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Versinkt Spaichinger CDU im Schlammloch?

Ist dies das "neue Miteinander" von Tobias Schumacher?

Diese Eidesstattliche Versicherung (Name unleserlich gemacht) dokumentiert den Versuch eines CDU-Stadtrats, den Wahlkampf gegen den CDU-Bürgermeister  auf ein bisher nicht für möglich gehaltenes unterstes Niveau zu senken.
(tutut). "Schlammschlacht" hat eine Spaichingerin bei der offiziellen Vorstellung der Bewerber um das Bürgermeisteramt den Wahlkampf des Kandidaten Tobias Schumacher (33) genannt und ihm vorgeworfen, gegen angekündigte Fairness verstoßen zu haben. Es war nicht irgendwer, der dies vor über 1200 Besuchern in der Stadthalle ausgerufen hat. Sondern es ist die Schwiegertochter eines verstorbenen hochverdienten Stadtverbandsvorsitzenden, Stadtrats und Fraktionsvorsitzenden der CDU und Ehrenringträgers Spaichingens. Von Christian Link. Ursula Link hat diesen Vorwurf in einem Leserbrief in der Schwäbischen Zeitung dieser Tage wiederholt. Ob sie sich vorstellen kann, dass die Wirklichkeit in der Spaichinger CDU noch viel schlimmer sein könnte? Ist diese CDU vielleicht jetzt regelrecht in einem Schlammloch versunken? Gibt es dafür einen Verantwortlichen?
Ob es der Spaichinger Stadtverbandsvorsitzende, Fraktionsvorsitzende und Kreisvorsitzende in Personalunion ist? Hat es je eine solche Machtkonzentration in einer Person in der Geschichte der Spaichinger CDU gegeben? Für die Geschichte der Spaichinger CDU steht nicht nur Christian Link. Da sind auch noch ein Erwin Teufel und ein Franz Schuhmacher. Und nun einer, der sich aufgemacht hat, Bürgermeister zu werden.
Ob hierfür jedes Mittel recht ist? Wie ist zu erklären, dass ein Stadtrat aus der siebenköpfigen CDU-Mehrheitsfraktion offenbar versucht,  dem Bürgermeister eine vermutlich unappetitliche Affäre anzuhängen? Weiß der Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat davon?
Wird er erklären, er habe damit nichts zu tun, auch wenn sein Fraktionsmitglied von "uns" und dem "Bürgermeister" spricht und wohl um Wahlhilfe zu betteln scheint? Würde er damit dann nicht verdeutlichen, seine siebenköpfige Fraktion nicht im Griff zu haben, obwohl er sich zumutet, eine Verwaltung mit 170 Mitarbeitern zu führen? Ist er aber mit von der Partie, also eingeweiht in mutmaßliche kriminelle Machenschaften in diesem Wahlkampf, wäre er dann nicht ebenso persönlich beschädigt als Kandidat für die Spaichinger Wähler?
Wie herum es auch betrachtet wird: Könnte die politische Karriere eines jungen Mannes dadurch nicht schon zu Ende sein, noch bevor sie begonnen hat? Was ist mit all seinen Unterstützern in Spaichingen, auch darüber hinaus? Welchen Eindruck von ihrer Kreis-CDU müssen da Leute gewinnen wie Volker Kauder, früherer langjähriger Vorsitzender und jetzt Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Berlin? Was mag da ein früherer Tuttlinger Landrat Guido Wolf, CDU-MdL und neuerdings Landtagspräsident, denken, der in Spaichingen zusammen mit seinem Kreisvorsitzenden pressewirksam das Spaichinger Polizeirevier besucht hat?
Und ist da nicht auch die Schwäbische Zeitung, die sich seit Wochen wie ein Propagandainstrument für den Kandidaten gebärdet ("ein starker Herausforderer")?  Hat sie nicht kurz vor der Wahl durch eine Abowerberin auch noch Bürgermeister der Nachbarorte gegen den Spaichinger Bürgermeister mobilisiert? Und waren die sich nicht zu schade, sich hierfür instrumentalisieren zu lassen? Brauchen Spaichinger Bürger Wahlhilfe von auswärtigen  Dorfbürgermeistern, um sich eine Meinung darüber zu bilden, wen sie zu wählen haben?
Was ist mit all den anderen mehr oder weniger öffentlichen und namentlichen Unterstützern des Kandidaten? Was ist mit jenem Grünen-Stadtrat, der ein zehnseitiges Psychogramm öffentlich verteilte, um mitzuteilen, dass er gegen den Bürgermeister und für den Herausforderer ist?
Ist ein CDU-Stadtrat der Spaichinger Bevölkerung weiterhin zuzumuten, der auf erschreckend skrupellose Weise versucht, dem Bürgermeister etwas anzuhängen? Müsste er nicht sofort aus dem Gemeinderat abtreten, wenn es mit rechten Dingen zugeht? Kann sich die Kreis-CDU noch weiterhin einen so bloßgestellten Vorsitzenden leisten? Was ist mit den nun blamierten Stadträten, die der Öffentlichkeit fast schon erpresserisch verkündet haben, bei einer Wiederwahl des Bürgermeisters sich aus dem Gemeinderat zurückziehen zu wollen? Was ist mit den übrigen Mitgliedern der CDU-Fraktion, können die ihren Spaichingern noch gerade in die Augen schauen?
Last but not least: Sind es nicht auch CDU-Leute, die gerade im Spaichinger Nachbarort Dürbheim den zur Wiederwahl angetretenen Bürgermeister mit ungewöhnlichen Mitteln zu bekämpfen versuchen?

Ein Gedanke zu „Versinkt Spaichinger CDU im Schlammloch?

  1. Klaus Häcker

    Die Orts-CDU in Spaichingen hebt alles aus den Angeln!
    Die beschriebene Mutter ist in Spaichingen bekannt: Der Heuberger Bote hat sie wegen der Krankheit ihres Sohnes interviewt.
    So eine Verfehlung "schlägt dem Fass ins Gesicht"!!!!
    Da brauche ich gar nichts mehr sagen.
    Ein tut mir den Bürgermeisterkandidat Tobias Schumacher leid.
    Es grüßt Euch Klaus Häcker

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