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Dampft es immer noch in der Spaichinger Gerüchteküche?

In Sachen Baufhof: Anwalt Oliver Hirt sieht "Beschuldigte " rehabilitiert

Ist das letzte (Bilder)Rätsel um den Spaichinger Bauhof nun gelöst?
(tutut). Da das Lokalblatt nicht einmal nach dem Termin beim Arbeitsgericht versucht hat, endlich den Dunst abziehen zu lassen, welcher in einer mit angeheizten Gerüchteküche entstanden ist, sollten nicht nur Berichte in der NBZ, sondern auch eine Presseerklärung des Anwalts eines der sogenannten "Beschuldigten" nun hoffentlich Licht ins Spaichinger Dunkel bringen. Der Bauhofleiter, der seit Wochen krankgemeldet ist, hatte eine Abmahnung bekommen und gegen diese das Arbeitsgericht bemüht. Dabei ging es offenbar darum, dass er einen Mitarbeiter angehalten haben soll, Kontakt mit bestimmten Bauhofmitarbeitern zu meiden. Gegen diese Abmahnung wurde Einspruch eingelegt. Verhandelt wiurde die Angelegenhet nicht, wobei die Richterin bei Bestätigung des Falls die Abmahnung für berechtigt ansah. Denn auf den Bauhofleiter drohte bereits möglicherweise eine zweite Abmahnung und damit womöglich das Ende der Beschäftigung zuzukommen. Im Zusammenhang mit der sogenannten Lehnhard-Affäre.
Dabei handelt es sich um einen inzwischen nach schwerer Krankheit gestorbenen behinderten Bauhofmitarbeiter, welcher angeblich  von Arbeitskollegen misshandelt worden sei, so das Lokalblatt, welches Staatsanwaltschaft und Polizei auf den Plan rief und offensichtlich Spekulationen und Gerüchte entfachte und damit einige Trittbrettfahrer in Form von Leserbriefschreibern auf den Plan rief mit dem Höhepunkt eines "offenen Briefes" an den Bürgermeister, welcher vom halben Gemeinderat namentlich getragen worden war. Inzwischen haben die betroffenen Gemeinderäte nach Abmahnung durch den Bürgermeister das Schreiben aus dem Netz genommen. Obwohl sie inzwischen den Sachverhalt genauer kennen sollten, beharren diese Gemeinderäte anscheinend immer noch auf den im offenen Brief angesprochenen Fragen.
Nun steuert Rechtsanwalt Oliver Hirt mit einer Presseerklärung  weitere Informationen bei, welche den Dampf aus der Spaichinger Gerüchteküche helfen sollten zu vertreiben. Dass die Sache solange schon in Spaichingen vor sich hinbrodelt, ist sicher auch mit ein "Verdienst" von Polizei und Staatsanwaltschaft. Die haben sich in diesem Fall wohl nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was auch allein schon an veröffentlichten seltsamen angeblichen Presseerklärungen liegt.
Presse-Erklärung zum sog. Bauhof-Fall
In dem sog. Bauhof-Fall wird bekanntlich gegen 2 Mitarbeiter des städtischen Bauhofes ermittelt wegen des Verdachtes der Freiheitsberaubung und Beleidigung. Diese sollen einen weiteren Mitarbeiter nach dessen eigenen Angaben gefesselt und an einem Lastkran aufgehängt haben.  Nachdem der Fall in Spaichingen hohe Wellen schlägt und zu umfangreichen Spekulationen führte, erhielt der Verteidiger einer der beiden Beschuldigten, Herr Rechtsanwalt Hirt, zwischenzeitlich Gelegenheit, die Ermittlungsakte einzusehen und auszuwerten.

Herr Rechtsanwalt Hirt teilt mit, dass der Tatverdacht gegen die beiden Beschuldigten vollständig widerlegt ist.

Es steht fest, dass die beiden Beschuldigten die angebliche Tat schon deshalb nicht begangen haben können, weil sie im Tatzeitraum sich zu keinem Zeitpunkt gemeinsam im Bauhof aufgehalten haben. Beide waren unmittelbar nacheinander in dieser Zeit im Urlaub, einer der beiden sogar im Ausland. Sie waren also zu keinem Zeitpunkt gemeinsam im Bauhof.

Erstaunlich, so Hirt, ist der Umstand, dass sich dies schon aus der Urlaubskartei des Bauhofes ergibt. Diese Urlaube der beiden Beschuldigten wurden ausweislich der der Staatsanwaltschaft übermittelten Unterlagen vom zuständigen Bauhofleiter genehmigt und abgezeichnet. Weshalb weder der Bauhofleiter noch die ermittelnde Polizei auf diesen entlastenden Umstand hingewiesen, bzw. diesen naheliegenden Aspekt abgeklärt haben, ist eine der vielen Merkwürdigkeiten in diesem Ermittlungsverfahren.
Da die beiden Beschuldigten die angebliche Tat jedenfalls nicht begangen haben können, ist das Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigten wegen erwiesener Unschuld einzustellen.
Für die Beschuldigten geht damit hoffentlich zeitnah die Phase eines öffentlichen Spießrutenlaufes zu Ende, unter der nicht nur sie, sondern auch ihre Familien zu leiden hatten.  

„Ich hoffe am Ende des Verfahrens nun auf eine vollständige öffentliche Rehabilitierung der zu Unrecht Beschuldigten“, so Hirt.   
Spaichingen, den 25.01.2013
Oliver Hirt, Rechtsanwalt