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Stromausfall: die Frage ist nicht ob, sondern wann

Fessenheim, einst von Baden-Württemberg mitgebaut. Auch Atomstrom aus dem Ausland  muss eine gescheiterte "Energiewende" in Deutschland stützen.

Der Böblinger AfD-Abgeordnete Pfeiffer warnt

(tutut) - Nach einem Bericht der Oberösterreichischen Nachrichten aus Linz vom 30.01.2019 hilft jeden dritten Tag ein Linzer Kraftwerk den (Südwest)-Deutschen mit Strom aus und stellt so eine Netzsicherheit her, die ohne eine flexible Hilfe aus dem Ausland nicht möglich gewesen wäre. Das Blatt beruft sich hierbei auf den Geschäftsbericht der Linz AG für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017/2018. Hiernach hat das Unternehmen an 100 Tagen dazu beigetragen, die Netzstabilität aufrechzuerhalten. Das sei fast 20 % häufiger gewesen.

Das Szenario eines langanhaltenden „Blackouts“ wie jüngst in Berlin sei also auch in Baden-Württemberg nicht abwegig. Der Bundesverband der Elektriziäts – und Wasserwirtschaft warnt in seiner jüngsten Studie: "Deutschland kann in Zeiten ohne Wind und Sonne nicht mehr darauf vertrauen, dass Stromeinfuhren aus dem Ausland die Versorgung aufrechterhalten. Die Kraftwerkskapazitäten in der Europäischen Union schmelzen dahin. Eine im Auftrag des baden– württembergischen Umweltministeriums erstellte Studie geht davon aus, dass insbesondere südlich der Mainlinie die Netzstabilität in den kommenden Jahren nur aufrechterhalten werden kann, wenn im großen Umfang Strom aus dem Ausland importiert wird, wobei der Kohleausstieg hierbei noch nicht berücksichtigt ist.
Der Böblinger AfD Abgeordnete Harald Pfeiffer kommentiert diesen unhaltbaren Zustand wie folgt.
„Die Tatsache, dass wir regelmäßig an einem 'Blackout' vorbeischrammen und uns bei der kompletten Netzabdeckung von Tag zu Tag hangeln, ist ein weiterer Beleg für den grün-ideologischen Tunnelblick, der jede negative Folge der Energiewende ausblendet. Baden – Württemberg ist nicht mehr in der Lage, seinen eigenen Bedarf an Strom selbst zu decken. Wir sind immer häufiger auf Atomstrom aus den Nachbarländern angewiesen und müssen auf deren Wohlwollen hoffen. Diese Abhängigkeit von ausländischem Strom ist ein Armutszeugnis für eine Regierungspartei, deren letzter Ministerpräsident Anteile der EnBW mit dem Argument zurückkaufte, man wolle die Versorgung des Landes mit Elektrizität sichern.

Vollkommen unbegreiflich ist warum trotz des Damokeles-Schwertes der Versorgungsengpässe durch einen radikal rasanten Ausbau der Elekromobilität der Bedarf an Strom künstlich noch weiter nach oben getrieben wird. Es ist unverantwortlich, die Menschen vor diesem Hintergrund in die Elektromobilität zu nötigen.

2025 soll bereits jedes 5. Auto ein Elektroauto sein. Die Grundversorgung wird jedoch heute schon nur mit Ach und Krach aufrechterhalten, wenn jeder nun noch sein Elektroauto noch anstöpselt, gehen die Lichter aus. Ein Schritt nach dem anderen: Es ist doch nicht zu viel verlangt, erst einmal ein stabiles Stromnetz zu schaffen und darauf basierend weiter zu planen. Ein Hürdenläufer, der zu viele Hindernisse überspringt, strauchelt und verliert alles“, schließt Pfeiffer seine Ausführungen.

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