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Politik und Medien versagen

Die wahre Pest in Europa ist nicht irgendeine Seuche

(tutut) - Eric Gujer, Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung, ja, Chefredakteure gibt es noch, die schreiben können und sich Meinungen nicht von Regierungen diktieren lassen, stellt in einem Kommentar fest: "Die Regierungen haben in der Corona-Krise versagt. Was wir für die Zukunft daraus lernen können". Was zuerst und zuletzt daraus gelernt werden muss ist dies: Mit der Macht Nr. 1, den Medien an der Hand, können Regierungen noch so sehr und so oft versagen wie sie wollen, sie werden immer Sieger sein gegen alles Böse in der Welt, selbst wenn ein Virus in dessen Häs mit Maske schlüpfen muss.

"Covid-19 traf Europa völlig unvorbereitet, Politik und Gesellschaft waren total überfordert. Das darf nicht noch einmal passieren. Sieben Lektionen für die nächste Pandemie – denn dass diese kommt, ist nur eine Frage der Zeit". Unvorbereitet war die Politik keineswegs, denn die kennt keine Zufälle. Es hätte auch der Katzenvirus oder die AfD sein können, wenn die nicht schon Angst vor sich selber hätte.

"Im Jahr 2020 galten keine Jahreszeiten mehr. Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter wurden abgelöst von Lockdown, Lockerung und wieder Lockdown. Eine nachhaltige Strategie existierte nie, stattdessen gab das Auf und Ab der Infektionszahlen den Takt vor. Die Regierungen reagierten, statt zu agieren, bis heute fahren sie auf Sicht. Corona bekamen sie auf diese Weise nicht in den Griff". In der Politik geht es nur um Macht. Und die hat nun das Volk im Griff. Wer nicht bei den Zeugen Coronas mitmacht, hat es schwer, ist stigmatisierter Außenseitert. Ein Fall für Psycho.

Das Streben nach politischer Macht ist keine Krankheit, sondern völlig normal. Die Festellung "Der Unterschied zwischen Asien und Europa besteht in einem Wort: Erfahrung", ist auf Corona gemünzt, falls es die herbeigeredete Pandemie wäre, aber was stimmt ist, dass Asien Pragmatismus in der Politik besser kennt als Demokratietraumtänzer in "Europa" unter ihren Tarnkappen.

"Unterdessen sind die Lektionen schmerzhaft klar, und die wichtigste lautet: Europa muss sich jetzt auf die nächste Pandemie vorbereiten. Denn sie wird kommen, das ist nur eine Frage der Zeit. Die Seuche ist einen Interkontinentalflug entfernt. Es war wohl einfach Glück, dass Europa in den letzten Jahrzehnten weitgehend verschont blieb von dem, was sich immer wieder in den Millionenstädten Asiens zusammenbraut". Dieses Fazit ist ein bisschen naiv, denn die wahre Pest in Europa ist nicht irgendeine Seuche, davon gab es schon mehrere, ohne dass wegen eines Weltuntergangs Selbstmord gemacht wurde, sondern eine EUdSSR steht am Abgrund von linksgrünem Faschismus.

Der NZZ-Chefredakteur piekst mit spitzer Feder gegen Corona, sollte aber die Armbrust laden wie weiland Tell gegen einen Geßlerhut auf der Stange und seine 1. Regel "Jemand muss Alarm schlagen" selbst beherzigen. Oder hält er für Wahrheit, was in Zeitungen steht? Politik und Medien versagen, stupid,  dies aber mit Fleiß. Worum es geht, steht im Buch von Klaus Schwab über seine schöne neue Welt. Vielleicht liest er ja demnächst in Davos daraus vor. Die Betroffenen aber sollten locker bleiben - und denken.

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