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Politische Profiteure

Ein Corona-Einwurf

Von WOLFGANG HÜBNER

Ich sage zum wiederholten Male: Ich halte nichts von „Verschwörungstheorien“ jeglicher Art, auch nicht im Fall von Corona. Mein wichtigstes Argument: Je größer und auch noch internationaler eine „Verschwörungstheorie“ ist, desto größer auch die Gefahr ihrer Aufdeckung durch undichte Stellen oder erfolgreiche Nachforschungen. Und Corona ist wahrlich eine große und internationale Sache.

Deshalb werde ich nicht müde zu empfehlen, mit diesem tückischen, aber nicht massenmörderischen Virus leben zu lernen. Also die besonders gefährdeten Menschen so gut es geht zu schützen. Und das gesellschaftliche Leben der anderen, insbesondere der Kinder, der jungen, jüngeren und gesunden älteren Menschen nicht über die Maßen zu beeinträchtigen. Das aktuelle Infektionsgeschehen, das nun sogar den Gesundheitsminister erwischt hat, bestätigt mir diese Auffassung.

Trotz tiefer Argwohn gegenüber „Verschwörungstheorien“ wächst jedoch immer mehr der Verdacht in mir, dass Corona und die nicht nur in Deutschland betriebene Hysterisierung der Virusangst geradezu ideal in politische und ökonomische Konzepte passt, die auf totalitäre, bürgerfeindliche Veränderungen in der Welt zielen. Ein wichtiger Anhaltspunkt für diesen Verdacht ist die Präsidentschaftswahl in den USA: Wenn der von vielen mächtigen Kreisen so verhasste jetzige US-Präsident Donald Trump am 3. November an einem geistig wackligen, extrem erholungsbedürftigen Greis scheitern sollte, der ganz offensichtlich die politische Marionette bestimmter Kreise ist, dann nur wegen Corona. Und zwar nicht deshalb wegen Corona, weil Trump in dieser Beziehung einige Fehler, aber auch vieles richtig gemacht hat. Sondern weil die Seuche die wirtschaftliche Erholung in den USA völlig zerstört hat.

Und im Blick auf Deutschland muss festgestellt werden, dass der große und einzige politische Corona-Profiteur die Unionsparteien CDU/CSU sind, darunter auch das Comeback der ausgelaugten Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Verlierer aber sind viele Millionen Deutsche, die um ihre berufliche Existenz bangen und ihre Lebensqualität einbüßen. Ökonomisch profitieren die Digitalkonzerne und Handelsriesen, ganze Branchen sind hingegen vom Untergang bedroht. Was aber am Schlimmsten ist: Die Verwandlung einer recht freiheitlichen Gesellschaft in eine panikversetzte Angst-, Misstrauens- und Denunziationsgesellschaft.

Jeder Kriminalpolizist, der ein Verbrechen aufzuklären hat, wird sich stets eine Frage stellen müssen: Wer profitiert von diesem Verbrechen, welche Motive können den Täter angetrieben haben? Wenn Corona tatsächlich eine sozusagen natürliche Katastrophe ist, dann kann nur der Umgang mit dieser kritisiert werden. Wenn Corona jedoch ein Menschheitsverbrechen ist, aus welchen Motiven und von woher auch immer ausgegangen, dann muss festgestellt werden, wer davon bedeutende politische und ökonomische Vorteile erzielt. Und wer diese hat, ist bis zum Beweis der Unschuld zumindest verdächtig.
(pi-news.net)

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