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“Völkersterben von seiner schönsten Art”

Gold! GOLD! GOLD! für Deniz „Rübenacker“ Yücel!

Von PETER BARTELS

Die Welt stirbt leise … Die WELT lärmend: Gestern 220.000, heute 83.660 Abonennten. Käufer am Kiosk? Die paar kann der Chefredakteur zwischen Früh-Klo und Morning Coffee zu Fuß zustellen. Der Totentanz geht trotzdem frenetisch weiter: “Gold! Gold! Gold für Deutschland!!“ Das neue Deutschland, natürlich – den türkdeutschen Deniz Yücel … “Endlich! Super! Wunderbar! Deutschland schafft sich ab!” So jubelte der Türke mal in der taz. Jetzt bekam er den “M100-Medien-Award”. Für seinen “kritischen und unabhängigen Journalismus”… Für seine “mutige, unbestechliche Arbeit” … Die so “Unerschrocken und fundiert” ist … Tatsächlich hatte Deniz in seiner Türkei ein Jahr in Erdowahns Knast abgesessen. Und abgewartet, bis Moslem-Merkel ihn gegen ein paar Ersatzteile für Erdowahns deutsche Panzer austauschte. Der Sultan brauchte sie „zufällig“ für seinen “Leopard“ im Krieg gegen die kurdischen IS-Vernichter. Was Moslem-Merkel natürlich bis ans Ende ihrer Tage abstreiten wird. Deniz Yücels Preis-Geberin: Die bekennende Lesbe Inés Pohl (51). Die vorherige taz-Chefin ist längst Chefin der Deutschen Welle. Und Deniz in Springers WELT. Mit gelegentlichem Redaktionsbesuch, heißt es knurrend unter den Kollegen. Die Knast-Küche war wohl nicht so … Inshallah!

Für die taz jedenfalls machte sich Deniz Yücel mal vor Begeisterung in den Kaftan, als er erfuhr, die Geburtenrate in Deutschland sinkt dramatisch: “Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Art … Der Deutsche und das Deutsche hat miteinander so viel zu schaffen wie Lamm und Metzger … Für Schrankwand und Schäferhund empfindet der Deutsche mehr Zärtlichkeit … Deutschland – Raum ohne Volk? Parzellieren, auf Ebay versteigern? … Den Palästinensern und anderen Bedürftigen schenken? … In einen Rübenacker verwandeln? … Egal, etwas besseres als Deutschland findet sich allemal…”

Als der unrasierte, ungepflegte, ungekämmte Zausel (45) dann mit offenen Armen und noch offenerer Brieftasche von Springers linker WELT aufgenommen wurde (die taz siechte schon damals dem jetzt feststehenden Tod entgegen), schnüffelte sich Deniz für das Blattl durch die Heimat Türkiye. Bei Tayyip natürlich nicht lange … Knast: “Spionage!” Merkels Meute blieb erst die Luft weg, dann das Herz stehen: Tyrann … Despot … Diktator … Schließlich: “Ziegenficker!” Deniz durfte im Türken-Knast zwar lesen, später sogar heiraten, aber sonst nur Kassiber rausschmuggeln, Besucher!! Und alles flammende Freiheits-Fanale! Holt – mich – hier – raus!!

Presse, Radio, Glotze wurden zur Schalmeie. Die Posaunen von Jericho müssen dagegen Tröten gewesen sein. Jedes bekritzelte Fitzelchen von Deniz war heiliger als die Schriftrollen von Qumran. Am nächsten Tag “Wandzeitungen” von WELT bis FAZ und SÜDDEUTSCHE Alpenpravda. In der Glotze “Brennpunkte”, Kommentare, rauf und runter: Moses und seine zwei Tafeln mit den “zehn Geboten”? Fliegenschiss. Als Deniz Yücel nach einem Jährchen “lange erwartet”, aber “völlig überraschend” raus aus dem Kalifen-Kerker kam, waren einige in Türkschland kurz davor, einen neuen Staatsfeiertag auszurufen … Es blieb dann beim gefühlten Roten Teppich von Politik bis Presse.

Und jetzt die Hall of Fame … “Genschman” Genscher ist schon drin. “Je suis Charlie” Hebdo auch. Nun also Deniz Yücel! Die WELT bejubelte gleich mehrfach sein (angeblich im Knast verfaßtes) Werk: „Wir sind ja nicht zum Spaß hier“. BILD dagegen meldete klein und schmallippig: „Medienpreis für Deniz Yücel“…

Also volle Deckung Hemingway, Du mußt vielleicht bald den Literatur-Nobelpreis mit den Schnipseln des Türken Yücel teilen. Laut Flurfunk Deutsche Welle und Deutschland Radio sollen Merkel, die SPD-Roten, GRÜNEN und SED-LINKEN schon nach den allerletzen Papierschnipseln von Deniz suchen, damit der Antrag beim Nobelpreis-Komitee in Stockholm eingereicht werden kann. Heinrich Böll und Günter Grass legen da oben bestimmt schon ein gutes Wort ein. Falls sie tatsächlich oben, nicht irgendwo unten sind. Der eine war immerhin Kathole, der andere leider nur Nazi. Egal, der liebe Gott soll ja alles verzeihen. Ob er allerdings Allah Konkurrenz machen will, steht dahin.

So vergeht der Ruhm der Welt? In der Journaille zuerst. Bis alles in Scherben fällt …
(pi-news.net)

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