegs. In zwei der kleineren Gebäude verschaffte sich der Täter brachial Zutritt, ohne etwas daraus zu entwenden, in einem dritten Fall blieb es beim Einbruchsversuch. Zur Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen im  Bereich der Kleintierzuchtanlage gemacht hat, wird gebeten sich mit dem Polizeirevier Spaichingen, Tel.: 07424 / 9318-0, in Verbindung zu setzen.
Aldingen
Polizei sucht Unfallflüchtigen
Mit einer dubiosen Unfallflucht, die sich am Samstag gegen 9.45 Uhr ereignet hat, befasst sich derzeit das Polizeirevier Spaichingen. Zur Unfallzeit fuhr ein bislang unbekannter Autofahrer rückwärts von einem Parkplatz gegenüber dem Islamischen Verein in der Aldinger Straße gegen die Fassade des Vereinsanwesens. Obwohl es nach Spurenlage zu einem wuchtigen Aufprall kam, entfernte sich der Unfallverursacher unerkannt in Richtung B14 / Bärenstich. Bei dem Verursacherfahrzeug dürfte es sich aller Voraussicht nach um einen schwarzen Skoda, Modell Superb, handeln.Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Spaichingen rund um die Uhr entgegen.
(Polizeidirektion Tuttlingen)

Warum ist in Spaichingen kein "normaler" Fernsehempfang möglich? Ist die Stadtbevölkerung mit ihrer Abhängigkeit von Kabel bzw. Satellitenschüssel zufrieden, obwohl DVB-T, digitales terrestrisches (erdgebundene) Fernsehen möglich sein müsste?


Empfangsmöglichkeiten von DVB-T, Quelle: SWR.

62-jähriger Täter  wegen versuchten Totschlags in Haft

Dieses Polizeifoto zeigt eine "kleine Auswahl" der sichergestellten Waffen, u. a. eine  Kalaschnikow.
(tutut). Am Samstagmorgen ist in Schwenningen ein 30-jähriger Mann mit mehreren Schüssen schwer verletzt worden. Es handelt sich um den Sohn der Lebensgefährtin des 62-jährigen Täters, ein eingetragener Sportschütze. Das Amtsgericht Villingen hat gegen ihn am Sonntagmorgen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen.
Wie die Polizeidirektion Villingen-Schwenningen und die Staatsanwaltschaft Konstanz mitteilen, hat der deutlich alkoholisierte Täter bei seiner Festnahme durch ein Sondereinsatzkommando in seiner Wohnung in Oberbaldingen durch einen Polizeihund Verletzungen an Kopf und Brust erlitten. Er wurde nach der Eröffnung des Haftbefehls in das Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg eingeliefert. Auch das Opfer befinde sich in stationärer ärztlicher Behandlung. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte das Motiv der Tat in der persönlichen Lebenssituation des Täters zu suchen sein.
Während die Schüsse auf den 30-Jährigen aus einer kleinkalibrigen Handfeuerwaffe abgegeben wurden, beschoss der Täter bei seiner Festnahme den auf ihn zustürmenden Polizeihund mit einem Revolver, Kaliber 38, ohne diesen zu treffen. Die Ermittler fanden in derzeit immer noch beschlagnahmten Wohnung des 62-Jährigen in Oberbaldingen bislang eine Handgranate, eine Kriegs-, sieben Kurz-, vier Langwaffen. Diese wurden wie mehrere 1000 Schuss der dazugehörigen Munition sichergestellt. Welche der Waffen und Munitionsteile der Inhaftierte legal oder illegal besaß wie auch die Frage zu deren Herkunft soll noch ermittelt werden..
Angefangen hatte die Auswaindersetzung offenbar in der Wohnung der Lebensgefährtin des 62-Jährigen. Kurz vor 4.00 Uhr erhielt die Polizei einen Notruf, dass der Mann in Schwenningen in der Dauchinger Straße auf den Sohn der Wohnungsinhaberin geschossen und diesen verletzt habe. Noch bevor die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, flüchtete der Täter mit seinem Geschäftsfahrzeug. Der blutüberströmte 30-Jährige wurde mit Schussverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Er befindet sich nach einer Notoperation außer Lebensgefahr. Im Zuge der Fahndung wurde das gesuchte Fahrzeug gegen 5.00 Uhr in der Dorfstraße in Oberbaldingen in unmittelbarer Nähe der Wohnung des Täters festgestellt. Die Beamten gingen mit äußerster Vorsicht vor, forderten zusätzliche Kräfte aus den Nachbarrevieren und dem Landkreis Tuttlingen an und umstellten das Gelände weiträumig.
Zum einen hatte der Geflüchtete noch immer die Tatwaffe bei sich und zum anderen verfügte er ersten Erkenntnissen zufolge als Sportschütze legal über mehrere scharfe Waffen. Beamte des Sondereinsatzkommandos (SEK) rückten an und bereiteten die Festnahme vor. Hierbei stellten sie fest, dass der 62-Jährige im Eingangsbereich der Haustüre und im Treppenhaus eine große Menge Benzin verschüttet hatte. Ein Polizeihund wurde vorgeschickt. Als der auf Zugriffe trainierte Vierbeiner über die Treppe den Flur im ersten Obergeschoss erreichte, gab der Mann mehrere Schüsse aus einer scharfen Waffe auf das Tier ab. Der Hund wurde nicht getroffen, packte zu, überwältigte den Bewaffneten und machte ihn solange handlungsunfähig, bis dieser durch die Spezialkräfte festgesetzt und festgenommen werden konnte. Polizeikräfte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Bevor die Wohnung zur Spurensicherung betreten werden konnte, musste diese aufgrund der Benzindämpfe durch die Freiwillige Feuerwehr belüftet werden. Nicht schlecht staunten die Beamten, als sie die Wohnung betraten. Offensichtlich war der Mann zu allem bereit und nicht gewillt, sich festnehmen zu lassen. Hatte er sich doch neben einer Handgranate zwei weitere Kurzwaffen bereit gelegt. Und nicht nur das. Über zehn 11-KG Gasflaschen und über 300 Liter Diesel und Benzin in kleineren Gebinden standen bereit. Zur Sicherung der Granaten rückten Spezialisten des Landeskriminalamtes an. In der Wohnung fanden die Ermittler der Kriminalpolizei ein reichhaltiges Waffenarsenal, darunter ein Sturmgewehr AK 47 der Marke Kalaschnikow. Jetzt gelte es zum einen, die Umstände aufzudecken, die zum Schusswechsel in Schwenningen geführt haben und zum anderen zu klären, über welche Waffen der 62-Jährige legal verfügt hat.