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Stegner bei SPD-Casting:

"Islamisierung für meiste Menschen kein Problem"

Seit dem Rücktritt der glücklosen Andrea Nahles sucht die SPD nun bereits zum vierten Mal innerhalb von nur zwei Jahren einen Parteivorsitzenden, diesmal soll die Partei im Stil der Grünen von einem Duo aus einer Frau und einem Mann geleitet werden. 17 Kandidaten wurden vom Bundesvorstand zum „Casting“ zugelassen, in dem die sechs Doppel- und ein Einzelkandidat die Parteibasis sich von sich überzeugen müssen.

Am Mittwoch kam es zur ersten „Regionalkonferenz“ in Saarbrücken, die mit einer Überraschung begann: Die Oberbürgermeisterin von Flensburg und ihr Amtskollege aus Bautzen, Andrea Lange und Alexander Ahrens, gaben ihre Kandidatur auf, um noch linkere Kandidaten zu unterstützen.

Stegner: Islamisierung ist nicht das „Hauptproblem“
Auf der ersten der 23 Regionalkonferenzen, die Genossen im ganzen Bundesgebiet erreichen sollen, fiel auch ein altbekanntes Gesicht auf: Mit Ralf Stegner tritt einer der bekanntesten Protagonisten aus dem linksextremen Flügel der Partei für das Amt des Bundesvorsitzenden an. Auf die kritische Nachfrage einer „Casting“-Zuschauerin, was Stegner tun wolle, um den Ängsten und Sorgen der Bevölkerung entgegen zukommen, kam von diesem eine bemerkenswerte Antwort: Für Stegner, der gemeinsam mit dem 76-jährigen SPD-Urgestein Gesine Schwan antritt, liegt das Problem vor allem in der politischen Konkurrenz anstatt in der zunehmenden Entfremdung der Bundesbürger von ihrer Heimat:
„Die meisten Menschen haben kein Problem, dass ihre Gemeinde islamisiert wird“
Die größten Ängste der Deutschen lägen eher in steigenden Mieten oder Altersarmut, als in der jahrzehntelangen Migrations-Politik der Sozialdemokraten. Auf Nachfrage präzisierte er seine Aussage, um sich aus der Bredouille zu ziehen: „Das Hauptproblem der Menschen besteht nicht darin, dass ihre Gemeinde islamisiert werden könnte.“

Kritik am Linksrutsch der SPD für Stegner unerwünscht
Auch einen Angriff auf einen seiner Vorgänger konnte sich der ultra-linke, in den sozialen Netzwerken auch als „Pöbel-Ralle“ bekannte Stegner nicht verkneifen: Es bedürfe zwar „Respekt gegenüber denen, die früher Verantwortung getragen haben”, jedoch sollten diese „ab und zu mal die Klappe halten gegenüber denen, die heute Verantwortung tragen“.

Gemeint ist damit wohl Sigmar Gabriel – der ehemalige Umwelt-, Wirtschafts-, und Außenminister sowie Vizekanzler war auch von 2009 bis 2017 SPD-Vorsitzender und sorgte mehrfach mit Kritik am Linkskurs seiner Partei für Aufsehen.<<<<<<<<<<<(Dieser Text ist im Original erschienen auf dem österreichischen Blog unzensuriert.at)
(pi-news.net)

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