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Seehofer will „zurück-treten“. Mal wieder…

Bystron (AfD):  CSU-Chef eine tragische Figur

Von JOHANNES DANIELS

11.11., 11.11 Uhr – närrisches Treiben auch in München: Horst Seehofer will als CSU-Vorsitzender nun eventuell endgültig zurücktreten. Falls inzwischen nichts dazwischen kommt. Gegebenenfalls auch als Innenminister. Möglicherweise bald. Eine entsprechende Kündigung vom Amt will der noch amtierende Bundes-Ankündigungs-Minister möglicherweise im Laufe der Woche ankündigen, kündigte dieser an. Überraschung.

Zumindest unter der aufschiebenden Voraussetzung, dass sich seine Meinung bis dahin nicht mutmaßlich geändert hat. Frühestens im Januar 2019 soll es dann gegebenenfalls einen Sonderparteitag mit eventuellen Neuwahlen geben, falls es sich Drehhofer bis dahin nicht anders überlegt. Die Termine stehen noch nicht fest.

Sein nächstes Rücktrittsansinnen erklärte Seehofer am Sonntagabend bei Beratungen der engsten CSU-Spitze in München. Als möglicher Nachfolger steht auch Manfred Weber, 46, in den Stapfen – der wackere Landshuter kandidiert aber auch bei der Europawahl 2019 als Spitzenkandidat der EVP für das Amt des schwer rückenkranken EU-Kommissionspräsidenten.

Mehr Chancen werden an der Parteibasis allerdings Horsts Intimspezi Markus Söder eingeräumt. Dieser hat bereits Ansprüche auf den CSU-Vorsitz angemeldet. Auch Angela Merkel hatte nach herben Wahlniederlagen in Bayern und Hessen ihren Rücktritt vom CDU-Parteivorsitz vor zwei Wochen bekannt gegeben. Falls sie auch als Kanzlerin zurücktritt, werden die beiden jetzt wieder viel Zeit füreinander haben.

PI-NEWS hatte bereits vielfach über Seehofers Rücktrittsankündigungen en masse berichtet: Affenzirkus in München – Seehofers Rücktritt vom Rücktritt vom Rücktritt. Jetzt ist es wieder einmal so weit. Jetzt – wahrscheinlich – ein Abschied für immer. AfD wirkt!

Der ehemalige Landesvorsitzende der AfD Bayern, MdB Petr Bystron, sagte zum voraussichtlichen Rücktritt Horst Seehofers:
„Horst Seehofer ist eine tragische Figur. Er hat als Bayerischer Ministerpräsident das Fehlverhalten der Regierung Merkel immer klar erkannt: Egal ob er die „Herrschaft des Unrechts“ anprangerte, in der ungezügelten Migration die „Mutter aller Probleme“ erkannte, oder die Rechtsbrüche der Regierung durch die Professoren Papier und Di Fabio hat belegen lassen.

Nun ist er bei dem Versuch gescheitert, die von ihm klar erkannten Probleme in der Regierung auch zu lösen. Sein Rücktritt macht deutlich, dass es in der Koalition mit der SPD und unter der Kanzlerin Merkel unmöglich ist, verantwortungsvolle konservative Politik durchzusetzen.

Während andere heute Häme und Spott über Horst Seehofer ausschütten, zolle ich ihm Respekt. Nicht Horst Seehofer sollte zurücktreten, sondern die übrige Regierung Merkel – allen voran die linksradikalen Kräfte der SPD.“

Gibt man bei google „seehofer rücktritt jetzt“ ein, erhält man übrigens 870.000 Ergebnisse in 0,46 Sekunden.
(pi-news.net)

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