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VS will zivile Streifen zur Corona-Überwachung

Nachdem Wirte, Gäste und Anwohner sich gegenseitig anzeigten
Villingen-Schwenningen will zivile Streifen zur Corona-Überwachung

Von CANTALOOP

Wie es scheint, ist die aktuelle Corona-Krise bestens dazu geeignet, die schlechtesten Eigenschaften und Verhaltensweisen unserer Mitmenschen zum Vorschein zu bringen.

Je mehr Panik und Hysterie seitens der Regierungskreise verbreitet wird, desto mehr werden die daraus resultierenden und zumeist unguten Konsequenzen sichtbar. Blockwart – und Denunziantentum scheinen im gleichen Maße wieder anzuwachsen, wie wir einst geglaubt hatten, Selbige mit dem Ende der DDR endgültig überwunden zu haben.
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Aktuell erleben wir, wie die von Staat, Parteien und Gesundheitsinstitutionen ausgelegte Saat der Furcht aufgeht – und die so eingeleiteten Prozesse eine gewisse Eigendynamik entwickeln. Wie wir wissen, spielen hierbei objektivierbare, wissenschaftliche Wahrheiten längst keine Rolle mehr.

In der schwäbischen Doppelstadt Villingen-Schwenningen sinniert deshalb ein aufgeregter Bürgeramtsleiter mit dem schönen Nachnamen Glück tatsächlich darüber, ob fortan zusätzlich zivile Streifen zur lückenlosen Gastronomie-Überwachung eingesetzt werden. Somit entsteht eine völlig neue „Aufsichts-Kultur“.

Der Schwarzwälder Bote bringt derweil Licht ins Dunkel:
*** Heftige Diskussionen flammten auf, nachdem die neueste Maßnahme des Bürgeramtes im Schwarzwälder Bote veröffentlicht wurde. Die Stadt plante, nicht nur Mitarbeiter des KOD (=Kommunaler Ordnungsdienst) zu Kontrollen in die gastronomischen Betriebe zu schicken, sondern auch Personal aus anderen städtischen Dienststellen. Diese sollten vor allem darauf achten, ob die Registrierlisten korrekt ausgefüllt werden und die Maskenpflicht eingehalten wird. Nicht nur einzelne Kommunalpolitiker sprachen sehr schnell von Stasi-Methoden, in den sozialen Netzwerken kochten die Emotionen ebenso. Bei städtischen Bediensteten gab es zum Teil heftige Kritik und die klare Ansage: „Mit mir sicher nicht.“ Für Ralf Glück war nun der Punkt erreicht.. Der Bürgeramtsleiter sowie Madlen Falke von der Pressestelle, versuchten bei einem Gespräch die Hintergründe für diese Maßnahmen offen zu legen, die, so Glück, völlig legal seien. Von Stasi-Methoden könne nicht die Rede sein.***

Eine erschöpfte und angstgeleitete Gesellschaft ist leicht zu überwachen
Ob man in einer derartigen Atmosphäre noch Lust zum Ausgehen bekommt? In völliger Verunsicherung und mit fast schon paranoiden Wahnvorstellungen behaftet beginnen nun Lokalbetreiber, aber auch Gäste und Anwohner, sich gegenseitig zu bespitzeln und mit Strafanzeigen zu überziehen. Mit Argusaugen wacht der eine über den anderen, kontrolliert und prüft – denn nicht der kleinste Fehler wird zugestanden. Bis hin zur Existenzvernichtung sollen die angeblichen Corona-Übeltäter getrieben werden. Solcherlei Spitzel-Auswüchse hätte man sich vor nicht allzu langer Zeit kaum vorstellen können.

In der Tat scheint der Zusammenhalt innerhalb der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen immer mehr zu schwinden. Jeder misstraut dem Anderen. In solch einem von den System-Medien zusätzlich aufgeheiztem Klima kann die Bundes– und Landespolitik unterdessen nach Herzenslust schalten und walten, gleichwohl Verbote und Einschränkungen im Stundentakt ersinnen. Die Bürger sind viel zu sehr mit sich selbst und ihrer maßlosen Angst vor dem Virus beschäftigt. Währenddessen gleitet der ach-so-um-uns-besorgte Überwachungs-Staat in eine neue Dimension. Doch ausgerechnet davor scheint sich niemand ernsthaft zu fürchten.
(pi-news.net)

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