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Polizeibericht

Tuttlingen / Trossingen / Spaichingen
Nach dem EM Spiel Deutschland gegen Griechenland  musste die Polizei die Straßen teilweise sperren
Hunderte  fußballbegeisterte Fans strömten am  Freitagabend,  nach dem EM Spiel Deutschland  gegen Griechenland, auf die Straßen.  Die Polizei stand pünktlich gegen Spielende an allen neuralgischen Punkten parat.
In Tuttlingen  konzentrierten sich die „Siegesfeiern“  auf die  Bahnhofstraße.  Nach Schätzungen der Polizei waren annährend rund 1.000 Menschen auf der Straße. Parallel  fand ein Autocorso mit etwa 250 Fahrzeugen  statt.  Um die Gefahrensituation in der ausgelassen Stimmung zu mindern, hat die Polizei den Verkehr so gelenkt, dass  sich die  im Corso fahrenden Fans mit den auf der Straße feiernden  Menschen nicht in die Quere kommen. So hat sie die Bahnhofstraße, wie auch die Wilhelmstraße, zeitweise gesperrt.
In Trossingen  nahmen die  Fans nach dem Spiel  die Hauptstraße in Beschlag. Zwischen den beiden Kreisverkehren beim Bahnhof und am Marktplatz  fuhren rund 100 Fahrzeuge  die Hauptstraße sozosagen rauf und runter. Als  die  Hauptstraße  zudem  mit mehreren hundert Besuchern   der   Public Viewings  bevölkert wurde, sperrte die Polizei die  Kreisverkehre beim Bahnhof sowie beim Theresienplatz ab.
Auch in Spaichingen blieb der Jubel nicht aus und verlagerte sich nach  dem Spiel auf die Hauptstraße. Diese musste  die  Polizei für den Durchgangsverkehr schließlich  sperren.  Der Verkehr wurde innerörtlich  über die Hindenburgstraße  umgeleitet.  Kurz nach Mitternacht  war der  „Spuk“ wieder zu Ende.  In allen drei Städten kehrte die Ruhe wieder ein. Fazit der Polizei:   Trotz vieler riskanter, gefährlicher Situationen, ist es zu keinem  Unfall gekommen,  zumindest ist der Polizei bislang nichts bekannt geworden.   Dennoch ist die Polizei über den zum Teil unfassbaren Leichtsinn mancher Fans befremdet  gewesen.
(Polizeidirektion Tuttlingen. Warum werden die Straßen nicht zugunsten der Nichttobenden gesperrt und die Straßenverkehrsordnung nicht außer Kraft gesetzt? Ausnahmen als Regel?)
Trossingen
Schaufensterscheibe eingeschlagen
Aus noch nicht bekannten Gründen hat ein junger Mann in der  Nacht zum Samstag  die Schaufensterscheibe eines Fachgeschäfts in der Dr. Karl-Hohner-Straße eingeschlagen.  Die Polizei fahndet noch nach ihm.  Der Schaden wurde erst am Samstagvormittag  von der Inhaberin des benachbarten Geschäfts entdeckt.  Die von ihr sofort verständigte Polizei sicherte am Tatort  mehrere Spuren. Darunter auch eine Blutspur. Offensichtlich hat sich der  Täter beim Einschlagen des Schaufensters  am Glas verletzt. Die Polizei ging der Blutspur bis in die Hangenstraße nach, dort endete sie. Später erhielt sie von Anwohnern Hinweise, wonach in der Nacht der vermeintliche Täter  nach dem Einschlagen des Schaufensters von einer jungen  Frau mit dem Pkw aufgenommen worden sei.  Somit hatte die Polizei einen  Anhaltspunkt, dem sie  nachging. In derselben Nacht noch, fand die Polizei die Personalien der  Fahrerin  sowie des Tatverdächtigen heraus.
Beim Zigarettenholen niedergeschlagen
In der Nacht zum Montag ging bei der Polizei ein Notruf ein, wonach im  Schwabenpark ein Mann am Boden liegen  würde. Die Polizei eitle daraufhin sofort zur angegebenen Stelle. Dort konnte  sie aber keinen  verletzt am Boden liegenden Mann  finden.  Wenig später ging ein weiterer Notruf ein,  mit dem Hinweis, dass sich zum gegenüberliegenden Feuerwehrmagazin ein verletzter  Mann hingeschleppt habe. Der 34-Jährige gab gegenüber den Polizisten später an, dass er beim Zigarettenholen im Schwabenpark  von einer  Gruppe junger Männer  zusammengeschlagen worden sei. Einen Grund hierzu habe  es nicht gegeben, auch sei er nicht ausgeraubt worden. Der Mann wurde nach der  Erstversorgung  durch den Rettungsdienst   umgehend  in  die Unfallchirurgie nach Villingen –Schwenningen  eingeliefert.  Als die Polizei die Ehefrau des Geschädigten aufsuchte, um ihr mitzuteilen, was ihrem Mann zugefügt worden sei,  wollte sie dies zuerst gar nicht glauben, denn sie war der Meinung, dass ihr Mann noch am Computer sitze.  Sein Weggehen hatte sich gar nicht bemerkt.  Die Polizei fahndet nun nach den Tätern.  Hierbei bittet sie um weitere Zeugenhinweise. Mitteilungen  nimmt der Polizeiposten Trosssingen entgegen.
Lieber in die Zelle als zur Frau nach Hause
Über Notruf erhielt die Polizei in der  Nacht zum Sonntag  die Mitteilung, dass auf der Treppe  vor dem Stadtbahnhof ein betrunkener   Mann auf der Straße liege, der nicht mehr ansprechbar sei. Als die Polizei eintraf, reagierte der Mann in keiner Weise. Die Beamten   forderten daraufhin  den Rettungswagen an. In der Zwischenzeit kam der Betrunkene jedoch  wieder zu sich. Kaum auf den Beinen, fing er sofort an zu randalieren.  Auch weigerte er sich, in den Rettungswagen einzusteigen.  Weil  eine ärztliche Behandlung  offensichtlich nicht mehr als notwendig erschien, entschloss sich die Polizei, den Mann zur Beseitigung weiterer  Gefahren für ihn, nach Hause   in die Obhut seiner  Frau zu  bringen. Allerdings  lief die Übergabe an die Frau nicht so, wie es die Polizisten erhofft hatten. Im Hausflur, beziehungsweise  bei seiner  Frau angekommen, drehte sich dieser  plötzlich um und rannte fluchtartig aus dem Haus. Die Polizisten holten ihn ein und brachten  ihn zur Ausnüchterung  nach Spaichingen in den Polizeigewahrsam. Hiergegen wehrte sich der  Mann nicht.
(Polizedirektion Tuttlingen)