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Spaichinger Wahlkampf jetzt ein Fall für die Kriminalpolizei

Massive Morddrohungen gegen Journalist und Ehefrau
(tutut). Das verkündete "neue Miteinander" in Spaichingen hat wohl eine neue Qualität, die nicht mehr zu untertreffen ist. Gegen den Journalisten Jochen Kastilan (www.grueselhorn.de/Neue Bürger-Zeitung) und seine Frau sind massivste Morddrohungen eingegangen. Da scheint ein durchgeknallter gefährlicher Irrer am Werk zu sein, der behauptet: „Du hast mein Leben ruiniert“ und dazu auf übelste Weise Beleidigungen ausstößt, welche in keine Schublade passen. Und das in Deutschland! Kommt dies jetzt alles auch aus Spaichingen?
Mit der schriftlich dokumentierten Morddrohung beschäftigen sich jetzt die Kriminalpolizei in Lahr und Tuttlingen. In diesem Zusammenhang werden von der Kriminalpolizei auch alle e-mails untersucht, welche in den letzten Wochen voller Beleidigungen und Beschimpfungen im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Bürgermeisterwahlkampf in Spaichingen bei der Neuen Bürger-Zeitung und beim Grüselhorn eingegangen sind.
Es wird der Kriminalpolizei kaum Mühe bereiten, die größtenteils anonym gebliebenen Verfasser ausfindig zu machen. Bei strafrechtlich relevanten Beleidigungen können die Absender mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. Unter ihnen sind auch Leute, welche sich am Donnerstag in einer Anzeige in der Schwäbischen Zeitung für den Bürgermeisterkandidaten geoutet haben.
Selbstverständlich werden zu den Ermittlungen auch e-mails gehören, welche in diesem Zusammenhang im Internet u.a. auf facebook veröffentlicht worden sind, darunter dürfte auch eine Plattform gehören, welche von einer Redakteurin der Schwäbischen Zeitung eingerichtet worden ist und auf der ebenfalls anonym munter drauflos geschrieben worden ist.
Ohne den Ermittlungen der Kriminalpolizei vorwegzugreifen bei ihren Recherchen auf der Suche nach dem oder den Tätern, welche sich umfassend strafbar gemacht haben, muss in diesem Zusammenhang erneut die Frage an den Kandidaten gestellt werden, mit der er schon vor Tagen konfrontiert worden ist  Warum distanziert er sich nicht ohne Wenn und Aber von mutmaßlichen kriminellen Machenschaften eines CDU-Stadtrats und Mitglieds seiner Fraktion, deren Vorsitzender er ist ? Ist er darin verwickelt? Ist der Junganwalt nicht dabei, immer wieder von „Lügen“ im Grüselhorn zu reden, ohne hierfür einen einzigen Beweis beizubringen? Weiß er nicht, dass er sich damit strafbar machen kann?
Hat er vielleicht auch von dem schändlichen Versuch dieses Stadtrats gewusst, eine junge Frau mit Geld für ihren behinderten Sohn zu verlocken, dem Bürgermeister möglicherweise eine Affäre anzuhängen? Diese ist inzwischen ebenfalls auf übelste Weise beleidigt worden.
Wenn da ein junger Mann das Rathaus erobern will mit dem Versprechen, angebliche Gräben zuzuschütten und für ein neues Miteinander zu sorgen, dann ist ihm dies wohl von an Beginn seines Wahlkampfes total misslungen. Wann sind je schon einmal mehr Gräben in Spaichingen aufgerissen worden? Das fängt schon mit seinem ersten Rundschreiben an die CDU-Mitglieder an. Warum halten sich eigentlich maßgebliche CDU-Mitglieder wie Volker Kauder und Guido Wolf so bedeckt? Haben sie keine Meinung zu dem, was ihr Kreisvorsitzender tut oder was in seinem engen Umkreis geschieht?
 


 

2 Gedanken zu „Spaichinger Wahlkampf jetzt ein Fall für die Kriminalpolizei

  1. Thierry Schwenk

    Journalist ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Das Ergebnis liegt auf der Hand. Morddrohungen, sofern es welche gegeben hat, sind natürlich zu verurteilen und in keinster Weise zu tolerieren! Aber diese Schlagzeile ist im Grüselhorn wie...der einmal ein Aufmacher, um alle anderen Thesen auch nochmal unterzubringen. Nur Herr Kastilan kann sich herausnehmen, Leute zu beleidigen und zu beschuldigen - auch wenn er hinter dem Satz ein Fragezeichen macht. Aber hier einen Zusammenhang zum Kandidaten herzustellen, ist absurd. Und dann erregt sich Herr Kastilan, der sich abwechselnd als (til) oder (tutut) ausgibt - je nachdem, ob er auch mal über sich selbst berichtet - dass hier manche unter Pseudonym schreiben. Vielleicht hilft hier, auch dem Poster dieses Bildes, nochmals ein Blick auf die Geschichte des Grüselhorns: Herr Kastilan, der selbst CDU-Mitglied und Pressesprecher der CDU in Lahr war, trat von seinen Parteiämtern zurück und ein Parteiausschlussverfahren war gegen ihn im Raum, weil er mit anonymen Schreiben unter dem Titel "Grüselhorn" CDUler in Lahr angegriffen hat. Diese unrümliche Geschichte ist jedenfalls noch nicht so lange her, Herbst 2006. So war es jedenfalls auch im Lahrer Anzeiger zu lesen (http://www.baden-online.de/news/module/artikel_printpdf_new.php?db=news_lokales&id=7551&table=artikel_ortenau). Ist so der "journalistische" Rachefeldzug dieses Herrn zu erklären? Einiger seiner Spaichinger Mitstreiter teilen ein ähnliches Schicksal... Übrigens: Anfang der 30er Jahre
    brachte die NSDAP-Ortsgruppe von Lahr ein Kampfblatt namens »Grüselhorn« heraus. Noch Fragen? Trotzdem sind Morddrohungen und quasi-erpresserische Machenschaften zu verurteilen und nicht zu tolerieren. Herr Kastilan hinterlässt scheinbar gerne verbrannte Erde - lassen wir uns unsere schöne, beschauliche Heimat nicht verderben bzw. zerstören!!!!!

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