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Terroranschlag auf Christen in Sri Lanka – Mindestens 290 Tote

Es gab  Warnungen vor islamischen Selbstmordattacken

Bei Terroranschlägen in katholischen Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka sind mindestens 290 Menschen getötet und mehr als 400 weitere verletzt worden, darunter auch Ausländer. Das teilte die Polizei am Sonntag mit.

Betroffen waren ersten Berichten zufolge drei Kirchen in verschiedenen Teilen des Landes, in denen Ostergottesdienste stattfanden, außerdem drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Der Polizei zufolge ereigneten sich die Explosionen alle innerhalb einer halben Stunde.

Sri Lankas Premierminister Ranil Wickremesinghe berief eine Krisensitzung des Kabinetts ein. Der Minister für Wirtschaftsreform, Harsha de Silva, schrieb auf Twitter, er habe in einer Kirche in Colombo «schreckliche Szenen» erlebt. Er rief dazu auf, die Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben. Rettungsmaßnahmen liefen.

Der südasiatische Inselstaat ist ein beliebtes Touristenziel, auch für Europäer. Nur etwa 7 Prozent der Bevölkerung sind Christen. Die Mehrheit sind Buddhisten, aber es gibt auch eine moslemische Minderheit.

Sri Lankas Bürgerkrieg war 2009 nach 26 Jahren zu Ende gegangen. Die Terrorgruppe „Befreiungstiger von Tamil Eelam“ (LTTE) hatte für einen unabhängigen tamilischen Staat im Norden des Landes gekämpft. Die Armee besiegte die Terroristen schließlich mit aller Härte.

Im Vorfeld habe es Warnungen vor Selbstmordanschläge durch islamische Terrorgruppe „Thowheed Jama’ath (NTJ)“ auf Kirchen gegeben.  Dawn und Economic Times berichten:
Polizeichef warnte vor 10 Tagen vor Bedrohung
Laut einem von AFP aufgegebenen Dokument warnte der Polizeichef von Sri Lanka vor zehn Tagen landesweiten vor möglichen Selbstmordanschlägen, die auf „prominente Kirchen“ abzielten. Der Polizeichef Pujuth Jayasundara sandte am 11. April eine Aufklärungswarnung an die obersten Offiziere, in der die Bedrohung dargelegt wurde.
„Ein ausländischer Geheimdienst hat berichtet, dass der National Thowheed Jama’ath (NTJ) vorhat, Selbstmordanschläge gegen prominente Kirchen sowie die indische Hohe Kommission in Colombo durchzuführen“, heißt es in der Mitteilung. Die NTJ kam im letzten Jahr zur Kenntnis, als sie mit der Zerstörung buddhistischer Statuen in Verbindung stand.
(pi-news.net)

Explosionen in Sri Lanka
„Gezielte Anschläge auf Betende und Reisende“
Auf Sri Lanka hat es am Ostersonntag Explosionen in Kirchen und Hotels gegeben. Mindestens 185 Menschen wurden getötet, darunter mindestens elf Ausländer. Die Polizei berichtet von einem weiteren Angriff wenige Stunden nach Beginn der Serie....
Bundesregierung zeigt sich „entsetzt“
...Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, schrieb bei Twitter: „Entsetzen über die Nachricht, dass Christen auf Sri Lanka während der Ostermessen angegriffen und getötet wurden. Wir trauern um sie und beten für die Verletzten und Familien. Terrorismus, religiöser Hass und Intoleranz dürfen nicht siegen.“ Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeige sich ebenfalls tief betroffen. „Fassungslos und voller Entsetzen verfolge ich die schrecklichen Nachrichten über die feigen Terroranschläge in Sri Lanka, bei denen so viele unschuldige Menschen den Tod fanden und viele mehr verletzt wurden“, erklärte er am Ostersonntag in Berlin. „Besonders niederträchtig ist, dass zahlreiche friedlich Betende in Gotteshäusern am Ostersonntag Ziel dieser hinterhältigen Angriffe wurden“, so Steinmeier. Deutschland stehe an der Seite des Landes „in der Entschlossenheit, dem menschenverachtenden Terror entgegenzutreten“. Den Verletzten wünschte Steinmeier Kraft und schnelle Genesung. „Meine Gedanken sind auch bei den Hinterbliebenen und Freunden der Opfer und den Helfern vor Ort.“
(welt.de. Nix hat mit Nix zu tun. "Islam gehört zu Deutschland". Terror von Moslems, die sich auf Koran und Scharia beziehen, gehört nicht zum Islam? Entsetzt sich niemand über Bundesregierung und Bundespräsident? Wie viel "Entsetzen" und "Erschütterung" verträgt Deutschland?)

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