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Über 10 000 Asylanträge monatlich

"Keine schönen Aussichten für den inneren Frieden und für die innere Sicherheit in Deutschland!"

Von MANFRED ROUHS

Im Juni 2021 stellten erstmals seit Beginn der Coronakrise mehr als 10.000 Menschen in einem Monat offiziell einen Asylantrag in Deutschland. Das meldet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Mathias Middelberg, den innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Offiziell sollen die Zahlen erst in der kommenden Woche bekanntgegeben werden. Das Blatt zitiert den 56-jährigen Middelberg mit der Äußerung:

„Im Juni werden wir wieder die 10.000-Grenze bei den Erstanträgen auf Asyl reißen. Das ist eine deutliche Steigerung um gut 20 Prozent gegenüber dem Vormonat Mai.“

Damit ist in etwa wieder der Wert des Februar 2020 erreicht, also der Stand der Entwicklung vor Corona. Das gute Wetter, der zunehmende Zuwanderungsdruck über die Mittelmeerroute und der offensichtliche politische Unwille der Bundesregierung, die Massenzuwanderung asylbegehrender Afrikaner und Araber nach Deutschland einzudämmen, dürften zu dieser Entwicklung beigetragen haben.

Dieser Trend dürfte in den kommenden Wochen und Monaten kaum gebrochen werden. Laut „Bild“ ist auch der CDU-Mann Middelberg pessimistisch:
„Vieles spricht dafür, dass wir dieses Jahr auch insgesamt mehr Asylanträge zählen werden als 2020 (102.581 Erstanträge). Der Wegfall der Corona-Reisebeschränkungen macht sich bemerkbar. Vor allem aber wächst der Migrationszustrom über die Mittelmeerroute nach Italien und Spanien derzeit massiv.“

Den Angaben zufolge stammen die meisten dieser Asylbewerber aus Tunesien, Marokko und Algerien. Viele sind junge Männer, kaum einer von ihnen hat eine Ausbildung. Sie werden im Regelfall weder politisch verfolgt, noch fliehen sie vor Krieg oder Bürgerkrieg – einige fliehen bestenfalls von der Polizei ihres Landes, die mit einem Haftbefehl hinter ihnen her ist.

Keine schönen Aussichten für den inneren Frieden und für die innere Sicherheit in Deutschland!
(pi-news.net)

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