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Sonntag, Leute!

(tutut) - "Im Teilen liegt Segen", meint der "Betriebsseelsorger" eines katholischen  Dekanats in Südbaden.  Warum? "Die Antwort darauf ist nicht schwer. Weil sie sich von Gottes Liebe anstecken ließen und diese Liebe im Alltag weitergegeben haben". Klar, damals hatten sie nichts. Heute behält die Kirche das Geld für sich, das sie sich macht. Wie das geht, erklärt gerade ein ehemaliger katholischer Dekan vor dem Landgericht Manheim, welcher in Handschellen zu den Sitzungen vorgeführt wird. Über 1 Million Euro hat er in vier Jahren für private Zwecke ausgegeben, 8000 bis 15 000 Euro im Monat verdient, als Priester und Unternehmensberater ohne entsprechende Ausbildung. Er könne mit Geld nicht umgehen erklärte er seinen übergroßzügigen Umgang mit Geld, wobei er bei dessen Beschaffung recht erfinderisch war. Er ist halt auch nur ein Sünder, erklärte der Anwalt, während die Richter den Angeklagten wissen ließen: "Sie brauchen nicht zu denken, dass wir Ihnen glauben". Geheimnis des Glaubens, diese Kirche. Interessant die Ausplaudereien des Ex-Dekans aus dem inneren Nähkästchen., dem die Anklage vorwirft, zwischen Januar 2013 und April 2017 die örtliche Caritas um insgesamt 195 000 Euro betrogen zu haben. Wer hätte sowas von der Katholischen Kirche erwartet: Als Unternehmensberater berechnete er Tagessätze von 1600 bis 2200 Euro. Auf die Frage des Richters, wie sich das mit seinen Arbeitszeiten als Geistlicher in Einklang bringen ließ, antwortete er: "Ich hatte keine Arbeitszeiten und keinen Arbeitsvertrag, bei Priestern ist das so". Ein Traumberuf also, bei dem nur Politiker mithalten können. In Estland hatte dieser geschäftstüchtige Geistliche eine Firma. Dieser überwies er, der ehrenamtlicher Vorsitzender des Caritas-Rats war, Geld, welches er der Caritas für Beratungen in Rechnung stellte zum Tagessatz von 1200 Euro. 72 Rechnungen liegen vor. Für sechs Schulungen, in denen Führungskräfte des Caritasverbands lernen sollten, wie Mitarbeitergespräche zu führen sind, verlangte er 18000 Euro. Das Geld ging an des Priesters Firma in Estland, wurde dort versteuert und von einem Helfer zurück aufs Privatkonto überwiesen. Gottvertrauen in den Stadtpfarrer muss das alles möglich gemacht haben. In Vernehmungen erklärten Caritas-Mitarbeiter, sie hätten ihren Berater für ihren Chef gehalten. Nun also gibt ein Betriebsseelsorger eingedenk solcher Vorbilder folgenden verhängnisvollen Rat, welchen er nur linksgrünsozialistischem Verirrungen entnommen haben kann, denn Kirchen setzen und sitzen auf Reichtum: "Müssten wir Christen nicht heute wieder hier anknüpfen und den Gedanken des gerechten miteinander Teilens verstärkt ins Spiel bringen? Denn es kann nicht gut gehen, wenn 20% der Menschheit, das sind die Bewohner der Industriestaaten, über 80% der Güter der Erde besitzen... Dies ist die Hauptursache für die zahlreichen Konflikte, Kriege und Fluchtbewegungen in der Welt. Es wird erst dann Frieden geben, wenn es gelingt, mehr Verteilungsgerechtigkeit herzustellen". Seit Adam und Eva war es noch nie anders. Der Sozialismus hat rund 100 Millionen Menschen ewigen Frieden verschafft. Religionen waren noch nie Friedensbereiter. Und wo ist ein Priester und Unternehmensberater gelandet? Vor Gericht wegen Betrugs. Dabei war doch er eigentlich       d e r Briebsseelsorger. Heiliger Bimbam!

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