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Polizeibericht

Tuttlingen
Polizei greift 15 Jahre alten Jungen auf
Am frühen Sonntagmorgen ist eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Tuttlingen in der Oberen Vorstadt auf einen nur leicht bekleideten Jungen, der eine Stofftüte mit Spielzeug mit sich führte, aufmerksam geworden. Da eine Temperatur von lediglich 8° Celsius herrschte, nahmen sich die Beamten des Jungen an. Dieser erzählte, dass er von seinem Stiefvater aus dem Haus geworfen und aufgefordert wurde, im Freien zu übernachten.Die Polizei brachte den Jungen schließlich nach Hause und traf dort  sowohl seine Mutter als auch seinen Stiefvater an, die beide unter Alkoholeinwirkung standen. Die Eltern gaben an, dass sich der 15-Jährige nach einem belanglosen Streit aus dem Haus entfernt habe und sie deshalb auch nicht nach ihm gesucht hätten.Da an der Version der Eltern erhebliche Zweifel bestanden, wird die Polizei dem Jugendamt über den Vorfall berichten.
Drei Verletzte: Führerscheinneuling verursacht Verkehrsunfall
Drei verletzte Mitfahrer hat der von einem Führerscheinneuling am frühen Samstagmorgen auf der Rußbergsteige verursachte Unfall gefordert. Der 18 Jahre alte Fahrer befuhr mit seinem Toyota die Rußbergsteige in Richtung Ludwigstaler Straße. Dabei verlor er bei regennasser Straße aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Herrschaft über sein Auto, geriet ins Schleudern und prallte schließlich in die Leitplanke. Bei dem Unfall wurden ein Mitfahrer im Alter von 18 Jahren sowie zwei Mädchen im Alter von jeweils 13 Jahren verletzt. An dem Unfallfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro.
Eine Runde in der Donau in der Unterhose
Ein kaum bekleideter Mann, der am Freitag gegen 19.30 Uhr im Bereich des Rathaussteges gesichtet wurde, hat die Polizei auf den Plan gerufen. Der von einer Zeugin beobachtete Mann wurde wenig später auch von der Polizei, allerdings schon wieder fast angezogen, angetroffen. Dabei stellte sich heraus, dass der 32 Jährige mit seinen Arbeitskameraden gewettet hatte, nur mit einer Unterhose bekleidet in die Donau zu springen und dort eine Runde zu drehen. Die Wette hatte der Mann gewonnen. Da der mutige Schwimmer niemanden belästigt hatte, blieb es bei einer polizeilichen Ermahnung.
Renitenter Ruhestörer geht auf Polizisten los
Mit einem äußerst uneinsichtigen Ruhestörer hatten es Beamte des Tuttlinger Polizeireviers am Samstag in der Alexanderstraße zu tun. Bereits gegen 19 Uhr wurde von Hausmitbewohnern Klage über die unerträglich laute Musik des 20-Jährigen geführt und die Polizei um Einschreiten gebeten.Als die Polizei vor Ort eintraf, war zwar keine Musik mehr zu vernehmen, der Grund hierfür war aber sehr schnell klar, denn der Störenfried kehrte zeitgleich von seinem Alkoholeinkauf in einem nahegelegenen Supermarkt heim. Als die Beamten den Mann auf die vorausgegangene Ruhestörung aufmerksam machten und zur Ruhe ermahnten, entgegnete der 20-Jährige, dass er bis 22 Uhr so laut Musik hören dürfe wie er wolle. Gleichzeitig kündigte er auch an, dies sofort weiter zu tun.Die Polizei nahm den Störer deshalb in Polizeigewahrsam. Hierbei leistete dieser erheblichen Widerstand. Neben einer Anzeige wegen Ruhestörung kommt auf den Mann nun zusätzlich eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu.
Betrunkener Autofahrer hat  3,14 Promille
Dank aufmerksamer Zeugen konnte die Verkehrspolizei am Freitagnachmittag im Tuttlinger Aesculap-Kreisverkehr einen sturzbetrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr ziehen, der durch seine Fahrweise aufgefallen war. Unter anderem war er  mit seinem Auto mehrfach auf die Gegenfahrbahn geraten.Der 33 Jahre alte Mann konnte sich beim Aussteigen aus seinem Auto nicht mehr selbst auf den Beinen halten und musste von den Polizeibeamten bis zum Streifenfahrzeug, wo der Alkoholtest durchgeführt wurde, gestützt werden. Der Alkoholtest ergab bei dem Überprüften einen Wert von sage und schreibe 3,14 Promille. Die Polizei ordnete die Entnahme einer Blutprobe an und beschlagnahmte den Führerschein.Personen, die durch die Fahrweise des Betrunkenen gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Tuttlinger Polizei in Verbindung zu setzen.
Ladendiebinnen
Zwei junge Frauen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren sind am Freitagabend bei ihrem Versuch, in einem Tuttlinger Textixdiscounter, mehrere Kleidungsstücke mitgehen zu lassen ertappt worden.Die beiden arbeitsteilig vorgehenden Ladendiebinnen rissen in einer Umkleidekabine die Etiketten ausgesuchter Kleidungsstücke ab und schnitten die Sicherungen der Ware mit einer Bastelschere ab. Als die Tat aufflog, hatten die beiden Frauen bereits an neun Kleidungsstücken im Wert von 255 Euro die Etiketten entfernt, fünf weitere Textilien lagen schon bereit.Die  Ladendiebinnen wurden der Polizei überstellt, die Ermittlungen wegen besonders schwerem Diebstahl einleitete.
Emmingen-Liptingen
Frontalzusammenstoß auf der B14: zwei Schwerverletzte
Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Samstag gegen 14.30 Uhr auf der Bundesstraße 14 unweit der Gaststätte Schuhfranz gekommen.Zur Unfallzeit befuhr der Unfallverursacher die Bundesstraße 14 von Stockach kommend in Fahrtrichtung Tuttlingen und geriet in Höhe der Abbiegespur zum dortigen Steinbruch auf die Gegenfahrbahn. In der Folge kam es zum  Frontalzusammenstoß mit einem in Richtung Stockach fahrenden Autofahrer.Bei dem Verkehrsunfall wurden sowohl der Verursacher als auch der entgegenkommende Autofahrer schwer verletzt. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von ca. 11.000 Euro. Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen und Aussagen von Unfallzeugen dürfte der Unfallverursacher infolge Übermüdung in einen Sekundenschlaf gefallen und so auf die Gegenfahrbahn gekommen sein. Die Polizei hat nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Rottweil den Führerschein des 74 Jahre alten Unfallverursachers beschlagnahmt und Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.
Gosheim
Spritztour mit Motorrad endet in schlimmem Unfall
Die Spritztour mit einem geliehenen Motorrad endete am Samstagabend für einen 45 Jahre alten Mann aus Gosheim in einer Schwenninger Unfallklinik. Wie die ersten polizeilichen Ermittlungen an der Unfallstelle ergaben, traf der 45 Jährige an einer Tankstelle seinen Arbeitskollegen und bat diesen mit dessen Maschine eine Spritztour machen zu dürfen.Der Besitzer des Motorrades willigte ein und nahm als Sozius auf seiner eigenen Maschine Platz. Der Fahrer des Motorrades, der keinen Schutzhelm und auch keine Schutzkleidung trug, überholte auf der Fahrt von Gosheim in Richtung Wehingen mit hoher Geschwindigkeit sogleich mehrere Autos, beherrschte dabei aber das Motorrad nicht. Vor dem Kreisverkehr beim Bildungszentrum Gosheim-Wehingen leitete er eine Vollbremsung ein, die durch eine über 70 Meter lange Blockierspur auf der Straße dokumentiert wurde. In der Folge überfuhr der Zweiradlenker den Kreisel und überschlug sich dabei. Sowohl der Motorradlenker als auch der Sozius wurden dabei auf die Straße geschleudert. Der Fahrer zog sich aufgrund des fehlenden Helmes schwere Kopfverletzungen zu, der Sozius blieb unverletzt.An dem Motorrad, das total zerstört von der Unfallstelle geborgen werden musste, entstand ein Schaden in Höhe von ca. 6.000 Euro. Die Polizei prüft noch, ob der Fahrer des Motorrades überhaupt eine erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Sollte dies nicht der Fall sein, erwartet sowohl den Unfallverursacher als auch den Halter des Motorrades eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bzw. Dulden des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
(Polizeidirektion Tuttlingen)