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„totgedacht“

Der große Liberale Roland Baader hat die sozialistische" Elite von heute bereits 2002 vorhergesehen

(tutut) - Roland Baader, der große Liberale (1940-2012) beschäftigt sich in seinem Buch "totgedacht - Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören" (2002), Neuauflage,  mit allen Spielarten von Sozialismus und Kommunismus  und mit der Frage, "warum die weitaus meisten Intellektuellen antiliberal und antikapitalistisch - in den verschiedensten graduellen Stufungen und inhaltlichen Variationen – sind, und wie und warum sie damit seit mehr als 200 Jahren so 'erfolgreich' bei der Zerstörung oder bei der Verhinderung und Behinderung freiheitlicher Ordnungen waren und sind".

Vielleicht sollten Begriffe wie "Eliten" und "Intellektuelle" grundsätzlich hinterfragt werden, denn es ist für die Betroffenen zu bequem, sich selbst diese scheinbaren Qualitätsstempel wie DLG-Prämierungen aufzudrücken, auch zwei Doktorränge schützen vor Torheit nicht, oft ist diese sogar die Verleiherin. Die Menschen sind an ihren Taten zu erkennen, weniger an oft ins Hochstaplerische reichende Prahlhanserei.

Wer käme noch auf die Idee, den Großteil der Politiker, denen ein Land überlassen wird, für Elite oder gar Intellektuelle zu halten. Ohne ordentlich was gelernt oder einen Beruf ausgeübt zu haben, kämen für sie gerade noch Hilfsarbeiterjobs oder Hartz IV in Frage. Roland Baader malt den Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus mit dem Bild eines Parkplatzes, wie sie 1990 überall in der DDR auffielen: ein Trabi und viele, viele große Westautos, beide Ergebnis fünfzigjähriger deutscher Ingenieurskunst".

Roland Baader: "Man stelle sich nun zusätzlich vor, wir würden dem zeitreisenden Besucher aus einem lange vergangenen Jahrhundert diesen Parkplatz zeigen und ihm sagen, daß die meisten Leute in den sogenannten gebildeten Schichten unseres Landes (und ganz Europas, ja der gesamten Erde) das Wirtschafs- und Gesellschafsmodell bevorzugen, das als eine seiner 'Glanzleistungen' den Trabi hervorgebracht hat". Der Schluss daraus müsste sein, weil es wohl eine Art Naturgesetz sei, daß bei einem Leben der Völker in Wohlstand und mit den Annehmlichkeiten einer fortgeschrittenen Zivilisation deren geistige Eliten dem Irrsinn verfallen und politische Ideen und politische Kasten heranzüchten, welche die eigentlich friedliebenden Menschen immer wieder in Krieg und Zerstörung, in Niedergang und Verarmung, in Knechtschaft und Massentod führen",  vor solchem Schicksal zu warnen und stattdessen Bescheidenheit und Rückständigkeit predigen.

Der regelmäßig erscheinende wissenschaftlicheIndex of Economic Freedom untersucht 161 Länder der Erde danach, welchen Grad an ökonomischer Freiheit sie ihrer Bevölkerung gewähren, und welches Sozialprodukt und durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen dort jeweils erzielt wird. "Die Summe dieser Forschungs- und Analyse-Arbeiten zeigt alljährlich dasselbe Ergebnis, nämlich: Der Wohlstand oder Reichtum von Nationen ist eindeutig und exponentiell mit dem ökonomischen Freiheitsgrad der untersuchten Länder korreliert", stellt Baader fest. Da die DDR als Ausgeburt demokratischen Sozialismus immer das Traumland der Linken in Deutschland war, noch als nicht gerade gelungenes Experiment vor dem Mauerfall und nachher als greifbares kommunistisches Paradies, verweist der Autor auf Vorher: "Im letzten Jahr ihrer Existenz betrug die Arbeitsproduktivität der DDR gerade mal 17% der westdeutschen. Sozialismus ist eben immer und überall ein Verelendungs- und Zerstörungsmechanismus, auch dann, wenn es sich bei den von ihm Heimgesuchten um die als fleißig geltenden Deutschen handelt". Was steht nun als Nachher?

"Die Weigerung der politischen Eliten West, mit dem zusammengebrochenen 'System' und seinen Parteigenossen gründlich aufzuräumen (stattdessen verwies man verständnisvoll auf die 'anderen Biographien'; schließlich hacken viertel-, halb- und dreiviertel-sozialistische Krähen ihren vollsozialistischen Bruderkrähen keine Augen aus), beließ die vergieten Wurzeln im ostdeutschen Boden, deren
Früchte jetzt gesamtdeutsch aufgehen".

Wer die unterschiedslose qualitative Flußabwärtströmung von Merkels Parteienblock in diesem Wahlkampf betrachtet, nur die AfD macht ungelenke halbhasenherzige Versuche von Opposition für Deutschland, muss Roland Baader schon fast hellseherische Fähigkeit bescheinigen, welche nicht nur bestätigt wird, sondern noch durch gewalttätige Willkür eines durchdrehendes Staates gegen das Volk (Corona) und durch unqualifizierte und unkontrollierte Masseneinwanderung aus der Dritten Welt noch übertroffen wird. 2002 schrieb er: "Viele dieser Altgenossen bekennen sich nach wie vor zu dem Ziel, die freiheitlich-demokratische und marktwirtschafliche Ordnung zu beseitigen und in Deutschland ein neues sozialistisch-kommunistisches Wirtschafs- und Gesellschafssystem zu errichten". Die DDR war zu Ende, nicht aber das Volk der DDR. Im Gegensatz zu den Bundesrepublikanern war es systemkonform geschult.

Ergebnis: "Was Frank R. Halt einmal über die DDR-Intelligenzia geschrieben hat, gilt überall und jederzeit, jedenfalls soweit es sich um Schergendienste für Sozialismus, Kollektivismus und Totalitarismus handelt: 'Die Hellwachen, Aufgeklärten, Weitsichtigen', so F.R. Halt, 'trugen nicht die Nöte der Untertanen in Deutschlands zweiter Diktatur, sondern das System' (Halt 1997)". Wer glaubt, dass eine Pfarrerstochter in der DDR ganz normal Abitur, Studium und FDJ-Agitprop-Funktionärin schaffen konnte, der wird auch Honecker den Osterhasen und Weihnachtsmann gleichzeitig abnehmen.

Selbst in "christlicher Kultur und Politik" verpflichteten Gazetten ist im linksgrünen Wahn, auch gewisser Unbildung geschuldet, inzwischen zu entnehmen, daß "jede pro-marktwirtschafliche Meinungsäußerung und jedes nicht demonstrativ und expressis verbis am Kollektiv oder am sogenannten Gemeinwohl ausgerichtete Geschehen in Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben als neoliberal zu bezeichnen und damit zugleich und implizit zu verteufeln" ist. Die Feinde der persönlichen Freiheit aller Richtungen würden das Wort Liberalismus unter Verwendung der modischeren Vokabel Neoliberalismus mit den Assoziationen Freiheits- und Demokratiefeindlichkeit, Materialismus,Egoismus, Wertebeliebigkeit, Dogmatismus und Fundamentalismus aufladen, also mit Attributen, die in Wahrheit dem Sozialismus weit eher gebührten als dem richtig verstandenen Liberalismus.

Es handele sich hierbei um die perfideste Täuschung und Desinformazia seit den historischen Lügenkampagnen von Marx, Engels, Lenin und roten Konsorten gegen den Kapitalismus und den Liberalismus. Was fällt aber einer einst liberalen Partei in Deutschland dazu ein? Nichts."Wir auch" läuft  sie dem roten Rücklicht des entgleisenden Zuges ins grüne Grasland hinterher. Endlich mitregieren, egal mit wem und wohin.

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