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Sie kann's nicht lassen

Steht Regina Braungart neben oder hinter sich?
(tutut).Was unterscheidet den Journalisten vom Journalistendarsteller und Nichtjournalisten? Diese Frage wird vielleicht Regina Braungart von der Schwäbischen Zeitung in Spaichingen beantworten können. Irgendwann einmal. Durch himmlische Eingabe möglicherweise. Denn noch immer scheint sie mitten im Bürgermeisterwahlkampf zu stecken, besser gesagt: steckengeblieben zu sein. Sie macht zur Zeit offenbar dort weiter, wo sie vor der Wahl schon neben oder hinter sich gestanden ist.
Noch immer hascht sie nach einem Flugblatt, dessen Inhalt sie anscheinend nie interessiert hat, und telefoniert deshalb in der Gegend herum. Und was ist schon eine Eidesstattliche Versicherung, die sie sowieso zur "Erklärung" umgetauft hat. Wer hat das Flugblatt veranlasst, das scheint ihr einziges Problem zu sein, nicht der Inhalt, der in Wirklichkeit aber ja wohl zumindest den abscheulichen Versuch beleuchtet hat, dem Wahlkampf eine besonders schmutzige Note zu geben. Über die ist ja bereits der in der Angelegenheit aktive Stadtrat aus Gemeinderat und CDU getreten.
Nur Regina Braungart muss ähnlich wie das täglich grüßende Murmeltier im Wahlkrampf verharrt geblieben sein. Verständlich, wenn da möglicherweise einige Leute regelrecht traumatisert worden sind im Sturm auf das Rathaus, der dann nur in einer zweiten Attacke von sieben Schwaben auf einen Hasen geendet hat.
Langsam aber sollte es sich herumsprechen: Ostern ist nun auch vorbei. Und damit auch die Hasenjagd. Warum singen die alle nicht neu miteinander mal das Lied vom "Lieben Augustin", das lässt sich ja umdichten. Der Refrain passt immer: "...alles ist hin..."