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"Respekt"

Landtagspräsident gratuliert Jakob Maria Mierscheid zum 80.

Der Landtagspräsident (links mit Visitenkarte) erklärte jüngst dem prominenten waschechten Demokraten Jakob Maria Mierscheid revolutionären seinen Plan zur Zusammenführung von Donau und Bergland.
(tutut). Am Freitag, 1. März, ist Jakob Maria Mierscheid 80 Jahre alt geworden. Der in Morbach/Hunsrück  in Rheinland-Pfalz lebende Politiker, seit 1979 mit Direktmandat im Bundestag, ist vor allem durch das Mierscheid-Gesetz bekannt geworden.
"Ich habe großen Respekt vor der Lebensleistung dieses Mannes", pmte der Landtagspräsident, welcher hofft, das Mierscheid-Gesetz zur nächsten Landtagswahl in Baden-Württemberg umsetzen zu können, denn: "Unsere Demokratie verdankt Mierscheid viel, überalle Parteigrenzen hinweg".
Das Mierscheid-Gesetz beweist, dass der Stimmenanteil der SPD sich prozentual nach dem Index der Rohstahlproduktion in den alten Bundesländern richtet, gemessen in Millionen Tonnen im Jahr einer Bundestagswahl. Dadurch ergaben sich für die Vergangenheit oft bessere Prognosewerte als mit wissenschaftlich fundierten Wahlprognoseverfahren.
Beispielsweise betrug die Rohstahlproduktion 2002 38,6 Millionen Tonnen, der Stimmenanteil der SPD bei der Bundestagswahl 2002 lag bei 38,5 Prozent. Auch in den Jahren davor traf das Mierscheid-Gesetz ähnich genau zu.
Der Landtagspräsident lässt prüfen, inwieweit das Mierscheid-Gesetz als Prognoseverfahren für das Abschneiden der CDU in Baden-Württemberg abgewandelt übernommen werden kann. Es hat sich beispiesweise herausgestellt, dass die Mistproduktion im Land umgekehrt proportional zu den Prozentanteilen der CDU liegt.
Noch nicht gelöst sei allerdings, ob Mist oder die CDU entscheidender Faktor sei. Entsprechend sieht der Landtagspräsident Handlungsbedarf. An ihm solle es auf keinen Fall liegen, falls Engagement in die eine oder andere Richtung erforderlich werde: "Wenn es wieder heißt, rette sich, wer kann, bin ich dabei"!