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Warum die Grünen derzeit so beliebt sind

Einige nicht ganz ernsthafte Vermutungen

Von WOLFGANG HÜBNER (spekulierend)

Eines steht fest: Keiner, der es mit der Gegenwart und Zukunft Deutschlands gut meint, kann die Grünen wählen. Aber Tatsache ist, will man den aktuellen Umfragen glauben, dass eine sehr große Zahl von Deutschen trotzdem die Grünen wählen will, obwohl viele dieser potentiellen Wähler eigentlich keineswegs Deutschland (und sich selbst) schaden wollen. Jedenfalls sollte ihnen das nicht allzu leichtfertig unterstellt werden. Wie also ist diese befremdliche Entwicklung zu deuten?

Erste Erklärung (metereologisch): Der ewig lange Sommer ist schuld!
Seit vielen Monaten scheint über Deutschland die Sonne, ist der Himmel blau und es will kein Ende damit nehmen. Das erzeugt in den meisten Menschen ein Hochgefühl, aber auch die Gewissheit, dass nun der besonders von den Grünen vielbeschworene Klimawandel Gewissheit geworden ist. Da ist dieser Partei doppelter Dank gewiss: Für die ungezählten schönen Sonnentage und die Wahrheit über deren Ursachen. Dafür sind zwei Wahlstimmen in Bayern oder Hessen zu Gunsten der Grünen eine Anerkennung wert.

Zweite Erklärung (massenpsychologisch): Grünwählen ist trendy!
Der Mensch will am liebsten zu den Gewinnern gehören, er will mitgerissen werden von der großen Welle namens Trend. Das ist viel attraktiver als die trostlose Herumplanscherei im Wellental der anderen Kartellparteien und viel gefahrloser als das Abtauschen in die Alternative für Meerestiefen. Und oben auf der Welle ist es so schön, dass man/frau einfach mal vergisst, welche grünen Haifische darunter lauern.

Dritte Erklärung (melancholisch): Helldeutschlands letzte große Sause!
Im kommenden Jahr 2019 drohen düstere Wahlergebnisse aus den östlichen Dunkelgebieten der Republik und aus den von Populismus verseuchten Territorien EU-Europas. Und auch mit der Weltkonjunktur sieht es von Tag zu Tag trister aus. Das ist Grund genug, es noch einmal gründlich krachen zu lassen: Helldeutschland will feiern! Auf der Titanic hat schließlich auch die Kapelle bis kurz vor dem Untergang gespielt. Und die mitreißende Musik dazu liefert derzeit nun einmal die Grünen-Band mit ihrem Herbsthit „Hossa, hossa, wer uns wählt, wird gern gequält“.

Vierte Erklärung (sexistisch): Frau Hofreiter ist so transgender!
Ohne Erotik geht es auch in der Politik nicht. Doch selbige ist bei Angela Merkel und Andrea Nahles auch mit dem Elektronenmikroskop nicht nachweisbar. Horst Seehofer ist nach der Bayernwahl selbst für Viagra eine unlösbare Herausforderung, Christian Lindner liebt nur sich selbst, Katja Kipping liebt niemand, Sahra Wagenknecht nur Oskar. Und Alexander Gauland hat alles schon hinter sich, seine AfD-Alice ist nur eine spießige Lesbe. Da ist Antonia Hofreiter schon von ganz anderem Format: Transgender vom Feinsten! Kein Wunder, dass sich Millionen nach einem One-Night-Stand mit Antonia, ersatzweise auch mit dem dämonischen Hessenorientalen Tarek sehnen.

Fünfte Erklärung (nationalistisch): Deutschland ist unvergleichlich!
Die Deutschen sind bekanntlich bienenfleißig, zahlen als einziges Volk auf der ganzen Erde gerne Steuern, machen alle Grenzen für alle auf und hatten selbst ihren Massenmord bürokratisch-logistisch vorbildlich organisiert. Nun wollen sie ihn allerdings auch noch rekordverdächtige weitere 200 bis 500 Jahre bewältigen. Kurzum: Die Deutschen sind beispiellos gründlich. Und wenn sie erst einmal Grün wählen, wollen sie überhaupt nicht mehr aufhören. Seid dankbar, Grüne: Was habt ihr für ein Volk!
(pi-news.net)

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