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„Sie bringen beste Voraussetzungen mit“
Innenminister Gall und Schäfer führen Landrat Bär ins Amt ein
Von A. Lothar Häring
Es war eine Premiere in mehrfacher Hinsicht: Zum ersten Mal in der Geschichte des Landkreises kam ein Innenminister nach Tuttlingen, um den Landrat einzusetzen. Umgekehrt war es für Minister Reinhold Gall (SPD) und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (Grünen-nah) die erste Amtshandlung dieser Art...Entschuldigen ließen sich die Alt-Landräte Hans Volle und Guido Wolf...Anton Stier, Stellvertreter des Landrats und Bürgermeister von Frittlingen, betonte,...Der Kreistag werde auch weiterhin an einem Strang ziehen.
(Schwäbische Zeitung. Ist L A.H. Kauder-nah und sonstwas fern? .Wer hängt am Strang? Hat dem Westchef der Schwäz das Buffet gut gemundet? Musste Guido Wolf dringend Präsident?)

Der Oberbürgermeister will mit dem Landrat Boot fahren
Redner der Amtseinsetzung bieten Stefan Bär eine gute Zusammenarbeit an
(Schwäbische Zeitung. Wer muss rudern?)
CDU-Stadtverband verändert sich stark
Hauptversammlung gibt neuen Funktionären Rückenwind
Große personelle Veränderungen hat die Hauptversammlung der CDU am Mittwoch im „Engel“ gebracht. Tobias Schumacher hat sein Amt als Vorsitzender in die Hände seines Gemeinderatskollegen Ralf Ellenberger übergeben...Außerdem zog sich seine Stellvertreterin Karin Pfriender...zurück,.. Für sie gewählt wurde CDU-Kreisgeschäftsführer Ulrich Braun.
(Schwäbische Zeitung. Seit wann bläst Rückenwind von vorne? Wird ein Vorsitzender nicht gewählt, sondern vom Vorgänger ernannt? Ist ein Kreisgeschäftsführer nicht auch von einem Kreisvorsitzenden abhängig, der zufällig Tobias Schumacher heißt? Worin bestehen die Veränderungen, waren die Leute nicht schon bisher da?)
Ansichtssache
Reformprozess vorantreiben
Von Regina Braungart
Es ist eine spannende Mischung an Leuten, die jetzt im Vorstand und Beirat der Spaichinger CDU engagieren. Einige, die sich früher in der Jungen Union engagierten, andere, die über den Bürgermeisterwahlkampf den Drang zum Selbermachen haben. Der Generationswechsel ist komplett vollzogen.
(Schwäbische Zeitung. Leutemischung mit einem Generationswechsel von einem 33-Jährigen zu einem Alteren? Rolle rückwärts zum Selbermachen? Gab's ja schon auf Facebook. Klappe zu,  Affe tot. Reformhaus CDU?)
Für die Religionsfreiheit ins Gefängnis
Trotz Redeverbot predigte Pater Rupert Mayer weiter – Serie Teil 6
(Schwäbische Zeitung. Keine Ahnung, aber darüber abschreiben lassen? Ist der Mann nicht schon  längst tot?)
Wenn der Mieter zum Alptraum wird
Offene Rechnungen und eine verwahrloste Wohnung machen Vermietern zu schaffen
(Schwäbische Zeitung. Auch Vermieteralpträume gibt's.)
Das neue Rathaus kommt an den Platz des alten
(Schwäbische Zeitung. Der Inhalt bleibt auch.)
Maibaum wird aufgerichtet
Laut Ortsvorsteher Albert Gruler packt bei der Aufstellung des Maibaums vor dem Aixheimer Rathaus jeder mit an, der da ist.
(Schwäbische Zeitung. Wer nicht da ist, packt ein?)
Bergwacht-Team bekommt neue Lampen
(Schwäbische Zeitung. Suchen sie damit Menschen?)
Skiläufer wollen künftig mehr Rennen fahren
(Schwäbische Zeitung. Rennen statt laufen.)
Kinder spielen die Geschichte vom Regenbogenfisch nach
39 Hohenberg-Schüler aus Fridingen entführen das Publikum mit ihrem Musical auf den Meeresgrund
(Schwäbische Zeitung. Genügt die Donau nicht?)
Kindergarten investiert 800 Euro in Erzieherinnen
(Schwäbische Zeitung. Wieviel gibt's dafür?)
Schwandorfer Frühling ist morgen im Bürgersaal
(Schwäbische Zeitung. Wer hascht ihn?)
Stadtkapelle meldet sich feurig zurück
Das Galakonzert am morgigen Samstag nimmt sich der Klänge des Balkans an
(Schwäbische Zeitung. Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen?)
Bahnexperten sprechen über Zukunft der Schiene
Am Samstag kommen DB-Vertreter, Umweltexperten und Schienenbegeisterte zu einem Forum zusammen
(Schwäbische Zeitung. Drohen Züge ohne Schienen?)
Akkordeonisten sorgen für „Africa-Feeling“
Der Harmonikaclub Deilingen-Delkhofen glänzt beim Konzert mit Abwechslung
(Schwäbische Zeitung. Liegt der Phantasieort in Afrika?)
„Krematorium ist keine Gefahr fürs Wasser“
(Schwäbische Zeitung.In Talheim wird der Tod neu erfunden.)
Bäume stehen
(Schwäbische Zeitung. Wieviele Bäume füllen noch das Altpapier?)
 

Sparen wohl nicht alleiniger Grund für die KV
(tutut). Einen trifft's immer, wenn gespart wird, um diesen stets falsch verwendeten Begriff zu nehmen. Denn wenn heute von Sparen die Rede ist, wird nicht irgendwo etwas zurückgelegt, sondern es wird weniger ausgegeben. Dies dürfte aber nicht der alleinige Grund sein, weshalb die verantwortliche Kassenärztliche Vereinigung offenbar vorhat, den ärztlichen Bereitschaftdienst an Wochenenden und Feiertagen im Raum Spaichingen-Heuberg abzuschaffen. Das Durchschnittsalter der Ärzte auf demLand hat zugenommen, ihre Zahl ab. Außerdem sind immer mehr Frauenin diesem Beruf tätig. Alles schlechte Voraussetzungen für einen strapazösen Bereitschaftsdienst.
Deshalb ist es falsch, gleich wie ein Wolf den Mond anzuheulen, nur weil er da ist. Wer sich mit diesem Thema beschäftigt, muss seinen Verstand einschalten. Weniger Bereitschaftsdienst im Raum Spaichingen muss nicht gleich den Notfall für die Region bedeuten. Die Kassenärztliche Vereinigung hat zum Beispiel festgestellt,dass dass immer weniger Menschendiesen Dienst in Anspruch nehmen, weil sie gleich selbst die nächste Klinik aufsuchen. Im Fall des Falles, ist der Ruf nach Notarzt und Krankentransport wohl auch der bessere Weg.
Deshalb muss die ländliche Welt im nördlichenKreis Tuttlingen nicht untergehen, wenn einsolcher Bereitschasftdienst nur noch im Raum Tuttlingen angeboten wird. Wer mal die Bereitschaft eines Facharztes an einem Wochenende oder Feoertag in Anspruch genommen hat, wird wissen, dass da schon längst zum Teil weite und umständliche Wege üblich sind.
Dass Ärzte selbst unterschiedlicher Meinung sind, wenn es um den Bereitschaftsdienst geht, ist verständlich. Denn wer macht schon gerne einen solchen Einsatz rund um die Uhr, selbst wenn es in einer größeren Stadt ist?
Wenn die KV tatsächlich vorhat, den ärztlichen Bereitschaftsdienst im Raum Spaichingen-Heuberg abzuschaffen, gilt es, vor Ort pragmatisch darauf zu reagieren und die Realität zur Kenntnis zu nehmen. Im Mediz8nsatudium sind zwei Drittel der Erstsemester heute Frauen, über die Hälfte der Ärzteüber 35 sind ebenfalls weiblich. Darauf muss auch in einem Landkreis wie den hiesigen reagiert werden. Festzuhalten an dem, was mal früher war, und Geschrei zu machen des Geschreis wegen, führt zu nichts.
Wer sich der Zukunft in der medizinischen Versorgung zuwenden will, muss sich in der Schweiz oder in Skandinavien umsehen. Alte Strukturen sind nicht mehr zu halten. Die Götter in Weiß haben abgedankt. Viele von ihnen wissen es nur noch nicht.


Wo dem Land die Stunde schlägt: Villa Reitzenstein.
Ellenberger folgt Schumacher nach
Gestern Abend hat er wahrgemacht, was er bereits bei seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden angekündigt habe: Tobias Schumacher gab sein Amt als CDU-Stadtverbandsvorsitzender in der Hauptversammlung der Partei an Ralf Ellenberger (45 Jahre) weiter. 51 der 54 Mitglieder stimmten dem Vorschlag Schumachers zu. Ellenberger arbeitet seit wenigen Tagen als Nachrücker im Gemeinderat mit Schumacher zusammen. Er werde versuchen, so Ellenberger, den eingeschlagenen Weg weiterführen und neue Ziele mitzudefinieren.
(Schwäbische Zeitung. Es war Abend, und es kam der Morgen, und schon im Blatt. Ist Schumacher doch Bürgermeister geworden,gefühlt? Da waren es nur noch 54. Ist ja wurscht, wer unter dem Kreis- und Fraktionsvvorsitzenden Vorsitzender wird.)
Bürgermeister für Flughafenanbindung
Bei ihrer jüngsten Kreisverbandsversammlung haben sich die Bürgermeister und Ortsvorsteher im Landkreis Tuttlingen einstimmig für die Anbindung der Gäubahn an Flughafen und Messe Stuttgart ausgesprochen...Ausdrücklich unterstützt wurde die Initiative des Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Gäubahn, Landtagspräsident Guido Wolf, der eine Beteiligung am Verfahren fordert.
(Schwäbische Zeitung. Mit Wolfs Ringzug? Leitet Guido Wolf Landtagssitzungen auf der Gäubahn? Was hat der denn während der Regierungszeit der CDU gemacht, kannte er da als unbekannter Hinterbänkler im Landtag noch nicht die Gäubahn? Ist er inzwischen überall dabei, wenn er auch nicht dabei ist? Der Immerdabei? Ist ja fast schon wie Jesus. Die Gäubahn hat noch nie etwas mit dem Flugplatz zu tun gehabt. Den gab es noch nicht, als die Gäubahn schon war. Was ist das wieder für eine Tuttlinger Erfindung?)
Swingend und tanzend feiern 500 Gäste in den Mai
...Mehr Fotos gibt es unter www.schwaebische.de (abra) Foto: Regina Braungart
(Schwäbische Zeitung. Klar, wer mehr lesenund sehen will: Internet. NBZ!) Immerhin ein sensationell aktueller Bericht schon am 3. Mai exklusiv von abra im Blatt.)
Musiker vollziehen Gabrielis Einfluss nach
Studierende des Instituts für alte Musik gastieren in der Dreifaltigkeitsbergkirche
(Schwäbische Zeitung. Die Spaichinger auch? Das Wichtigste vom Tage, außer Kirche nichts gewesen? Doch, natürlich, Fritz Mattes und seine Begegnungen mit Rupert Mayer, ganz Spaichingen erinnert sich noch, gell?)
Regenbogengruppe besucht Landtag
Landtagspräsident Guido Wolf MdL hatte die Regenbogengruppe (Selbsthilfegruppe bei Depressionen) in den Landtag eingeladen...Eine Mitarbeiterin Wolfs begrüßte die Gruppe und überreichte ein Geschenk. Denn durch Terminüberschneidungen war Guido Wolf persönlich verhindert.
(Schwäbische Zeitung. Depremierend. Immer noch lobsudelt die Schwäz ihrem Landtagspräsidenten, selbst wenn der nicht da ist. Göttlich?)
Vorleser können sich weiterbilden
(Schwäbische Zeitung.In der Grundschule Denkingen?)
Leitsystem soll auf Institutionen hinweisen
Aldingen möchte mehr Service für Bürger und Besucher anbieten
(Schwäbische Zeitung.Heutzutage verirrt man sich so leicht.)
Don Bosco hat noch Plätze frei
Der Kindergarten in Langwiesen wirbt am Samstag mit einem Tag der offenen Tür für sich
(Schwäbische Zeitung. Das Wichtigste von Trossingen. Können all die Kleinen schon lesen?)
Maipokalschießen lockt viele Schützen zum Fest
Sportleiterin Anke May verzeichnet einen Teilnehmerzuwachs bei Jugendlichen und Frauen
(Schwäbische Zeitung. Na also,doch noch was los in Trossingen.)
Meisterliches Konzert eröffnet Meisterkurs für Pianisten
(Schwäbische Zeitung. Meister des Trossinger Worts. Demnächst beim Schreinermeister?)
Wofgang Gruners Flügel kommt bei Sängern gut an
(Schwäbische Zeitung. Geflogen?)
Schüler pflegen Gedenken
Geschichts- und Religionsunterricht der anderen Art
Die Schüler der Klasse 9a der Realschule Gosheim-Wehingen lernen nicht nur im Klassenzimmer. Mit dem Bus ging es nach Schörzingen, einem Stadtteil von Schömberg bei Rottweil. Vor Ort konnten die Jugendlichen die deutsche Geschichte direkt erfahren und gleichzeitig die Geschichte der Gedenkstätte Eckerwald erhalten.
(Schwäbische Zeitung. Relgion und Verbrechen? Ja, da war was.)
Gartenbauer freuen sich über Nachwuchs
(Schwäbische Zeitung. Blümchen und Bienchen?)
Traktoren-Club arbeitet auf Hochtouren
(Schwäbische Zeitungen. Tuktuk in Deilingen-Delkhofen, das es nicht gibt.)
5000 Euro für Jugend und neuer Unimog
(Schwäbische Zeitung. Preis von dem Ding vergessen?)
Eine Frau reicht für Abraham und alle Söhne
Bea von Malchus macht Theater ums Alte Testament
(Schwäbische Zeitung. Tritratrulala?)
Feuerwehren haben 19 neue Maschinisten
(Schwäbische Zweitung. Feuerwehrmelderzeitung.)
Junge Wanderer schweben in den Bäumen
Schwäbische Albvereine locken Eltern und Kinder in den Hirsch-Erlebniswald
(Schwäbische Zeitung. Schwäz auf Wolke 7?)
Umfrage
„Man sollte über die Hintergründe von Feiertagen nachdenken“
Das fünfte Frühlingsfest des Sportvereins Bubsheim ist am Donnerstagabend im Vereinsheim losgegangen. Am 1. Mai, am Tag der Arbeit, ist es ausgeklungen.
(Schwäbische Zeitung. Keiner fragt, die Schwäz antwortet. Man sollte auch mal die Klappe halten können.)
Manche schlagen mit Maischerzen über die Strenge
In Albstadt wird ein Lastwagen eingesprüht
(Schwäbische Zeitung.In Hechingen ist ein Fahrrad umgefallen.)
Polizei beendet Abi-Streich
Weil ein Abi-Streich in der Nacht von Montag auf Dienstag zu eskalieren drohte, haben die Verantwortlichen gegen ein Uhr über Notruf um polizeiliche Hilfe gebeten. Mehrere fremde Gäste hatten zuvor für Unstimmigkeiten auf der Veranstaltung gesorgt. Als eine Streifenbesatzung zu der Schule fuhr, stellte sie schon im Eingangsbereich ein „Schlachtfeld“ – zerbrochene Flaschen und Unrat – fest. Im Bereich des Schulhofs befanden sich etwa 100 Personen, die sich teils gegenseitig umherstießen. Die Situation drohte in einer größeren Schlägerei zu enden. Die Beamten forderten daher weitere Polizeikräfte zur Verstärkung an.
(Schwäbische Zeitung. Reifes Zeugnis. Wo ist der Streich?)
„Wir sind dankbar, dass es Dich gibt“
Der frühere SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Herbert Moser schreibt seinem Weggefährten Erich Weber
(Schwäbische Zeitung. PM. Paulus Moser?)
Musikverein reist musikalisch um die Welt
(Schwäbische Zeitung. Die Welt heißt Wurmlingen.)
Die Polizeireform wirft neue Fragen auf
Kritiker beanstanden Zuschlag für Tuttlingen – Geht auch die Verkehrsdirektion nach Rottweil?
(Schwäbische Zeitung. Lothar A. Häring antwortet nicht. Er überlässt dies Volker Kauder. Dessen Nebenzimmerauftritt in Tut gibt wohl noch mehr her als die bisherigen 230 Zeilen. Sein Herr und Meister?)
Bubsheims neuer Schultes
Bürgermeister Thomas Leibinger startet in sein Amt
Sonderveröffentlichung
(Schwäbische Zeitung. Wo laufen sie denn? Reklameseite. Dabei hat der im ersten Wahlgang gewonnen, obwohl die Schwäz wohl vier Kandidaten gleichauf sah.)

Als Kaiser Friedrich III. im Tuttlinger Straßenkot steckenblieb

(tutut). Wenn gar nichts geht vor lauter Düsternis, dann klärt angeblich die Besinnung auf die Vergangenheit auf. Nostalgisch verbrämen lässt sich alles. Kein Wunder, dass die gute alte Zeit herhalten muss, wenn Denkfaulheit und Unbildung bequemer sind, als den Verstand einzuschalten. So glaubte doch wohl die Schwäbische Zeitung tatsächlich, mit altem aus Chroniken abgekupferten Gruscht neue Leser gewinnen zu können. Ausgerechnet. Nicht mal auf Fasnetsumzügen sind alte Kamellen gefragt. Wem nichts mehr einfällt, versucht's halt mit Einfalt.
Wie die gute alte Zeit wirklich war, nämlich eine schlechte alte, kann jeder erkennen, der mal über die römische Zivilisation von vor 2000 Jahren gestaunt hat und entgeistert war über den Rückfall in die Primitivität im gottesstaatlichen Mittelalter.
Ein sicherlich nicht einmal besonders krasses Beispiel ist aus dem Tuttlingen des 15. Jahrhunderts überliefert. Dirk Maxeiner und Michael Miersch schildern es in ihrem Buch "Öko-Optimismus" über "Die schlechte alte Zeit". Da heißt es: "Im 15. Jahrhundert beschwerte sich Kaiser Friedrich III., dass bei einem Besuch im schwäbischen Tuttlingen sein Pferd im Straßenkot steckenblieb".
Seit der Antike seien alle Aufforderungen der Obrikgkeit, die Nachttöpfe nicht aus den Fesnstern zu entleeren, vergeblich verhallt.Trotz hoher Strafen. So habe Ferdinand I. von Aragonien angeordnet, "dass jene, welche bei Tag oder Nacht Unrat, Mist, Schutt usw an anderen als den bezeichneten Orten ablagern, ergriffen und in die Galeere geschickt oder durch die ganze Stadt gepeitscht werden sollen" ("Öko-Optimismus").
Oft scheint es nicht nur so, dass sich da in der Einstellung der Menschen kaum etwas geändert hat. Man sehe sich mal etwas näher die Straßenränder an oder wilde Müllablagerungen, sei es in der Landschaft oder einfach vor überquellenden Containern. Wer wünschte sich da nicht einen Ferdinand I. her?


Wunder gibt es immer wieder.
500 Gläubige grüßen in der Maiandacht Maria
(Schwäbische Zeitung. Spaichingerin?)
Bischof Fürst kommt zu Ehren Pater Mayers
Der Geistliche wirkte hilfsbereit und gewinnend – Serie Teil 4
(Schwäbische Zeitung. St. Rupertsblatt?)
Vortrag: Ein Mann – (k)ein Wort
Die Primtalschnecken Spaichingen, ein Frauenkreis der katholischen Kirche, veranstalten am Mittwoch, 9. Mai einen Vortrag um 20 Uhr im Edith-SteinHaus. Das Thema: „Ein Mann - (k)ein Wort: Warum Männer nicht über Gefühle reden und Frauen sich nicht damit abfinden.“
(Schwäbische Zeitungen. Mit Kräuterbutter?)
Gäste genießen Internationales
Das Bierfest der Stadtkapelle Spaichingen hat am Samstag an die 1600 Besucher angezogen. Es gab neben Leckereien zum Essen eine große Auswahl an Ständen mit Bieren aus aller Welt und einer Auswahl an Alkoholika.
(Schwäbische Zeitung. G'suffa!)
Nachgefragt
„Sorgenscheuchen“ sollen Kindern helfen
Für wohltätige Zwecke bastelt die 75-jährige Margarete Rose ihre „Sorgenscheuchen“, kleine zehn bis 15 Zentimeter große Püppchen aus Stoffresten, Papierball und Schaschlikstäbchen. Wolfgang P. Moseler hat sich mit ihr unterhalten.
(Schwäbische Zeitung. Auch nachgefragt: Wo drücken die Schwäz die Sorgen?)
Fest fällt ins Wasser
Das Aprilwetter hat dem gemeinsamen Fest von Albverein und Obst- und Gartenbauverein einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der gepflanzte „Rosenapfel vom Schönbuch“ war kaum festgezurrt, da prasselten die Regenschauer auf die Zuschauer herunter.
(Schwäbische Zeitung. Aixheim nicht wetterfest?)
Muskelkraft von 30 Männern reicht für Maibaum
(Schwäbische Zeitung. Gruppenbild ohne Maibaum. Dazu ins Freilichtmuseum?)
Fridingen hat ersten Bürgermeister-Kandidaten
27-Jähriger aus Hohberg bei Offenburg gibt seine Bewerbung ab
René Wienhold ist ganz begeistert von Fridingen...
(Schwäbische Zeitung. Kommt aus Leipzig, wohnt in Friesenheim, arbeitet für die Kunstgemeinde Hohberg, Lebensgefährtin im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, und ist jetzt begeistert von Fridingen und schon immer von der Feuerwehr. Erwartet jemand das Gegenteil? Hunde haben sie, in einem Fastnachtsverein ist er, so muss man dort auch nennen, was anderswo eine Narrenzunft ist.)
VdK bestätigt Vorstand im Amt
Kreisverband steht trotz Umzug des Büros nach Stetten gut da
(Schwäbische Zeitung. Das sind die Sensationen, auf die Leser warten.)
Leerstehendes Schulgebäude soll „Klanghaus“ werden
Schwandorfer schlagen Projekte für Förderprogramme vor – „Rufbus“ nur als Bürgerinitiative möglich
(Schwäbische Zeitung. Wünsche selber erfüllen.)
Mühlheimer putzen Gemarkung heraus
Rund 70 Personen, vorwiegend Kinder und Jugendliche, haben jetzt bei der Aktion „Saubere Landschaft“ einen Beitrag für eine unratfreie Landschaft auf der Gemarkung Mühlheim und Stetten geleistet.
(Schwäbische Zeitung. Gruppenbild ohne Gemarkung. Dazu noch zwei ähnliche Bilder über Unratsammeln anderswo. Warum nicht Vermeidung statt Foto?)
Hagen und Müller ehren langjährige Feuerwehrleute
(Schwäbische Zeitung. Auf der ganzen Seite vier farbige Bilder von Farblosen. Ja, so muss Bunt sein! Lang und jährhig.)
Nahtod-Betroffene berichten von Lichtern und Gefühlen
Experte berichtet beim Zehnjährigen der Hospizgruppe
„Blicke hinter den Horizont“. Zu diesem Thema hat Jörg Bruhn, Lehrer i.R. für Religion, Deutsch und Philosophie, bei der Hospizgruppe Heuberg einen Vortrag gehalten.
(Schwäbische Zeitung. Experte für Esoterik? Immerhin farbig.)
Oechsle erzählt von „Gsälz“ und „Moscht“
Musikverein Gosheim holt einen echten Experten der Mundart in den Ort
Wohin legt sich der Schwabe zum Mittagsschlaf? – Auf die Couch, aufs Kanapee, aufs Chaiselongue oder aufs Sofa. Die Begriffe kommen aus dem Englischen, Französischen oder gar Arabischen. Warum gibt es kein deutsches Wort dafür? – Der Mundartdichter Hanns-Otto Oechsle weiß es. „Wir Schwaben schaffen auch mittags und legen uns nicht hin.“
(Schwäbische Zeitung. Schwäbisch in Gosheim?)
Erwachsene begreifen die Gebote
Ein Jahr lang haben sich die Gruppen I und II der WeG – Wege erwachsenen Glaubens. Das ist eine Gruppe von Erwachsenen innerhalb der katholischen Kirche Wehingen – mit den Zehn Geboten beschäftigt.
(Schwäbische Zeitung. Halten!)
Kreissparkasse steckt 20 Millionen Euro in Neubau der Verwaltung
Es ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Kreissparkasse Tuttlingen: 20 Millionen Euro kostet der Neubau zweier Verwaltungsgebäude an der Friedrichstraße hinter der Hauptgeschäftsstelle an der Bahnhofstraße. Das alte Fabrikgebäude Türk + Hillinger, das das Geldinstitut 1990 erworben hatte und in dem zur Zeit 100 Sparkassen-Mitarbeiter unter anderem aus dem technischen Bereich schaffen, wird laut Bank-Vorstand Lothar Broda noch dieses Jahr abgerissen. Im Frühjahr 2013 sollen die Bauarbeiten beginnen und bis Mitte 2015 abgeschlossen sein.
(Schwäbische Zeitung. Wer sie findet, darf sie behalten?)
Interview
„Dekan zu sein, war ein Traumjob“
Nach 14 Jahren wird Frank Morlock (60) am Sonntag in den Vorruhestand verabschiedet
(Schwäbische Zeitung. Aufgewacht?)
Nachgefragt
„Ich wurde freundlich aufgenommen“
Seit einem halben Jahr ist Karl-Heinz Weber nun Dirigent der Musikkapelle Seitingen-Oberflacht. Sabine Felker hat sich mit ihm unterhalten.
(Schwäbische Zeitung. Thriller.)
Kathrin Ilg wirbt für „Baku yie“
Der Verein möchte Kindern in Ghana und Togo den Schulbesuch ermöglichen
(Schwäbische Zeitung. Betroffenheitsgutmenschentum schadet.)
Neuer Baum soll Durchhausen neue Äpfel bescheren
Der Obst- und Gartenbauverein und der Schwäbische Albverein pflanzen auf dem Scheckenbühl
(Schwäbische Zeitung. Alte aufgegessen?)

Neue Sonderausstellung im Freilichtmuseum wird eröffnet

Foto: FLM Neuhauen ob Eck.

(tutut).  Ganz schön haarig kann es für die Besucher in diesem Jahr im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck werden. Denn das Neuhauser Museumsdorf geht in dieser Saison „Haarigen Sachen“ auf den Grund. Im Mittelpunkt steht dabei die neue Sonderausstellung mit dem gleichnamigen Titel. Am Sonntag, 6. Mai, wird Landrat Stefan Bär die Saisonausstellung um 11 Uhr im „Schafstall“ des Freilichtmuseums eröffnen.
Das Ausstellungsteam des Museums wird gemeinsam mit den „mehr oder weniger haarigen“ badischen „Gälfiäßler“ mit haarigen Geschichten in die neue Ausstellung einführen. Mit zahlreichen Exponaten und Inszenierungen, sogar einem originalen historischen Frisörsalon aus Tuttlingen, mit verschiedenen Ton- und auch Filmdokumenten beleuchtet die Ausstellung den kulturträchtigsten Körperteil des Menschen.
Dabei soll die Kulturgeschichte zwar nicht „an den Haaren herbeigezogen“ werden, aber immerhin „am Haar aufgehängt“ werden. Als wohl auffälligstes äußeres Merkmal des Menschen, das Einstellungen, Einschätzungen, ja auch Vorurteile prägt, spielt das Haar bei der Selbstdarstellung  und in der Gesellschaft seit Menschengedenken eine besondere Rolle und ist wohl auch der Körperteil, der seit jeher am meisten manipuliert wurde. Dabei spielt das Haupthaar nur die Hauptrolle, aber längst nicht die einzige.
Ganze Kulturen, Moden und Zeiterscheinungen lassen sich an den Haaren greifen. Die Ausstellung ist im Bauernhaus „Biehle“ bis zum Saisonende am 28. Oktober zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Für Gruppen bietet das Museum Sonderführungen auf Anmeldung und für Schulklassen gibt es auf Wunsch spezielle altersgerechte Sonderführungen durch die Ausstellung. Das Freilichtmuseum ist von 9 – 18 Uhr geöffnet. Mehr Infos beim Info-Service des Museums unter 07461-926 3205 oder auch im Internet unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de.

Gehört Lothar A. Häring zur Propaganda-Abteilung von Volker Kauder? Warum wird am Montag auf der Tuttlinger Seite unter dem Titel "Volker Kauder besänftigt seine Kritiker - Der Wahlkreisabgeordnete verteidigt beim Politischen Frühschoppen die CDU-Politik" ein Text veröffentlicht, der statt mit Lothar A. Häring mit PM (Pressemitteilung) gekennzeichnet hätte werden müssen? Könnte die Reklame-Abteilung von Volker Kauder dies besser? Warum lässt L.A.H. Fragen und Antworten von Volker Kauder selber produzieren? Warum erfahren die Leser nichts über die angeblichen Kritiker, die  im Nebenzimmer des Tuttlinger "Engel" wohl unter Kauders Namen zusammengekommen sind, 40 sollen es gewesen sein? Gegen wen hat er sich dort verteidigt? Warum werden über eine solche Randgruppenveranstaltung  122 Zeilen plus dreispaltigem Portraifoto (macht weitere 108 Zeilen), zusammen also 230 Zeilen (!) veröffentlicht? Warum wird dieser Text auch noch mit einem dpa-Foto illustriert? Hat die Redaktion kein Kauder-Foto im Archiv? Ist dies ein Beispiel dessen, was die Zeitung und L.A.H. unter Journalismus verstehen, nämlich reine CDU-Kauder-Propaganda von gigantischem Ausmaß für einen popeligen Nebenzimmer-Auftritt?

Heute wird empfohlen:
Ein christliches Blatt auf dem Boulevard
...Wie die Schwäbische Zeitung ihre Leser heimatlos macht...
www.reporter-forum.de/fileadmin/pdf/.../text_freudenreich.pdf

Maibaum umgesägt, Bäume gefällt, Farbschmierereien
(tutut). Zehnmal mussten die Beamten der Polizeireviere Tuttlingen und Spaichingen in der Nacht auf  Dienstag "beim Tanz in den Mai" im Landkreis Tuttlingen ausrücken - vereinzelt auch wegen Straftaten. Dass es nur zehnmal notwendig war, so die Polizeidirektion Tuttlingen in einer Pressemitteilung, liege auch u.a. an einem Konzept, extra wegen des Maiensteckens Polizeistreifen einzusetzen.
Diese seien im gesamten Landkreis Streife gefahren, hätten frühzeitig zumeist junge Personen angesprochen, von denen eventuelle Störungen erwartet werden konnten, und so bereits im Vorfeld vieles verhindern können. Bei den zehn Fällen habe es sich meist um groben Unfug gehandelt, verursacht durch Kinder oder Jugendliche.
Diese hätten in einem Fall in Spaichingen ein Wohnhaus mit Eiern beworfen, in Wurmlingen Böller gezündet und auf offener Straße Toilettenpapier verbrannt sowie Autos mit Ketchup, Haferflocken und Sonstigem verschmiert.
Insgesamt sei es jedoch auch zu sechs Fällen von Sachbeschädigung gekommen, zu denen weitere Ermittlungen eingeleitet werden mussten. So hätten noch Unbekannte in Denkingen auf gleich zwei Privatgrundstücken jeweils einen Zwetschgenbaum umgesägt. Hierdurch sei ein Sachschaden von etwa 1 500 Euro entstanden.
In Spaichingen seien an einem Pkw die Scheibenwischer verbogen worden. Auf einen in einem offenen Carport abgestellten Pkw hätten fünf Jugendliche Steine geworfen und durch Kratzer auf dem Dach geringen Sachschaden verursacht.
Mit vermutlich professionellem Gerät haben laut Polizei noch Unbekannte in der Nacht zum 1.Mai den Maibaum in Tuttlingen - Eßlingen abgesägt und im Weg liegen lassen.
In Fridingen wurden eine Scheibe der Festhalle durch einen Steinwurf beschädigt sowie Farbschmierereien mit einem Lippenstift verursacht. Bei diesen Delikten handele es sich um eine gravierende Straftat, die weder als Maischerz noch als Fälle groben Unfugs angesehen werden könnten. Für Sachbeschädigung sehe das Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe vor.
Auch im Nachbarlandkreis das "Übliche"
"…und dann war da wie alle Jahre wieder die Nacht zum 1. Mai und wie alle Jahre nichts Neues", stellt die Polizeidirektion Villingen-Schwenningen fest: "Eierwerfende Jugendliche, umgebogene, beschädigte Verkehrszeichen und ausgehobene Gullideckel in Schwenningen, beschädigte Straßenlaternen in Weigheim, mit Ketchup verschmierte Hauswände in Dauchingen, bringen weder die Geschädigten noch die aufnehmenden Polizeibeamten zu einem Schmunzeln. Während den unbekannten Tätern, die in Dauchingen die komplette Garteneinrichtung einer Gaststätte mit Tischen, Bänken und Dekoration in der Gemeinde verteilt hatten, wenigstens noch Fleiß bescheinigt werden kann, wurden ansonsten lediglich sinnlose Sachbeschädigungen bekannt".

Hexen und Teufel tanzten in der Nacht den Heubergwalzer

(tutut). Hat sie jemand gesehen, wer ist ihnen begegnet in der vergangenen Nacht? Auf dem Heuberg waren sie wie gewohnt wieder versammelt. Unter "ihrem" Apfelbäumchen. Es waren nicht nur die Hexen des ländlichen Raumes, die sich dort trafen. Bevor nachgesehen wird, wer da alles an Walpurgis weiblicherseits auf dem Heuberg unterwegs gewesen ist, so mancher hat da sicher das ganze Jahr über seinen Verdacht, muss einfach zur Kenntnis genommen werden, dass das Ganze  Tradition ist, nicht nur fastnächtliches Brauchtum. Denn, dies berichten Experten des Hexenwesens, Ditte und Giovanni Bandini, in ihrem Buch "Kleines Lexikon des Hexenwesens" (dtv), hat der Heuberg unter Hexen einen besonders guten Ruf.
Er ist "einer der bekanntesten Hexentanzplätze in Schwaben". Deshalb sollen sich hier, so heißt es in dem Büchlein, "jede Freitagnacht -und natürlich erst recht an Walpurgis (30. April) die Hexen unter einem großen Apfelbaum versammeln, der das 'Hexenbäumle' genannt wurde. Der 'Hexenturm' aber, der sich auf dem Gipfel des Berges erhebt, soll der Wohnort des 'Heuberger Hexleins' gewesen sein - einer, wie die Sage weiß, untersetzten Frau 'mit großem Kopf, wie der Mond am Himmel, und mit kleinen, kleinen Füßlein. Alle Hexen wurden von ihm bewillkommt. Da ging's an ein Tanzen, und nach dem Tanz fing das Hexlein an zu prophezeien, ob die Weiber noch lange ihre Männer haben, oder sie bald verlieren und welche sie dann bekommen".
Während von heutigen Frauen eher bekannt ist, dass sie ernsthaftem soliden Gewerbe nachgehen wie Aquarellmalen, Buchschreiben oder Zeitungen füllen, aber keinesfalls auf dem Kehrbesen durch die Lüfte reiten, anstatt denselben durch den Rinnstein zu fegen, ist der Hexentanzplatz auf dem Heuberg schon seit 1509 aktenkundig. Seltsam, dass noch keine der zahlreichen Hexenzünfte auf dem Heuberg auf die Idee gekommen ist, dieses Datum zur eigenen Altersbestimmung heranzuziehen.
Dies dürfte vielleicht daran liegen, dass seinerzeit berichtet wird, dass "nicht wenige Frauen" verbrannt worden seien, nachdem sie unter Folter gestanden hätten, auf einer Sau oder einer grauen Katze auf den Heuberg geritten zu sein. Die Besenmobilität kam wohl erst später.
Auf dem Heuberg hätten sie, so wurde damals vermutlich im Hexenboten berichtet, mit anderen Hexen und Teufeln getanzt. Wahrscheinlich den Heubergwalzer, Urvater heutiger Ringelreigen unterm Maibaum. Wenn die Leute auf dem Heuberg damals glaubten, "Gespenster und Luftgesichte" gesehen zu haben, sollen die sie dies für Zauber von Hexen und Teufeln gehalten haben. Heute wissen's die aufgeklärten Menschen ja besser: Für Zauber, auch fauler Art, sind keineswegs Hexen oder Teufel verantwortlich. Die üblichen Verdächtigen sind fast täglich nachzulesen, beispielsweise auch in einer Heubergpostille. Keineswegs, wie glaubhaft versichert wird, von Hexen und Teufeln verfasst.
Nicht weniger teuflisch oder hexistisch ist, was Walpurgis oft an grobkriminellem Unfug getrieben wird, nachdem es früher als Maien (pro) oder Besenstiel (kontra) Mädchen gegenüber aufgerichtet worden ist. Mancherorts,so heißt es im "Heimatbuch des Heubergs", "Albbilder", sei es "Sitte, neugewählten Gemeinderäten eine große Tanne vor's Haus zu stellen. Es wird in einigen Talorten am 1. Mai aller mögliche Unfug angerichtet, besonders mit den im Hof umherstehenden Geräten".
Was die Tannen betrifft, müsste in Spaichingen ja jetzt ein ganzer Wald hingerichtet werden, wie sich mal präzise ein früherer bayerischer Ministerpräsident ausdrückte, als er Blumenpflege meinte. Offen muss die Frage bleiben nach den Hexen und Teufeln. Wenn sie nicht alle verbrannt worden sind, dann tanzen sie ja wohl noch heute. Wer hat sie gesehen, letzte Nacht? Ehrlich! Denn von Gespenstern und Luftgesichten und ähnlichem alten und neuem Miteinander ist in jüngster Zeit ja besonders viel gesichtet und berichtet worden.