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Von der Verkürzung des Lebens

Eine verrückte Welt macht ein bisschen Selbstmord

(tutut) - Ein Jungspund in Östereich, eine Altkommunistin in Deutsachland, sie machen ein bisschen Selbstmord, als wenn es möglich wäre. Ihre Unwissenheit vom Leben sorgt für dessen Verkürzung. "Deutschland ist ein Irrenhaus" (Henryk M. Broder), und das Volk hat sich einschließen lassen von jenen, denen es die Schlüssel gab, um Türen zur Zukunft zu öffnen. Es ist ein falscher Schlüsseldienst. Nun sorgt er für die Verkürzung des Lebens. Geht niemand der Irrsinn auf, zu leben wollen mit der Abschaltung des Lebens? Wofür, wohin? Gesund, aber tot? Hoffen auf Wiederauferstehung nach dem November?

Davon haben die mit den Schlüsseln und dem Unwissen vom Leben schon abgeraten. Nach dem November kommt der November, kommt der November, kommt der November, und dann wird der Schreckens des Kommunismus von Mutti  Frost abgelöst durch die nächsten Schreckschrauben des Kommunismus, den Frühling, den Sommer, den Herbst. Ein Paradies wird kommen, aber erst nach neun Jahre Warten auf den Trabi. Vielleicht.

Das Deutsche Volk hat sein Land übereignet einem Regime des Abnormalen und macht sich keine Gedanken darüber, was die Ankündigung bedeuten könnte, dass nichts mehr normal werde. Vor dem Homo Sapiens war der Homo Politicas, und jetzt ist er wieder da. Das Virus ist der einzige Lebensunsinn. Ob es Corona oder Katzenvirus heißt, Forscher sind auf den Spuren von Plemplem. Alle paar Tage tönen sie wie die Theologen, welche in einem dunklen Raum eine nicht vorhandene schwarze Katze suchen und dann rufen: Ich habe sie!

Den Rufern aber, welche täglich fragen: Wollt Ihr ein verkorkstes Leben?, schallt es noch totaler entgegen: Ja! Selbstmord verheißt langes Leben. Homo für alle, ob politicus, sapiens oder neanderthalensis aus dem Tal in NRW, das nun auch niemand mehr kennenlernen wird, weil am nächsten Dorf schon die Schranke der Bußgeldstelle steht und ein Innenminister mit der Zwangsjacke zur Klapsmühle für den, der des Lebens nicht wert ist.

Wer für verkürztes Leben plädiert für alle als Qualitätsbolschewismus, hat die Ermächtigungstaste gedrückt für Gleichschaltung. Bolschewismus heißt Mehrheit, damit mal jeder weiß, dass die, welche die Mehrheit wollen, Bolschewiken sind wie die Kürbisse von Halloween, außen grün, innen rot. Hauptsache bio und nachtragend in der klimaneutralen Haltung vor Dona Angelas Windmühlen, die mit Solargleichstrom sich drehen.

Wer auf die Verkürzung des Lebens setzt in der Hoffnung  langes Leben zu gewinnen, ohne Irrsinn zu erkennen, sollte erst Senecas "Von der Kürze des Lebens" lesen und versuchen, nicht Kannitverstan zu doubeln. "Dagegen ist das Leben derer sehr kurz und sorgenvoll, die das Vergangene vergessen, die Gegenwart verträumen und vor derZukunft Angst haben: sind sie ans Ende gekommen, so sehen sie, diese Bedauernswerten, zu spät ein, dass sie so lange beschäftigt gewesen sind, ohne doch etwas zu tun. Und man halte es nicht für einen Beweis langen Lebens, wenn sie mitunter den Tod herbeirufen, es ist ihr Unverstand, der sie mi tlaunenhaften Neigungen und Stimmungen peinigt, die gerade auf das zuführen, was sie fürchten: sie wünschen sich den Tod oft eben deshalb, weil sie ihn fürchten. Auch darin darf man keinen Beweis sehen wollen für ihr langes Leben, dass ihnen oft der Tag lang wird, und dass sie namentlich über langsamen Stundengang klagen, bis die festgesetzte Mittagszeit eintritt; denn nehmen die Geschäfte sie nicht mehr in Anspruch, und sind sie auf die Muße angewiesen, so geraten sie in einen ganz haltlosen Zustand und wissen nicht, wie sie darüberber fügen oder wie sie es damit zu Ende bringen sollen, daher suchen sie nach irgendwelcher Beschäftigung, und die ganze Zwischenzeit ist ihnen eine wahre Last, ganz ähnlich der Stimmung vor einem auf einen bestimmten Tag angekündigten Gladiatorenspiel oder sonstigen Schauspiel oder Vergnügen: sie möchten über die dazwischen liegenden Tage am liebsten mit einem Sprunge hinübersein".

Das Leben lässt sich nicht im November anhalten, so wenig wie die Zeit. wer das glaubt, gehört zu den Zeugen Coronas mit Merkel und Spahndemie auf Geisterfahrt im Linksverkehr. Seneca: "Ein kleiner Teil des Lebens nur ist wahres Leben, der ganze übrige Teil ist nicht Leben, ist bloße Zeit. Von allen Seiten drängt und stürmt das Unheil an und lässt nicht zu, dass man den Blick erhebe zur Betrachtung der Wahrheit, drückt die Menschen vielmehr in die Tiefe und fesselt sie an die Begierden. Niemals wird es ihnen möglich, zu sich selbst zu kommen, und tritt zufällig etwa mal eine Pause ein, dann schwanken sie hin und her wie das tiefe Meer, das auch nach dem Sturm noch in Bewegung ist".

Kassandra Merkel ruft: "Im Corona-Herbst droht Deutschland einiges Unheil". "Der Winter wird uns viel abverlangen". Dann warten schon Frühling und Sommer. Gegen die hatten auch Marx und Lenin kein Mittel. Muss deshalb aber das Leben gegen Zeit eingetauscht werden?

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