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Regina Braungarts schöne falsche Welt

Politik ist äh und Wahlkampf bäh

(tutut). "Am Schmotzigen ziehen alle an einem Strang", dichtet Schwester Regina unoriginell über fastnächtliche Kindereien von Erwachsenen und lässt die Antwort offen, ob und an welchem Ende dieses Strickes sie hängt.  Denn verstrickt hat sie sich in eine schöne falsche Welt.
Den Lesern wird eine Wirklichkeit vorgegaukelt, die es so nicht gibt. Die Schwäz hält das Leben, wie sie es sieht, für ein Kasperletheater. Die Strippenzieher sitzen in Verlag und Redaktionen. Alle, die ihr Leben außerhalb fristen müssen, scheint sie am liebsten als ihre Marionetten zu sehen.
So sind Verlagsaktivitäten kaum mehr als Kaspereien. Die Wirklichkeit wird ausgeblendet. Regina Braungart hat sich verfangen in ihrer eigenen falschen Welt. Sie glaubt offenbar, sie sich schön schreiben zu müssen. In dieser ihrer Welt ist Politik äh und Wahlkampf bäh.
Und so zensiert sie offenbar Fotos, die zu ihren Texten passen müssten.Auf keinem ist der zu sehen, welcher im Mittelpunkt des Geschehens steht, der Bürgermeister. Während er dem Leser bildlich unterschlagen wird, hält sie Reginas Liebling, den Kandidaten ohne Beruf, den sie wie einen kleinen Prinzen vom fernen Stern und Sauerbier gleich serviert, den Lesern per Foto entgegen.
Falls der Leser die Absicht merkt, muss er verstimmt sein. Reginas Welt ist eine Scheinwelt, die mit der Realität wenig zu tun hat. Es ist die manipulierte Welt einer Frau, die mit dem Job, den man ihr vermacht hat, wohl total überfordert ist. Es darf nicht verwundern, dass so eine Zeitung nun im Sonderangebot von ihr beworben wird. Mehr ist sie ja auch nicht wert.

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