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Stuttgart: Kuhn (Grüne) neuer OB


In den Sternen des Stuttgarter Planetariums stand das Ergebnis (52,9 zu 45,3 Prozent) für Kuhn nicht. Aber einer hat's ja angekündigt: "Erste Wahl". Die konzertierte Aktion von CDU, FDP und Freie Wähler hatte nur zweite Wahl zu bieten und ist nach grandioser Fehleinschätzung nun blamiert. Vielleicht hätte es ja eine gute Werbeagentur richten können, wenn schon kein zugkräftiger Kandidat auftreibbar ist?  Merkel hätte sich ihr Pfeiferständchen schenken können, auch sie gehört zu den Verlierern wie Strobl und Homburger. 47,2 Prozent Wahlbeteilgung beweisen wie beim ersten Durchgang (0,5 Prozent weniger) Unzufriedenheit mit allen 14 Kandidaten, von denen 9 wieder angetreten waren. Der Staats-Schunkel und -Kochtopfsender war wieder aktuell dabei - mit einer Woche Verspätung beim Zwiebelfest auf der Höri. Vielleicht sollte er abgeschaltet werden, um Geld der Gebührenzahler zu sparen?

Einer hat's gewusst
"In den letzten Stunden muss man sagen, die Entscheidung liegt in der Hand der Bürger. Aber vom Bürger muss man das eigentlich auch erwarten", mahnte Erwin Teufel.
(welt.de. Hat er nicht wieder mal recht gehabt mit seiner Vorhersage des Wahlausgangs, der alte Stratege? Die Stuttgarter Bürger haben sich die Mahnung zur Hand genommen.)