Springe zum Inhalt

Trulla trulla trulla-la

Osterhäschen und der Grube

(frei nach einer Karikatur aus den "Fliegenden Blättern" , Jahrgang 1853, Nummer 421, Seite 18 , Wikipedia)
(tutut). Alle Wahljahre wieder kommt der Grube und guckt Schienen an und ungebohrte Tunnel und erklärt ländlichen Raumfahrern die Bahn. Ob Rheintalbahn, da können seine Besuche schon mal das halbe Dutzend vollmachen, wenn Not den regierenden MdL oder Mdb droht, oder Stuttgart 21 oder Gäubahn, wo diesmal Osterhäschen und der Grube sich in Rottweil begegnet sind. Es muss ja nicht immer Tut sein.
Dafür hängt ein Wolf als Geißlein an dieser schwäb'sche Eise'bahne. Indem der Grube den andächtig Lauschenden bei Kauders Wahlkrampfauftritt, denen, die es noch immer nicht kapiert haben, rote Bummelzüge weiß macht als IC, ab 2017 oder so, verklärt sein Zauberstab, was sowieso niemand bekehrt. Es ist immer das gleiche alte Lied vom Präsident, Bahnchef oder jenem Bäuerle, "welches de Geißbock hat verlaure. Geißbock und sei traurigs Ende': Himmel Schtuegart Sapperment.Trulla trulla trulla-la..."
Und wenn der Grube nicht gestorben und immer noch der Bahnchef ist, dann wird er wieder und immer wieder dort im Lande erscheinen, wo gerade Wahl ist und die CDU einen Helfer braucht. Denn wozu ist der Mann Staatsangestellter? Soviel muss gehen für sein Geld.
Oder soll etwa der Volker Kauder in Rottweil hinstehen und sagen, dass er als der Chef der größten Regierungsfraktion etwas dafür kann, wenn die Gäubahn nicht zweigleisig fährt? Dass die Regierung gar nicht will, dass auf der Gäubahn was pressiert passiert? Oder soll ein Landtagspräsident hinstehen und sagen, dass er nichts dafür kann, wenn ihn eine Bundeskanzlerin oder ein Bundesverkehrsminister möglicherweise gar nicht kennen und die CDU nur 60 Jahre Zeit hatte, ein entwichenes Gleis wieder zu finden?
Oder heißt es im Volksmund jetzt einfach nur: Wer anderen einen Grube bringt, fällt selbst hinein?