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"Sinnvoll und notwendig"

Umfahrung Aldingens freigegeben

Beim Scherenschnitt, u.a.mit Landrat Bär (Zweiter von rechts), Mdl Leo Grimm (Sechster von rechts), Bürgermeister Lindner (Dritter von rechts).
(tutut). Es gibt sie noch, die "notwendigen und sinnvollen Straßen" (Landrat Bär) und nicht nur nachhaltigen Stillstand im Land. Allerdings war dieser Bau schon unter der Vorgängerregierung eingefädelt worden. Und so konnte mit der Freigabe einer Umfahrung Aldingens für die bisher betroffenen Anwohner ein bisschen mehr Lebensqualität gewonnen werden. Vor dem Schnitt des gelb-blauen Tut-Bandes durch kreisprominente Scherenhalter, würdigten Landrat Bär, Bürgermeister Lindner und der Abgesandte des Regierungspräsidiums sich, alle Beteiligten und die neue Straße. Danach ging es ins wärmende Zelt des DRK zur ebenso warmen Mahlzeit.

"Neue Straßen sind selten", betonte der Landrat angesichts einer Zeit, da die Mittel knapper und die Straßen schlechter geworden seien. Der Kreis Tuttlingen habe, was seine Straßen betreffe, die Hausaufgaben gemacht, indem in den letzten sieben Jahren rund 10 Millionen Euro investiert worden seien. Für nächstes Jahr seien 1,3 Millionen vorgeschlagen. Die neue Querspange Aldingen von 1,57 km Länge zwischen den Kreiseln Deponie und Ortsausgang Richtung Trossingen mit kürzerem Wirtschaftsweg und Radweg für rund 3,2 Millionen Euro sei vom Land mit 1,88 Millionen Euro bezuschusst und in sieben Monaten gebaut worden.

1,57 km lang ist neue Querspange, die die Region schneller an die Autobahn bringt und Aldingen entlastet.

Bürgermeister Lindner gab sich "sehr dankbar", dass nun eine Lücke im Aldinger Straßennetz geschlossen werden konnte. Der Vertreter des Regierungspräsidiums, Walter, bezeichnete das abgeschlossene Projekt als sehr sinnvoll, "weil es zwei ganz große Vorteile aufweise". Einmal eine überregionale Bedeutung für die Anbindung an die Autobahn, zum anderen als Entlastung für die Bewohner.