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Polizeibericht

Zwei große Feste - nur ein Zwischenfall
Die beiden großen Freiluftveranstaltungen des zurückliegenden Wochenendes, das Immendinger Schlossfest und das Dürbheimer Dorffest liefen aus polizeilicher Sicht sehr geordnet ab. Zwar war die Witterung für die beiden Feste nicht optimal, dennoch strömten viele Besucher nach Immendingen und Dürbheim. Während in Immendingen die Polizei nur präventiv tätig war, musste sie in Dürbheim auch nur in einem einzigen Falle einschreiten. Kurz vor 22 Uhr wurde sie zu einer Auseinandersetzung gerufen, bei der ein 14 Jahre alter Schüler, der sich auf dem Nachhauseweg vom Dorffest befand, von einem bislang Unbekannten ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt wurde.
Tuttlingen
Betrunkener kommt von der Straße ab
Übermäßiger Alkoholgenuss ist die Ursache eines Verkehrsunfalles gewesen, der sich in den frühen Morgenstunden des Samstages in der Tuttlinger Weimarstraße ereignet hat. Zur Unfallzeit befuhr ein 18 Jahre alter Autofahrer die Weimarstraße und kam dabei nach links von der Straße ab. Der Wagen kam nach Überfahren einer Böschung kurz vor dem Ufer der Donau zum Stehen. Bei einer Alkoholüberprüfung des jungen Autofahrers wurde ein Wert von 1,81 Promille ermittelt. Dem Beschuldigten wurde in der Tuttlinger Kreisklinik eine Blutprobe entnommen, seinen Führerschein gab er freiwillig heraus. Dem Heranwachsenden erwartet ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung.
Passant fischt Betrunkenen aus der Donau
Ebenfalls von der Donau angezogen hat sich am Sonntag gegen 1.45 Uhr ein zunächst unbekannter Mann gefühlt. Wie sich nachher herausstellte, war dieser aufgrund seines körperlichen Zustandes allerdings nicht zum sicheren Schwimmen in der Lage. Die Polizei kam ins Spiel, als sich bei ihr ein Anrufer meldete, der angab in der Weimarstraße einen Mann mit nacktem Oberkörper aus der Donau „gefischt“ zu haben. Anstatt sich bei dem couragierten Helfer zu bedanken, nahm der Gerettete kommentarlos Reißaus und entfernte sich Richtung Nendingen. Die Polizei konnte den Gesuchten im Zuge der Fahndungsmaßnahmen wenig später antreffen. Bei dem Mann handelte es sich um einen tschechischen Staatsbürger, der derzeit in Tuttlingen arbeitet. Zu seinem eigenen Schutz wurde der 24 Jährige von der Polizei in Gewahrsam genommen und seinem Zimmergenossen überstellt.
Bekifft am Steuer
Vermutlich unter Alkohol- und Drogeneinwirkung dürfte ein 20 Jahre alter Autofahrer  gestanden haben, den die Polizei am Samstagmorgen in der Schützenstraße anhielt und einer Überprüfung unterzog. Die Polizei wurde durch deutlichen Alkoholgeruch und das Ergebnis eines Motoriktestes auf das Fehlverhalten des Kontrollierten aufmerksam. Die Blutentnahme wird Gewissheit über das Fehlverhalten des Autofahrers bringen. Ihn erwarten dann eine Anzeige sowie ein Bußgeld und einen Eintrag im Flensburger Verkehrszentralregister.
Vorfahrt missachtet
Am Freitag gegen 19 Uhr ist es im Aesculap-Kreisverkehr erneut zu einem gekommen. Ein aus Richtung Wurmlingen in den Kreisverkehr einfahrender Autofahrer fuhr, in Kenntnis der derzeitigen Verkehrssituation, ohne anzuhalten in den Kreisverkehr ein. Dabei kam es zum heftigen Zusammenstoß mit dem Fahrer eines VW Polo, der sich bereits im Kreisverkehr befand und aus der Bahnhofstraße kommend in Richtung Möhringen fuhr. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Trossingen
Autofahrer mit Alkohol unterwegs
Ein 20 Jahre alter Autofahrer aus Trossingen ist am Sonntag kurz nach 7 Uhr von der Polizei in der Ernst-Hohner-Straße angehalten und kontrolliert worden. Dabei kam eine leichte alkoholische Beeinflussung des jungen Mannes zu Tage, ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von fast 1 Promille.
Versuchter Metalldiebstahl
Bislang unbekannte Täter sind am Samstag kurz vor 22 Uhr auf das Betriebsgelände einer Firma in der Industriestraße eingedrungen und wollten von dort eine größere Menge von Kupferrohren, die im Sanitärbereich Verwendung finden, stehlen. Hierzu nahmen sie mehrere Rohre aus Lagerregalen und knickten  das Diebesgut in der Mitte ab, offenbar um es später besser abtransportieren zu können. Aufgrund des verursachten Lärmes wurde die Hausmeisterin der Firma auf die Eindringlinge aufmerksam und verständigte die Polizei. Diese umstellte das Gelände und suchte den Innenbereich mit einem Polizeihund aus Villingen-Schwenningen ab. Nach Sachlage dürften die Täter jedoch kurz vor dem Eintreffen der Polizei geflüchtet sein. Das bereitgelegte Diebesgut ließen sie dabei zurück. Der betroffenen Firma  entstand durch die nicht mehr verwendbaren Kupferrohre dennoch ein finanzieller Schaden. Die versuchte Tat ist dem Deliktsphänomen von Buntmetalldiebstählen zuzurechnen, bei denen in zurückliegender Zeit immer wieder Tatverdächtige aus Osteuropa im Fokus der polizeilichen Ermittlungen standen.
(Polizeidirektion Tuttlingen)