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Rentner Gauck und die „Bekloppten“

Ganz in der Tradition Martin Luthers

Von WOLFGANG HÜBNER

Joachim Gauck, aus Dunkeldeutschland stammender Pastor in Ruhestand, hat bei einer Tagung für Lehrer am Samstag in Rostock bewusst ungeimpft bleibende Landsleute als „bekloppt“ bezeichnet.

Wörtlich sagte Gauck: „Dann ist ja auch schrecklich, dass wir in einem Land leben, in dem nicht nur Bildungswillige leben, sondern auch hinreichende Zahlen von Bekloppten.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Als Rentner, sagte er, könne er sich eine solche Ausdrucksweise wohl mal leisten. Damit liegt er ganz in der Tradition Martin Luthers, der einst in seiner Schrift „Wider die mörderischen und räuberischen Rotten der Bauern“ die Feudalfürsten aufforderte, den Aufstand der Bauern zu zerschlagen.

Der 81-jährige ehemalige Bundespräsident, zu dessen Qualifikationen bei seiner Wahl nähere Kenntnisse in Virologie und Toxikologie nicht zwingend gehörten, war 2010 auch von den Grünen nominiert worden.

Was vielleicht erklärt, warum er von den Beweggründen von Ungeimpften noch weniger zu verstehen scheint als eine gewisse Kanzlerkandidatin vom Völkerrecht.
(pi-news.net)

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