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Volkshochschule braucht Platz für Verwaltung

Gymnasium ist dazu am wenigsten geeignet

Ein Anbau würde das Gewerbemuseum lebendiger machen.

(tutut). Der Bürgermeisterkandidat hat sich auf das Gymnasium fixiert, das aber ist am wenigsten dazu geeignet: Für Verwaltungsräume der Volkshochschule. Spätestens in der letzten Gemeinderatssitzung hätte es beim Kandidaten klingeln müssen, als ihn FWV-Stadtrat Staudenmayer darauf aufmerksam machte, dass es nicht, wie der Kandidat meinte, um Unterrichtsräume geht,die von der VHS gesucht werden.
Natürlich ist es zweckmäßig, gerade Schulräume für die VHS zu nutzen. Dies geschieht allerdings seit Jahrzehnten. Ausgerechnet aber im Falle der vom Kandidaten mit in den Wahlkampfrucksack gesteckten von ihm favorisierten Kombilösung Gymnasium liegt er falsch. Dass ihm seine Afghanistan-Koalition dabei blindlings folgte und die endlich von allen maßgeblichen Stellen genehmigte dringende Erweiterung des Gymnasisums blockierte, macht keinen Sinne und kann die Betroffenen nur verärgern.
Denn als Platz für VHS-Verwaltungsräume gibt es viele bessere und zentralere Plätze als das Gymnasium. Deshalb ist es Zeitverschwendung, die Schulerweiterung mit der VHS huckepack zu untersuchen. Da macht der bereits vorliegende Vorschlag, der Rückseite des Gewerbemuseums einen Anbau zu verpassen, mehr Sinn. Für die VHS und auch für variable Mehrfachzwecke. Dies würde das Museum aufwerten, dem etwas mehr Leben nicht schaden kann und Haus und Stadtgarten wieder eine zentrale Bedeutung verschaffen, welche dieser Standort einst für die Stadt gehabt hat.
Vorschläge aus dem Gemeinderat sind in dieser Richtung vom Bürgermeister aufgegriffen worden: Volkshochschule und Heimatverein könnten untergebracht werden, ebenso u.a. Unterrichts- und Ausstellungsräume.

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