Springe zum Inhalt

Vom Winde verdreht

Prof. feuchte Lippe, Präsident Klotzkopf, eine taz-Schrulle

Von PETER BARTELS

Unsereiner hatte es befürchtet: Die nächste Sau, die nach Merkels Corona-Pest durchs Dorf getrieben wird, ist der alte, weiße Mann mit Grünspan: Bismarck! Churchill, General Lee, Kolumbus waren vorher dran. Die Welt, vom Winde verdreht.

Silberne Klotzköpfe, wie Bundespräsident Steinmeier, kujunieren das „Volk“ auf adäquate Weise: Das SPD-Kerlchen ohne Lippen hatte es neulich fertig gebracht, eine taz-Schrulle mit „Wurzeln“ zur Matinee „100 Jahre Frauen-Wahlrecht in Deutschland“ einzuladen. Die Dame bedankte sich kurz darauf mit einem Hass-Pamphlet: Die deutsche Polizei gehört auf den Müll, da findet sie alles, was zu ihr passt. Und Hollywood belegte „Vom Winde verweht“, den erfolgreichsten Film aller Zeiten – zehn Oscars, 3,5 Milliarden (!!) Dollar Einnahmen, über eine Milliarde Zuschauer – mit dem Bannfluch. Weil die erste afro-amerikanische Schauspielerin eine selbstbewußte, aber zu nette Sklavin spielte. Wofür sie zwar einen „Oscar“ (den ersten „schwarzen“) bekam, rotzdem rassistisch!!

Wenn das so weiter geht, werden die rotgrünen Hexenjäger bald bei der Schöpfung landen: Gott, was hat der Herr alles falsch gemacht! Überhaupt, warum war er keine Frau? Immerhin ließ Söhnchen Jesus sich wenigstens vom Haar eine Hure die Füße trocknen.

Sie müßten schreien vor Schmerzen
Ohne Gelaber: Was Journalisten in diesen Tagen berichten und befeuern, ist Flagellantentum, Selbstkasteiung; offenbar sind die knapp anderthalb Pfund schweren Grauen Zellen wirklich schmerzfrei. Andernfalls müssten die Herr/Innen der sterbenden Journaille Tag und Nacht schreien. Denn wer, wenn nicht sie, hätten die Pflicht, jede (!) politische Perfidie, jede (!) aberwitzige Alchemie, jeden (!) religiösen Raser mit Schlagzeilen zu erschlagen? Wären die Ahnen von Archimedes bis Einstein auch so „gehorsam“ gewesen, würden wir alle noch immer Newtons Apfel hinterher hecheln, der Richtung Erdscheibenrand kullert. Und die Lagerfeld-Götterlein würden Prêt-à-porter aus Fell machen, wie Gott im Garten Eden.

Jede Zeit hat ihre Bilder, sogar die Steinzeit vor 28.000 Jahren hatte ihre nackte Venus – die Kleine mit den großen Titten; die voluminöse Kim Kardashian aus den USA trägt pubertäre Knospen gegen die Wuchtbrumme aus Willendorf. Aber jede Zeit hat auch ihre Savonarolas, ihre Bilder- und Denkmalstürmer. Der hohlwangige Dominikaner tat Anfang Februar 1495, was heute (Gottseidank nur freitags) hohlköpfige Gretas tun: Er ließ große Scharen von Jugendlichen und Kindern („Fanciulli“) durch Florenz ziehen, die „im Namen Christi“ alles beschlagnahmten, was als „Symbol für die Verkommenheit der Menschen gedeutet werden konnte“, so jedenfalls mit „klammheimlicher“ Beflissenheit der linke Internet-Duden Wikipedia.

Von Botticelli bis Hitler
Aber so war es halt: Bücher, „pornographische“ Bilder, Spielkarten, Möbel, teure Klamotten – alles wurde verbrannt; der Maler Botticelli warf einige seiner herrlichen (nackten) Bilder selbst in die Flammen (die Geburt der Venus zum Glück nicht). Es gab also schon vor über 500 Jahren den heutzutage grassierenden vorauseilenden Gehorsam. Gestern sagten wir Arschkriecher dazu…

Die Nazis hatten also 1930 auf dem Opernplatz in Berlin „heilige“ Vorbilder für die Bücherverbrennung „nicht deutschen, jüdischen Gedankenguts“. Die Rumänen killten vor 30 Jahren ihren Ceausescu „standrechtlich“, schleiften dann seine Statuen. Die Iraker holten vor Millionen TV-Zuschauern ihren tönernen Saddam Hussein vom Sockel. Die Libyer zerrten ihren wimmernden Ghaddafi aus dem Erdloch-Versteck.

Die Geschichte steht Kopf
Unsereiner weiß natürlich nicht, ob Bismarck gewimmert hätte, wenn der Hamburger Kolonialismus-Professor Jürgen Zimmerer (55) ihn mit feuchten Lippchen im Sachsenwald aus der Grube gezogen und gesagt hätte: Turn upside down – auf den Kopf mit Ihnen! Die Geschichte auch: Scheiß was auf das Deutschland, das sie geschaffen haben; sie wollten zwar keine Deutschen in Afrika, aber sie haben Willem Zwo auch nicht daran gehindert, Letto-Vorbeck in Südwest und Kamerun „Hereros massakrieren zu lassen.“ Sprachs und stapfte zum gerade wieder aufgebauten Berliner Schloss, um mit DDR-Stacheldraht die „historische Bedeutung zu brechen“. Vom Winde verdreht. Während die in die USA geschliefte deutsche Antifa den 13,8 Prozent Schwarzen zeigt und vormacht, wie sie die US-Geschichte aufzuarbeiten haben: Alle Denkmäler weg, auch jene Südstaaten-Helden, die für die Freiheit der Sklaven gekämpft haben; einmal Südstaatler – immer Rassist. Weiße, alte Männer sind und bleiben es ja auch. Latent jedenfalls, also weg damit – head over heels! Die Antifa gegen die Araber, die Afrika entvölkerten, Jahrhunderte vom Sklavenhandel lebten? Wie wird mir denn… die fackeln leider nicht so lange, wie die alten weißen Männer in Europa, auch wenn die Saudis oder Perser nicht im Ansatz so viele Kräne haben.

Blonde Frauen und schwarze Füße
Und so küssen blonde weiße Frauen schwarze Füße in Amerika. Und silberne Sozi-Präsidenten laden kleine, dralle Schrullen mit Wurzeln zum Sekt ein. Die ziehen der Kartoffel-Polizei erst den weißen Feinripp mit dem braunen Strich aus, um ihn dann auf den Müllplatz hinterher zu werfen.

Dummerweise pustete der Wind damals Kolumbus über den Ozean ins kapitalistische Amerika, nicht ins Arabische Meer zu den Sklavenhändlern. Wer weiß…
(pi-news.net)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.