Springe zum Inhalt

„Rassismus“: HBO streicht Film-Epos „Vom Winde verweht“

Erste Filme mit historisch bedenklichen Inhalten Opfer der Zensur

Von CANTALOOP

Jetzt werden sie bald auf ein Podest gestellt und angebetet. Die radikale „Black-Lives-Matter“-Bewegung in den USA treibt die sinnbildliche Überhöhung und positive Diskriminierung von Afro-Amerikanern zügig voran. Nachdem schon die Polizei in Minneapolis aufgelöst wurde und weiße Aktivisten in Ketten auf Knien um Verzeihung bitten, kommen aktuell im Stundentakt weitere Neuerungen auf uns zu.

Auch in Deutschland fordern linke Kräfte, die der BLM nahestehen mittlerweile Polizeireformen – bis hin zu deren kompletter Abschaffung. SPD-Chefin Saskia Esken sieht gar die gesamte deutsche Polizei als einen einzigen rassistischen Haufen an. Die türkische Gemeinde pflichtet ihr bei.
Anzeige

Unterdessen wird anderenorts Zensur-Geschichte geschrieben. Indizierte Filme, Sprache und Musik erinnern uns an ganz dunkle Kapitel der Menschheitsgeschichte. Das ist kein wohlwollender Eingriff mehr, sondern blanker Tugend-Terror. Gleichwohl gilt: Die Tradition der Zensur war noch nie eine demokratische.

n-tv berichtet:
Die Streamingplattform HBO Max hat wegen der Anti-Rassismus-Proteste in den USA den Filmklassiker „Vom Winde verweht“ aus seinem Programm genommen. Das Bürgerkriegs-Epos aus dem Jahre 1939 wurde mit mehreren Oscars ausgezeichnet und gilt als kommerziell erfolgreichster Streifen der Filmgeschichte. Doch schon lange wird der Film wegen seiner Darstellung zufriedener Sklaven und heldenhafter Sklavenhalter kritisiert.(…)

Der Film „ist ein Produkt seiner Zeit und zeigt einige der ethnischen und rassistischen Vorurteile, die in der amerikanischen Gesellschaft leider alltäglich waren“, sagte ein HBO Max-Sprecher in einer Erklärung der Nachrichtenagentur AFP. „Diese rassistischen Darstellungen waren damals falsch und sind heute falsch.“

Jetzt rollen sie also an, die ganz großen Säuberungswellen. Selbst historischer Südstaaten-Kontext wird komplett ausgeblendet. Es liegt jedoch der Verdacht nahe, dass Hollywood-Filminhalte, in denen dunkelhäutige Protagonisten Heldenrollen ausfüllen, die Welt retten, oder (böse) Weiße meucheln, nicht von Observation und Bewertung betroffen sind.

Während die nicht ganz unumstrittene Lebens-Vita des Opfers und Märtyrers, George Floyd, nicht näher hinterfragt werden darf, wohlgemerkt. Wer das dennoch tut, läuft auch hierzulande Gefahr, seines Postens verlustig zu gehen. Es kommen also spannende Zeiten auf uns zu. Klima-Hype und Corona-Panik werden nun abgelöst von einer übernervös geführten Rassismus-Debatte. Die Angst vor marodierenden Horden auf der Straße muss gewaltig sein.
(pi-news.net)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.