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Welcher „Verkehr“ ist am schädlichsten?

Lübeck: Flughafen-Blockade von „Extinction-Rebellion“

Als am Montag in Lübeck nach Jahren wieder der Linienflug aufgenommen werden sollte, nahmen dies einige wohlstandsverwöhnte, gelangweilte Berufsjugendliche als willkommenen Anlass, etwas Abwechslung in ihr eintöniges Leben zu bringen. Die Tagesschau berichtet:
***Aktivisten der Klimaschutzbewegung „Extinction Rebellion“ haben an mehreren Flughäfen gegen den innerdeutschen Flugverkehr protestiert. Die Aktionen in München, Lübeck, Berlin und Düsseldorf sollten darauf aufmerksam machen, dass Kurzstreckenflüge einen „erheblichen Beitrag“ zum „schädlichen CO2-Fußabdruck Deutschlands beitragen“, erklärte das Bündnis. […] In Lübeck […] versuchten nach Polizeiangaben am frühen Morgen fünf Menschen, mit einer Leiter über den Außenzaun des Flughafengeländes zu klettern. Dies habe durch Polizeikräfte unterbunden werden können. Weitere 15 Menschen konnten demnach an einer anderen Stelle durch den Zaun gelangen und wurden auf dem Vorfeld von Polizeikräften in Gewahrsam genommen. Von diesen hätten drei versucht, sich mit Sekundenkleber zu fixieren, erklärte die Polizei. Auch diese Aktion habe „rechtzeitig verhindert“ werden können.***

Die Tagesschau berichtet nicht, dass sich dadurch der Abflug um ca. eine Stunde verzögerte, in der das Flugzeug vermutlich im Startmodus weiter Kerosin verbrannte. Warum die „Rebellen“ sich gerade eine solche Kurzstrecke zur Blockade aussuchten, auf der vermutlich Geschäftsreisende unterwegs sein dürften, liegt wohl eher an der Nähe zur Lübecker Ortsgruppe als in der Sache begründet.

Geschäftsreisende halten unsere Wirtschaft am Laufen und sorgen dafür, dass Leute wie die „Rebellen“ auch ohne Arbeit morgens an ihr Frühstück kommen. Hätten sie den Langstreckenflug der Grünen Katharina Schulze zum Eisessen nach LA verhindert oder Antonia Hofreiters Tripp zum Gletschergucken nach Grönland, hätte das sicher mehr Sinn ergeben.

Flugverkehr oder Geschlechtsverkehr?
Überhaupt sollten die Aussterb-Spezialisten überlegen, was die Welt stärker belasten wird: der innerdeutsche Flugverkehr oder der Geschlechtsverkehr auf dem schwarzen Kontinent. Letzterer wird dafür sorgen, dass sich die Bevölkerung in Afrika in den nächsten 30 Jahren auf zwei Milliarden verdoppeln wird. Zwei Milliarden neuer „CO2-Fußabdrücke“, die mehr Autos und Flugzeuge für ihre Fortbewegung brauchen, mehr Land für ihre Ernährung und mehr Häuser zum Wohnen, egal ob sie das alles nun bei uns bekommen oder bei sich zu Hause. Extinction Rebellion sollte sich sinnvollerweise mit Clemens Tönnies für den Export von Kraftwerken auf den schwarzen Kontinent einsetzen, die Energie liefern für Jobs und es den schwarzen Papas nach Feierabend ermöglichen, bei Licht mit ihren Kindern Gesellschaftsspiele zu spielen, anstatt im Dunkeln immer neue zu produzieren.
(pi-news.net)

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