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Sind Demos für irgend etwas zunutze?

Fünf Beispiele

Von AKIF PIRINCCI

Die Antwort vorweg: Ja, wenn das, wogegen man demonstriert, eh schon aufgegeben hat und sich eh schon so verhält wie es die Demonstrierenden wollen, bevor sie auf die Straße gehen. Also wenn zum Demonstrieren eigentlich gar kein Grund mehr besteht.

Nein, wenn eine Großwetterlage aus veröffentlichter Mainstream-Meinung, meist öko-kommunistischem Zeitgeist und einer staathöriger Volksmentalität die Botschaft der Demonstration unbesehen ob ihrer Richtigkeit ablehnt. Dabei ist es scheißegal, ob sich die Demonstration aus 50 oder Millionen von Leuten zusammensetzt (über “Fridays for Future” berichteten die Medien sogar, wenn sich auch nur 15 pickelige Pubertierende in einer verregneten Fußgängerzone versammelten). Es kommt nur darauf an, daß sie von der jeweiligen herrschenden, auch über die Deutungshoheit herrschenden “Klasse” für voll genommen wird. Es sei denn, die Demonstranten entfesseln einen Bürgerkrieg, dann gibt man klein bei.

Ich möchte für meine Behauptung hier fünf Beispiele vorbringen.

Doch davor ein paar Gedanken zum Artikel 8 des deutschen Grundgesetzes. Dieser verbürgt die Versammlungsfreiheit. Er ist Teil des ersten Abschnitts des Grundgesetzes, in dem die Grundrechte gewährleistet werden. Bei der Versammlungsfreiheit handelt es sich um das Recht, sich ungehindert privat oder in der Öffentlichkeit friedlich ohne Waffen zu versammeln. Von besonderer praktischer Bedeutung ist Art. 8 GG im Zusammenhang mit öffentlichen Demonstrationen, bei denen das freie Versammeln die Teilnahme an der öffentlichen Meinungsbildung fördern soll.

Ob das etwas bewirken könnte oder muß oder ob die Instanz oder die Sache, gegen oder für die man demonstriert, dem in irgendeiner Weise Rechnung zu tragen hat, davon steht im Grundgesetz nichts.

Stellen wir uns einmal vor, dieser Paragraph wäre auch im Dritten Reich existent und das Demonstrieren gegen das Nazi-Regime tatsächlich erlaubt gewesen, und zweihunderttausend Deutsche wären gegen die Politik Hitlers auf die Straße gegangen. Was hätte das bewirkt?

Gar nichts! Die Deutschen waren zu jener Zeit derart propagandistisch indoktriniert und so inniglich mit der Nazi-Ideologie verquickt, daß die Demonstranten hätten noch von Glück reden können, wenn sie nicht gleich an Ort und Stelle und ohne ein Zutun der Nazi-Schergen gleich vom “deutschen Volk” erschlagen und getötet worden wären.

Es kommt also nicht darauf an, ob man demonstrieren darf oder nicht, denn unangemeldete, wilde Demonstrationen ab einer gewissen Anzahl von Menschen sind ohne massive Staatsgewalt eh nicht zu verhindern. Es kommt nur drauf an, ob die Öffentlichkeit die Demonstration überhaupt als solche wahrnimmt oder diese bloß als eine Zusammenrottung von Störenfrieden und Verbrechern einordnet.

Nun aber zu den Beispielen.

Beispiel 1
In den 80ern und beginnenden 90ern fanden in Deutschland alle naselang Demonstrationen für die Abschaltung von Atomkraftwerken statt, viele sogar mit Millionen von Teilnehmern. Es ist jedoch eine Legende, daß all diese Demos dazu geführt hätten, daß spätestens 2011 durch Merkels Nero-Befehl wegen der Tsunami-Flutung eines Kraftwerks im 8.966 Kilometer entfernten Fukushima/Japan Deutschland aus der Kernenergie offiziell auszusteigen beschloß und schließlich bis 2022 das letzte Kernkraftwerk abgeschaltet werden muß.

Vielmehr fanden sich gleich zu Beginn der Atomkraft-Nein-Danke-Bewegung zahlreiche Unterstützer bei den linken Medien, die als Ersatz für den in die Hose gegangene 68er-Traum von der kommunistischen Revolution nun mehr über die Umweltschutz-Schiene die Industrie-Nation Deutschland niederringen wollten. Allerdings gab es damals noch eine starke konservative Presse und ökonomisch denkende und das Wohl des Volkes im Auge behaltende Politiker, welche solcherlei “Umwelt-Aktivisten” noch als Spinner abtaten.

So griff man zur Einflußnahme der Bevölkerung zu Fake-News: Fast jede Woche gab es angeblich einen sogenannten Störfall in irgendeinem Kernkraftwerk (bezeichnenderweise gibt es überhaupt keine Störfälle mehr, seitdem der Atom-Ausstieg durch ist), sobald der Trafo für die werkseigene Kantine den Geist aufgab. Medial wurde immer nachdrücklicher ein halluziniertes Horror-Szenario im Kopf der Menschen eingewurzelt, wonach jeden Augenblick ein Kernkraftwerk zu explodieren drohte, mit zig Millionen Verstrahlten und Toten und der Auslöschung ganzer Landstriche als Folge. Angeblich wurde in der Nähe von Kernkraftwerken nur mißgebildete Babys mit drei Köpfen geboren, wenn nicht, würden diese Kinder bald an irgendwelchem Krebs sterben. Und so weiter und so fort.

Schon Mitte der 80er hatte sich die Kernkraft durch die mediale Negativ-Beschallung in den Köpfen der Deutschen als ein lediglich noch nicht stattgefundener Atombomben-Angriff manifestiert, der jedoch unmittelbar bevorstand. Folgerichtig wurden die Demonstrationen auch immer weniger, weil sie längst keine Demonstrationen mehr gegen etwas waren, sondern eine Art Siegesparade eines eh bereits in die Hirne aller eingehämmerten Allgemeinwissens über die Gemeingefährlichkeit von Kernkraft.

Da half es auch nicht, daß die Energie-Hersteller in der Schlußphase Anzeigen für den Nutzen der Kernenergie in Zeitungen und Zeitschriften schalteten (im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ließ man so etwas schon gar nicht mehr zu), was jedoch von der Gegenseite nur noch höhnisch lachend als die letzten Zuckungen der “Atom-Lobby” quittiert wurde. Und damalige Regierungen sprachen auch nicht mehr davon, daß sie die Dinger weiter betreiben wollten, sondern lediglich etwas von “Brückentechnologie” und “begrenzten Laufzeiten” und so ebbes.

Wieder einmal zeigte sich, daß Demonstrationen, also der Protest gegen Mißstände welcher Art auch immer nur als solche wahrgenommen werden und eine Wirkung entfalten können, wenn eh schon jeder, selbst die Regierenden einer Meinung mit den Demonstrierenden sind. Siehe auch: Linke demonstrieren, Rechte veranstalten “Aufmärsche”.

Beispiel 2
So etwas wie die friedliche Revolution in der DDR im Herbst 1989 und die Montagsdemonstrationen in Leipzig, Dresden, Halle, Karl-Marx-Stadt, Magdeburg, Plauen, Arnstadt, Rostock, Potsdam und Schwerin wären heutzutage nicht mehr denkbar. Die heutigen längst linksextremistisch gewordenen (West-)Medien würden schon am ersten Tag drei Neonazis unter den Demonstranten ausmachen und den Slogan “Wir sind das Volk” als die Rückkehr des Dritten Reiches denunzieren.

Irgendwelche Faktenfinder würden sofort belegen, daß diese demonstrierenden armen DDR-Würstchen eigentlich die Ideal-Bürger von Morgen seien, wo sie doch wegen ihres geringen Lebensstandards viel nachhaltiger und klimaneutraler wirtschafteten, als die feisten SUV-fahrenden und Mallorca-urlaubenden Westler. Alle, insbesondere im öffentlich-rechtliche Rundfunk, wären sich schnell einig, daß es sich bei den Protestlern nur um selbstsüchtige, gierige Schlechtmenschen handele. Ein klein wenig ging der Tenor grün-linker Publikationen jener Tage schon in diese Richtung.

Warum wurden in diesem Fall jedoch die Montagsmarschierer trotzdem als furchtlose Demonstranten wahrgenommen und die Demonstrationen selbst als der authentische Ausdruck des Aufschreis von 16 Millionen Deutschen, die jahrzehntelang unter einem diktatorischen Regime leben mußten? Dafür gab es zwei Gründe.

Just zu diesem Zeitpunkt war die DDR pleite, und die Herrschenden konnten dem Volk beim besten propagandistischen Willen keine künftige Besserung in Aussicht stellen. Zudem hatten die regierenden BRD-Politiker diesmal die Eier, das Regime mit den Krediten aus dem Westen zappeln zu lassen, eine schon routinemäßige und obligatorisch gewordene Vitamin-Spritze, ohne die das DDR-System bereits in den beginnenden 80ern wirtschaftlich kollabiert wäre.

Noch für den Duldsamsten zeigte sich, daß das kommunistische Experiment gescheitert war. Wohl gemerkt, trotz der Endlos-Propaganda konnte man damals sogar den Ost-Deutschen nicht wie heutzutage alle Deutschen in ein Korsett aus verlogener Hypermoral, Verzicht-Salbadereien, der Drohung, beim Widerwort als Nazi gebrandmarkt zu werden, und Solidaritäts-Blabla zwingen. Zudem hatten die Ossis den Vergleich, und dieser sagte ihnen, daß im Kapitalismus das Gras nicht nur grüner schien, sondern tatsächlich auch war.

Der zweite Grund für den Exitus der DDR wog jedoch viel schwerer. Zu jener Zeit existierten in (West-)Deutschland noch Restbestände eines Nationalgefühls, einer deutschen Identität und einer Heimatliebe, die sich auch über die “Die Brüder und Schwestern drüben” wölbte. Keine geringe Anzahl der Deutschen war einst von dort in den Westen geflüchtet. Der Wunsch nach Vereinigung des geteilten Volkes war kein abstrakter, hohler Gedanke, keine leere Beschwörungsformel in Sonntagsreden, sondern ganz konkret das geistige Bild des Onkels im “sozialistischen Staat der Arbeiter und Bauern” und der vielen Cousins und Cousinen.

So etwas kann man sich in der deutschen Jetzt-Zeit natürlich nicht mehr vorstellen, in der tagtäglich prügelnde, vergewaltigende und mordende, bisweilen sogar köpfende Moslems aus den Scheißhäusern Orients und Asiens weit mehr Wertschätzung und Fürsorge genießen, als der “Landsmann”. Und zwar nicht allein staatlich verordnet, sondern aus einer durch das Gefühl der eigenen Wurzellosigkeit und dem Verlust von Identität entstandenen Übertragung der Liebe zum Fremden.

Die DDR-Soldaten und Stasi-Knechte haben seinerzeit auf die Montagsmarschierer deshalb nicht geschossen, weil sie eine emotionale Ladehemmung hatten, sondern weil auch sie wußten, daß dies jetzt auch für sie das Ende ist, und weil sie unter der Beobachtung der Wohlgesinnten aus dem Westen standen.

Auch hier zeigt sich, daß Demonstrationen nicht für sich selbstsprechend sind, daß sie keineswegs als solche anerkannt werden, wenn sie einfach stattfinden, sondern wenn sie von vornherein durch den Adressaten als solche “genehmigt” worden sind. Das zeigt sich wunderbar auch im nächsten Beispiel.

Beispiel 3
Keine andere Demonstrationsreihe hat vor dem größten Übel in unserer Gesellschaft und der Gefahr unserer Zivilisation gewarnt wie “Pegida”. Die Organisation “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” veranstaltet seit dem 20. Oktober 2014 in Dresden Demonstrationen gegen eine von ihr behauptete Islamisierung und die Einwanderungs- und Asylpolitik Deutschlands und Europas.

Ist diese Formulierung so richtig? Ja, denn genau das steht in Wikipedia, insbesondere der Zusatz “eine von ihr behauptete Islamisierung”. Also es gibt sie in Wahrheit gar nicht.

Der Text muß ziemlich alt sein, denn inzwischen geben sogar die grün-links Versifften zu, daß die Islamisierung in unseren Breitengraden keineswegs behauptet ist, sondern überall im schier industriellen Maßstab real stattfindet.

Noch vor ein paar Wochen hat ein Moslem-Mensch in der Pegida-Stadt am helllichten Tage einen Schwulen abgestochen und seinen Freund schwer verletzt. Es vergeht kein einziger Tag, an dem die Häßlichkeiten des Islam-Kultes sowohl im Umgang der Geschlechter untereinander als auch in Form der Drangsalierung, Verletzung, Vergewaltigung und Eliminierung der Einheimischen, insbesondere jedoch als Rückabwicklung der freiheitlichen Kultur des Westens und der aufgeklärten Moderne immer ungenierter zutage treten. Was übrigens gar nicht schleichend geschieht, sondern im Galopp.

Heißt das nun, daß “islam- und fremdenfeindliche, völkische, rassistische und rechtspopulistische” (ebenfalls Wikipedia über Pegida) die besseren Analysten und Seher dieses Problems waren und sind und die mit diesen negativen Attributen Behafteten doch für etwas zunutze?

Natürlich nicht, denn an dieser Stelle setzt das Orwellsche “Doppeldenk” ein. Ja, wir wissen nun, daß alles, wovor uns Pegida gewarnt hat, richtig war und genauso eingetreten ist, aber da wir uns unsere Lebenslüge nicht eingestehen können, schließlich arbeiten viele von uns in der lukrativen Kampf-gegen-Rechts-Branche, müssen wir trotzdem so tun, als sei Pegida der Hauptfeind der Gesellschaft. Deswegen handelt es sich bei den montäglichen Aktionen von Pegida nicht um Demonstrationen, sondern weiterhin um Zusammenrottungen von Nazis.

Es sind über Pegida viele Bücher geschrieben und noch mehr Fernseh-Dokus gedreht worden. In diesen links-faschistischen Machwerken kommt das Wort Demonstration nur spärlich vor. Immer ist die Rede von Versammlungen und Aufmärschen, geradeso, als könne allein das Wort Demonstration, das offenbar von Grün-Linken, Kommunisten, der Antifa und Deutschland-Hassern gepachtet worden ist, etwas Positives im Kopf des Publikums auslösen.

Es ist unbestritten, daß unter der Pegida-Flagge einige, vielleicht auch viele Fremdenfeinde, Rassisten und Neonazis wandeln, wobei allerdings die Frage bleibt, weshalb man nicht feindlich zu Fremden eingestellt sein sollte, wenn diese ihrerseits gegenüber ihrem Wirtsvolk feindlich gesinnt sind, und weshalb man sich nicht rassistisch gegenüber gewisser Rassen und Ethnien aufstellen sollte, wenn diese im Durchschnitt und in Masse mehr Destruktivität und Irrationalität zeigen als die indigene Ethnie.

Es stimmt auch, daß einige in diesem Verein weniger aus Überzeugung bei der Sache, als vielmehr wegen des monetären Eigennutzes mit dabei sind. Also keine anderen Verhältnisse, als bei der, sagen wir mal, CDU oder der “Amadeu Antonio Stiftung”. Aber wieso z. B “eine gesteuerte Zuwanderung über ein Punktesystem nach dem Beispiel Kanadas oder Australiens”, wie von Pegida verlangt, ins Dämonische, ja, in die Nähe von Judenvergasung gerückt wird, erschließt sich nur Irren und der ehrlosen deutschen Links-Presse.

Was hat Pegida in all den 6 Jahren erreicht?

Gar nichts, null, zero! Im Gegenteil, seit ihrem Bestehen, seit ihren regelmäßigen montäglichen “Spaziergängen” wurden nochmal zirka 3 Millionen Moslems und analphabetische Sozialhilfeempfänger ins Land geholt, Kosten für diese  Leute übersteigen die der vielen anderen Ressorts im Bundeshaushalt zusammen. Die Zukunft ist die absolute Finsternis.

Um beim Thema zu bleiben, auch im Fall Pegida wurde der Sachverhalt der Demonstration stets so kommuniziert, daß diese nicht als solche zu gelten habe, solange diese nicht von der zeitgeistlichen, insbesondere grün-links-medialen, öffentlichen Meinung abgesegnet ist, sondern eigentlich als etwas Kriminelles.

Wenn man heute, da der Islam nicht nur im wortspielerischen Sinne “schleierhaft” das deutsche Straßenbild prägt, sondern sich in seiner Rückständigkeit und Brutalität bereits in Schulen und im Alltag etabliert hat, den Durchschnitts-Deutschen fragen würde, was er von Pegida hält, würde er trotzdem antworten: Verbieten, alles Ausländerfeinde.

Nochmals, demonstrieren nützt gar nix. Es sei denn, man verleiht der Demonstration vorher eine Absolution für etwas, womit man eh einverstanden ist. Denn einmal hirngewaschen, immer hirngewaschen

Beispiel 4
Das trifft auch für “Fridays for Future” zu, eine Bewegung von Erst-Menstruierenden und Geschwätzscheiße studierenden jungen Frauen aus wohlhabendem Hause, die anstatt wie vorangegangene Generationen in ihrem Alter die Freuden des Erwachens ihrer Genitalien zu genießen, sich mit dem von irre gewordenen Multimilliardären, maoistisch gesinnten Massenwohlstands-Hassern, handelsüblichen Vollidioten und debilen Trockenpflaumen in der Politik frei erfundenen Klima-Hokuspokus beschäftigen.

Inspiriert von einem weiblichen Oskar Matzerath mit einem ärztlich attestierten Dachschaden  demonstrierten diese durchweg weißen, bereits mit 5 Jahren auf allen Kontinenten des Planeten geurlaubten, Papas Villa und seine tonnenschweren Aktiendepots vor Augen Habenden  ebenfalls wöchentlich an einem bestimmten Tag. Allerdings unterschied sie von den Pegida-Nazis der Umstand, daß sie es im sich immer höllischer aufheizenden Klima stets in dicken Winterklamotten und mit fetten Wollschals taten. Aber Weiber frieren ja immer.

Solche sakralen Ausmaße nahm das Freitags-Ritual der dem Much-Ado-about-Nothing-Kultes huldigenden, vorzeitig vertrottelten Luxus-Mägde an, daß es bald auch die überhaupt nicht mehr Menstruierenden mit grauem und wenig Haupthaar im zwangsbewirtschafteten Volksfernsehen auf den Sitzen hielt und sie jeden zwischen Zahnspange-Lücken ausgestoßenen Kommentar eines Pipi-Mädchens über das Wetter live übertrugen.

Ja, derart provokativ, so wahnsinnig unangepaßt, radikal, umstürzlerisch, also mit einer gemäßigten Politik unvereinbar waren die Forderungen von “Fridays for Future”, daß ganze Horden und Herden von Polit-Dummys mit aufs Selfie-Bild in Gesellschaft der schulschwänzenden Mädels wollten, deren faule Lehrer – "Lehrer sind ja bekanntlich alle faul" – sie sogar aufforderten, es nicht bei Friday zu belassen, sondern auch noch Monday/Tuesday/Wednesday/Thursday in den Protestplan reinzunehmen, und selbst Gott-Kanzlerinnen sich den Arsch aufrissen, um den Orakeln von Muschi im Kanzlerinnen-Bunker zu lauschen.

Doch was wollten und wollen die Friday-Girls?

Na aufhören halt.

Womit?

Tja mit allem, also Autofahren, Industrie und so’n ekelhaftes Zeug, Furzen, Kindermachen, Fliegen, Urlaub außerhalb des eigenen 5-Kilometer-Umkreises, exotische Früchte essen und die ganze zivilisatorische Scheiße überhaupt. Sie meinten und meinen, daß dies nur für solche reiche, gelangweilte Höhere Töchter erlaubt sein sollte, sonst würde morgen die Welt untergehen.

Deshalb hockten sie sich, prophylaktisch und perfekt vom Visagisten geschminkt, in Talk-Shows, was natürlich für ältere, klimasündende, weiße Männer am Bildschirm den Vorteil hatte, auf sie gepflegt einen ... und verbreiteten ihre Heilslehre, wobei bei jedem “How dare you?!” Applaus des Studiopublikums aufbrandete.

Erneut fragt man sich, was “Fridays for Future” mit einer Demonstration zu tun haben soll, wenn selbst die komplette EU genau das Gleiche will wie saudummen"Gänse". Die Deindustrialisierung des Kontinents, insbesondere Deutschlands ist vom Götterolymp der Brüsseler Berufsschmarotzer bereits beschlossene Sache, und daß die Millionen Arbeitslosen sich dann gefälligst einen nur bedingt fahrbaren Elektro-Schrott für 50.000 Euro kaufen sollen sowieso. Das einfache, wirklich sehr einfache Volk akzeptiert nun einmal schafsdevot dieses neue Feudal-System, in dem nur noch Reiche, Politfunktionäre und ihre Konto-technisch direkt an das Portemonnaie des Steuerzahlers angeschlossenen Bälger Auto fahren, fliegen, urlauben und Langusten und Austern fressen dürfen.

Ich sagte schon, Demonstrationen funktionieren nur, wenn eh schon alle mit dem Anliegen einverstanden sind und wenn die Demonstration in Wahrheit keine Demonstration ist, sondern gar nicht einmal so raffinierte Staatspropaganda.

Beispiel 5
Was haben all die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen genützt? Ebenfalls nix! Das Gegenteil ist sogar eingetreten.

Sah es anfangs noch so aus, daß aus der Mitte der Gesellschaft eine mächtige Protestbewegung gegen die vom Staat aufgezwungene Existenzvernichtung, Bevormundung und Gängelung und soziale Isolation wegen eines mittelschweren Grippeerregers Fuß faßt, so haben die medialen Lakaien des Merkel-Regimes, die übrigens jetzt direkt mit Steuergeldern alimentiert werden, es innerhalb kürzester Zeit geschafft, die Aufmüpfigen als Nazis und Wahnsinnige zu verleumden.

Sie heißen nun “Covidioten” und gelten in der öffentlichen Wahrnehmung als rechtsradikale Asoziale, ja, potentielle Mörder. Ihre Demonstrationen sind keine, sondern Knüppel- und Wasserwerfer-Einsatz verlangende Zusammenrottungen von im harmlosesten Fall Verirrten, im schlimmsten Rechtsradikalen, die Reichstagsgebäude entern, um die dortigen demokratischen Lichtgestalten mit 13.000-Euro-Pensionsanspruch an ihrer Hütehund-Pflichten an der Schafsherde zu hindern.

Die Demonstrationen der Covidioten dürfen deshalb keine Demonstrationen sein, weil bereits beim ersten Lockdown die deutsche Links-Regierung zu ihrer eigenen Überraschung festgestellt hat, wie leicht man den politischen Wettbewerb und den gesellschaftlichen Willen ausschalten und den eigentlichen Souverän namens Bürger zu einem folgsamen, von Staatsknete abhängigen Knecht und Untertan transformieren kann. Denn um die “Große Transformation” geht es allemal, wie diese Feinde des deutschen Volkes inzwischen selber zugeben, gleichgültig ob Klima-Kacke, Energiewende-Schwindel, Gender-Schwachsinn oder nun der Covid-Fetisch.

Hinter dessen Deckmantel kann man jetzt dem Mittelstand das Genick brechen, hartverdientes Geld der Deutschen ans Ausland verschenken, Pol-Pot-like deindustrialisieren und entzivilisieren, den politischen Gegner einknasten, den Bürger nach getaner Arbeit wieder in seine Box sperren und ihm in die Freuden des Maulhaltens einweihen, kurz, wie zu Adolfs Zeiten barrierefrei durchregieren. Der ist mittlerweile derart verblödet, daß er seinen totalitären Peinigern sogar die Füße küssen würde, weil er durch sie die Verantwortung für sein Leben losgeworden zu sein glaubt. Endlich!

Glaubt man im Ernst, daß man solche Sozialismus-und-Globalismus-Fans mit irgendwelchen Demonstrationen von ihrer Covid-Gunst der Stunde abbringen könnte? Dann sind es halt keine Demonstrationen mehr, sondern kriminelle Akte en gros, basta!

Nun gibt es jedoch im Grundgesetz neben dem Demonstrationsrecht-Paragraphen auch einen anderen Paragraphen: “Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.”

Das Recht zum Widerstand richtet sich vor allem gegen staatliche Organe selber, die versuchen, durch politische Entscheidungen (Gesetze, Maßnahmen) die gegebene Verfassungsordnung außer Kraft zu setzen, zu beseitigen oder umzustürzen.

Aber auf das Kleingedruckte kommt es an bzw. auf das “wenn andere Abhilfe nicht möglich ist” hinter dem Komma. Doch Abhilfe ist in einem Rechtssystem, das einem geschlossenen Kreis ähnelt, immer gegeben, jedenfalls scheinbar.

Wie?

Zum Beispiel durch eine Demonstration! Hihi …
(pi-news.net/der-kleine-akif.de/)

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