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Spaichinger Bürgermeister verklagt halben Gemeinderat

Am Mittwoch Verhandlung im Landgericht Rottweil
(tutut). Da sich das Lokalblatt offensichtlich mit Fakten schwer tut und wohl lieber Gerüchte unter die Leser streut, scheint es kein Thema zu sein, dass der Spaichinger Bürgermeister den halben Gemeinderat verklagt hat. Am Mittwoch, 13. Februar, ist um 10.30 Uhr Verhandlung im Landgericht Rottweil.
An Aschermittwoch ist in Spaichingen eben nicht alles vorbei. Einen großen Anteil daran, weshalb der CDU-Bürgermeister die komplette siebenköpfige CDU-Gemeinderatsfraktion plus zwei Mitläufern aus FWV bzw. Grüne verklagt, hat das Lokalblatt selbst. Denn dessen "Berichterstattung"  über Gerüchte um einen "Bauhof-Fall", der längst zum Fall der zuständigen Redakteurin geworden ist, wenngleich immer noch nicht  im Wortsinn, hatte die CDU mit ihrem im Bürgermeisterwahlkampf gegen den Amtsinhaber grandios unterlegenen Kreisvorsitzenden und noch heutigen Gemeinderatsfraktionsvorsitzenden offenbar bewogen, den Bürgermeister in einem offenen Brief über das Lokalblatt  zu attackieren. Dass dabei Polizei und Staatsanwaltschaft eine eher unrühmliche Rolle durch öffentliche Verlautbarungen  gespielt haben, spricht bis heute nicht gerade für diese.
Der Spaichinger Bürgermeister hat die besagten neun Stadträte, darunter neben dem CDU-Kreisvorsitzenden auch noch der örtliche Sparkassendirektor und Schatzmeister der Kreis-CDU, auf Unterlassung abgemahnt wegen einiger Äußerungen in diesem Brief. Da diese der Aufforderung nicht nachgkommen sind, ist nun im Landgericht das Verfahren der Stadt Spaichingen gegen den halben Spaichinger Gemeinderat wegen einstweiliger Verfügung auf Unterlassung anberaumt worden. Nicht erst in diesem Zusammenhang stellt sich die Fragen, wie lange eigentlich ein Landtagspräsdent und ein Bundestagsfraktionsvorsitzender von CDU/CSU es sich zuschauend leisten können, wie ein von einem offensichtlich völlig überforderten Vorsitzenden geführter Tuttlinger CDU-Kreisverband einen beschleunigten Niedergang erfährt. Denn immerhin gehören sie ja dessen Vorstand an. Glauben die wirklich, mit solchen Tuttlinger Hypotheken in Stuttgart oder Berlin irgendjemand beeindrucken zu können?