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Polizeibericht


Tuttlingen
Überholt: Junge Frau verursacht schweren Verkehrsunfall
Drei Schwerverletzte und zwei total beschädiget Fahrzeuge waren am Samstagabend die Folge eines Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße 523 zwischen Talheim und Tuttlingen.  Zu dem Unfall kam es gegen 19 Uhr, als eine junge  Autofahrerin trotz Gegenverkehrs einen vorausfahrenden Pkw überholen wollte.  Die junge  Fahrerin  war   bereits vor dem Unfall  einem  Autofahrer durch ihre  aggressive Fahrweise  aufgefallen.  Nachdem dieser von der jungen  Frau  auf der Strecke zwischen Tuningen und Talheim überholt worden war, setzte diese ihre Fahrt  mit hoher Geschwindigkeit  fort, um danach  ein weiteres Fahrzeug,  einen Mercedes-Benz A-Klasse zu überholen. Unmittelbar nachdem sie  hierzu auf die Gegenfahrbahn  ausgeschert war,  kam es zu einem heftigen Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw, dessen Fahrerin sich auf der Heimfahrt nach Tuningen befand. Infolge der hohen Wucht schleuderten beide Fahrzeuge auseinander, wobei der  zuvor entgegenkommende Pkw  anschließend noch gegen die links verlaufenden Leitplanken stieß.  Alle Insassen in den beiden Fahrzeugen,  die 46 Jährige Fahrerin im zuvor entgegenkommende  Pkw, wie auch die 24 Jährige Unfallverursacherin und ihr 23-Jähriger Beifahrer, wurden  bei dem Unfall  schwer verletzt und  in ihren Fahrzeugen  eingeklemmt. Sie alle mussten von der Feuerwehr  Tuttlingen mit der Rettungsschere   aus den Wracks befreit  werden. Der  Fahrer des Mercedes-Benz, den die 24-jährgie Unfallverursacherin zuletzt  überholen wollte, fuhr nach dem Unfall  einfach weiter. Nun fahndet die Polizei nach ihm. Weil seine Angaben zum Unfallhergang wichtig sind, bitte die Polizei Tuttlingen ihn auf diesem Wege sich mit ihr in Verbindung zu setzen (Telefon der Polizei Tuttlingen: 07461/941-0).
Mutmaßlicher Brandstifter in Nendingen festgenommen
Die Polizei hat am Freitag einen 26 Jahre alten Mann aus Nendingen wegen des dringenden Verdachts der  Brandstiftung in mehreren Fällen  festgenommen. Wie bereits  berichtet, war jüngst der Narrenschopf der Narrenzunft Nendingen  ausgebrannt. Bereits bei den ersten Ermittlungen  gab es  für die Polizei Anzeichen auf eine mögliche Brandstiftung. Ungeachtet dessen hat die Kriminalpolizei zur eindeutigen Feststellung der Brandursache  einen Brandsachverständigen hinzugezogen.  Nachdem dieser zum selben Ergebnis kam, weitete die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aus. Wenige  Stunden später  stieß sie   auf einen 26 Jahre alten Tatverdächtigen. Die dabei gewonnenen Verdachtsgründe erhärteten sich,  weshalb die Polizei den Mann noch am selben Tag vorläufig festnahm. Dieser war bei früheren Bränden in Nendingen,  die ebenfalls   alle vorsätzlich gelegt worden waren, bereits in den Verdacht geraten.  Allerdings hatten damals die Beweise  nicht ganz ausgereicht.  Die Fakten im  jüngst zurückliegenden  Fall, waren für die Polizei so eindeutig, dass sie den Mann sofort festnahm. Im Verlauf der Vernehmung gab er schließlich zu, das Feuer beim Narrenschopf, sowie im Jahr 2011 weitere Brände in Nendingen vorsätzlich gelegt zu haben.  Betroffen waren ein Kleidercontainer, das Nebengebäude des Nendinger Bahnhofs, ein  Altpapiercontainer  sowie  eine  Thujahecke.
Betrunkener Autofahrer flüchtet nach Unfall
2,26 Promille Alkohol im Blut hat die Polizei  am Freitag bei einem  Unfallflüchtigen festgestellt. Der 57 Jahre alte Autofahrer fuhr gegen 21 Uhr auf der Stockacher Straße zunächst in Richtung Stadtmitte, bog aber dann trotz Gegenverkehr nach links in die Straße „Im Jungen  Steigle“ ab. Eine entgegenkommende Autofahrerin bremste zwar ihr Fahrzeug voll ab, um einen Zusammenstoß zu verhindern, letztlich konnte sie ihn aber nicht vemeiden. Der Unfallverursacher gab daraufhin Gas und fuhr weiter, ohne angehalten zu haben. Dabei hatte der Mann aber nicht mit der energischen  Entschlossenheit  der Unfallgeschädigten gerechnet. Diese  verfolgte mit ihrem ebenfalls stark beschädigten Fahrzeug den  flüchtenden Pkw-Fahrer  bis zu dessen Wohnhaus in der Hegaustraße. Dort stieg der Mann aus seinem Wagen und rannte in das Haus.  Daraufhin  verständigte sie die Polizei.  Als die Polizisten erschienen, kam  der Fahrer heraus,   Auf sein Verhalten angesprochen,  wollte dieser von einem Unfall nichts wissen.  Den Polizisten fiel  dabei sofort  auf, dass der Mann erheblich betrunken  war.
Gaststättenbesucher niedergeschlagen
Ein 33 Jahre alter Mann wurde am Freitag kurz vor Mitternacht vor einer  Gaststätte in der  Donaustraße, Ecke Untere Hauptstraße, von unbekannten  Männern niedergeschlagen und verletzt. Auf Grund der erlittenen Verletzungen  musste er mit dem Rettungswagen in die Kreisklinik eingeliefert werden. Gegenüber der Polizei wollte das Opfer keine Angaben zu den Tätern machen. Auch war in der Gaststätte,  wo sich das Opfer  zuvor aufgehalten hatte, niemand bereit,  der Polizei Auskünfte zu geben. Keiner  hatte etwas gehört, geschweige gesehen. Alarmiert worden war  die Polizei durch einen Notruf, wonach es vor und in der Gaststätte zu einer Schlägerei gekommen sei. Als die Polizei eintraf, war die Auseinandersetzung bereits beendet. Übriggeblieben war nur das  blutüberströmte Opfer.
Radfahrer mit 2,38 Promille
Einer Polizeistreife  fiel am Freitagabend in der Rudolf-Diesel-Straße ein Radfahrer auf. Dieser fuhr ohne Licht  und hatte größte Probleme, seine Fahrbahnseite einzuhalten.  Als  die Polizisten den Mann stoppten, stellten sie sofort fest, dass dieser erheblich betrunken ist.
Trossingen
Schlachtabfälle  an Spazierweg
Ein unbekannter  Zeitgenosse hat  dieser Tage die Schlachtabfälle eines Schweins an einem Spazierweg im Gewann Schwarzhölzle  illegal entsorgt. Ein Spaziergänger, der am Donnerstagnachmittag mit seinem Hund dort unterwegs war, stieß auf den ekligen Fund. Nach den Ermittlungen dürfte  der Abfall von  einer illegal durchgeführten Hausschlachtung stammen. Um den Verursacher ausfindig zu machen, ermittelt die Polizei weiter und bittet  Hinweise zum Verursacher.  Mitteilungen nimmt der Polizeiposten Trossingen entgegen.
Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch Boilerbrand
Am Samstagnachmittag  kam  es im Dachgeschoss eines Wohnhauses  im Römerweg zu einem Brand. Ein mit Gas  betriebene Warmwasserboiler  geriet infolge eines technischen Defekts in Brand. Die Hausbewohner wurden durch beißenden Qualm auf das Feuer aufmerksam und versuchten zunächst, mit einem Wasserschlauch  das ausbreitende Feuer zu bekämpfen. Zeitgleich alarmierten sie die Feuerwehr. Als diese kurz danach  eintraf, waren die Flammen zwar  erloschen, aber das Haus war voller Rauchgase. Drei der vier Bewohner hatten die Rauchgase eingeatmet und mussten deshalb in die Klinik eingewiesen werden.  Als Ursache wurde ein technischer  Defekt an der elektronischen Steuerung festgestellt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.
(Polizeidirekton Tuttlingen)