Springe zum Inhalt

Regina Braungarts Wasserrohrbruch

Sitzt  eine wohl überforderte „Journalistin“ mit im CDU-Schlammloch?
(tutut). "Flugblatt erregt die Gemüter" titelt Regina Braungart und hat offenbar alle ihre journalistische Restenergie darauf verwendet, den Nachrichtenüberbringer zu jagen, um sich ja nicht mit der Nachricht zu beschäftigen. Das passt zu dem, was wohl als Kampagne der Schwäbischen Zeitung zugunsten des Bürgermeisterherausforderers anzusehen ist. Was würde der Leser sagen, wenn er einen Wasserrohrbruch meldet, und der herbeigeeilte Klempner sich dann nur mit ihm beschäftigt, anstatt sich den Schaden mal anzusehen? Mancher, der dies nicht für möglich halten wird, nimmt aber offenbar hin, dass genauso vermutlich in einer "Zeitung" agiert werden darf, für die er dann noch eine Menge Geld bezahlt.
Haben sich die Leser der Schwäz schon einmal gefragt, warum Machenschaften rund um den Wahlkampf des Kandidaten nicht in "ihrer" Zeitung stehen? Haben sie schon einmal bemerkt, dass ihnen Nachrichten vorenthalten werden? Können sie gar nicht merken, da sie einem Monopolblatt ausgeliefert sind. Warum sind die Leser der Schwäz nicht über die drei Rundschreiben des Kandidaten an die Spaichinger CDU-Mitglieder informiert worden, als die in Umlauf gebracht worden sind? Immerhin hat der Kandidat ja die wichtigsten CDU-Ämter im Kreis inne?
Haben sich die Leser der Schwäz noch nicht gefragt, ob und welche Rolle Volker Kauder und Guido Wolf in diesem Wahlkampf spielen? Immerhin sind sie automatisch beratende Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes.
Würde es nicht glaubwürdiger klingen, wenn der Kandidat verkünden würde, der Landtagspräsident sei Kaiser von China, als mit einer eher hilflos und fadenscheinig anmutenden Auslassung zu seinem Fraktionskollegen Christian Kauth zu reagieren, welcher mit auf Facebook dokumentiertem Text offenbar versucht hat, den Bürgermeister kompromittierendes Material zu finden? Dies klingt deshalb unglaubwürdig, weil der Kandidat zuvor, dokumentiert am 25. Februar in der Neuen Bürger-Zeitung, sich nicht von mutmaßlichen kriminellen Machenschaften des Stadtrats distanziert hat.
Stattdessen war er der Internetzeitung "eine "Menge Lügen" vor, zu denen er bis heute jeden Beweis schuldig geblieben ist. Für jemand, der Jura studiert zu haben scheint, erstaunlich. Genauso erstaunlich, wie die Verwendung des Ausdrucks "Lügen", denn ein Anwalt weiß normalerweise, was damit gemeint ist.
Wie kommt Schwester Regina darauf, dass es sich "um den Bürgermeister belastende Tonband-Aufnahmen" handelt, welche der CDU-Stadtrat zu suchen scheint? Sitzt sie mit im Schlammloch der Spaichinger CDU? Das liest sich mehr als  verdächtig. Weiß sie mehr, als auf der "Eidesstattlichen Versicherung" steht? Hat sie sich nicht kundig gemacht, was eine "Eidesstattliche Versicherung " ist? Das ist ja wohl nicht nur eine Überschrift, wie sie feststellt und dann auch noch des Lesens unkundig sein muss, wenn sie fälschlicherweise von "Eidesstattlicher Erklärung" schreibt. Wer hat ihr diesen Ausdruck eingegeben?
Was auch immer Regina Braungarts Gemüt umzutreiben scheint: Der Job einer Journalistin ist es wohl nicht. Deshalb erfahren die Leser auch nicht, was in dieser "Eidesstattlichen Versicherung" steht. Dies wäre das Mindeste an Informationspflicht, welche eine Zeitung zu erfüllen hat, wenn sie über ein Thema schreibt. Stattdessen sondert sie nur Gemütsregungen einer wohl überforderten Journalistendarstellerin ab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.