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Sozialistische Staatsumgestaltung

Unkontrolliertes Bevölkerungswachstum und Umweltschäden

Eine kritische Betrachtung von KLAUS RIßLER

Bereits seit Jahrzehnten wird erfolglos um den Königsweg zum Erhalt einer intakten Umwelt gerungen und debattiert. Die Gründung der „Grünen Bewegung“ Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sollte ja eigentlich in erster Linie diesem Gesichtspunkt Rechnung tragen. Allerdings war diese Gruppierung schon damals weitgehend von links-sozialistischen Ideen und Hirngespinsten durchsetzt und sie ist es im Großen und Ganzen auch bis heute geblieben. Die wirklich ehrlich um den Erhalt einer intakten Umwelt besorgten Idealisten darunter - ich kenne mindestens einen davon - die es wirklich ernst damit meinten, wurden von den Fundis schnell an den Rand gedrängt. Die Ökopartei „Die Grünen“, heute „Bündnis 90 die Grünen“, hatte, ähnlich wie ihre Gründerväter m. E. nie ernstlich die Absicht, der Umwelt „Gutes“ anzutun, sondern es ging ihnen primär um die Umgestaltung des Staates in eine Art sozialistisch geprägter Gesellschaftsform.

Allerdings gelang es diesen verbohrten selbsternannten Weltverbesserern, darunter nicht wenige ohne jeden Schul- und/oder Berufsabschluss, erfolgreich den Weg durch die Institutionen zu beschreiten. Einer ihrer Repräsentanten, der bestens bekannte „Steinwerfer“ Joschka Fischer, schaffte es als Bundesaußenminister sogar bis in eines der höchsten Ämter des Staates. Die berufliche Qualifikation dieser Personen war sicherlich zu keinem Zeitpunkt dazu angetan, irgendwelche speziellen Kompetenzen in Bezug auf ein realistisches Konzept für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt erkennen zu lassen. Dies war bereits in der Gründungsphase der „Grünen“ der Fall und ist es, von einigen löblichen Ausnahmen abgesehen, mehr oder weniger bis heute geblieben. Man denke nur an politisch leider immer noch Aktive wie Claudia Roth, Karin Göring-Eckardt, Volker Beck, Reinhard Bütikofer oder auch politisch bereits „Verblichene“ wie Alexander Bonde, allesamt Studienabbrecher ohne Berufsausbildung. Wirkliche Fachkompetenz sieht da schon erheblich anders aus.

Seit Jahrzehnten stetig fortschreitender Raubbau am Amazonasregenwald
Haben diese links-grünen Phantasten jemals ernstlich ihre Stimme dagegen erhoben, dass pro Jahr fast die gesamte Fläche der Schweiz mit ihren 42.000 Quadratkilometern aus dem brasilianischen Amazonasregenwald, der völlig zu Recht als „grüne Lunge“ dieses Planeten bezeichnet wird, herausgeschnitten wird ? Soweit ich mich erinnere, war dies nicht der Fall. Dieser Raubbau würde in zehn Jahren einer Fläche größer als diejenige der Bundesrepublik Deutschland mit ihren ca. 358.000 Quadratkilometern entsprechen. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie lange es noch dauern wird, bis dieses größte zusammenhängende Waldgebiet und Ökosystem der Erde als Wasserspeicher und Temperaturkontrollmedium noch seine diesbezügliche Funktion ausüben kann, bevor dessen kritische Größe für diesen Zweck unwiderruflich unterschritten sein wird. Einmal für die Produktion von Zuckerrohr, Palmöl und dergleichen sowie als Weideflächen für Rinder als Folge eines ungebremsten Wachstums der Weltbevölkerung abgeholzt, wird jede potenzielle Wiederaufforstung an den dortigen geologischen Gegebenheiten scheitern.

Mit anderen Worten ausgedrückt, dieser Teil des Regenwaldes ist für immer und alle Zeiten verloren mit all den verheerenden Folgen für die Menschheit und das stets vielbeschworene „Klima“ überall auf diesem Planeten.  Viele bezeichnen die Amazonas-Regenwälder mit ihrer überwältigenden Artenvielfalt zu Recht als die Kronjuwelen der Weltnatur. So konnten bisher zum Beispiel über 40.000 Pflanzenarten, 427 Säugetierarten (darunter Jaguar, Ozelot, Riesenotter und Flussdelfin), 1.294 Vogelarten (darunter Kaiseradler, Turkane, Aras und Kolibris) sowie über 3.000 verschiedene Fischarten identifiziert werden. Dabei sind weite Gebiete im Regenwald von Amazonien noch unerforscht. Außerdem dient dieses riesige Areal als mit Abstand wichtigster Sauerstoffgenerator der Erde.

Der Wald als Regulativ für die Wetterereignisse auf dem Planeten Erde
Heute wird in vielfach völlig die Tatsachen verkennender Weise stets damit argumentiert, dass die angeblich schon seit Jahrzehnten fortschreitende Änderung des Weltklimas via Erderwärmung für die ständige Zunahme an Naturkatastrophen wie z. B. Zyklone, Hurrikane, Taifune, Orkane, Trockenheit, Überflutungen, Ausbreitung von Wüstengebieten und Abschmelzungen der Pole, Ausdünnung des Ozongürtels etc. alleine verantwortlich seien. Den Verfechtern dieser These muss jedoch vor Augen geführt werden, dass es diese Wetterereignisse auch in den vergangenen Jahrhunderten mit extremen Sommern und Wintern, ja sogar kleinen Eiszeiten und subtropischen Phasen auch in Europa schon immer gab.

Ich möchte beileibe jedoch nicht in Abrede stellen, dass bestimmte Wetterphänomene möglicherweise in den letzten Jahren gehäuft aufgetreten sein mögen, gebe allerdings zu bedenken, dass gerade der Amazonas-Regenwald als einer der wichtigsten Eckpfeiler, ja geradezu als Indikator für eine global intakte Umwelt eine außerordentlich wichtige Rolle spielt. Dabei ist er jedoch maßgeblich für eine effiziente Regelung des „Wasser- und Temperaturhaushalts“ weiter Erdregionen verantwortlich und verliert dieses Korrektiv umso schneller umso rascher der dort praktizierte Umweltfrevel voranschreitet. Diese These wird auch durch den Kommentar eines Forstwissenschaftlers gestützt, der sich erst vor wenigen Wochen in einer Sendung des Fernsehens zum diesjährigen Hitzesommer geäußert hat. Er vertrat darin die m. E. völlig plausible Ansicht, dass es wahrscheinlich nur wenige Tage mit Temperaturen größer 30°C gäbe, wenn in unseren Breiten noch die Waldflächen vergangener Jahrhunderte vorhanden gewesen wären und wies dabei auf die Rolle des Waldes als entscheidendes Regulativ für den Wasser- und Temperaturhaushalt hin.

In diesem Zusammenhang sei auch eingeflochten, dass gerade der Wald in allererster Linie dafür verantwortlich ist, das leider völlig unwissender Weise immer wieder als „Klimakiller“ bezeichnete Kohlendioxid in den für uns lebensnotwendigen Sauerstoff umzuwandeln. Denn Kohlendioxid ist der unentbehrliche Nährstoff bzw. „Energieträger“ für die grüne Pflanzenwelt und erst kürzlich wurde in einer Sendung des Fernsehens darüber berichtet, dass die Abluft von Kraftwerken sogar für das Pflanzenwachstum in Gewächshäusern eingesetzt wurde. Im Sinne der Grünen wohl eigentlich wohl irre, nicht wahr?

Was den weltweiten Ausstoß von Kohlendioxid angeht, trägt Deutschland mit geradezu vernachlässigbaren 2.2 % dazu bei, während China mit 28.2 % und die USA mit 16 % die größten Beiträge liefern. Selbst wenn dieser Anteil in Deutschland durch eine noch so rigorose Umweltgesetzgebung auf die Hälfte reduziert würde, betrüge er immer noch um die 1.1 %, würde sich also was die globale CO2-Emission betrifft, also kaum bemerkbar machen. Hauptsache jedoch, die „Klimafetischisten“ können sich diesen großen Erfolg auf’s Revers heften. Mehr kann man das Volk wohl nicht an der Nase herumführen. Hier müssten zu allererst einmal die Hauptverursacher in die Verantwortung genommen werden.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass vor allem die Waldgebiete für die Umwandlung von Kohlendioxid in Sauerstoff verantwortlich sind, sei festgehalten, dass in den Staaten des westlichen Europa lediglich 4 Länder einen Waldanteil von mehr als 50 % aufweisen: Schweden (76 %), Finnland (72 %), Estland (61 %) und Slowenien (60 %). Auf die lokalen Gegebenheiten dieser Länder bezogen lässt sich deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit vermuten, dass dort ein wirkliches Gleichgewicht zwischen CO2-Genese und dessen Wiedereinschleusen in den Zyklus der Sauerstoffsynthese besteht.

Darüber hinaus sei noch erwähnt, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil an Überflutungen sowohl auf die Versiegelung der Landschaft als auch durch Flussbegradigungen mit dem damit bedingten Verlust an „Rückzugsmöglichkeiten“ des Hochwassers zurückzuführen sind.

Millionen Bäume verdruckt
Leider werden auch hierzulande Millionen über Millionen Bäume in sinnloser Weise für den Druck von Werbebroschüren gefällt. Die Papierherstellung greift zu ca. 95 % auf Holz zurück, in welchem die dafür erforderliche Cellulose als Hauptbestandteil zu ca. 40 – 50 % enthalten ist. Es dürfte wohl einleuchten, dass der Anteil des Bedarfs an Holz zu diesem Zweck irgendwann die durch Nachwachsen an Bäumen bereitgestellte Menge überschreiten wird bzw. schon überschritten hat. Doch nirgends erhebt sich eine Stimme zum Schutz des Waldes und der Bäume vor solch sinnlosem Raubbau.

In den meisten kostenlos verteilten Lokalnachrichten beträgt der Anteil an solcher Werbung ca. zwei Drittel des gesamten Gewichtes oder sogar noch mehr. Die dafür verantwortlichen Redakteure nehmen allerdings diesen Umweltfrevel durch die daraus reichlich in ihre Kasse fließenden Euros freudig billigend in Kauf, während andererseits ihre Auftraggeber dadurch genügend finanzielle Möglichkeiten für steuerliche Abschreibungen erhalten.

Zunehmende Umweltzerstörung durch Überbevölkerung
Lässt sich die Bezeichnung „Klimakiller“ für Kohlendioxid überhaupt noch aufrechterhalten, wenn dies als Lebenselixier für die grüne Pflanzenwelt so dringend benötigt wird ? Oder anders ausgedrückt: Wie äußern sich die links-grünen Weltverbesserer zur grenzenlosen Bevölkerungsexplosion in Afrika, dem muslimischen Nahen und Mittleren Osten und deren vielmillionenfachem Menschenexport nach Europa mit dem dadurch erheblich erhöhten Kohlendioxidausstoß durch die Atemluft von 4 % gegenüber 0.04 % in der Atmosphäre. Allein diese nur durch das menschliche Individuum infolge einer schon als weit überzogen und ökologisch nicht mehr vertretbar zu betrachtenden globalen Bevölkerungszunahme verursachte exorbitant erhöhte Kohlendioxid-Emissionen wird die Umwelt in immer stärkerem Maße belasten. Hierbei sind die logischerweise damit einhergehenden Folgen des darauf gesattelten CO2-Anteils durch Verbrennungsprozesse (Heizen, Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe, Energiegewinnung, Vulkanausbrüche etc.) überhaupt noch nicht berücksichtigt. Aber gerade der Beitrag der „Atemabluft“ sowohl des Menschen als auch der in gleichem Ausmaß stetig zunehmenden Zahl an Nutztieren zum CO2-Ausstoß spielt bei fast allen Gedankenexperimenten mit Bezug auf Kohlendioxid als angeblich für den „Treibhauseffekt“ verantwortliche Komponente entweder keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Er scheint also überhaupt nicht vorzukommen. Zu alledem sind Rinder und alle anderen Wiederkäuer auch für den noch gefährlicheren „Klimakiller“ Methan verantwortlich.

Zwar wird es, den Umweltverschwörungsfanatikern zum Trotz, aufgrund des riesigen Volumens der die Erde umgebenden Atmosphäre noch viele Jahrhunderte, vielleicht sogar Jahrtausende andauern, bis der CO2-Level unter Berücksichtigung eines sich potenziell einstellenden Ungleichgewichtes zwischen CO2 Absorption und O2-Emission die kritische Grenze von ca. 5 - 10 % CO2 (letale Dosis in der Atemluft 12 %) übertrifft, welche menschliches und tierisches Leben auf der Erde nicht mehr zulässt. Allerdings lässt sich leider noch nicht abschätzen, wie sich die Verhältnisse bei weiterer explosionsartig wachsender Weltbevölkerung mit der sie zwangsläufig begleitenden Umweltbeeinträchtigung durch den Verlust an Sauerstoff liefernden grünen Pflanzen, weiterer Versiegelung von landwirtschaftlich nutzbarer Flächen, fortschreitender Verschmutzung der Weltmeere und deren gnadenlose Überfischung, ungehemmtem Bau abertausender neuer Industrieanlagen und Millionen über Millionen an neuem Wohnraum, einem daraus folgenden horrenden Bedarf an Energie, Kraftfahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen etc. noch entwickeln werden.

Verschwenderischer Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie an Grund und Boden
Die durch das seit vielen Jahren erfolgte enorme Ansteigen der Zahl an Menschen auf diesem Planeten ausgebrochene Gier nach neuen Rohstoffen für die Mobilität macht auch vor landwirtschaftlichen Flächen nicht halt und immer mehr Grund und Boden wird auch für sogenannte Biokraftstoffe, oder sollte man nicht viel lieber von Agrotreibstoffen reden, zweckentfremdet. Auf der indonesischen Insel Borneo wurde bereits ein Drittel des dortigen Ökosystems dem Anbau von Palmöl geopfert und damit der Lebensraum der für dessen Aufrechterhaltung so dringend benötigten Fauna und Flora (siehe Bild) noch weiter eingeschränkt. Ein Ende dieses Raubbaus an der Natur ist leider nicht abzusehen.

Als Beispiel für den verschwenderischen Umgang mit wertvollem Grund und Boden hierzulande sei als Beispiel einmal völlig willkürlich die Stadt Herbolzheim herausgegriffen. Als ich dort im Herbst 1970/Frühjahr 1971 die letzten Monate des Grundwehrdienstes ableistete, gab es westlich der Bahnlinie nur die folgenden Gebäude bzw. Anlagen: Bahnhof, Stahlbau Greschbach, Sportplatz des TV Herbolzheim, das damalige Bundeswehr-Depot, die Kirche Maria Sand und das zugehörige Messnerhaus. Heute ist das ganze fruchtbares Ackerland enthaltende Gelände bis an den Rand zur Autobahn Frankfurt – Basel vollständig versiegelt. Ein früherer Arbeitskollege der Ciba/BASF in Basel sagte mir, diese Problematik betreffend, dass es für ihn nicht nachvollziehbar sei, dass eine Region mit einer mehr als einen Meter dicken für den Anbau von Nahrungsmitteln nutzbaren Erdschicht dermaßen zugepflastert wurde. Er fügte noch hinzu, dass sich die Bauern seiner unterfränkischen Heimat glücklich schätzen würden, auf eine derartig dicke Humusschicht zurückgreifen zu können, man dort jedoch bereits bei einer Tiefe von einem halben Meter lediglich auf Steine stoße.

Nutzbare Flächen aus geographischen und geologischen Gründen limitiert
Die Fläche der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen steht uns sowohl aus geographischen als auch geologischen Gründen nicht grenzenlos zur Verfügung und es müsste deshalb jedem halbwegs intelligenten Menschen einleuchten, dass bereits in absehbarer Zukunft der Zeitpunkt erreicht sein wird, in der die zahlenmäßig überbordende Menschheit nicht mehr ausreichend ernährt werden kann. Zwar wird vor allem in Staaten der westlichen Hemisphäre von einer nach wie vor anhaltenden Überproduktion an Nahrungsmitteln gesprochen. Aber wie lange kann dieses Überangebot in Anbetracht eines sich steil nach oben entwickelnden Bevölkerungswachstums noch aufrechterhalten werden ? Um einer sich mit Sicherheit bereits in wenigen Jahrzehnten abzeichnenden Nahrungsmittelknappheit infolge schwindender landwirtschaftlich nutzbarer Flächen zu entgehen, müssen diese noch intensiver bewirtschaftet werden als bisher und das wird eben ohne Zusätze aus chemischer Produktion nicht mehr gehen, mit all den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die globale Fauna und Flora.

Was diese Entwicklung für ein friedvolles Zusammenleben des mehr denn je um die Verfügbarkeit an Nahrungsmitteln kämpfenden Menschengeschlechts bedeutet, bräuchte eigentlich nicht näher erläutert werden. Dennoch soll nachfolgend auch diesem Aspekt etwas mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Extreme Zunahme der Weltbevölkerung und daraus folgende Ressourcenknappheit
Die Weltbevölkerung beträgt heute um die 8 Milliarden Menschen und wird sich bis zum Jahre 2100 auf mehr als 20 Milliarden erhöhen, wenn sich das Bevölkerungswachstum weiter so stark beschleunigt wie gegenwärtig. Diese Voraussagen sind jedoch eher noch als geschönt zu betrachten, denn es ist eigentlich von einer weit höheren Zahl auszugehen.

Kürzlich stieß sich ein konservativer Politiker am nach wie vor ungehemmten Wachstum der Bevölkerung in der Dritten Welt, welches endlich einmal durch die Wahl konkreter global initiierter und wirksamer Maßnahmen eingedämmt werden sollte. Daraufhin wurde er von links-grünen, offenbar der Antifa nahestehenden Politchaoten, sogar des Rassismus bezichtigt. Wie krank und psychopathologisch ist dieser Staat unter einer leider viel zu lange anhaltenden und konzeptionslosen Regierung einer Altkommunistin und Pseudodemokratin namens Angela Merkel nur geworden. Man kann deshalb unverblümt mit Fug und Recht von einem kollektiven Irrenhaus reden. Diesbezüglich wäre aber auch einmal mehr die UNO gefragt, die sich allerdings einen feuchten Kehricht darum kümmert und stattdessen eine globale Strategie der „Umvolkung“ zu Lasten der Leistungsträger unter den Nationen forciert.

Um der eigenen Ressourcenknappheit vorzubeugen kauft China schon jetzt riesige Flächen in Afrika sowohl zum Anbau lebenswichtiger Nahrungsmittel für den eigenen Verzehr als auch zur Nutzung von Bodenschätzen auf und dieser Trend wird sich noch weiter verstärken. Dabei würde Afrika mit dem mit Abstand höchsten Bevölkerungswachstum weltweit diese Flächen zur Ernährung der der dort lebenden Menschen und Grundlage einer florierenden Wirtschaft weit eher benötigen. Sie werden den Chinesen allerdings von einer Reihe korrupter Regime bereitwillig für viel Geld nicht nur angeboten, sondern auch verkauft. Während die Bevölkerung darbt, leben die Despoten weiter wie bisher in Saus und Braus und beuten das Volk nach wie vor aus wie eh und je. Hat sich in Afrika seit der Unabhängigkeitswelle in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts strukturell irgendetwas zum Positiven hin entwickelt ? Leider nein ! Es existieren weitgehend immer noch dieselben schon damals vorhandenen archaischen Strukturen, die auch von den Kolonialmächten nur selten aufgebrochen werden konnten und trotz Billionen an Entwicklungshilfe-Dollars ist immer noch kein Ende dieser desaströsen Entwicklung abzusehen.

Wo bleibt diesbezüglich der Aufschrei der Linken, der Grünen, der Roten und auch der Kirchen? Bislang habe ich ihn noch nicht vernommen, aber vielleicht bin ich mittlerweile auch etwas schwerhörig geworden.

Armutsmigration wird exorbitant zunehmen und immer größere Probleme bereiten
Stattdessen verlassen Millionen über Millionen Menschen Afrika auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa. Sie tragen dadurch gegenwärtig dazu bei, eine 2000-jährige, seit vielen Jahrhunderten durch tatkräftige Arbeit, Kreativität und Erfindergeist geprägte europäische Kultur mit ihren gewaltigen Leistungen in Wissenschaft, Kunst, Technik und Medizin ernsthaft ins Wanken zu bringen, denn die vielmillionenfach aus vormodernen Kulturen eingeschleppten Lebensformen und Glaubensbekenntnisse dürften eine sinnvolle Integration in demokratisch-pluralistische Staatsformen, wie wir sie in Europa antreffen, wohl kaum oder niemals zulassen. Und nicht zuletzt hat der allzu oft so gescholtene Westen mit seinen früheren Kolonialmächten durch die geradezu revolutionäre Entwicklung in der medizinischen Forschung entscheidend dazu beigetragen, dass diese in den muslimischen Ländern Afrikas, dem Nahen und Mittleren Osten zu beobachtende Zunahme der Bevölkerung überhaupt erst möglich wurde.

Wenn davon ausgegangen wird, dass im Jahre 2100 ein Mehrfaches der heutigen Bevölkerung denselben Lebensstandard anstrebt wie er sich uns trotz aller weltweit zu beobachtenden Nachteile bzw. der ungleichen Verteilung gegenwärtig bietet, dann wird wohl jeder vernünftig denkende Mensch zwangsläufig einsehen müssen, dass es parallel dazu auch eines Vielfachen an Industrie- und Energieanlagen, Wohnraum, Kraftfahrzeugen, Flugzeugen, Schiffen, Versiegelung der Landschaft etc. bedarf, gleichzeitig aber auch die nutzbare Fläche für die landwirtschaftliche Produktion drastisch abnehmen wird und diese deshalb umso intensiver betrieben werden muss.

Parallel dazu wird sich die Verschmutzung der Meere, die Einschränkung bzw. Vernichtung von Lebensraum für Pflanzen und Tiere ins Unermessliche steigern.

Hungersnöte und Missernten werden nicht ausbleiben und die betroffenen Menschen werden sich noch in weit höherem Maße als schon bisher dorthin begeben, wo es ihrer Ansicht nach noch Arbeit und Nahrung in ausreichendem Maße gibt. Sie werden folglich mit der dortigen autochthonen Bevölkerung um dieselben Quellen konkurrieren und welche Folgen sich aus solch einer Entwicklung ergeben können, kann man sich leicht ausmalen. Gewalttätige Konflikte, um an die so heiß begehrten Ressourcen zu gelangen, darunter auch sauberes Wasser, dürften wohl unvermeidlich sein und selbst größere, sich über riesige Flächen erstreckende Auseinandersetzungen wohl eher die Regel als die Ausnahme bilden.

Apokalyptische Zustände zu erwarten, wenn Entwicklung so weiterläuft
Eine wie gegenwärtig sich weiter beschleunigende Bevölkerungsentwicklung wird langfristig unweigerlich zu einer Umweltzerstörung apokalyptischen Ausmaßes führen. Dieser Aspekt würde zumindest augenblicklich noch weniger Europa betreffen sondern weit mehr die rückständigen Staaten in Nah- und Mittelost sowie in Afrika. Allerdings lastet deren Immigrationsdruck sehr stark auf dem zweitkleinsten Kontinent. Nachhaltiges Wirtschaften, in dem Energieverbrauch und Natur in einem fein austarierten Verhältnis zueinander stehen, ist aber nur möglich, wenn die Zahl der Menschen auf allermindestens ein Viertel des gegenwärtigen Standes zurückgeht.

Man führe sich zu diesem Zweck auch einmal das empfehlenswerte neueste Werk des völlig zu Unrecht gescholtenen Thilo Sarrazin mit dem Titel „Feindliche Übernahme“ zu Gemüte, in welchem er, sich auf seriöse Quellen stützend, ein leider sehr bedenkliches Bild der zukünftigen Entwicklung zeichnet. Er spricht darin das Problem der zu vielen Millionen nach Europa zugewanderten Menschen an, die weder das in einigen EU-Staaten grassierende Problem des Fachkräftemangels beheben können noch aufgrund ihrer Herkunft aus vormodernen, sprich in archaischen Wertvorstellungen verorteten heimatlichen Kulturen, jemals dazu in der Lage sein dürften. Wenn man den zur Zeit kursierenden Informationen Glauben schenken darf, sitzen in Afrika mindestens 50 – 60 Millionen Menschen auf gepackten Koffern in Richtung gelobtes Land Europa und diese Zahl wird sich binnen weniger Jahre noch vervielfachen, wenn nicht energisch genug gegengesteuert wird.

Thilo Sarrazin zitiert in seinem Werk auch den sogenannten „Kriegsindex“ des Soziologen Gunnar Heinsohn, welcher die Zahl der in Brot und Arbeit drängenden Jungen der Zahl der aus dem Arbeitsprozess ausscheidenden Älteren gegenüberstellt und welcher insbesondere für die islamischen und Subsahara-Staaten beängstigend hohe Werte annimmt, z. B. für Mali den Rekordwert von 6.5. Dieser beträgt für Deutschland sehr niedrige 0.7 und liegt für das gesamte Europa mit 0.8 nur unwesentlich höher. Dies bedeutet nichts anderes als dass die Arbeitslosigkeit in den Staaten südlich und östlich des Mittelmeerraumes mit Ausnahme von Israel auf exorbitant hohe Werte schnellt, konsequenter Weise die Auswanderung der dort nicht in irgendeinen Arbeitsprozess einzuschleusenden Menschen beschleunigt, damit die gesellschaftlichen Strukturen in den Zielländern aus den Angeln hebt und über kurz oder lang deren völlige Zerstörung bewirken wird.

Man braucht kein Prophet zu sein, um in dieser Entwicklung nicht ein hohes Potenzial für einen weiteren großen Weltenbrand zu erkennen, denn früher oder später werden sich diese Menschenmassen das holen wollen, das ihnen ihrer Ansicht nach zusteht. Wer dann noch der Illusion verfällt, dass dies mit friedlichen Mittel geschehen wird, hat die Zeichen der Zeit mit Sicherheit nicht erkannt und wird deshalb umso härter auf dem Boden der Realität aufschlagen. Vielleicht öffnet ein Blick in die Tabelle der demographischen Eckdaten auf den Seiten 488 – 491 im Werk Thilo Sarrazins manchem noch so verblendetem links-grünen Phantasten doch noch die Augen, es sei denn, er ist bereits irreversibel der Gehirnwäsche seiner Zunft erlegen.

Aber vielleicht sehe ich die ganze Entwicklung auch viel zu schwarz und reihe mich deshalb nahtlos in die Phalanx der Verschwörungstheoretiker ein. Dazu sei jedoch ein schönes französisches Sprichwort zitiert: „Mieux vaut prévenir que guérir“. Beugen wir also schon jetzt den sich bereits seit Jahren am Horizont in aller Deutlichkeit abzeichnenden Gefahren vor und überlassen sie nicht unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln. Denn diese dürften mit deren Folgen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit völlig überfordert sein, es sei denn wir stellen uns bereits jetzt unverzüglich den drohenden Gefahren für unsere Existenz und treffen die dafür erforderlichen Vorkehrungen. Niemand soll behaupten dürfen, er hätte es nicht gewusst.

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