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Von der Leyens Sorge gilt Transgender

Erst Bundeswehr, dann EU: Stramm linke „Vielfalts“-Politik

Von MANFRED W. BLACK

Die EU-Kommission unter Leitung von Ursula von der Leyen (CDU) hat ein neues Strategiepapier vorgelegt: Gefordert wird ein verbesserter Schutz der Interessen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender sowie von Personen, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen („LGBTIQ“).

Nach Aussage des Papiers fühlen sich in der EU angeblich 43 Prozent der LGBTIQ-Gemeinschaft „diskriminiert“. „Hass-Straftaten“ sollen jetzt unter Strafe gestellt werden – zum Beispiel „homophobe Hetze“. Damit setzt von der Leyen in Brüssel die Politik fort, die sie in Berlin als Ministerin begonnen hat.

Bundeswehr: Von der Leyens privilegierte Stabsgruppe „Vielfalt“
Ursula von der Leyen hat bereits während ihrer Tätigkeit als deutsche Verteidigungsministerin etliche bemerkenswerte Maßnahmen im Interesse der LGBTIQ-Gruppierungen getroffen. 2014 berief von der Leyen die „offen lesbische Unternehmensberaterin Katrin Suder“ (Portal „Queer“) zur Staatssekretärin. „Queer“ (Eigendefinition: „Das Zentralorgan der Homo-Lobby“) jubelte laut ob dieser neuen „bunten“ Personalpolitik der Christdemokratin.

2017 wurde plötzlich auf Geheiß von der Leyens eine neue Stabsstelle für „Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion“ im Bereich des Ministeriums geschaffen. 14 zusätzliche – durchweg hoch dotierte – Planstellen sind plötzlich aus dem Hut gezaubert worden. Allein acht Mitarbeiter sind dem „Höheren Dienst“ zugeordnet.

Die Leitung hat – wie sollte es anders sein? – eine Frau übernommen, eine „Oberstärztin“, die besoldet wird wie ein Oberst (eine Stufe unter dem General). Normalerweise untersteht etwa im Heer einem Oberst ein ganzes Regiment – mit etwa 1.200 Soldaten. Ein Arbeitsschwerpunkt ist die Organisation von Gender- und „Inklusive“-Workshops.

Hauptfeldwebel auf Pumps
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jan Nolte hat vor wenigen Tagen angekündigt, dass seine Fraktion bei den weiteren Haushaltsberatungen des Bundestages beantragen werde, diese Stabsstelle, die offiziell dubios stets als „Stabselement“ bezeichnet wird, ersatzlos zu streichen.

Der neue „Vielfalt“-Wind in der Bundeswehr zeigt Wirkung. So durfte 2018 bei der Straubinger Messe „Ostbayernschau“ für die Bundeswehr ein „männlicher“ (oder weiblicher?) Hauptfeldwebel der Reserve uniformiert und öffentlichkeitswirksam werben, der einen langen dunklen Rock trug und der sich als „militärisches Schuhwerk“ schwarze Pumps ausgesucht hatte, die gemeinhin Frauen vorbehalten sind.

Ein Bataillon steht stramm – vor Kommandantin mit LGBTQI-Einhorn
Noch eigenartiger verlief Ende Oktober 2020 in Brandenburg die Verabschiedung der Bataillons-Kommandeuse Anastasia Biefang, die vor nicht langer Zeit noch als Mann in die Bundeswehr eingetreten war und die zukünftig als Abteilungsleiterin im Bonner Bundeswehr-Kommando „Cyber- und Informationsraum“ Dienst tun wird.

Zur Verabschiedung Biefangs war das Nachrichtentechnik-Bataillon 381 – es umfasst etwa 750 Soldaten – auf einem weiträumigen Appellplatz in Starkow (Landkreis Oder-Spree) angetreten, die Bataillons-Fahne wurde dem neuen – übrigens männlichen – Kommandanten überreicht.

Dann aber geschah das, was es in der Bundeswehr so noch nie gegeben hat. Es rollte ein Militär-Kleinlaster auf den großräumigen Exerzierplatz. Der Unimog war an den Seiten mit zwei aus Holz gefertigten, riesigen weißen Einhörnern ausstaffiert, deren Mähnen und Schweife weithin sichtbar mit den bunten Farben der LGBTIQ-Bewegung glänzten.

Die Kommandeuse zeigt sich amüsiert
Frau Oberstleutnant stieg auf die Ladefläche und ließ sich von ihrem Fahrer an den angetretenen fünf Kompanien vorüber fahren. Alle Einheitsführer salutierten. Dann ging es mit dem Unimog und der 1,87 Meter großen Kommandeurin, die ihr schulterlanges Haar zu einem Zopf geflochten hatte, „kreuz und quer durch die Kaserne “ („Neues Deutschland“).

Der Berliner Zeitung zufolge hat sich die Kommandeuse „sichtlich amüsiert“. Was man dazu wissen muss: Das „Einhorn“ gilt als politisches Symbol für die LGBTIQ-Bewegung.

Nach diesen eigenartigen Zeremonien beim Technik-Bataillon herrschte in großen Teilen der Truppe helle Empörung. Von „Bundesqueer“ statt Bundeswehr war im Netz oft die Rede. Über die Wut vieler Mannschaften, Unteroffiziere und Offiziere hat der öffentlich-rechtliche Sender „RBB“ wohlweislich nicht berichtet, der zwei eher begeisterte Nachrichten-Filme über den Transgender-Oberstleutnant gedreht hat.

Kölner Prinzengarde oder CSD
Die Unimog-Fahrt in Brandenburg hat viele Soldaten an eine Ehrengarde des Rheinischen Karnevals erinnert, die ihrer fröhlich winkenden Faschingsprinzessin ihren unterwürfigen Respekt erweist. Andere Militärangehörige dachten an die Christopher Street Days (CSD) – oder an lesbisch-schwule Stadtfeste im traditionellen Homo-Kiez am Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg.

Die allermeisten Soldaten fragen sich, ob es mit ihrem militärischen Selbstverständnis zu vereinbaren ist, wenn ein ganzes Bataillon strammstehen muss ausgerechnet vor Symbolen der LGBTIQ-Bewegung.

Umtriebige Offizierin: Frei von Selbstzweifeln
Die 46-jährige Kommandeuse – eine studierte Diplom-Pädagogin, die jetzt zum zweiten Mal mit einer Frau verheiratet ist und im quirligen Berlin ihren Wohnsitz hat – kümmern solche Bedenken wenig. Sie sagt über ihre Dienstzeit in Brandenburg in der ihr eigenen, selbstbewussten Sprache: „Es war eine geile Zeit!“

Die umtriebige Stabsoffizierin engagiert sich auch außerhalb der Dienstzeit in dem Verband „QueerBW“. Als stellvertretende Vorsitzende. Außerdem arbeitet sie im Verein „Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität“.

Anastasia Biefang hatte sich durch komplizierte und kostspielige Operationen zur Frau umwandeln lassen. Bezahlt hat die „Heilfürsorge“ der Bundeswehr. Biefangs Geschlechtsumwandlung war 2019 auch Thema der groß angelegten Film-Dokumentation „Ich bin Anastasia“. In der Bundeswehr soll es etwa 30 Transgender-Soldaten geben.

US-Armee: Donald Trump verbietet Transgender
Ob transsexuelle Personen im Militär Dienst tun dürfen sollen, ist in den NATO-Streitkräften umstritten. In den United States Armed Forces wurde von Präsident Donald Trump, dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte, für diese Personengruppe 2018 ein Dienst-Verbot verhängt, das jüngst vom obersten US-Gericht, dem Supreme Court, bestätigt worden ist.

Trumps Begründung: Durch transsexuelle Soldaten komme es leicht zu erheblichen Störungen des Dienstbetriebes, diese Personengruppe verursache durch die Geschlechtsumwandlungen oftmals enorm viele Fehltage und immense medizinische Kosten, die von Armee getragen werden. Vielfach litten Transgender unter schweren Depressionen und anderen gesundheitlichen Problemen.

Der wohl berühmteste „Transgender-Soldat“ in den USA war Chelsea Manning alias Bradley Edward Manning, die als IT-Spezialistin im Rang eines Lance Corporal (Hauptgefreiter) in einem Aufklärungs- und Abwehrbataillon 800.000 Top-Secret-Vorgänge in die Öffentlichkeit lancierte und deswegen 2010 als „Whistleblower“ verhaftet und 2013 von einem Militärgericht zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt wurde.

Damit war sie auch unehrenhaft aus der Army entlassen. Präsident Barrack Hussein Obama (Democratic Party) hat Manning allerdings schon 2017 begnadigt. Sollte der neue US-Präsident Joe Biden heißen, ist davon auszugehen, dass zukünftig wieder Trans-Soldaten in den Streitkräften der USA Dienst tun dürfen.
(pi-news.net)

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