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Stumpfe Waffen, gedämpfter Eifer

Die "Kunst des Krieges" liegt im Sieg und nicht im langen Feldzug

(tutut) - "Wenn der Kampf tatsächlich begonnen hat, und der Sieg lange auf sich warten läßt, dann werden die Waffen der Männer stumpf und ihr Eifer wird gedämpft. Wenn du eine Stadt belagerst, wirst du deine Kräfte erschöpfen, und wenn der Feldzug sich lange hinzieht, werden die Schätze des Staates unter der Belastung schwinden. Vergiß nie: Wenn deine Waffen stumpf werden, wenn dein Kampfesmut gedämpft wird, deine Kraft erschöpft und dein Schatz ausgegeben ist, dann werden andere Anführer aus deiner Not einen Vorteil schlagen. Kein Mann, wie weise er auch sein mag, kann abwenden, was darauf folgen muß. Zwar haben wir von dummer Hast im Kriege gehört, doch Klugheit wurde noch nie mit langen Verzögerungen in Verbindung gebracht.

In der ganzen Geschichte gibt es kein Beispiel dafür, daß ein Land aus einem langen Krieg Gewinn gezogen hätte. Nur wer die schrecklichen Auswirkungen eines langen Krieges kennt, vermag die überragende Bedeutung einer raschen Beendigung zu sehen. Nur wer gut mit den Übeln des Krieges vertraut ist, kann die richtige Art erkennen, ihn zu führen".

So steht's in der zweieinhalbtausendjährigen "Kunst des Krieges" von Sunzi. Und die Taliban in Aakistan und Afghanistan scheinen des Lesens kundiger als die USA und ihre Mitläufer. 20 Jahre ist nchts passiert,nun hat es Zoom gemacht. Einmal hätten die Hornberger Schießer amHindukusch wissen müssen,dass Islam und Demokratie wie Feuer und Wasser sind, zum anderen, das China nahe liegt und auch seine schlauen Bücher, und die Taliban ihr Mittelalter nicht mit Pfeil und Bogen herbeibomben. Wer nicht siegen will, muss verlieren.

"Der fähige General befiehlt keine zweite Aushebung, und seine Vorratswagen werden nicht mehr als zweimal beladen. Wenn der Krieg erklärt ist, verschwendet er keine Zeit, indem er auf Verstärkung wartet, und er läßt seine Armee nicht kehrtmachen, um Vorräte aufzunehmen, sondern er überschreitet ohne Verzögerung die Grenze des Feindes. Der Zeitvorteil – das heißt, dem Gegner ein wenig voraus zu sein, war häufig wichtiger als
zahlenmäßige Überlegenheit oder die schönsten Rechenspiele mit dem Nachschub... Dein großes Ziel im Krieg soll der Sieg sein und kein langwieriger Feldzug".

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