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Polizeibericht

Geisingen – Bundesstraße 31
Drei teils schwerer verletzte Fahrzeuginsassen, mehrere verletzte Pferde und mehr als 60.000 Euro Sachschaden durch Verkehrsunfall
Insgesamt sieben Fahrzeuge waren am Samstag, 18.00 Uhr, in einen Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten und hohem Sachschaden auf der Bundesstraße 31 (Höhe Geisingen) verwickelt. Gegen den Unfallverursacher hat die Polizei Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.
Zu dem nicht alltäglichen Verkehrsunfall kam es, als der 37-jährige Lenker eines Kleintransporters auf der Bundesstraße in Fahrtrichtung Geisingen im vermutlich übermüdeten Zustand eine Kolonne mit mehreren Fahrzeugen überholte. In diesem Moment kamen ihm jedoch drei Pkw in Richtung Freiburg im Begegnungsverkehr entgegen. Der vorderste Pkw-Lenker im Begegnungsverkehr leitete sofort eine Vollbremsung aus und wich nach rechts auf den Grünstreifen aus, so dass er von dem Kleintransporter nur leicht seitlich touchiert wurde. Eine nachfolgende Pkw-Lenkerin konnte trotz Vollbremsung eine Frontalkollision mit dem Kleintransporter nicht mehr verhindern. Der Kleinwagen wurde durch die Wucht der Kollision einmal um die eigene Achse gedreht und kollidierte mit einem Pkw-Pferdeanhängergespann des Gegenverkehrs aus der von dem Kleintransporter überholten Kolonne. Die Fahrerin des Kleinwagens musste mit teils schwereren Verletzungen in das Krankenhaus Donaueschingen eingeliefert werden. Ungebremst schleuderte der Unfallverursacher teils auf der Gegenfahrbahn weiter und kollidierte im Weiteren massiv mit einem weiteren und in selber Richtung fahrenden Pkw-Pferdeanhängergespann. Dieses wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes umgeworfen. Die beiden Insassen des Gespanns wie auch die beiden Pferde in dem Anhänger wurden durch die Kollision verletzt. In Folge fuhren trotz sofort eingeleiteter Bremsmanöver noch weitere Pkw in die Unfallstelle und wurden durch herumliegende Fahrzeugteile beschädigt. Zusammenfassend ist es jedoch dem besonnenen und aufmerksamen Reagieren all dieser beteiligten Fahrzeuglenker zu verdanken, dass der Unfall ein nicht noch schlimmeres Ende fand. Insgesamt vier Streifen der Reviere Tuttlingen und Donaueschingen waren erforderlich, um zum einen die Unfallstelle zu sichern und zum anderen die Bundesstraße für die Dauer der Maßnahmen bis gegen 21.30 Uhr voll zu sperren. Für die Bergung der teils stark unfallbeschädigten Fahrzeuge waren mehrere Abschleppdienste erforderlich. Zwei verletzte Pferde wurden noch vor Ort durch Tierrettung und eine Veterinärin versorgt, ein Beruhigungsmittel verabreicht und sollten anschließend durch die Rettung in eine spezialisierte Klinik eingeliefert werden. Bei der Verladung der beiden verletzten Pferde kam es noch an der Unfallstelle zu einem weiteren Vorfall, wo die Halterin eines der Tiere durch eine heftige, reflexartige Kopfbewegung eines der Tiere am Kopf selbst schwer verletzt wurde. Sie wurde stationär in das Klinikum Tuttlingen eingeliefert. Gegen den 37 Jahre alten Unfallverursacher hat die Polizei Ermittlungen wegen des Tatbestands der Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet, da dieser – ersten Ermittlungen zufolge – während des Fahrens/Überholvorgangs in einen Sekundenschlaf fiel. Der Führerschein des 37-Jährigen wurde beschlagnahmt.
Tuttlingen
Polizei ermittelt Unfallflüchtigen
Bereits etwa eine Stunde nach einer Unfallflucht in der Schubertstraße war es einer Streife der Verkehrspolizei am Samstagvormittag gelungen, den verantwortlichen Unfallverursacher zu ermitteln. Dem lag ein Verkehrsunfall zugrunde, bei dem der Fahrer eines Kleintransporters unmittelbar zuvor von der Schubert- in die Mozartstraße einfahren wollte. Weil dies jedoch aufgrund geparkter Fahrzeuge und bedingt durch einen aufgestellten Baucontainer nur schwer möglich war, entschied sich der Fahrer dazu, rückwärts aus der Schubertstraße herauszufahren. Hierbei streifte der Fahrzeuglenker einen geparkten Pkw, wodurch an diesem ein Schaden von etwa 2.000 Euro entstand. Anschließend fuhr der Lenker des Kleintransporters davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei leitete Suchmaßnahmen nach dem Unfallflüchtigen ein und konnte im Rahmen der Fahnungsmaßnahmen – in unmittelbarer Nähe zum Unfallort – einen geparkten Kleintransporter feststellen, welcher ebenfalls Beschädigungen aufwies. Eine Stellprobe ergab, dass es sich hierbei eindeutig um das Verursacherfahrzeug handelte. Der Fahrer des Kleintransporters muss nun mit einem Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle rechnen.
Gaststättenbetreiber verstößt gleich mehrfach gegen Vorschriften
Gleich mehrfach hatte die Polizei in der Samstagnacht den Betreiber einer Gaststätte in der Innenstadt wegen der Missachtung geltender Vorschriften aufsuchen müssen. Gegen 3.00 Uhr beschwerten sich Anwohner berechtigt über lauten Lärm, der aus der Gaststätte drang. Als die Beamten hiergegen vorgehen wollten, fanden sie eine abgeschlossene Eingangstüre vor – von innen drang immer noch Lärm ins Freie. Als auf mehrfaches Klopfen geöffnet wurde, mussten die Beamten feststellen, dass der verantwortliche Gastwirt selbst erheblich alkoholisiert war und sich entsprechend aggressiv verhielt. Erst auf mehrfache Aufforderung, konnte der ruhestörende Lärm abgestellt werden, was der Wirt durch Wutausbrüche quittierte. Auf polizeiliche Anordnung musste der alkoholisierte Gastwirt die Verantwortung für den weiteren Betrieb der Gaststätte einem nüchternen Mitarbeiter übertragen. Als die Gaststätte nach einer weiteren Verständigung der Polizei auch nach 5.00 Uhr immer noch geöffnet hatte, musste der weitere Betrieb in den Morgenstunden untersagt werden. Der verantwortliche Gastwirt hat wegen der Vielzahl von Ordnungswidrigkeiten nun mit einer Anzeige und einem empfindlichen Bußgeld zu rechnen.
10.000 Euro Schaden beim Abbiegen
Weil eine Pkw-Lenkerin am Freitagnachmittag beim Abbiegen nicht weit genug rechts fuhr, kam es an der Einmündung Balingerstraße/Auf dem Schafrain zu einem Streifunfall. Die Pkw-Lenkerin fuhr in der Balinger Straße und wollte nach rechts in den Schafrain abbiegen. Hierbei kam sie in den Begegnungsverkehr und streifte einen entgegenkommenden Pkw. An beiden Pkw entstand hierdurch hoher Sachschaden von jeweils etwa 5.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
Statt Mongolei Klinikum Tuttlingen
Radfahrerin durch Sturz schwer verletzt
Schwere Verletzungen hat sich eine Radfahrerin am Freitagnachmittag bei einem Sturz mit ihrem Gefährt zugezogen. Die 26-Jährige fuhr mit ihrem Rad die Witthohsteige hinunter. Auf der teils steilen Gefällstrecke unterschätzte sie die Wirkung ihres schweren Gepäcks, verlor die Kontrolle über das Fahrrad und stürzte auf die Fahrbahn. Aufgrund eines Bruchs musste die junge Radlerin stationär in das Klinikum aufgenommen und der Bruch operativ versorgt werden. Mit dem Sturz fand eine bereits etwa 1.000 Kilometer andauernde Reise des französischen Ehepaars ein - zumindest vorläufig -  jähes Ende. Das Ehepaar befand sich als Globetrotter auf einer Radtour mit dem fernen Ziel Mongolei.
Spaichingen
Alkoholisierte Jugendliche verursachen Sachschaden an Baustelle
Im erheblich alkoholisierten Zustand haben zwei 17 Jahre alte Jugendliche in der Sonntagnacht, gegen 1.00 Uhr, Schäden an der Baustelle in der Schuraer Straße verursacht. Die beiden Jugendlichen liefen zur nächtlichen Stunde an die Baustelle heran, warfen Baustellenabschrankungen um und trampelten darauf herum. Anschließend liefen sie mit dort montierten Beleuchtungseinrichtungen davon. Ein Zeuge verständigte die Polizei. Eine Streife kümmerte sich um die Schadensaufnahme am Tatort. Eine zweite Streife fahndete nach den vermeintlichen Tätern, welche sie schließlich am Marktplatz feststellen und kontrollieren konnte. Die beiden Jugendlichen räumten die Tat ein und halfen den von ihnen verursachten Schaden wieder zu beseitigten. Alkoholtests ergaben bei den beiden 1,36 und 1,0 Promille. Die beiden 17-Jährigen haben nun den entstandenen Sachschaden von etwa 400 Euro zu bezahlen. Außerdem erwartet sie eine Strafanzeige wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und versuchten Diebstahls.
Trossingen
Pkw beim Ausparken angefahren – Unfallverursacher flüchtet
Sachschaden in der Höhe von etwa 2.000 Euro hat ein bislang unbekannter Pkw-Lenker am Samstagmittag in der Zeit von etwa 13.00 bis 13.15 Uhr an einem geparkten Auto verursacht – anschließend flüchtete der Unfallverursacher. Eine Autofahrerin hatte ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz vor dem Drogeriemarkt Müller in der Christian-Messner-Straße abgestellt. Als sie zu kurze Zeit später zu ihrem Auto zurückkehrte, stellte sie einen massiven Schaden am Fahrzeugheck fest. Vermutlich beim Ein- oder Ausparken war ein unbekannter Autofahrer gegen das Heck des geparkten Pkw gestoßen. Obwohl er den beträchtlichen Schaden hätte bemerken müssen, fuhr der Unfallverursacher davon. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen und bittet unter den Telefonnummern 07425/33866 oder 07424/93180 um Hinweise.
Immendingen
Betrunkener Autofahrer versucht vor der Polizei zu flüchten
Mit 1,72 Promille hat ein erheblich alkoholisierter Autofahrer in der Samstagnacht, gegen 3.10 Uhr, einer Polizeikontrolle zu entkommen versucht. Der 25-Jährige Pkw-Lenker fuhr in der Schwarzwaldstraße auf eine stationäre Kontrolle der Polizei - Höhe des Bahnhofs - zu. Als er diese bemerkte, fasste er kurzerhand den Entschluss, mit seinem Auto zu flüchten. Er konnte jedoch in einer naheliegenden Sackgasse gestoppt und dann doch kontrolliert werden. Bei einer Durchsuchung wurde bei dem 25-Jährigen zudem eine kleine Menge Marihuana aufgefunden, welches er Tage zuvor auch konsumiert hatte. Auf polizeiliche Anordnung wurde dem 25-Jährigen durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde noch vor Ort beschlagnahmt. Zudem hat er nun mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und dem Besitz von Betäubungsmitteln zu rechnen.
(Presseberichte Polizeidirektion Tuttlingen).