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Polizeibericht


Tuttlingen
Hund macht Hilfe für gestürztes Herrchen schwierig
Am Samstagnachmittag stürzte ein unter Alkoholeinwirkung stehender Mann auf dem Nachhauseweg in der Stuttgarter Straße und fiel in ein Schneeruder. Dort blieb er hilflos liegen. Ein Passant, der den Unfall beobachtete, wollte dem Gestürzten sofort  zu Hilfe kommen. Dies gestaltete sich aber schwieriger als zunächst angenommen, denn der Verunglückte führte seinen  Hund bei sich. Dieser ließ aber niemand näher an sein Herrchen ran, als die Leine reichte. Andererseits war der Hund mit dem Verhalten seines  Herrchens aber auch nicht zufrieden, denn er biss diesen zweimal in die Hand, was auch als Aufforderung zum Aufstehen und Weitergehen verstanden werden konnte. Aber auch diese Geste führte zu keinem Erfolg. In dieser verzwickten Situation kam schließlich ein Nachbar des verunglückten Mannes zu Hilfe. Er zog den Hund, den er schon kannte, von seinem Herrchen weg. So war es dann auch für die in der Zwischenzeit eingetroffen Rettungssanitäter möglich geworden, den von seinem eigenen  Hund gebissen und verunglückten  Mann zu versorgen und ihn anschließend  in die Kreisklinik zur weiteren Behandlung einzuliefern.
Alkolisisiert, sonst ohne alles im Auto unterwegs
Zwei Polizisten hatten in der  Nacht  zum Sonntag das richtige Gespür, als ihnen in der Ludwigstaler Straße ein Pkw  im Gegenverkehr auffiel. Sie wendeten  deshalb ihren Streifenwagen,  um den Pkw  einzuholen und zu kontrollieren. Dies blieb auch dem Pkw-Fahrer  nicht verborgen, der daraufhin Gas gab und versuchte,  der Polizei zu entkommen. In Höhe der Hermannstraße hatte die Polizei den  davonfahrenden Pkw aber einholen können. Für den Pkw-Fahrer – wie die Polizei später erfahren wird – war dies ein  klares Signal, dass er auf diese Weise der Polizei nicht mehr entkommen könne. Er bremste deshalb sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab.  Danach öffneten sich vor den Augen der Polizisten die Fahrzeugtüren und alle  Insassen, vier junge Männer, rannten  in  verschiedenen Richtungen davon.  Die Polizisten, sportlich bestens geübt und fit, holten zwei der jungen Männer nach einem kurzen Sprint gleich ein. Darunter auch den Fahrer. Im Verlauf  der weiteren Ermittlungen stellte sich dann heraus,  dass der 20 Jahre alte Fahrer zum einen unter Alkoholeinwirkung stand, keine  Fahrerlaubnis besitzt, das am Pkw angebrachte Kennzeichen gefälscht  und der Pkw insgesamt weder zugelassen noch versichert war. Die Polizei hat den 20-Jährigen daraufhin vorläufig festgenommen und gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.  Den anderen drei Insassen konnte  die Polizei  vorerst keine Straftaten nachweisen, auch wenn sie vor der Polizei geflohen sind  und sich dadurch verdächtig gemacht haben.
In Barcelona auf Trickdiebe hereingefallen
Wenn einer  eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Allerdings nicht immer Gutes, vor allem dann nicht, wenn man  am Urlaubsort bestohlen oder ausgeraubt worden ist  und der Polizei am Heimatort später sein  Schicksal vortragen muss. So wie jetzt  einer Frau aus einer Kreisgemeinde geschehen ist. Sie nutzte  dieser Tage ein günstiges Reiseangebot nach Spanien aus.  Die Freude darüber währte aber nicht lange, denn sie wurde auf dreiste Weise bestohlen. Auf dem Weg zu ihrem Hotel wurde sie nämlich mit Vogelkot beworfen. Ein einheimischer  Jogger, der zufällig seine Runden dort drehte  - und wie sich später herausstellen sollte, ein Tatkomplize war -  bot sofort seine Hilfe an.  Hilfsbereit säuberte er ihre Kleidung mit Taschentüchern  und Wasser. Beides hatte er  bei sich geführt. Nachdem die Haare der Frau wie auch die Jacke wieder gereinigt waren, setzte der Jogger seinen Lauf fort.   Die Freude der Frau über so viel Hilfsbereitschaft  währte aber  nicht lange, denn zu ihrem Entsetzen musste sie feststellen, dass die  ganze Aktion nichts anderes  als ein Ablenkungsmanöver war. Ein Dritter hatte, während sich die Frau auf das Entfernen des Vogelkotes konzentrierte, ihre Handtasche,  die sie auf den Boden abgestellt hatte, entwendet. In dieser befanden sich ihr gesamtes Bargeld, alle Ausweise und vor allem die EC- und Kreditkarte. Reaktionsschnell ließ die Frau sofort ihr Konto sperren, aber,  es war schon zu spät. Die Täter waren schneller  und hatten den kompletten Tagessatz von 500 Euro bereits abgehoben.
Trossingen
Ladendieb flüchtet
Ein unbekannter Täter hat am Freitag aus einem  Drogeriemarkt in der  Christian-Messner-Straße zwei Flaschen Parfüm im Wert von rund 100 Euro entwendet. Der Täter suchte gegen 18 Uhr die Parfümerieabteilung  auf und nahm zwei Flaschen hochwertgien Parfüms aus den Regalen. Daraufhin entfernte er die Sicherungsetiketten  und flüchtete  aus dem Geschäft, ohne dass die Angestellten eine Chance  gehabt hätten, ihm nachzueilen. Derselbe Täter steht zudem im Verdacht, auch in den Tagen zuvor auf ähnliche  Weise in anderen   Geschäften Diebstähle begangen zu haben. Von ihm liegt folgende Beschreibung vor: Circa 34 Jahre alt, 161, Zentimeter groß, schlank Gestalt, spricht russisch und hat auf dem Handrücken ein Tattoo. Zur Tatzeit war er bekleidet mit einer  dunklen Jeans, einer  schwarzen Jacke, grauer  Mütze. Zudem trug er weißen  Kopfhörer über dem Kopf  und führte einen  Rucksack bei sich. Wer weitere Hinweise  zu dem Täter geben  kann, wird von der Polizei Trossingen (07425/33866)um eine Mitteilung gebeten.
(Polizeidirektion Tuttlingen)