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Trotz Mietenexplosion

Warum Baerbock Grenzen weit öffnen wird

Von  STEVEN GARCIA

Die jüngsten Einwanderungswellen (EU-Ostöffnung, Syrien, Afrika) haben die Immobilienpreise in Deutschland auf historische Niveaus getrieben. Das könnte nur der Anfang sein – geht es nach den jüngsten Plänen Annalena Baerbocks.

Wer in München eine Wohnung vermietet, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Nur wenige Minuten nach dem Freischalten des Inserats rattern bereits dutzende Mails herunter. Tenor: „Wir wollen um jeden Preis nach Deutschland. Erhöhen Sie doch die Miete, aber geben Sie uns die Wohnung!“

Ganz im Sinne Annalena Baerbocks. Sie will eine „einladende Zuwanderungspolitik“ für „gering- und unqualifizierte Arbeitskräfte“ durchsetzen. Bereits nach fünf Jahren sollen sie Staatsbürger werden und ihre Familien nachholen.

Migranten betonieren Deutschland zu
Unterstützung bekommen die Grünen vor allem von der Bauindustrie. Die millionenfache Zuwanderung hat ihre Umsätze explodieren lassen. Wie Krebsgeschwüre fressen sich mittlerweile immer neue Industrie- und Siedlungsgebiete in die Landschaft, werden Kraftwerke und Stromleitungen errichtet. Jetzt gehen Deutschland die Bauarbeiter aus. Geht es nach der (grünen?) Bauindustrie, sollen „die neuen Arbeiter“ aus dem Ausland kommen, um hier Straßen, Fabriken und Wohnsilos zu bauen – für „die neuen Arbeiter“.

Baerbock kann auf breite Unterstützung zählen – nicht nur bei der Presse und den Kirchen. Auch die Tausendschaften linker NGOs sehnen sich nach neuen Bürgern. Etwa die sozialistische Bertelsmann-Stiftung. Ihre Politologen und Soziologen orten einen Zuwanderungsbedarf von mindestens 260.000 Menschen netto im Jahr. Vorgeblich, um Pensions- und Sozialsysteme zu entlasten.

Dass die neuen Billigarbeiter aber kaum Steuern zahlen, und – im Gegenteil – mehr Steuern durch ihren Kinderreichtum verbrauchen, sagen sie nicht dazu. Kein Wort auch über die wahren Gründe, die deutsche Arbeiter von Baustellen, Hotels und Restaurants fernhält. Nämlich den mörderischen Lohndruck, dem diese durch osteuropäische Billiglöhner ausgesetzt sind.

So wie Grünen-Politiker aber am Kahlschlag der letzten Grünflächen nicht interessiert sind, so interessiert Sozialwissenschaftler auch das Schicksal deutscher Arbeiter nicht.

Kulturmarxismus heißt unsere Religion
Weil es um etwas anderes geht, etwas viel Größeres! Um nichts weniger als den Umbau Deutschlands – ja, des gesamten Westens – nach Vorgabe des Kulturmarxismus. Das ist jene Denkrichtung, die ihren Ausgang an den kommunistischen Unis Westeuropas genommen hatte („68er“). Auch Baerbock hatte an der roten Uni Hamburg Politologie studiert (wenn auch zu einem späterem Zeitpunkt).

Für Kulturmarxisten sind alle Menschen, Geschlechter und Kulturen „gleich“. Aber nicht „gleich“ an Rechten (das wäre ja nur logisch). Nein, gleich an technischem Talent, kapitalistischem Ehrgeiz und Fleiß. Darum sollte jeder Erdenbürger dort leben dürfen, wo er möchte – schließlich trage er ja gleich viel bei. Ihre politische Agenda hat Klaus Schwab präzise formuliert: ein europäischer Superstaat, eine Währung, ein System (die Planwirtschaft) – und ein Menschentyp.

Heute gehört uns Deutschland…
Nationale Grenzen fürchten die roten Visionäre wie der Teufel das Weihwasser. Besonders verhasst: nordische Bevölkerungen. Ihre extreme Dichte an Erfindern und Unternehmertalenten spottet jeder Gleichheitstheorie – und das bereits seit vielen 100 Jahren. Geht es nach der reinen Lehre, dürften solche Unterschiede gar nicht existieren. Darum müssen sie verschwinden (und mit ihnen „die“ Deutschen). Also: Grenzen auf und neue Menschen angesiedelt!

Von Deutschland wird also wieder einmal eine große, kollektive Idee ausgehen. Wieder soll die Welt am „deutschen Wesen“ genesen. Nur wenn die Welt dann endlich am „deutschen Wesen“ genesen sein wird – dann wird es das „deutsche Wesen“ schon lange nicht mehr geben.

Steven Garcia
<<Orwells „1984“ geht weiter: „Orwell 2024“. „Fake News, Political Correctness, Meinungskontrolle. Alles, was George Orwell in seiner Dystopie ‚1984‘ vorhergesehen hatte, ist eingetroffen!“, betont Romanautor Steven Garcia, „ich musste geradezu eine Fortsetzung schreiben!“ Der packende Thriller spielt in London, Frankreich und Deutschland. Für Garcia ist das Werk die „pure Revolution gegen Deutschlands linkes Establishment“. „Orwell 2024“, 2021 bei Baier Media erschienen. € 19,90 Taschenbuch, ca. 352 Seiten. € 9,99 eBook.
(pi-news.net)

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