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Plus 1500 Euro in bar

Wegen Corona: Linkspartei fordert Generalamnestie für Illegale

Von Cantaloop

Es könnte alles so einfach sein. Wenn man nur den sozialistischen Ideenwelten der Linkspartei folgen würde. Denn nur der sozialistisch geprägte Mensch ist bekanntlich weitsichtig, gerecht und vermag zu erkennen, wie man brüderliche Gleichheit erreicht. Und gleichsam den bösen Kapitalismus, der uns im Moment leider noch alle ernährt, entschieden zurückdrängt *Ironie aus*.

Corona als Chance: Aktuell tun sich die moralisch hochwertigen Genossen mit einem offenen Brief an Merkel und Seehofer hervor, in dem sie nichts weniger fordern, als dass jeder Illegale in Deutschland auf der Stelle zu legalisieren ist – und darüber hinaus 1500 Euro Corona-Sofort-Hilfe erhält. Zudem sollten die Vorschriften im Aufenthaltsgesetz zur Strafbarkeit bei Unterstützung von Menschen mit illegalem Aufenthalt, die zur Kriminalisierung von Helfern führen würden, sofort abgeschafft werden. Es handelt sich gemäß seriöser Schätzungen wohlgemerkt um mehrere hundertausend Personen, die insgesamt davon betroffen wären.

Das glauben sie alles nicht? Hier, im SPIEGEL, weiß man Genaueres. Auch Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung seien schließlich ein Teil der deutschen Bevölkerung, meint beispielsweise der Linken-Abgeordnete Lorenz Gösta Beutin und bedürften in Krisenzeiten, wie der jetzigen, gleichwohl der vollumfänglichen Hilfe. Dass diese Menschen eigentlich gar nicht hier sein dürften, wird dezent ausgeblendet. Sie fordern eine Art von Generalamnestie aller Einwanderer ohne legalen Aufenthalt, gewissermaßen als Belohnung für Schummler und Rechtsbrecher. Zudem müssten, als ein Akt der Humanität, sämtliche Abschiebungen sofort ausgesetzt werden.

Neue sozialistische Großprojekte?
Zahlreiche namhafte Abgeordnete der Knallroten, unter anderem Parteichef Bernd Riexinger und die innenpolitische Sprecherin, Ulla Jelpke, unterzeichneten diesen Brandbrief an die Regierung. Über die Signalwirkung dieses Vorhabens macht man sich in linken Kreisen unterdessen keinerlei Gedanken. Selten zuvor hat man derart weltfremde Gedanken von Bundestags-Parlamentariern gehört. Gerade auch angesichts einer sich anbahnenden Wirtschaftskrise, ein Affront sondergleichen. Ganz offenbar leben die Genossen in ihrer eigenen Dimension, fernab von jedweder Realität oder gar Wertschöpfung.

Was diese Amnestie in Zahlen ausgedrückt bedeuten würde, mag man sich noch nicht einmal ansatzweise vorstellen. Es hört sich an wie eines der berüchtigten sozialistischen Großprojekte, wie sie auch ihr großes Idol, der Genosse Stalin, immer wieder umzusetzen versuchte. Think big auf „sozialistisch“ eben. Eine Tatsache eint all diese Vorhaben: es endete jedes Mal in einer Katastrophe.

Nichtsdestotrotz verleiht die deutsche Systempresse den humanitär-innovativen Genossen eine breite mediale Bühne, um all ihre kruden Visionen von einer besseren Welt zum Besten zu geben. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieser Brandbrief auf großes Interesse in der Öffentlichkeit stößt. Und diese erkennt, wie brandgefährlich diese angeblichen Wohltäter für alle Bürger abseits ihrer Filterblase sind.
(pi-news.net)

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