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Spätzündung


Kultusministerin Warminski-Leitheußer tritt zurück
Andreas Stoch als Nachfolger im Gespräch
Baden-Württembergs Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) tritt nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa auf Druck der SPD von ihrem Amt zurück. Die Ministerin stand schon seit Monaten in den eigenen Reihen unter Beschuss. Vor allem die Fraktion kritisierte ihre Unzuverlässigkeit und mangelnde Motivation.Die Opposition hatte im Dezember vergangenen Jahres im Landtag bereits einen Entlassungsantrag gestellt. Dieser wurde jedoch von der grün-rote Koalition noch abgelehnt. Kurz danach aber war aus SPD-Kreisen zu erfahren, dass Parteichef Nils Schmid den Rauswurf von Warminski-Leitheußer erwäge.Als Nachfolger wird Andreas Stoch, der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, gehandelt. Storch ist Jurist und Vater von vier Kindern. Der 43-jährige stammt aus Heidenheim. Er war bereits Obmann im Untersuchungsausschuss zur EnBW-Affäre.
(Miba-Presse. Ein Jurist nach einer gescheiterten Juristin? Großer Fachkräftemangel? Machen vier Kinder einen Kultusminister? War nicht schon der Name ein Unding? Hat sie nicht noch jüngst behauptet, nicht an Rücktritt zu denken? Haben jetzt andere das Denken besorgt, da die SPD als Juniorpartner der Grünen nicht mal mehr rosig ist? War ihre Veteidigung in Landtag in Dezember nicht ein die Amtszeit verlängernder Bärendienst nach Rücktrittsantrag von CDU und FDP angesichts dieser Spätzündung? Wann ist Nils Schmid dran, dessen Rückritt war ja auch beantragt worden?)